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Die Bilanzierung des Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach IFRS und US-GAAP

Eine empirische Untersuchung der Bilanzierungspraxis anhand ausgewählter Geschäftsberichte von Unternehmen der Aktienindices Dow Jones und DAX 30

Title: Die Bilanzierung des Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach IFRS und US-GAAP

Diploma Thesis , 2006 , 136 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Lersmacher (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Regelungen des IASB und FASB zur Bilanzierung des Goodwill darzustellen und anschließend anhand einer empirischen Studie zu untersuchen, wie diese Bilanzierungsregeln in der Praxis umgesetzt werden. Dazu werden die Geschäftsberichte des Jahres 2004 der im Dow Jones Industrial Average und im DAX 30 notierten Unternehmen auf ihre veröffentlichten Angaben bezüglich der Goodwill-Bilanzierung unter-sucht und bewertet.
Um das angestrebte Ziel zu erreichen, liegt der Arbeit der nachfolgend skizzierte Aufbau zugrunde:
Im zweiten Kapitel „Regelungen zur Goodwill-Bilanzierung nach IFRS und US-GAAP“ werden zunächst der Begriff des Goodwill abgegrenzt und seine möglichen Erscheinungsformen dargestellt. Ferner wird erläutert, auf welche Bestandteile der Goodwill zurückgeführt werden kann. Im Anschluss daran werden die Konzeption und der Anwendungsbereich der relevanten Standards des IASB und FASB bezüglich des Goodwill erläutert. Schwerpunkt des zweiten Kapitels ist nachfolgend die Darstellung der Regelungen zur Zugangs- und Folgebewertung des Goodwill nach IFRS und US-GAAP. Die dargestellten Regelungen bilden die Grundlage für die empirische Untersuchung der Bilanzierungspraxis von Unternehmen der Aktienindices Dow Jones und DAX 30, die Gegenstand des dritten Kapitels ist.
Im Zuge des dritten Kapitels „Empirische Untersuchung der Bilanzierung des Goodwill“ wird zunächst verdeutlicht, welche bilanzielle Bedeutung der Goodwill bei den notierten Unternehmen des Dow Jones und des DAX 30 in den vergangenen Jahren besaß. Anschließend werden Checklisten entwickelt, mit denen das Publizitätsverhalten der Unternehmen bezüglich der Bilanzierung des Goodwill untersucht wird. Aus den Ergebnissen der Untersuchung werden Publizitätsindices für die im Dow Jones und die im DAX 30 notierten Unternehmen anhand ihrer veröffentlichten Anhangangaben zur Goodwill-Bilanzierung ermittelt und miteinander verglichen. Die im Zuge des Publizitätsverhaltens analysierten Anhangangaben sind für den externen Abschlussleser die einzige Informationsquelle, um Rückschlüsse auf die Bilanzierungspraxis zum Goodwill zu ziehen. Abschließend erfolgt eine kritische Beurteilung der bestehenden Regelungen der IFRS und US-GAAP zur Goodwill-Bilanzierung im Lichte der empirischen Untersuchung.
Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Regelungen zur Goodwill-Bilanzierung nach IFRS und US-GAAP

2.1 Vorbemerkung

2.2 Begriff und Erscheinungsformen des Goodwill

2.3 Komponenten des Goodwill

2.4 Anwendungsbereich von IFRS 3 sowie von SFAS No. 141 und SFAS No. 142

2.5 Ermittlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

2.5.1 Vorbemerkung

2.5.2 Ermittlung des Erwerbers

2.5.3 Bestimmung der Anschaffungskosten

2.5.4 Kaufpreisallokation

2.6 Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

2.6.1 Positiver Unterschiedsbetrag (Goodwill)

2.6.2 Negativer Unterschiedsbetrag (Excess)

2.6.3 Anhangangaben nach IFRS 3

2.6.4 Anhangangaben nach SFAS No. 141

2.7 Folgebewertung des Goodwill

2.7.1 Vorbemerkung

2.7.2 Verteilung des Goodwill auf betriebliche Teileinheiten

2.7.2.1 Goodwill-Allokation nach IFRS

2.7.2.2 Goodwill-Allokation nach US-GAAP

2.7.3 Goodwill Impairment-Test nach IAS 36

2.7.3.1 Zeitpunkt und Häufigkeit

2.7.3.2 Durchführung des einstufigen Werthaltigkeitstests

2.7.3.3 Anhangangaben

2.7.4 Goodwill Impairment-Test nach SFAS No. 142

2.7.4.1 Zeitpunkt und Häufigkeit

2.7.4.2 Durchführung des zweistufigen Werthaltigkeitstests

2.7.4.3 Anhangangaben

3 Empirische Untersuchung der Bilanzierung des Goodwill

3.1 Vorbemerkung

3.2 Bilanzielle Bedeutung des Goodwill

3.2.1 Abschreibungen auf den Goodwill

3.2.1.1 Abschreibungen auf den Goodwill im DAX 30

3.2.1.2 Abschreibungen auf den Goodwill im Dow Jones

3.2.2 Buchwert des Goodwill

3.2.2.1 Buchwert des Goodwill im DAX 30

3.2.2.2 Buchwert des Goodwill im Dow Jones

3.3 Entwicklung einer Checkliste zur empirischen Untersuchung

3.3.1 Vorbemerkung

3.3.2 Ermittlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

3.3.3 Folgebewertung des Goodwill

3.4 Publizitätsverhalten der im DAX 30 und im Dow Jones notierten Unternehmen

3.4.1 Publizitätsverhalten der DAX 30-Unternehmen

3.4.1.1 Ermittlung und Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

3.4.1.2 Folgebewertung des Goodwill

3.4.1.3 Gesamt-Publizitätsindex der DAX 30-Unternehmen

3.4.2 Publizitätsverhalten der Dow Jones-Unternehmen

3.4.2.1 Ermittlung und Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

3.4.2.2 Folgebewertung des Goodwill

3.4.2.3 Gesamt-Publizitätsindex der Dow Jones-Unternehmen

3.4.3 Publizitätsverhalten bezüglich ausgewählter Informationen über den Goodwill

3.5 Kritische Würdigung der Bilanzierungspraxis des Goodwill sowie der bestehenden Regelungen zur Goodwill-Bilanzierung

3.5.1 Vorbemerkung

3.5.2 Ermittlung und Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung

3.5.3 Folgebewertung des Goodwill

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Regelungen des IASB und FASB zur Bilanzierung des Goodwill darzustellen und anschließend anhand einer empirischen Studie zu untersuchen, wie diese Bilanzierungsregeln in der Praxis umgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse der Geschäftsberichte des Jahres 2004 der im Dow Jones Industrial Average und im DAX 30 notierten Unternehmen.

  • Regelungen der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS und US-GAAP
  • Kapitalkonsolidierung und Ermittlung von Goodwill sowie Excess
  • Methoden der Folgebewertung durch Impairment-Tests
  • Empirische Analyse des Publizitätsverhaltens der Unternehmen
  • Kritische Würdigung der aktuellen Bilanzierungspraxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Begriff und Erscheinungsformen des Goodwill

Aus investitionstheoretischer Perspektive versteht man unter dem Begriff „Goodwill“ die Differenz zwischen Ertragswert und Substanzwert eines Unternehmens. Der Ertragswert ist ein Zukunftserfolgswert und bildet den Barwert aller erwarteten zukünftigen Erfolge eines Unternehmens ab. Die Ermittlung des Ertragswerts erfolgt im Rahmen einer Gesamtbewertung mit Hilfe von Discounted Cashflow (DCF) - oder Ertragswertverfahren. Dabei werden die zukünftig erwarteten Auszahlungen an die Unternehmenseigner mit einem Kalkulationszinsfuß diskontiert. Im Gegensatz zum Ertragswert wird der Substanzwert eines Unternehmens durch Einzelbewertung bestimmt. Dabei ergibt sich der Substanzwert als Summe der einzelnen, bilanzierungsfähigen Vermögenswerte abzüglich der Schulden. Die einzelnen Vermögenswerte werden zu ihren jeweiligen fortgeführten Wiederbeschaffungskosten angesetzt, mit Ausnahme von nicht betriebsnotwendigen Positionen, welche mit Liquidationswerten erfasst werden.

Der Goodwill schließt die Wertlücke, die aus dem Überschuss der ertragsabhängigen Gesamtbewertung gegenüber der substanzabhängigen Einzelbewertung entsteht. Falls der Ertragswert kleiner ist als der Substanzwert, entsteht ein negativer Goodwill. Wertbildende Faktoren, die im Goodwill enthalten sind, können immaterielle Werte sein, die nicht konkret bilanzierungsfähig sind, aber trotzdem zu dem Erfolg eines Unternehmens beitragen. Im Substanzwert sind immaterielle Werte, die nicht in der Bilanz angesetzt werden dürfen, aber zum Unternehmenserfolg beisteuern, nicht berücksichtigt, da dieser auf Bilanzierungsfähigkeit abstellt. Neben nicht konkret ansatzfähigen immateriellen Werten kann der Goodwill auch aus einem Kapitalisierungsmehrwert resultieren. Ein Kapitalisierungsmehrwert entsteht dadurch, dass einzelne im Substanzwert enthaltene Vermögenswerte durch Bewertung zu Wiederbeschaffungskosten niedriger angesetzt sind, als es ihrer Ertragsfähigkeit auf Ebene der Gesamtunternehmung entspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Goodwill-Bilanzierung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.

2 Regelungen zur Goodwill-Bilanzierung nach IFRS und US-GAAP: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen, Begriffsdefinitionen und die spezifischen Standards für die Bilanzierung von Goodwill dar.

3 Empirische Untersuchung der Bilanzierung des Goodwill: Hier erfolgt die empirische Analyse der Bilanzierungspraxis und des Publizitätsverhaltens von Unternehmen aus dem DAX 30 und dem Dow Jones im Geschäftsjahr 2004.

4 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der theoretischen Darstellung und der empirischen Untersuchung zusammen.

Schlüsselwörter

Goodwill, IFRS, US-GAAP, Kapitalkonsolidierung, Impairment-Test, IAS 36, SFAS No. 142, Publizitätsverhalten, Konzernabschluss, Unternehmenszusammenschluss, Erwerbsmethode, Cash-Generating Unit, Reporting Unit, Wertminderung, Fair Value.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bilanzierung des Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach internationalen Standards (IFRS) und US-amerikanischen Standards (US-GAAP).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Regelungen zur Zugangsbewertung, die Behandlung von Goodwill und Excess sowie die Folgebewertung mittels Impairment-Tests nach IFRS 3, IAS 36, SFAS 141 und SFAS 142.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die theoretischen Regelungen von IASB und FASB darzustellen und mittels einer empirischen Untersuchung von Geschäftsberichten aus dem DAX 30 und Dow Jones die praktische Umsetzung zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Bilanzierungsstandards sowie einer empirischen Studie, bei der das Publizitätsverhalten der Unternehmen mittels eigens entwickelter Checklisten untersucht wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden erst die theoretischen Vorschriften verglichen und anschließend die empirischen Ergebnisse zum Buchwert des Goodwill sowie zum Publizitätsverhalten der untersuchten Unternehmen präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Goodwill, IFRS, US-GAAP, Kapitalkonsolidierung, Impairment-Test, Cash-Generating Unit und Publizitätsverhalten.

Welche Unterschiede bestehen bei der Ermittlung von Goodwill zwischen IFRS und US-GAAP?

Während sich beide Systeme der Erwerbsmethode bedienen, gibt es Unterschiede bei der Definition von Berichtseinheiten (CGU vs. Reporting Unit) und der methodischen Vorgehensweise bei Werthaltigkeitstests.

Warum ist das Publizitätsverhalten der Unternehmen so relevant?

Für externe Abschlussleser sind die veröffentlichten Anhangangaben die einzige Informationsquelle, um Rückschlüsse auf die Bilanzierungspraxis und die Qualität der Goodwill-Bewertung zu ziehen.

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Details

Title
Die Bilanzierung des Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach IFRS und US-GAAP
Subtitle
Eine empirische Untersuchung der Bilanzierungspraxis anhand ausgewählter Geschäftsberichte von Unternehmen der Aktienindices Dow Jones und DAX 30
College
University of Paderborn
Grade
1,0
Author
Christoph Lersmacher (Author)
Publication Year
2006
Pages
136
Catalog Number
V80738
ISBN (eBook)
9783638833738
ISBN (Book)
9783638833783
Language
German
Tags
Bilanzierung Goodwill Kapitalkonsolidierung IFRS US-GAAP
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Lersmacher (Author), 2006, Die Bilanzierung des Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach IFRS und US-GAAP, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80738
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