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George, Stefan - Komm in den totgesagten Park

Title: George, Stefan - Komm in den totgesagten Park

Term Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Erik Müllers (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Summary Excerpt Details

Im April 1905 schreibt George an Sabine Lepius: ,,Ich gehe immer und immer an die äußersten rändern - was ich hergebe ist das letzte mögliche... auch wo keiner es ahnt....."
Dies und der Titel des Gedichtes vermittelt unweigerlich Interesse. Zunächst kann man sich unter einem totgesagten Park nichts Genaueres vorstellen und geht somit mit eher gemischten Gefühlen an das Gedicht heran. Umso erstaunlicher der erste Eindruck des gesamten Gedichtes. Das ganze Gedicht dreht sich um die Beschreibung eines Parks, den George mit einer Begleitperson (ist in der Fortsetzung des Buches niedergeschrieben) besucht hat. In diesem Park setzt er sich intensiv mit den verschiedensten Elementen der Natur auseinander. Er beobachtet dabei die Wolken; dort fällt ihm auf, dass rund um die Wolken das Blau des Himmels sehr ergiebig ist. Dieses Blau erhellt die Weiher und die bunten Pfade. Es scheint als wäre es eine reine Naturschilderung.
In der zweiten Strophe führt er diese Naturelemente noch weiter aus. Er nimmt die diversen Farben wahr, die die Natur dem Betrachter bietet. Auch die Bäume lassen den Leser die Natur hautnah spüren.
Dann trifft er auf Rosen, welche noch nicht ganz verwelkt sind. Diese scheinen seine Aufmerksamkeit stark anzuziehen. Er entscheidet sich, aus den vorhandenen Pflanzen einen Kranz zu flechten.
Dieser Kranz wird in der dritten Strophe erweitert durch Astern und die gefärbten Blätter des Rebstocks.
"Und auch was übrig blieb von grün ein Leben", wird in den Kranz verflochten.
Auffällig ist hierbei die Reimfügung, die die Naturbeschreibung und das Motiv des Kranzes unterstützt. Während in der ersten Strophe durch die Reimordnung a b a b das Miteinanderverflochtensein von Beschauer, Himmel und Erde zum Ausdruck kommt, bildet die Reimfügung a a c c in Strophe 2 das noch Getrennte, nicht Zusammengeschlossene der einzelnen Teile ab. Die dritte Strophe zeigt durch den umschließenden Reim (a c c a) den Charakter des Kranzes selbst, gleichzeitig werden hier die weiblichen Reime in Vers 2 und 3, welche einen entsprechend einen offenen, weiten Charakter haben, fest von den männlichen Reimen in Vers 1 und 4 umschlossen.
Gleichzeitig wird durch die Anfangswörter der Strophen 1 und 3, welche beide im Imperativ stehen eine Verbindung zwischen denselben erreicht.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Kurzbiografie

3. Interpretation

4. Aufgaben

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit setzt sich analytisch mit Stefan Georges Gedicht "Komm in den totgesagten Park" (1897) auseinander. Ziel ist es, die vielschichtige Symbolik, die Struktur und die sprachliche Gestaltung des Werkes im Kontext des Symbolismus zu untersuchen und die Intention des Dichters sowie die Rolle des Lesers bei der Interpretation zu erörtern.

  • Biografischer Hintergrund von Stefan George
  • Strukturelle und formale Analyse des Gedichtes
  • Farbsymbolik und Naturmetaphorik
  • Einfluss der Gestaltung auf die Textaussage
  • Die Rolle des Lesers im Symbolismus

Auszug aus dem Buch

3. Interpretation

Im April 1905 schreibt George an Sabine Lepius: ,,Ich gehe immer und immer an die äußersten rändern - was ich hergebe ist das letzte mögliche... auch wo keiner es ahnt....." Dies und der Titel des Gedichtes vermittelt unweigerlich Interesse. Zunächst kann man sich unter einem totgesagten Park nichts Genaueres vorstellen und geht somit mit eher gemischten Gefühlen an das Gedicht heran. Umso erstaunlicher der erste Eindruck des gesamten Gedichtes.

Das ganze Gedicht dreht sich um die Beschreibung eines Parks, den George mit einer Begleitperson besucht hat. In diesem Park setzt er sich intensiv mit den verschiedensten Elementen der Natur auseinander. Er beobachtet dabei die Wolken; dort fällt ihm auf, dass rund um die Wolken das Blau des Himmels sehr ergiebig ist. Dieses Blau erhellt die Weiher und die bunten Pfade. Es scheint als wäre es eine reine Naturschilderung.

In der zweiten Strophe führt er diese Naturelemente noch weiter aus. Er nimmt die diversen Farben wahr, die die Natur dem Betrachter bietet. Auch die Bäume lassen den Leser die Natur hautnah spüren. Dann trifft er auf Rosen, welche noch nicht ganz verwelkt sind. Diese scheinen seine Aufmerksamkeit stark anzuziehen. Er entscheidet sich, aus den vorhandenen Pflanzen einen Kranz zu flechten. Dieser Kranz wird in der dritten Strophe erweitert durch Astern und die gefärbten Blätter des Rebstocks. „Und auch was übrig blieb von grün ein Leben“, wird in den Kranz verflochten.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Kurzbiografie: Dieser Abschnitt bietet einen chronologischen Überblick über das Leben von Stefan George, von seiner Geburt in Rüdesheim bis hin zu seinem Tod und seinem künstlerischen Schaffen.

3. Interpretation: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse des Gedichtes, wobei besonders auf die Symbolik, den Einfluss des Symbolismus und die sprachliche Gestaltung eingegangen wird.

4. Aufgaben: In diesem Kapitel werden spezifische Fragestellungen zum Gedicht bearbeitet, die sowohl die Themenwahl als auch die formale Gestaltung und deren Bedeutung für die Textaussage kritisch hinterfragen.

Schlüsselwörter

Stefan George, Symbolismus, Lyrik, Interpretation, Farbsymbolik, Naturmetaphorik, Herbststimmung, Gedichtanalyse, Literatur, Epoche, Gestaltung, Reimschema, Sinnbild, Lyrisches Ich, Ästhetik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine tiefgehende Analyse und Interpretation des Gedichtes "Komm in den totgesagten Park" von Stefan George aus dem Jahr 1897.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der symbolistischen Dichtung, der Bedeutung von Naturbildern und der Untersuchung, wie formale Gestaltung die Interpretation beeinflusst.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die hinter der Naturschilderung verborgene Symbolik und den Seelenzustand des Dichters durch eine strukturierte Analyse zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die sich auf Textinterpretation, formale Gedichtanalyse sowie die Einordnung in den historischen Kontext des Symbolismus stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung, eine detaillierte Gedichtinterpretation inklusive Farbsymbolik und Kranz-Motivik sowie eine Diskussion der typografischen Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stefan George, Symbolismus, Lyrik, Farbsymbolik, Naturmetaphorik und Gedichtanalyse.

Wie interpretiert der Autor das Symbol des "Kranzes"?

Der Kranz wird als zentrales Sinnbild für Vollkommenheit, das Wiederkehrende und den Zyklus der Jahreszeiten gedeutet, der alles im Gedicht vereint.

Welche Rolle spielt die Typografie für die Aussage des Gedichtes?

Der Autor argumentiert, dass die gewählte Schriftart und die Kleinschreibung der Substantive bewusst gewählt wurden, um den Eindruck von Vergänglichkeit und persönlicher Handschrift zu unterstreichen.

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Details

Title
George, Stefan - Komm in den totgesagten Park
College
Neisse University Görlitz  (FB Deutsch)
Grade
1
Author
Erik Müllers (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V8075
ISBN (eBook)
9783638151559
Language
German
Tags
George Stefan Komm Park
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erik Müllers (Author), 2002, George, Stefan - Komm in den totgesagten Park, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8075
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