Die folgende Arbeit behandelt das Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen und ihre Wirkungen“. Sie ist im Wesentlichen in 2 Teile gegliedert. Im 1. Teil (Gliederungspunkt 2) versuche ich, für mich wichtige Aspekte des Themas darzustellen und im 2. Teil (Gliederungspunkt 3) befindet sich meine Stellungnahme zum Thema. Der Focus der Hausarbeit liegt vor allem auf Wirkungen der Gewaltdarstellungen auf Kinder. Da viele Dinge, die im Folgenden beschrieben werden aber durchaus auch auf Erwachsene übertragen werden können bzw. eher allgemeiner Natur sind, wollte ich diese Eingrenzung nicht explizit in den Titel der Arbeit übernehmen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Darstellung des Themas
- Definition des Gewaltbegriffs
- Die historische Dimension der Gewaltdiskussion
- Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen
- Katharsisthese
- Kognitive Unterstützung
- Stimulation
- Habitualisierung
- Lerntheoretische Überlegungen
- Aktueller Forschungsstand
- Wirkungsmodi von Gewaltdarstellungen
- Beispiele für Nachahmungstaten und wie diese zu bewerten sind
- Stellungnahme
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen und ihre Wirkungen“. Im Fokus stehen die Auswirkungen auf Kinder, wobei die Ergebnisse auch auf Erwachsene übertragen werden können. Die Arbeit untersucht verschiedene Thesen und den aktuellen Forschungsstand zur Wirkung von Gewaltdarstellungen.
- Definition des Gewaltbegriffs und seine verschiedenen Dimensionen
- Die historische Dimension der Gewaltdiskussion und ihre Relevanz für die heutige Zeit
- Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen, wie z.B. die Katharsisthese und die kognitive Unterstützung
- Der aktuelle Forschungsstand zur Wirkung von Gewaltdarstellungen
- Beispiele für Nachahmungstaten und deren Bewertung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Struktur der Hausarbeit. Sie behandelt das Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen und ihre Wirkungen“ und fokussiert dabei auf die Auswirkungen auf Kinder.
Darstellung des Themas
Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Aspekte des Themas, beginnend mit einer Definition des Gewaltbegriffs. Es wird zwischen personaler und struktureller Gewalt unterschieden, wobei der Fokus auf der personalen Gewalt liegt. Zudem werden verschiedene Dimensionen des Gewaltbegriffs wie Legitimität, Rationalität und Destruktivität untersucht.
Weiterhin wird die historische Dimension der Gewaltdiskussion beleuchtet. Es wird gezeigt, dass Diskussionen um die Auswirkungen von Gewalt in den Medien schon lange geführt werden, angefangen bei der Antike bis hin zur heutigen Zeit. So wird z.B. die Argumentation von Angela Merkel aus dem Jahr 1993 zur „Spirale der Reizüberflutung“ im Kontext der damaligen Diskussionen um den Stummfilm betrachtet.
Anschließend werden verschiedene Thesen zur Wirkung von Gewaltdarstellungen vorgestellt, darunter die Katharsisthese und die kognitive Unterstützung.
Das Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zu den Wirkungen von Gewaltdarstellungen.
Stellungnahme
Dieses Kapitel enthält die persönliche Stellungnahme des Autors zum Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen und ihre Wirkungen“.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenfeld der medialen Gewaltdarstellungen und deren Auswirkungen auf Kinder. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Gewaltbegriff, personale Gewalt, strukturelle Gewalt, Katharsisthese, kognitive Unterstützung, aktuelle Forschungsergebnisse, Nachahmungstaten, Regulierung, mediale Verantwortung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Wirkung haben Gewaltdarstellungen im Fernsehen auf Kinder?
Die Arbeit untersucht verschiedene Wirkungsmodi, darunter Stimulation, Habitualisierung (Abstumpfung) und lerntheoretische Aspekte wie Nachahmung.
Was besagt die Katharsisthese?
Die Katharsisthese geht davon aus, dass das Betrachten von Gewalt Aggressionen abbauen kann – eine These, die in der modernen Forschung jedoch kritisch gesehen wird.
Was ist der Unterschied zwischen personaler und struktureller Gewalt?
Personale Gewalt geht direkt von Individuen aus, während strukturelle Gewalt in gesellschaftlichen Verhältnissen verankert ist; der Fokus der Arbeit liegt auf der personalen Gewalt.
Gibt es historische Belege für die Gewaltdiskussion in Medien?
Ja, die Debatte reicht bis in die Antike zurück und wurde auch bei der Einführung des Stummfilms oder später durch Politiker wie Angela Merkel (1993) thematisiert.
Führen Gewaltdarstellungen zu Nachahmungstaten?
Die Arbeit analysiert Beispiele für Nachahmungstaten und bewertet diese im Kontext des aktuellen Forschungsstandes zur Medienwirkung.
- Quote paper
- Axel Hodapp (Author), 2002, Gewaltdarstellungen im Fernsehen und ihre Wirkungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/80815