Auf der Suche nach der Wahrheit. Gedächtnisprozesse am Beispiel des Films "Die zwölf Geschworenen"


Hausarbeit, 2019

16 Seiten, Note: 2.0


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Gedächtnis

3 Falsche Zeugenaussagen

4 Die zwölf Geschworenen
4.1 Charaktere
4.2 Inhalt
4.3 Falsche Erinnerungen im Film

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Die zwölf Geschworenen“ (im Original: 12 Angry Men), ist ein Schwarz-Weiß-Film des Jahres 1957, der auf der gleichnamigen Folge der TV-Serie „STUDIO ONE“ basiert, welche am 20. September 1954 von CBS ausgestrahlt wurde. Das Drehbuch dazu schrieb der Autor Reginald Rose. Der Schauspieler Henry Fonda war davon so begeistert, dass er Reginald Rose dazu brachte, gemeinsam mit ihm eine Kinoversion des Stoffes zu produzieren, die in gerade einmal drei Wochen abgedreht wurde. Von der Originalbesetzung der TV-Folge, bleiben allerdings nur zwei Schauspieler übrig: Joseph Sweeney (Geschworener Nr. 9) und George Voskovec (Geschworener Nr. 11). Der Film wurde für drei Oscars nominiert, in den Kategorien: „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“. Gewinnen konnte er dabei aber keinen Einzigen. Insgesamt hatte der Film keinen guten Kinostart und spielte auch trotz guter Kritiken nicht viel Geld ein, seinen Status in der Filmgeschichte bekam er erst Jahre später. Der Film handelt von 12 Geschworenen, die einen Fall diskutieren, bei dem sie einstimmig für schuldig oder nicht schuldig entscheiden müssen. Ein Geschworener, der zu Beginn als Einziger für nicht schuldig stimmt, muss geschickt und argumentativ dafür sorgen, dass die anderen Geschworenen ihre Meinung ändern. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, Gedächtnisprozesse und die Entstehung von falschen Erinnerungen darzustellen und diese am Bespiel des Films „Die zwölf Geschworenen“ zu verdeutlichen.

2 Gedächtnis

Früher stellte man sich das Gedächtnis als eine Art Behälter oder Gefäß vor, welches man mit Erfahrungen und Eindrücken im Laufe des Lebens immer mehr füllt und auf das man nach Belieben zugreifen kann, wenn eine bestimmte Erinnerung benötigt wird. Dieses Modell wird als Nürnberger Trichter bezeichnet, also die Vorstellung, dass Schüler und Schülerinnen sich Wissen und Lerninhalte fast ohne Aufwand und Anstrengung einverleiben können (Lexikon für Psychologie und Pädagogik, 2019). Eine Schlussfolgerung daraus wäre dann, dass der Lehrer ebenso jedem Schüler alles beibringen kann. Demnach sollte der Lehrer sein Wissen dem Schüler quasi „eintrichtern“ und Letzterer musste es dabei gewöhnlich passiv aufnehmen und abspeichern. Die Strukturen der Schulen und auch der Universitäten erinnern aber selbst heute noch an das alte Modell der Nürnberger-Trichter-Didaktik, da das Ziel weiterhin besteht immer mehr Wissen zu vermitteln, als wäre das menschliche Gehirn eine Art unendlich saugfähiger Schwamm.

Mittlerweile weiß man aber, dass dieses grobe Bild von Gedächtnis, Lernen und Erinnern grundsätzlich falsch ist. Im Allgemeinen versteht man heute unter Gedächtnis, die Fähigkeit des Gehirns, beliebige Informationen, zum Beispiel Wissen und Erfahrungen, abzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt darauf zugreifen zu können. Dabei wird das Gedächtnis nach seinen zeitlichen und inhaltlichen Aspekten beschrieben. Dem klassischen Drei-Speicher-Modell nach Richard C. Atkinson und Richard M. Shiffrin zufolge gibt es drei unterschiedliche Gedächtnisse, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aktiv werden (M. Piefke, 2013, S. 14). Man spricht von dem sensorischen Gedächtnis und dem Kurzzeit- sowie Langzeitgedächtnis (David G. Myers, 2014). Das sensorische Gedächtnis besitzt zwar eine enorme Kapazität, nimmt jedoch nur flüchtige Eindrücke der Sinnesorgane auf und speichert diese für den Bruchteil von Sekunden, indem ein kurzes Abbild der Sinneseindrücke geschaffen wird. Die Aufnahme der Reize sowie die Verarbeitung dieser erfolgt dabei unbewusst. Das sensorische Gedächtnis teilt sich in das ikonische und in das Echogedächtnis. Ersteres ist zuständig für visuelle Eindrücke, also Bilder, an die sich meist nur einige Hundert Millisekunden erinnert werden kann und welche zusammen mit den auditiven Echos des Echogedächtnis eine Grundlage für die nachfolgende Verarbeitung der darin enthaltenen Informationen bieten. An dieser Stelle beginnt die Aufgabe des Kurzzeitgedächtnisses, gerne auch Arbeitsgedächtnis genannt. Es ist dafür zuständig, eine gewisse Menge an Informationen über einen kurzen Zeitraum, ungefähr bis zu 30 Sekunden, zu speichern. Diese Fähigkeit ermöglicht uns Menschen, zum Beispiel sich eine gerade gehörte Telefonnummer zu merken. Jedoch ist es sehr anfällig für Ablenkungen visueller oder auditiver Natur, da es nur eine sehr geringe Kapazität besitzt. Im Allgemeinen ist das Kurzzeitgedächtnis sehr wichtig, um Dinge in ihrer Gänze zu verstehen. Liest man also einen Text, so liest man nicht die einzelnen Worte oder gar Buchstaben und es ist nicht notwendig, den gesamten Text auswendig zu lernen, damit man ihn in seiner Aussage versteht. Man hört nicht einzelne Töne, sondern eine komplette Melodie. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Kurzzeitgedächtnis eine verarbeitete Information über einen begrenzten Zeitraum behält und diese dann entweder vergessen wird oder den Weg in das Langzeitgedächtnis findet. Der dritte Bestandteil des Drei-Speicher-Modells, auch Wissensgedächtnis, speichert Informationen dauerhaft, da er eine fast unendliche Kapazität sowie Speicherdauer hat. Das lässt also darauf schließen, dass man im Prinzip nicht mehr „vergessen“ kann. Dinge, die einmal im Langzeitgedächtnis abgespeichert worden sind, bleiben dort. Im Grunde ist die Information nach vielen Jahren noch vorhanden, auch wenn man manche Erinnerungen, zum Beispiel aus der Schulzeit, nicht mehr finden kann. Das Langzeitgedächtnis speichert also die Erfahrungen und das Wissen eines Menschen.

Heute wird es in fünf Langzeitgedächtnissysteme aufgeteilt: das prozedurale Gedächtnis, Priming, das perzeptuelle Gedächtnis, das Wissenssystem und das episodisch-autobiographische Gedächtnis (Nicole-Simone Werner, 2012, S. 372). Das prozedurale Gedächtnis umfasst Prozesse und Fähigkeiten, auch automatisierte Handlungsabläufe, die automatisch, ohne nachzudenken funktionieren. Im Allgemeinen sind das motorische Abläufe, wie zum Beispiel Laufen, Fahrradfahren, Tanzen, Autofahren, ein Instrument wie Gitarre oder Klavier zu spielen und Schreiben. Allerdings kann der Inhalt des prozeduralen Gedächtnisses nur in Verbindung einer bestimmten Prozedur abgerufen werden. Sitzt man also vor einer Spielekonsole mit einem Controller in der Hand, so braucht man, sobald man den Umgang mit der Steuerung gelernt hat, nicht mehr über die Bewegungsabläufe nachzudenken, die benötigt werden, um die vom Spieler steuerbare Figur ins Ziel zu führen. Diese motorischen Abläufe werden zum Beispiel beim Schwimmen oder Fahrradfahren nicht benötigt oder verwendet. Sie funktionieren wie Muster oder Schablonen, die durch bestimmte Reizsituationen ausgelöst werden und automatisch ablaufen. Das Priming-Gedächtnis dagegen, ist dafür zuständig, dass Reize durch Wiedererkennen aufgrund von früheren Erfahrungen und Erlebnissen, Assoziationen zur Folge haben, also das Unterbewusstsein wird auf zukünftige Ereignisse vorbereitet. Der Reiz kann dabei ein Wort, ein Geruch, ein Ton oder ein Bild sein. Priming bedeutet eine höhere Wiedererkennungswahrscheinlichkeit für zuvor in gleicher oder in ähnlicher Weise wahrgenommene Reize. Die ersten beiden Langzeitgedächtnissysteme laufen gewissermaßen unbewusst ab. Die anderen drei Gedächtnissysteme dagegen erlauben eine bewusste Verarbeitung (Nicole-Simone Werner, 2012). Das perzeptuelle Gedächtnis beurteilt Reize nach Ihrer Familiarität, man erkennt bereits bekannte Muster, das heißt, man erkennt zum Beispiel jede Flasche als Flasche. Dabei sind nicht alle jemals gesehenen Flaschen im Gehirn abgespeichert, sondern nur die spezifischen Merkmale, die eine Flasche zu einer Flasche machen. Im Wissenssystem, auch semantisches Gedächtnis genannt, werden reine Fakten ohne Kontext gespeichert. Wann endete der zweite Weltkrieg, was ist das Elementsymbol von Stickstoff oder wie heißt der Regisseur von Pulp Fiction, all dieses Wissen wird in diesem Teil des Langzeitgedächtnisses abgespeichert. Das letzte System ist auch das komplexeste Gedächtnissystem, das episodisch-autobiographische Gedächtnis. Es speichert persönliche Momente und Erlebnisse, die man erlebt hat, wie zum Beispiel Geburtstage, Todesfälle, ein großes Fußballspiel, sowie Niederschläge, Erfolge, ganz egal ob es peinliche, traurige oder glückliche Ereignisse sind. Es werden also die vielfältigsten Alltagserinnerungen gespeichert, die aussagen wann man sich wo, wie gefühlt hat und wer oder was daran beteiligt waren. Doch irrelevante Ereignisse, wie sich morgens am Kaffee zu verbrennen, werden relativ schnell vergessen.

Doch warum vergisst der Mensch eigentlich? Der Professor Andreas Papassotiropoulos von der Psychologischen Fakultät erklärt es folgendermaßen: „Man muss vergessen können“ (Osswald, 2013). Damit meint er speziell die Fähigkeit des Gehirns, sich unnützen Wissens zu entledigen. Da das Leben aus konstant fortwährenden Veränderungen besteht, ist es wichtig Sachen zu vergessen, man muss Neues lernen und bereits Bekanntes wieder vergessen können. Hätte das menschliche Gehirn die Fähigkeit des Vergessens nicht, dann würde man von inaktuellen und irrelevanten Informationen sprichwörtlich „erschlagen“ werden (David G. Myers, 2014).

3 Falsche Zeugenaussagen

Falsche Zeugenaussagen sind ein großes Problem für unschuldig Angeklagte, da diese vor Gericht meistens einen sehr hohen Beweiswert, sowie eine große Aussagekraft haben. Doch wie kommen falsche Zeugenaussagen eigentlich zustande? Im Grunde sind es immer Fehlinformationen. Werner, Kühnel, Ortega und Markowitsch erklären falsche Erinnerungen folgendermaßen (Nicole-Simone Werner, 2012, S. 275-279). Sie erfolgen unbewusst, also niemand kann sich davon freisprechen, selbst welche zu haben. Doch um zu verstehen, wie sie entstehen können, muss man erst einmal wissen, wie Erinnerungen abgerufen werden. Bei diesem Prozess werden diese nicht als exakte Kopien abgerufen, sondern die Erinnerungen werden dabei immer wieder neu konstruiert, wobei gespeicherte, als auch neue Informationen dafür verwendet werden. Wird also ein Mensch subtilen Fehlinformationen ausgeliefert, stellt sich dieser wiederholt ein Ereignis vor, das aber nie wirklich stattgefunden hat. So werden solche irreführenden Einzelheiten zu dem tatsächlichen vorgefallenen Ereignis hinzugefügt und als Tatsache wahrgenommen. Das zeigt sich auch, wenn zwei Freunde oder Bekannte über ein gemeinsam erlebtes Ereignis sprechen und dabei auffällt, dass beide Personen, eine unterschiedliche Vorstellung des Erlebten haben. In dem Fall sind beide felsenfest davon überzeugt, die „richtige“ Version in ihrer Erinnerung zu haben, obwohl sogar beide falsch liegen könnten (Nicole-Simone Werner, 2012).

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Erinnerungen nicht wirklich stattgefundene Geschehnisse widerspiegeln und dabei immer subjektiv sind, da eigene Empfindungen und Eindrücke, einen großen Einfluss auf diese haben. Falsche Erinnerungen sind wahren Erinnerungen sehr ähnlich. Der Unterschied liegt darin, dass echte Erinnerungen mehr Einzelheiten enthalten als die, die nur in unserer Vorstellung vorhanden sind. Falsche Erinnerungen beschränken sich meist nur auf die zentralen Aspekte eines Geschehnisses, also die Bedeutung und Gefühle, die man damit verbindet (David G. Myers, 2014).

Dr. Julia zitiert in ihrem Werk „DAS TRÜGERISCHE GEDÄCHTNIS“, zu Anfang Elizabeth Loftus: „ Unser Gedächtnis arbeitet konstruktiv. Es arbeitet rekonstruktiv. Das Gedächtnis funktioniert ein bisschen wie Wikipedia: Sie können es aufrufen und es verändern, aber andere können das auch. “ (Shaw, 2016). Um diese These zu untermauern, nennt Dr. Julia Shaw folgenden Fall als Beispiel. Eine Mutter macht sich Sorgen um ihren Sohn, da dieser sich verhaltensauffällig zeigt. Er nässt sich regelmäßig ein, fällt wieder in die Kleinkindsprache zurück, die auch sein 16 Monate alter Bruder noch benutzt und ist generell oft widerspenstig, zudem wird er bei Doktorspielen mit seiner kleinen Cousine erwischt. Als er eines Abends Probleme hat zu urinieren und daraufhin anfängt zu weinen, steigt die Besorgnis der Mutter extrem. Sie vermutet einen sexuellen Übergriff auf ihren Sohn. Beeinflusst wird sie durch die Erfahrungen ihres Bruders, dem eben dies als Kind widerfahren ist. Sie bittet ihn, mit ihrem Sohn zu reden, was dieser dann auch macht. Er erzählt dem Jungen, wie er damals im Ferienlager sexuell belästigt worden ist und fordert ihn auf, wenn ihm derartiges passiert, wenn er ausgezogen oder zu Dingen gezwungen wird, die er nicht tun möchte, so soll er ihm das sofort erzählen. Daraufhin berichtet Murray seinem Onkel, dass er allein auf sein Zimmer gebracht worden sei, wo ihm Tooky, alias Gerald Amirault, ein Mann, der in Murrays Tagesstätte arbeitete, seine Hose heruntergezogen habe. Amirault war aber lediglich gebeten worden, den Jungen, der sich vor einigen Monaten eingenässt hatte, umzuziehen. Als Murrays Mutter davon hört, ruft sie das Sozialamt an und die Polizei befragt den Jungen, der aber nicht sagen kann, wo der „Missbrauch“ stattgefunden hat, oder was noch passiert sei. Der vierjährige Junge kann nur sagen, dass Amirault ihm seine Hose heruntergezogen und seinen Penis berührt habe. Infolgedessen befragt die Polizei alle Kinder der Tagesstätte, doch die meisten sagen aus, dass nichts vorgefallen sei. Infolge des wachsenden Interesses der Medien an der Story, breitet sich bei den Eltern Besorgnis aus und es entsteht Panik. Die Polizei nennt Verhaltensweisen missbrauchter Kinder, auf welche die Eltern achten sollten. Den Kindern sollte kein Glauben geschenkt werden, wenn diese einen Missbrauch leugnen würden. Relativ schnell sind 40 weitere Kinder als missbraucht identifiziert. Bei Zurückweisung der Vorwürfe durch die Kinder, wird behauptet, sie seien noch nicht so weit, dass sie sich öffnen können. Aufgrund von wiederholter Ermunterung, die schrecklichen Erlebnisse zu offenbaren, kommen die Kinder schließlich dahin, ihre „Vergewaltigung“, detailreich und anschaulich zu beschreiben. Die Anschuldigungen werden immer abstruser und führen schlussendlich dazu, dass Gerald Amirault, mitsamt seiner Mutter und Schwester, die ebenfalls in der Tagesstätte arbeiten, ins Gefängnis kommen. Der Richter Isaac Borenstein sorgte 14 Jahre später dafür, dass das Urteil für die Schwester und die Mutter aufgehoben wurde. Amirault selbst kam 2004 auf Bewährung aus dem Gefängnis. Bis heute ist nicht klar, was damals wirklich geschehen ist (Shaw, 2016, S. 241-245).

Julia Shaw möchte mit diesem Beispiel verdeutlichen, wie das Gedächtnis manipuliert werden kann und wie anfällig es für falsche Erinnerungen ist. Dadurch kommen nicht nur eventuell unschuldige Menschen ins Gefängnis, sondern es werden traumatische Erinnerungen im Gedächtnis der Kinder langfristig verankert, welche sie ihr ganzes Leben lang beeinflussen. Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Erinnerungen nicht die Wirklichkeit widergeben, sondern beim Prozess des Abrufens, diese immer wieder neu konstruiert werden, wobei Erinnerungen dabei nach dem Stille-Post-Prinzip, durchgehend verändert werden.

4 Die zwölf Geschworenen

4.1 Charaktere

Geschworener Nr. 1: Der Geschworene Nr. 1 wird verkörpert von Martin Balsam. Er ist Co-Trainer einer Footballmannschaft an einer High School in Queens und Leiter der Sitzung. Er moderiert das Ganze, aber hält sich meist raus und äußert seine eigene Meinung dabei nicht.

Geschworener Nr. 2: Der zweite Geschworene wird von John Fiedler gespielt. Er ist ein unscheinbarer und unsicherer, Brille tragender Bankangestellter, der das erste Mal Teil der Jury ist. Im Laufe des Films wird er immer selbstbewusster, doch gerade am Anfang ist er kaum fähig, sich ein eigenes Urteil zu bilden und dieses zu vertreten.

Geschworener Nr. 3: Geschworener Nr. 3 wird dargestellt von Lee J. Cobb und ist ein unbarmherziger, harter Geschäftsmann, welcher sich mit viel Mühe seine eigene Firma aufgebaut hat. Laut eigener Aussage hat er seinen Vater, im Kindesalter gesiezt. Er hat seinen heute zweiundzwanzigjährigen Sohn mit Härte erzogen, was dazu führte, dass er seit mittlerweile zwei Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm hat. Seinen Ärger und seine Enttäuschung projiziert er nun auf den jungen Angeklagten, wodurch er ganz klar von seiner Schuld überzeugt ist.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Auf der Suche nach der Wahrheit. Gedächtnisprozesse am Beispiel des Films "Die zwölf Geschworenen"
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Duisburg
Note
2.0
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V808378
ISBN (eBook)
9783346219220
ISBN (Buch)
9783346219237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die zwölf Geschworenen, Gedächtnisprozesse, Falsche Zeugenaussage, Gedächtnis, Erinnerung
Arbeit zitieren
Denis Riffel (Autor), 2019, Auf der Suche nach der Wahrheit. Gedächtnisprozesse am Beispiel des Films "Die zwölf Geschworenen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/808378

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