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Karteninterpretation L6706 Saarbrücken-West

Titre: Karteninterpretation L6706 Saarbrücken-West

Travail d'étude , 2007 , 9 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Matthias Schopp (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Cartographie, Géodésie, Sciences de l'information géographique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei vorliegendem Text handelt es sich um eine (ausgearbeitete) Klausur , die in einem Tutorat zur Examensvorbereitung geschrieben wurde.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Physiogeographische Detailuntersuchung

2.1. Saar-Nahe-Trog

2.2. Ausläufer des Französischen Schichtstufenlands

2.3. Flusstäler

3. Kulturgeographische Detailuntersuchung

3.1. Siedlungsgenese

3.2. Städtische Siedlungen

3.2.1. Saarbrücken

3.2.2. Andere städtische Siedlungen

3.3. Land-/Forstwirtschaft

3.4. Bergbau/Industrie

3.5. Verkehr/Naherholung/Tourismus

4. Synthese

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Kartenblatt L 6706 Saarbrücken-West durch eine länderkundliche Analyse methodisch zu erschließen und dabei die Zusammenhänge zwischen den physisch-geographischen Voraussetzungen und der kulturgeographischen Entwicklung der Region aufzuzeigen.

  • Physiogeographische Analyse der Naturräume und Gesteinsformationen
  • Historisch-genetische Untersuchung der Siedlungsgenese
  • Einfluss der Industrialisierung und des Steinkohlebergbaus auf die Landschaftsentwicklung
  • Bewertung der verkehrsgeographischen Lage und touristischer Potenziale
  • Betrachtung des regionalen Strukturwandels

Auszug aus dem Buch

2.1) Saar-Nahe-Trog

Als Saar-Nahe-Trog wird das Becken zwischen Hunsrück im Norden und Französischem Schichtstufenland bzw. Pfälzer Wald im Süden und Westen bezeichnet. Die östliche Grenze bildet der Rhein. Seine Fortsetzung findet das Gebiet in Ostdeutschland und wird daher großräumig als Saar-Saale-Trog bezeichnet. Es kennzeichnet sich vorwiegend durch Ablagerungen der variskischen Molasse (Rotliegendes). Im vorliegenden Kartenblatt handelt es sich allerdings vorwiegend um Ablagerungen aus dem Karbon, die diesen Teil des Saar-Nahe-Troges prägen.

Hinweise auf karbonische Ablagerungen finden sich an zahlreichen Stellen im Kartenblatt. Der Abbau von Steinkohlen hat das Gebiet entscheidend geprägt. Als Belege dafür dienen die große Anzahl an Bergwerken, Schächten, Gruben und Hütten. Als Beispiele seien hier der Mathildenschacht (45/60,5) oder die Zentralkokerei Saar (36,5/68,5) genannt. Die Steinkohlen stehen nicht oberflächlich an, sondern sind von anderen Schichten überlagert. In Frage kommen hier Schiefer. Die karbonischen Sedimente wurden unter Auflage der mesozoischen Schichten metamorphisiert (=> Verschieferung). Generell zeichnet sich das Gebiet südlich der Prims und nordöstlich der Saar durch ein unruhiges Relief mit absoluten Höhen zwischen 200m und 350m aus. Insbesondere in den bewaldeten Gebieten im Südosten fällt das deutlich ausgeprägte Gewässernetz auf. Dies spricht für wasserstauende Schichten. Der unruhige Verlauf der Isohypsen sowie das Fehlen von Felssignaturen lassen insgesamt auf ein weiches Material schließen. Zudem finden sich einige für Schiefer typische V-Tälchen. Daher lässt sich die These äußern, dass es sich um karbonische Tonschiefer handelt.

Der nördliche Teil dacht zur Prims hin etwas ab. Ferner ist das Gebiet hier zunehmend trockener als noch im Süden. Dies, sowie die ackerbauliche Nutzung und die Verbreitung einiger Hohlwege, lässt die Vermutung zu, dass hier eine dünne Schicht von Löss aufliegt. Auch können die Indizien auf einen eher sandigen Untergrund (=> Rotliegendes) hindeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt das untersuchte Kartenblatt vor und erläutert den landschaftsprägenden Übergang von einem agrarisch geprägten Gebiet zu einer Industrieregion.

2. Physiogeographische Detailuntersuchung: Hier werden die naturräumlichen Gegebenheiten, insbesondere der Saar-Nahe-Trog, das Französische Schichtstufenland und die Flusstäler, hinsichtlich ihrer geologischen Beschaffenheit analysiert.

2.1. Saar-Nahe-Trog: Dieses Kapitel beschreibt die geologischen Formationen und den Einfluss des Steinkohlebergbaus auf die Oberflächengestalt sowie die Bodenbeschaffenheit.

2.2. Ausläufer des Französischen Schichtstufenlands: Die Untersuchung fokussiert sich hier auf die Gesteinsschichten und die geomorphologischen Unterschiede im Vergleich zum östlicheren Gebiet.

2.3. Flusstäler: Das Kapitel behandelt die morphologischen Merkmale von Saar und Prims sowie deren Bedeutung als Siedlungs- und Transportraum.

3. Kulturgeographische Detailuntersuchung: Dieses Kapitel analysiert die menschliche Besiedlung des Raumes von der Antike bis in die moderne Zeit.

3.1. Siedlungsgenese: Eine chronologische Betrachtung der Siedlungsspuren, von keltischen Ursprüngen bis hin zu geplanten Städtegründungen im Zeitalter des Absolutismus.

3.2. Städtische Siedlungen: Eine vertiefende Analyse der städtischen Strukturen und deren historischer Entwicklung.

3.2.1. Saarbrücken: Eine detaillierte Betrachtung der Stadtentwicklung und ihrer Rolle als modernes Oberzentrum.

3.2.2. Andere städtische Siedlungen: Eine Zusammenfassung der funktionalen Bedeutung weiterer städtischer Siedlungen im Ballungsraum Saar.

3.3. Land-/Forstwirtschaft: Dieses Kapitel bewertet die heutige Bedeutung der Primärsektoren unter dem Aspekt der starken Industrialisierung.

3.4. Bergbau/Industrie: Die Analyse des raumprägenden Einflusses von Kohleabbau und Schwerindustrie sowie der anschließende Strukturwandel.

3.5. Verkehr/Naherholung/Tourismus: Dieses Kapitel beleuchtet die verkehrsgeographische Bedeutung der Saar-Region und ihr Potenzial für Naherholung und Tourismus.

4. Synthese: Die Zusammenfassung führt die physischen und kulturgeographischen Befunde zusammen und bewertet die zukünftige Entwicklungsperspektive des Raumes.

Schlüsselwörter

Saar-Nahe-Trog, Französisches Schichtstufenland, Steinkohle, Industrialisierung, Strukturwandel, Kartierung, Siedlungsgeographie, Saarbrücken, Saarlouis, Geologie, Kulturlandschaft, Verkehr, Anthropogeographie, Physiogeographie, Ballungsraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der länderkundlichen Interpretation des Kartenblatts L 6706 Saarbrücken-West, wobei physische und kulturgeographische Aspekte analysiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die geologischen Grundlagen, die Siedlungsgeschichte, den Einfluss des Steinkohlebergbaus sowie die verkehrsgeographische Bedeutung der Region.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erschließung der landschaftsprägenden Faktoren und deren Bedeutung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des untersuchten Raumes.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine länderkundliche Interpretation auf Basis einer topographischen Karte angewandt, ergänzt durch einen historisch-genetischen Ansatz in der Kulturgeographie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine physiogeographische Detailuntersuchung der Naturräume und eine kulturgeographische Analyse der Siedlungen, Landwirtschaft und Industrie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind neben dem Saar-Nahe-Trog vor allem die Industrialisierung, der Steinkohlebergbau, der Strukturwandel und die Siedlungsgenese.

Welche Rolle spielt die Saar für die Region?

Die Saar fungiert als wichtige Siedlungsleitlinie, als zentraler Verkehrsweg für die Industrie und als entscheidendes Element der naturräumlichen Gliederung.

Welche Bedeutung hat das Kartenblatt für den Strukturwandel?

Das Kartenblatt dokumentiert sowohl die industriellen Relikte der Steinkohleära als auch Ansätze des Strukturwandels, etwa durch die Nachfolgeindustrie oder touristische Umnutzungen.

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Résumé des informations

Titre
Karteninterpretation L6706 Saarbrücken-West
Université
University of Freiburg
Cours
Tutorat zur Examensvorbereitung
Note
1,0
Auteur
Matthias Schopp (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
9
N° de catalogue
V81132
ISBN (ebook)
9783638860352
Langue
allemand
mots-clé
Karteninterpretation L6706 Saarbrücken-West Tutorat Examensvorbereitung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Schopp (Auteur), 2007, Karteninterpretation L6706 Saarbrücken-West, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81132
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Extrait de  9  pages
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