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Die Relevanz und Akzeptanz der Intuition in Theorie und Praxis professioneller sozialer Arbeit

Título: Die Relevanz und Akzeptanz der Intuition in Theorie und Praxis professioneller sozialer Arbeit

Tesis de Maestría , 2007 , 119 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mag.a (FH) Sandra Weihs (Autor)

Trabajo social
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Wissenschafliche Diplomarbeit, deren Ergebnis, untermauert durch eine empirische quantitative Forschung unter Sozialarbeitern am Amt für Jugend und Familie in Wien/Österreich, in vermeintlicher Opposition zum Professionalisierungsbestreben der neuen Wissenschaft Sozialarbeit steht. Intuition-Ein neuer Erklärungsansatz für das Handeln von SozialarbeiterInnen?

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Fähigkeit des Menschen zur intuitiven Wahrnehmung. Dabei wird die Intuition allgemein wissenschaftlich aufbereitet und der praktische und theoretische Bezug zur sozialen Arbeit wird untersucht.

Der Allgemeine Teil umfasst die Definition und Beschreibung des Phänomens Intuition. Hierbei wird darauf wert gelegt, dass die Intuition im wissenschaftlichen wie im praktischen Sinne erfasst wird und eine Bestimmung des Wesens der Intuition erfolgt. Die Begründung zur Intuitionsfähigkeit im menschlichen Organismus wird untersucht, sowie eine kritische Betrachtung des Wahrheitsgehaltes von Intuition findet statt.
Intuitionstheorien in Bezugswissenschaften der sozialen Arbeit runden den allgemeinen Teil ab und führen zur sozialen Arbeit über.

Im zweiten Teil wird der praktische und theoretische Bezug zur sozialen Arbeit hergestellt. Beleuchtet wird, ob der Gebrauch der Intuition in der sozialen Arbeit widersprüchlich zur Professionalisierungsdebatte ist, beziehungsweise inwiefern Theoretiker der sozialen Arbeit die Intuition bewerten. Es wird geprüft ob die Vereinbarkeit von Intuition und Professionalität in der sozialen Arbeit gegeben ist.
Der Bezug zur Praxis wird durch eine quantitative Befragung von sozial arbeitenden Personen hergestellt. Untersucht werden die Anwendung und der Nutzen der Intuition in der Praxis, die Bewertung der Intuition von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen, und die Fähigkeit zur Intuition als soziale Intelligenz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gegenstand und Ziel der Untersuchung

1.1.1 Forschungsfragen

1.1.2 Hypothesen

1.2 Projektverlauf

1.3 Gliederung der Arbeit

1.3.1 Allgemeines über Intuition

1.3.2 Intuition in der sozialen Arbeit

2 Forschungsmethode und -design

2.1 Forschungsmethode

2.1.1 Pre-Test

2.1.2 Der Fragebogen

2.1.3 Forschungsleitende Fragen der quantitativen Erhebung

2.2 Zielgruppe der Forschung

2.3 Durchführung der Forschung

Teil I: Allgemeines über Intuition

3 Begriffsdefinition der Intuition

3.1 Lexikalische Definitionen

3.2 Synonyme des Begriffs Intuition

3.3 Definition nach Eric Berne

3.4 Definition nach Daniel Eggenberger

3.5 Resümee

4 Was ist Intuition?

4.1 Gegenüberstellung der unmittelbaren und der diskursiven Erkenntnis

4.2 Funktionsebenen der Intuition nach Hänsel

4.3 Was kann Intuition?

4.4 Das Erleben der Intuition

4.4.1 Intuition als Handlungswissen

4.4.2 Intuition als intelligentes Körpergefühl

4.4.3 Intuition als „Geistesblitz“

4.5 Resümee

5 Rationale Auseinandersetzung mit Intuition

5.1 Neurobiologische Begründung der intuitiven Fähigkeit

5.1.1 Theory of Mind

5.1.2 Spiegelneurone

5.2 Objektive Prüfung von Intuition

5.2.1 Der Wahrheitsgehalt von Intuition

5.2.2 Zur Überprüfbarkeit von Intuition

5.2.3 Qualitätssteigerung der Intuition

5.3 Resümee

6 Intuitionstheorien aus den Bezugswissenschaften der sozialen Arbeit

6.1 Intuition in der Philosophie

6.2 Intuition in der Psychologie

6.3 Intuition in der Pädagogik

6.4 Resümee

Teil II: Intuition in der sozialen Arbeit

7 Intuition und Professionalität

7.1 Gibt es eine Diskrepanz zwischen Professionalität und Intuition?

7.1.1 Aus theoretischer Sicht

7.1.2 Die Bewertung der Intuition von sozial arbeitenden Personen

7.1.2.1 Die Bewertung der Sozialarbeiter

7.1.2.2 Die vermutete Bewertung von Kollegen

7.1.2.3 Die vermutete Bewertung von Theoretikern der sozialen Arbeit

7.1.2.4 Ergebnisse und Begründung

7.1.3 Die Vereinbarkeit von Professionalität und Intuition

7.1.4 Schlussfolgerungen

7.2 Theorie-Praxis-Thematik

7.2.1 Das Fallverstehen

7.2.2 Intuition in der Theorie-Praxis-Problematik

7.2.3 Schlussfolgerungen

7.3 Resümee

8 Intuition in der sozialarbeiterischen Tätigkeit

8.1 Allgemeines über Intuition in der sozialen Arbeit

8.1.1 Intuition als wesentliches Element der sozialen Arbeit

8.1.2 Intuition als Teil der sozialarbeiterischen Erkenntnis

8.2 Nonverbale Kommunikation

8.3 Ahnungen

8.4 Intuition in Gesprächssituationen

8.4.1 Leitfaden

8.4.2 Die Planbarkeit eines Gesprächs

8.4.3 Intuition im Gespräch

8.4.4 Erfahrungen mit Intuition in Gesprächssituationen

8.5 Resümee

9 Intuition als Teil sozialer Intelligenz

9.1 Was ist soziale Intelligenz

9.2 Soziale Intelligenz in der sozialen Arbeit

9.3 Ergebnisse der Befragung im Kontext der sozialen Intelligenz

9.4 Resümee

10 Ergebnisse der Forschung

10.1 Überprüfung der Hypothesen

10.2 Beantwortung der Forschungsfragen

11 Schlusswort – eine sozialarbeiterische Bestimmung der Intuition

12 Abstract

12.1 Deutsch

12.2 English

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die Diplomarbeit untersucht die Relevanz und Akzeptanz von Intuition in der professionellen sozialen Arbeit. Ziel ist es, zu ergründen, ob Intuition als legitimer und hilfreicher Bestandteil professionellen Handelns anerkannt werden kann, indem theoretische Grundlagen und empirische Daten aus der Praxis (Befragung von Sozialarbeitern) analysiert werden.

  • Bedeutung der Intuition im theoretischen und praktischen Kontext sozialer Arbeit.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Professionalitätsansprüchen und intuitivem Handeln.
  • Analyse der Rolle der Intuition als Teil sozialer Intelligenz.
  • Empirische Erfassung der Bewertung und Nutzung der Intuition durch Praktiker.

Auszug aus dem Buch

4.3 Was kann Intuition?

Für unsere Ahnen war die Intuition insofern wichtig, als dass sie in Gefahrensituationen zu einer schnellen Beurteilung der Situation beigetragen hat. Zum Beispiel wurden Einschätzungen bezüglich der Motive des Feindes getan, Beurteilungen darüber, welche Aktionen welche Reaktionen des Gegenübers auslösen und welche Bedingungen für Flucht oder Kampf gegeben sind, wurden schnell verarbeitet und führten unmittelbar zu einer körperlichen Aktivität. Dieses Handlungswissen führte zu einem Ergebnis – einem guten, er überlebte, oder eben einem schlechten.

Ähnlich ist es auch noch heute, wobei die Intuitionen nicht unmittelbar zu einem Ergebnis führen, das so offensichtlich ist, wie oben angeführtes Beispiel. Nachstehend werden Beispiele angeführt, unter welchen Bedingungen der sozialen Arbeit Intuition hilfreich sein kann.

Intuition ist Wissen aus dem Unbewussten. Situationen des Alltags werden erlebt und gleichzeitig gespeichert, auf einem Niveau, das nur unter bestimmten Bedingungen bewusstseinsfähig ist. Im Prinzip ist es jedoch verfügbar. Das Wissen zeigt sich in Intuitionen. Unbewusstes Wissen kann nicht verbalisiert werden, aber das Wissen besitzen wir doch. Wir wissen mehr als wir aussprechen können.

Intuitionen sind hilfreich in der Problemlösung und Entscheidungsfindung, denn sie bieten die Möglichkeit, unzureichende oder sich widersprechende Informationen zu managen, auch dann, wenn ein rein rationales Vorgehen überfordert wäre. Auch ein effizienter Umgang mit der Komplexität von problemrelevanten Faktoren kann durch Intuition von statten gehen. Intuition ist in hochkomplexen Entscheidungssituationen nützlich. Wenn es Praktizierenden nicht möglich ist, alle Fakten zu berücksichtigen, oder alle Möglichkeiten durchzudenken, sei es aus Zeitmangel, Informationsmangel oder schlechten Rahmenbedingungen, kann Intuition den Zugang zu verborgenem Handlungs- und Erfahrungswissen herstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsziel und legt die Forschungsfragen sowie die Hypothesen fest.

2 Forschungsmethode und -design: In diesem Kapitel werden die quantitative Erhebung mittels Fragebögen, der Pre-Test und die Zielgruppe der Forschung erläutert.

3 Begriffsdefinition der Intuition: Das Kapitel bietet eine lexikalische Herleitung des Begriffs und definiert Intuition anhand verschiedener theoretischer Ansätze.

4 Was ist Intuition?: Hier erfolgt eine Konkretisierung der Intuition, ihre Abgrenzung zum diskursiven Denken sowie die Beschreibung ihrer Funktionsebenen und Erlebensweisen.

5 Rationale Auseinandersetzung mit Intuition: Das Kapitel beleuchtet die neurobiologischen Grundlagen und Möglichkeiten zur objektiven Prüfung sowie zur Qualitätssteigerung der Intuition.

6 Intuitionstheorien aus den Bezugswissenschaften der sozialen Arbeit: Vorstellung zentraler Intuitionstheorien aus der Philosophie, Psychologie und Pädagogik.

7 Intuition und Professionalität: Analyse des Spannungsfeldes zwischen dem Wunsch nach Professionalisierung und der Rolle der Intuition, inklusive einer theoretischen und empirischen Bewertung.

8 Intuition in der sozialarbeiterischen Tätigkeit: Untersuchung der praktischen Anwendung von Intuition in der Beratung, nonverbalen Kommunikation und Gesprächsführung.

9 Intuition als Teil sozialer Intelligenz: Das Kapitel verknüpft das Konzept der sozialen Intelligenz mit der Intuition und betont deren Bedeutung für die Kompetenz von Sozialarbeitern.

10 Ergebnisse der Forschung: Zusammenfassende Überprüfung der Hypothesen und Beantwortung der Forschungsfragen basierend auf der empirischen Erhebung.

11 Schlusswort – eine sozialarbeiterische Bestimmung der Intuition: Das Resümee integriert die Erkenntnisse und bestätigt die Bedeutung der Intuition als notwendige Ergänzung zum rationalen Handeln.

Schlüsselwörter

Intuition, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Professionalität, Fallverstehen, soziale Intelligenz, Handlungswissen, Spiegelneurone, Reflexion, Beratung, Kommunikation, Theorie-Praxis-Problem, empirische Forschung, Entscheidungsfindung, Unbewusstes

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung der Intuition in der Theorie und Praxis der professionellen sozialen Arbeit und untersucht, ob diese als legitimes Element fachlichen Handelns anerkannt wird.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition der Intuition, ihre neurobiologischen Grundlagen, Intuitionstheorien aus Bezugswissenschaften sowie die empirische Untersuchung der Intuitionsnutzung durch Sozialarbeiter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu begründen, dass Intuition innerhalb der sozialen Arbeit relevant und akzeptiert ist, und zu untersuchen, wie Sozialarbeiter in der Praxis Intuition bewerten und erleben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen quantitativen Forschungsansatz mittels einer Befragung von sozial arbeitenden Personen, ergänzt durch eine theoretische Literaturanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Intuition als professionelles Handeln, den Umgang mit Komplexität, die Bedeutung für das Fallverstehen sowie die Korrelation zwischen Berufserfahrung und intuitiver Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Intuition, Sozialarbeit, Professionalität, Fallverstehen, soziale Intelligenz und Handlungswissen.

Wie stehen Sozialarbeiter zur Vereinbarkeit von Professionalität und Intuition?

Die Befragung zeigt, dass etwa 94 Prozent der Befragten Intuition und Professionalität in der sozialen Arbeit für vereinbar halten.

Welche Rolle spielen "Spiegelneurone" in der Arbeit?

Spiegelneurone werden als neurobiologische Grundlage für Empathie und Intuition herangezogen, um das Phänomen der Intuition wissenschaftlich zu entmystifizieren.

Inwiefern beeinflusst die Berufserfahrung die Intuition?

Die Untersuchung konnte statistisch keinen direkten Zusammenhang zwischen der Dauer der Berufserfahrung und der Häufigkeit der Anwendung von Intuition feststellen.

Final del extracto de 119 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Relevanz und Akzeptanz der Intuition in Theorie und Praxis professioneller sozialer Arbeit
Universidad
University of Applied Sciences Wiener Neustadt (Austria)
Calificación
1,0
Autor
Mag.a (FH) Sandra Weihs (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
119
No. de catálogo
V81138
ISBN (Ebook)
9783638838863
ISBN (Libro)
9783638854313
Idioma
Alemán
Etiqueta
Relevanz Akzeptanz Intuition Theorie Praxis Arbeit Sozialarbeit Soziale Arbeit Theorie-Praxis Theorie-Praxis Problem Jugendamt Jugendamt Wien Amt für Jugend und Familie C.G. Jung Theory of Mind Spiegelneurone Sozialpädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag.a (FH) Sandra Weihs (Autor), 2007, Die Relevanz und Akzeptanz der Intuition in Theorie und Praxis professioneller sozialer Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81138
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