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Standard und Nonstandard - Definition und Funktion aus soziolinguistischer Perspektive

Title: Standard und Nonstandard - Definition und Funktion aus soziolinguistischer Perspektive

Seminar Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Aljona Merk (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Standard. Standardsprache. Standarddeutsch. Standardvarietät. Gutes Deutsch. Richti-ges Deutsch. Hochdeutsch. Schriftsprache. Literatursprache. Nonstandard. Nonstan-dardvarietät. Dialekt. Mundart. Soziolekt. Umgangssprache. Alltagssprache. Es gibt viele Termini, die Standard und Nonstandard flankieren und ebenso gibt es viele Defini-tionen.
In der vorliegenden Hausarbeit wird versucht ein schlüssiges Bild darüber zu geben, was als Standard und was als Nonstandard gilt, welche Funktionen sie haben und wer für ihre Festlegung verantwortlich ist. Die Betrachtungen werden aus der soziolinguisti-schen Perspektive beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Standard

2.1 Standard und Variation

2.2 Standardsprache und ihre Funktion

2.3 Festlegung des Standards

3. Nonstandard

3.1 Nonstandardvarietät als Gegenbegriff?

3.2 Dialekt

3.3 Umgangssprache

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus soziolinguistischer Perspektive das Verhältnis von Standard- und Nonstandardvarietäten innerhalb der deutschen Sprache, um ein schlüssiges Verständnis ihrer Funktionen und Definitionen zu erarbeiten. Zentral ist dabei die Frage, wie sich diese Varietäten abgrenzen und durch welche normsetzenden Instanzen Standards definiert werden.

  • Grundlagen der Standardvarietäten und sprachlicher Variation
  • Die funktionale Rolle der Standardsprache in der Gesellschaft
  • Das soziale Kräftefeld und die normsetzenden Instanzen des Standards
  • Differenzierung zwischen Standard und Nonstandardvarietäten
  • Charakteristika von Dialekten und Umgangssprachen

Auszug aus dem Buch

2.3 Festlegung des Standards

Bisher wurde aufgezeigt, dass Standard variiert; wir sprechen von Standardvarietäten. Es wurde bereits kurz erwähnt, dass eine Varietät als Norm festgelegt sein muss, um als Standardvarietät zu gelten. Im Folgenden soll dargelegt werden, was als Norm bzw. Standard gilt, welche Instanzen diese Norm setzen und was ihnen die Macht gibt, ihre Ansichten als allgemein gültig zu präsentieren. Hierbei beziehe ich mich auf das Instanzenmodell Ulrich Ammons (Soziales Kräftefeld einer Standardvarietät).

„Die Gültigkeit der Normen erlaubt oder gebietet es Normautoritäten, von Normsubjekten die Normbefolgung zu verlangen.“ Die Voraussetzung für Normen ist also ihre Gültigkeit. Es muss Gesellschaftsmitglieder geben, die die Befugnis haben, diese Normen festzulegen und gültig zu machen.

Ulrich Ammon spricht von vier normsetztenden Instanzen: die Modellsprecher/-schreiber, der Sprachkodex, die Sprachexperten und die Sprachnormautoritäten. Die vier Instanzen sollen erklärt werden und anschließend soll anhand einer Abbildung ihre Beziehung zueinander und zur Bevölkerung thematisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die vielfältige Terminologie rund um Standard und Nonstandard ein und definiert das Ziel der Arbeit, diese aus soziolinguistischer Sicht zu beleuchten.

2. Standard: Das Kapitel erläutert den Begriff des Standards und der Standardvarietäten, untersucht deren Funktion in der Gesellschaft und analysiert die vier normsetzenden Instanzen nach Ulrich Ammon.

3. Nonstandard: Hier werden Nonstandardvarietäten als Teil der deutschen Sprache definiert, ihre Abgrenzung zum Standard thematisiert und exemplarisch anhand von Dialekten und Umgangssprachen erläutert.

4. Schlussbemerkung: Dieses Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede der kommunikativen Reichweite und der normativen Einordnung von Sprachvarietäten zusammen.

Schlüsselwörter

Standard, Nonstandard, Standardsprache, Standardvarietät, Soziolinguistik, Dialekt, Umgangssprache, Sprachkodex, Modellsprecher, Sprachnormautoritäten, Sprachvariation, deutsche Sprache, Kommunikation, Normsetzung, Sprachgemeinschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Definitionen und Funktionen von Standard- und Nonstandardvarietäten innerhalb der deutschen Sprache aus einer soziolinguistischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der sprachlichen Variation, die Funktionen der Standardsprache sowie die Mechanismen der Normsetzung und Abgrenzung gegenüber Nonstandardvarietäten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein schlüssiges Bild darüber zu zeichnen, was als Standard bzw. Nonstandard gilt, welche Funktionen diese Formen erfüllen und wer für ihre Festlegung verantwortlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse soziolinguistischer Definitionen, insbesondere auf das Instanzenmodell des „sozialen Kräftefeldes“ von Ulrich Ammon.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Standardvarietäten, deren Kodifizierung und normsetzende Instanzen sowie die Analyse von Nonstandardvarietäten wie Dialekten und Umgangssprachen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Standardvarietät, Norm, Sprachkodex, Modellsprecher, Dialekt und Umgangssprache.

Warum kann Nonstandard nicht als direkter Gegenbegriff zum Standard gesehen werden?

Nonstandardvarietäten sind laut Autor ebenso wie Standardvarietäten Teil der Gesamtheit der deutschen Sprache und fungieren eher zur regionalen Abgrenzung statt als gegensätzliche Einheit.

Welche Bedeutung haben die „Modellsprecher“ für den Standard?

Sie stellen laut der Arbeit die vermutlich gewichtigste Instanz dar, da sie durch ihre öffentliche Präsenz und den ihnen zugeschriebenen sozialen Status eine Vorbildfunktion ausüben und so den Standard mitgestalten.

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Details

Title
Standard und Nonstandard - Definition und Funktion aus soziolinguistischer Perspektive
College
University of Mannheim  (Germanistisches Seminar)
Course
PS Sprachliche Innovation
Grade
2,0
Author
Aljona Merk (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V81220
ISBN (eBook)
9783638860468
ISBN (Book)
9783640613090
Language
German
Tags
Standard Nonstandard Definition Funktion Perspektive Sprachliche Innovation Standardvarietäten Nonstandardvarietäten Varietätenlinguistik Soziolinguistik Dialekte Umgangssprache Hochdeutsch Ulrich Ammon Sprachliche Innovation Standarddeutsch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Aljona Merk (Author), 2007, Standard und Nonstandard - Definition und Funktion aus soziolinguistischer Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81220
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