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Das Hedgefonds Long-Term Capital Management: Der Fall LTCM

Warum konnte der LTCM-Hedgefonds beinahe das globale Finanzsystem kollabieren lassen und wie konnte es zu dieser dramatischen Entwicklung kommen?

Titre: Das Hedgefonds Long-Term Capital Management: Der Fall LTCM

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christian Hagemann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Einleitung

Die Reputation von Hedgefonds ist in der Öffentlichkeit und in den Medien nicht besonders gut. Die politische „Heuschreckendebatte“ hat dieses negative Image weiter verstärkt. Hedgefonds wird häufig die Verantwortung für Finanzkrisen zugesprochen. Besonders spektakulär war der Fall des Hedgefonds Long-Term Capital Management, im folgenden LTCM genannt, im Jahr 1998, der die globale Finanzwelt in Atem gehalten hat.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, warum der LTCM-Hedgefonds beinahe das globale Finanzsystem kollabieren ließ und wie es überhaupt zu dieser dramatischen Entwicklung kommen konnte. Hierzu bedarf es zunächst einer kurzen Darlegung der Charateristika und Investitionsstile von Hedgefonds, die Inhalt von Kapitel zwei sind. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem Hedgefonds LTCM auseinander. Es wird die Geschichte von der Gründung bis zum Untergang des Fonds dargestellt. Außerdem wird die Investitionsstrategie beschrieben und an einem fiktiven Beispiel erläutert. Weiterhin werden die Ursachen für den Untergang analysiert. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit Maßnahmen, die das Ausfallrisiko von Hedgefonds reduzieren und dadurch die Gefahr für Finanzkrisen eindämmen können. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Fazit in Kapitel fünf.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen von Hedgefonds

2.1. Charakteristika von Hedge-Fonds

2.2. Strategien von Hedgefonds

2.2.1. Marktneutrale Strategien (Relative Value)

2.2.2. Ereignisorientierte Strategien (Event Driven)

2.2.3. Opportunistische Strategien (Opportunisitc)

3. Fall LTCM

3.1. Gründung von LTCM

3.2. Investitionsstrategien von LTCM

3.3. Aufstieg und Fall von LTCM

3.4. Ursachen des Untergangs von LTCM

3.4.1. Liquiditätsrisiko von LTCM

3.4.2. Kreditrisiko von LTCM

3.4.3. Risiken des mathematischen Prognosemodells

4. Maßnahmen zur Vermeidung von Hedgefonds-induzierten Finanzkrisen

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen des Beinahe-Kollapses des Hedgefonds Long-Term Capital Management (LTCM) im Jahr 1998, um zu analysieren, wie komplexe Investitionsstrategien und eine hohe Hebelwirkung die Stabilität des globalen Finanzsystems gefährden können. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Verkettung von Risiken, die zum Scheitern des Fonds führten, und diskutiert regulatorische sowie marktbasierte Lösungsansätze zur Prävention künftiger Krisen.

  • Charakteristika und Anlagestrategien von Hedgefonds
  • Die Entstehungsgeschichte und das Geschäftsmodell von LTCM
  • Analyse der Liquiditäts-, Kredit- und Modellrisiken im Fall LTCM
  • Diskussion über staatliche Regulierung versus marktbasierte Ratings

Auszug aus dem Buch

3.4.1. Liquiditätsrisiko von LTCM

Unter dem Liquiditätsrisiko versteht man die Gefahr, dass Wertpapiere und insbesondere Derivate nur eingeschränkt oder mit Preiszugeständnissen handelbar sind. Gründe hierfür können fehlende Markttiefe oder Marktstörungen sein. Das Prognosemodell von LTCM ging allerdings von der Theorie des vollkommenen Marktes aus, auf dem weder Käufer noch Verkäufer Einfluss auf den Marktpreis nehmen können. LTCM hatte in einigen Anleihe- u. Futurepositionen einen Marktanteil von über 10%, der das tägliche Handelsvolumen an der Börse um ein mehrfaches überstieg. Die Situation wurde zusätzlich dadurch verschärft, dass die bislang erfolgreiche Investitionsstrategie von den involvierten Banken nachgebildet wurde. Dieses Verhalten wird copycat genannt, und führte dazu, dass LTCM und die gleichförmig folgenden Banken auf theoretisch liquiden Termin- und Bondmärkten eine Marktpreis beherrschende Stellung einnahmen. Da die prekäre Lage von LTCM immer mehr an die Öffentlichkeit drang, bildete sich die Verkaufskurse immer weniger nach den Mechanismen vollkommener Märkte, sondern vielmehr nach spieltheoretischen Aspekten. Kennen die Marktteilnehmer die Liquidationsbemühungen eines anderen und wissen, dass das Volumen die Aufnahmekapazität des Marktes überschreitet, reduzieren sie ihre Kaufbereitschaft auf einen minimalen Preis und maximieren dadurch ihren Gewinn auf Kosten des Zwangsverkäufers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das negative Image von Hedgefonds und führt in die Fragestellung ein, warum LTCM im Jahr 1998 das globale Finanzsystem destabilisierte.

2. Grundlagen von Hedgefonds: Hier werden die typischen Merkmale wie Leverage-Effekte, Leerverkäufe und die spekulativen Strategien innerhalb der Branche erläutert.

3. Fall LTCM: Dieses Kapitel detailliert die Geschichte von der Gründung durch Finanzexperten bis hin zur Krise, ausgelöst durch extreme Verschuldung und Marktverwerfungen.

4. Maßnahmen zur Vermeidung von Hedgefonds-induzierten Finanzkrisen: Hier werden regulatorische Optionen und die Rolle von Ratingagenturen zur Risikominderung diskutiert.

5. Schlussbemerkung: Das Fazit unterstreicht, dass mathematische Modelle keine absolute Sicherheit garantieren und effektives Risikomanagement zentral bleibt.

Schlüsselwörter

Hedgefonds, LTCM, Finanzkrisen, Leverage-Effekt, Fixed-Income-Arbitrage, Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Finanzmarktstabilität, Derivate, Prognosemodelle, Regulierung, Front-Running, Marktversagen, Risikomanagement, Long-Term Capital Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert das Scheitern des Hedgefonds LTCM im Jahr 1998 und dessen Auswirkungen auf das globale Finanzsystem.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf Hedgefonds-Strategien, den Risiken von Fremdkapitalhebeln (Leverage) und der systemischen Gefahr, die von solchen Instituten ausgeht.

Was ist die Kernfrage der Untersuchung?

Es wird der Frage nachgegangen, wie es trotz hochqualifizierten Managements zu einer derartigen Krise kommen konnte und welche Lehren daraus für die Finanzmarktregulierung gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der Anlagestrategien sowie eine deskriptive Aufarbeitung der historischen Ereignisse rund um den Fall LTCM.

Was deckt der Hauptteil inhaltlich ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Einführung in Hedgefonds-Strategien, eine detaillierte Fallstudie zu LTCM sowie die Analyse der spezifischen Risikofaktoren.

Welche Begriffe charakterisieren den Inhalt am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Leverage-Effekt, Marktversagen, Liquiditätsrisiko und die systemische Bedeutung von Arbitrage-Strategien.

Wie bewertet der Autor das prognostische Versagen bei LTCM?

Der Autor kritisiert, dass das mathematische Modell die Irrationalität des menschlichen Handelns sowie die Möglichkeit extremer Marktverwerfungen unterschätzt hat.

Welche Rolle spielten Banken beim Untergang von LTCM?

Die Banken waren sowohl Kreditgeber als auch Konkurrenten und gerieten durch ihre eigenen "Copycat"-Strategien sowie den massiven Einsatz von Fremdkapital in einen fatalen Interessenkonflikt.

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Résumé des informations

Titre
Das Hedgefonds Long-Term Capital Management: Der Fall LTCM
Sous-titre
Warum konnte der LTCM-Hedgefonds beinahe das globale Finanzsystem kollabieren lassen und wie konnte es zu dieser dramatischen Entwicklung kommen?
Université
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Note
2,0
Auteur
Christian Hagemann (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V81228
ISBN (ebook)
9783638851299
ISBN (Livre)
9783638850759
Langue
allemand
mots-clé
Hedgefonds Long-Term Capital Management Fall LTCM
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Hagemann (Auteur), 2007, Das Hedgefonds Long-Term Capital Management: Der Fall LTCM, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81228
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Extrait de  16  pages
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