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Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten

Wie neue Interaktivitätsmöglichkeiten Markttransaktionen ändern

Title: Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten

Diploma Thesis , 2007 , 126 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Verst (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Die Verwendung des Begriffs ‚nutzergenerierte Inhalte‘ hat im Zusammenhang mit dem neuen Aufschwung im Internet, der mit dem Schlagwort 'Web 2.0' benannt
wird, immens zugenommen. Gleiches gilt für den Begriff 'Interaktivität', der als 'die Eigenschaft' der 'Neuen Medien' immer wieder genannt wird. In dieser Arbeit wird diskutiert, wie die beiden Begriffe zueinander stehen und welche ökonomischen Auswirkungen sie insbesondere auf die Marktstrukturen und -transaktionen haben. So kann gezeigt werden, dass sich, neben einer Änderung des Wertschöpfungsprozesses von Medieninhalten, insbesondere neue Formen von Geschäftsmodellen etablieren. Beides hat Auswirkungen auf die bisherigen Strukturen des Medienmarktes. Ergebnis dieser Arbeit ist, dass sich die neu entstehenden Dienste durch eine hohe Interaktivität, Offenheit und einen kostenlosen Zugang für den Verwender auszeichnen. Das geht speziell aus der Abschlussuntersuchung, die nach der detaillierten theoretischen und empirischen Untersuchung der Begriffe nutzergenerierte Inhalte und Interaktivität durchgeführt wird, hervor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Interaktivität

2.2 Internetökonomik

2.3 Interaktivität im 'Web 2.0'

2.3.1 Nutzergenerierter Inhalt

2.3.1.1 Partizipation

2.3.2 Netzwerkökonomik

2.3.3 The Long Tail

3 Empirie

3.1 Das 'Web 2.0'

3.2 Markttransaktionen

3.2.1 Geschäftsmodelle

3.2.1.1 Werbung

3.2.1.1.1 Search

3.2.1.1.2 Network

3.2.1.1.3 News

3.2.1.1.4 Bookmarking

3.2.1.1.5 Media Sharing

3.2.1.1.6 Blog

3.2.1.1.7 Rating

3.2.1.2 Subskription

3.2.1.2.1 Game

3.2.1.2.2 Storage

3.2.1.2.3 Office

3.2.1.3 Provision

3.2.1.3.1 Commerce

3.2.1.3.2 Publishing

3.2.1.3.3 Classifieds

3.2.1.3.4 Music

3.2.1.4 Sonstiges

3.2.1.4.1 Knowledge

4 Auswirkungen nutzergenerierter Inhalte

4.1 Niveau der Interaktivität

4.2 Grad der Offenheit

4.3 Höhe der Nutzungskosten

4.4 Aggregation und Interdependenzbetrachtung

4.5 Beurteilung der Ergebnisse

5 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten auf Marktstrukturen und Markttransaktionen, wobei der Fokus auf dem 'Web 2.0' und neuen Interaktivitätsmöglichkeiten liegt. Ziel ist die Verifizierung der These, dass nachgefragte Interaktivität zur Entstehung und Multiplikation von Geschäftsmodellen mit hoher Offenheit und kostenfreier Nutzung für Verwender führt.

  • Analyse des Interaktivitätsbegriffs in den Neuen Medien
  • Untersuchung der ökonomischen Faktoren von Netzwerkmärkten
  • Empirische Einordnung von Geschäftsmodellen im 'Web 2.0'
  • Verifizierung des Zusammenhangs von Interaktivität, Offenheit und Nutzungskosten

Auszug aus dem Buch

2.3.1.1 Partizipation

„The result is the emergence of a vibrant, innovative and productive collaboration, whose participants are not organized in firms and do not choose their projects in response to price signals.“ (Benkler 2002)

The Oregon Experiment; so lautet der Name des immer wieder gewählten Beispiels für die erfolgreiche Einbeziehung des Nutzers in den Entwicklungsprozess eines 'Produktes'. Alexander (1975), ein Architekt, beschreibt, wie er das gesamte Campusgelände der Universität von Oregon mit Hilfe von demokratisch angelegter Partizipation und Interaktion aller Studenten mit Projektleitern neu geplant, gestaltet und realisiert hat. Ein Bestandteil und Ausdruck dieser Idee und deren Realisierung war z. B., dass zunächst keine Fußwege, sondern nur Rasenflächen angelegt wurden. So zeigte sich, welche Wege den natürlichen Bewegungsmustern der Studenten entgegenkommen würden, da sich schnell ausgetretene Pfade auf den Wiesen bildeten. Auch die Wohngebäude der Universität wurden nach einen ähnlichen Prinzip zunächst mit den Studenten diskutiert und dann realisiert. Für Alexander (ebd.) ist die frühe Partizipation von Nutzern neben Koordination, dem organischen Ablauf, einem inkrementellen Wachstum, der Definition einer Designvorlage und einer periodischen Diagnose das Basisprinzip für die Entwicklung nachhaltig sinnvoller Produkte (vgl. ebd.). Damit ist Alexander ein Vordenker eines in den letzten Jahren in der ökonomischen Wissenschaft deutlich aufkommenden Untersuchungsgegenstandes – der Kundenorientierung im Innovationsprozess.

Befürworter der frühzeitigen Einbindung des Kunden in die Produktentwicklung sehen einen entscheidenden Vorteil von Partizipation in der hervorragenden Möglichkeit der Entwicklung marktgerechter Produkte, die nicht nur ein bekanntes Kundenpotential, sondern bereits feste Abnehmer garantieren (vgl. Kohn/Niethammer 2005, ff.). Kritiker sehen die Schwierigkeit, dass lediglich Wünsche des Kunden geäußert und keine verborgenen Bedürfnisse erkannt werden können und so aufgrund der Vielfalt keine Massenprodukte geschaffen werden können (vgl. u. a. Hamel/Prahlad 1991, Jenner 2004, 486 ff.). Dass beide Ansätze unterschiedlich genutzt werden können, diskutieren Slater/Narver (1998): „The first, a customer-led philosophy, is primilary concerned with satisfying the customers‘

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der zentralen These bezüglich der Auswirkungen nutzergenerierter Inhalte auf Geschäftsmodelle.

2 Theorie: Theoretische Fundierung durch Analyse der Begriffe Interaktivität, Internetökonomik und spezieller Konzepte wie dem 'Web 2.0', Partizipation und dem Long Tail.

3 Empirie: Empirische Untersuchung verschiedener Geschäftsmodelle im Internet, unterteilt nach Ertragsquellen wie Werbung, Subskription und Provision.

4 Auswirkungen nutzergenerierter Inhalte: Quantitative und qualitative Verifizierung der Arbeitsthese mittels Analyse der Kriterien Interaktivität, Offenheit und Nutzungskosten.

5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Medienmarkt.

Schlüsselwörter

Medien, Interaktivität, Internet, Web 2.0, nutzergenerierte Inhalte, Partizipation, Offenheit, Nutzungskosten, Geschäftsmodelle, Netzwerk, Long Tail

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie nutzergenerierte Inhalte und neue Interaktivitätsmöglichkeiten bestehende Marktstrukturen verändern und zur Etablierung neuer Geschäftsmodelle im Internet beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Interaktivität im 'Web 2.0', die Internetökonomik inklusive Netzwerkeffekten sowie die empirische Untersuchung verschiedener Geschäftsmodelle wie Werbung, Subskription und Provision.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist zu belegen, dass die gestiegene Interaktivität die Wertschöpfung von Medieninhalten verändert und zur Multiplikation von Modellen führt, die sich durch hohe Offenheit und kostenfreie Nutzung für den Verwender auszeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein deduktiver Ansatz verfolgt, der Theorie und Empirie verknüpft. Im empirischen Teil wird ein quantitatives Modell mit drei verschiedenen Untersuchungsmethoden zur Bewertung von Diensten angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt zur Definition relevanter Konzepte und einen empirischen Abschnitt, in dem spezifische Internetdienste auf Basis ihrer Geschäftsmodelle analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Web 2.0, Nutzergenerierte Inhalte, Interaktivität, Partizipation, Geschäftsmodelle, Netzwerkökonomik und Long Tail.

Welche Rolle spielt der 'Long Tail' für die untersuchten Dienste?

Der Long Tail ermöglicht es Anbietern, durch geringere Transaktionskosten Nischenprodukte wirtschaftlich anzubieten und zu vertreiben, was die Vielfalt im 'Web 2.0' maßgeblich prägt.

Warum ist das Kriterium 'Offenheit' für die Analyse wichtig?

Offenheit ist ein entscheidender Indikator für die Partizipationsmöglichkeit der Nutzer an einem Dienst; sie beschreibt, inwieweit Inhalte veröffentlicht, verändert und in andere Dienste eingebunden werden können.

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Details

Title
Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten
Subtitle
Wie neue Interaktivitätsmöglichkeiten Markttransaktionen ändern
College
University Witten/Herdecke  (Lehrstuhl für Theorie der Wirtschaft und ihrer Umwelt)
Grade
1,0
Author
Daniel Verst (Author)
Publication Year
2007
Pages
126
Catalog Number
V81237
ISBN (eBook)
9783638847131
Language
German
Tags
Auswirkungen Inhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Verst (Author), 2007, Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81237
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