Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Job Education, Further Education

Die Unterstützung benachteiligter Jugendlicher bei der Berufsorientierung durch außerschulische Institutionen

Title: Die Unterstützung benachteiligter Jugendlicher bei der Berufsorientierung durch außerschulische Institutionen

Examination Thesis , 2007 , 107 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Janus Schött (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Möglichkeiten der Unterstützung von benachteiligten Jugendlichen zur Berufsorientierung/findung durch außerschulische Institutionen. Dies geschieht am Beispiel der Arbeit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich .
Im ersten Teil der Arbeit wird die Gruppe der benachteiligten Jugendlichen näher betrachtet. Der Fokus liegt hierbei auf psychologischen Grundlagen, die über das Innenleben der benachteiligten Jugendlichen Aufschluss geben sollen, sowie Chancen der Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Weiterhin werden die nachschulischen Bildungsmöglichkeiten aufgezeigt und gefragt, inwieweit die Schule eine ausreichende Berufsvorbereitung für die benachteiligten Jugendlichen leisten kann.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Projekt „Übergang Schule-Beruf“ der Stadt Dreieich. Es wird auf organisatorische Sachverhalte Bezug genommen und Kernziele, Methoden und Projektbausteine beschrieben.
Den dritten und gleichzeitig empirischen Teil der Arbeit bilden problemzentrierte Interviews, die mit zehn ehemaligen Teilnehmern des Projektes „Übergang Schule-Beruf“ der Stadt Dreieich geführt wurden. Ziel hierbei ist es, Schwierigkeiten und Probleme beim Übergang von der Schule in den Beruf zu skiziieren, also nachschulische Bildungsverläufe abzubilden. In den Interviews werden vier Themenbereiche angesprochen (1. Schullaufbahn, Schulleistung, Schulbewertung, 2.Nachschulischer Verlauf, 3.Projektauswertung, 4. Freizeit). Die Ergebnisse werden in einer anschließenden Auswertung (Kapitel 4) zusammengefasst und graphisch erfasst. Dienlich war hierbei der sich im Anhang befindliche Interviewleitfaden (Anhang S. LXXIV ).
Die Erkenntnisse der Auswertung werden in einem fünften Punkt, auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse über die Situation benachteiligter Jugendlicher, interpretiert und bewertet.
In einem abschließenden Fazit werden die Ergebnisse des Interpretationsteils mit den bisher gewonnen Erkenntnissen verknüpft und praktische Lösungsansätze für eine verbesserte Unterstützung benachteiligter Jugendlicher bei der Berufsorientierung/findung diskutiert. Zur Übersichtlichkeit werden einzelne Themenfelder dezidiert besprochen. Mitunter wird auf Kompetenzen der benachteiligten Jugendlichen, die Chancen von Projektarbeit, die Zusammenlegung der Schulformen und die Vermittlungsproblematik von berufsorientierenden Bildungsinhalten, sowie weitere Themen eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Benachteiligte Jugendliche

1.1 Psychologische Grundlagen

1.2 Formen der Benachteiligung

1.3 Chancen auf dem Arbeitsmarkt

1.4 Nachschulische Bildungsmöglichkeiten

1.5 Schulische Berufsvorbereitung – Mangelhaft?

1.6 Synthese und Konsequenzen für die Arbeit

2. Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich

2.1 Jugendsozialarbeit

2.2 Die Arbeit der Stadt Dreieich im Bereich „ÜSB“

2.3 Das Projekt „Übergang Schule-Beruf“

2.3.1 Organisation

2.3.2 Projektschwerpunkte

2.3.3 Zielsetzung

2.3.4 Gesamtübersicht Projektkonzeption

2.3.5 Projektbausteine

2.3.6 Methoden

3. Empirischer Untersuchungsansatz

3.1 Methodisches Vorgehen

3.2 Problemzentrierte Interviews

3.3 Vorstellung des Fragebogens

4. Auswertung

5. Interpretation

6. Fazit & Folgerung

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Chancen und Möglichkeiten außerschulischer Unterstützung für benachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf, konkret am Beispiel der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit solcher Maßnahmen zur Verbesserung der beruflichen Integrationschancen und der Lebensbewältigung der Zielgruppe.

  • Analyse der psychologischen und sozialen Grundlagen benachteiligter Jugendlicher.
  • Untersuchung der Arbeitsmarktsituation und der schulischen Berufsvorbereitung.
  • Detaillierte Vorstellung des Projekts „Übergang Schule-Beruf“ der Stadt Dreieich.
  • Empirische Evaluation durch problemzentrierte Interviews mit ehemaligen Projektteilnehmern.
  • Diskussion über das Bildungssystem und praktische Lösungsansätze zur Verbesserung der Integrationschancen.

Auszug aus dem Buch

1.2 Formen der Benachteiligung

Inwieweit von einer gesellschaftlichen Randstellung der benachteiligten Jugendlichen ausgegangen werden kann, soll im folgenden Kapitel besprochen werden.

SCHROEDER (2004) sieht drei Formen von Benachteiligung von Jugendlichen, auf welche näher eingegangen werden soll.

Die erste Form von Benachteiligung bezeichnet er als Marktbenachteiligung (vgl. STORZ, 1997), die durch unzureichende schulische Vorbereitung auf die Arbeitswelt entsteht. Auf diese Form wird im Punkt 1.3 ausführlicher eingegangen.

Die zweite Form, die soziale Benachteiligung, entsteht durch fehlende lebenslagenspezifische Bildungskonzepte. Die Jugendlichen kommen meist aus Familien in unteren, randständigen Milieus. Abstandnehmend von stigmatisierenden Zuschreibungen wie „Lerngeschädigte“, „Ausbildungsunwillige“ oder „Betriebsunfähige“ bezeichnet SCHROEDER sie als „Sozialbenachteiligte“. Dazu gehören Jugendliche mit Lern-, Leistungs-, oder Verhaltensproblemen die, trotz Förderung, Begleitung und Beratung, zur gesellschaftlichen Teilhabe nur erschwert Zugang finden können und die ausgeprägte, personenzentrierte Lernangebote benötigen.

Die dritte Form von Benachteiligung ist die Rechtsbenachteiligung. Diese tritt als Ausschluss oder erschwertem Zugang zum allgemeinen und beruflichen Bildungswesen auf. Betroffen von dieser letzten Form der Benachteiligung sind vor allem Jugendliche, die keinen gesicherten Aufenthalt in der BRD haben. Diese Gruppe von Jugendlichen die auch meist von den anderen beiden Formen der Benachteiligung betroffen und somit einer spezifischen Dikriminierungsituation ausgesetzt sind,

Zusammenfassung der Kapitel

1. Benachteiligte Jugendliche: Dieses Kapitel definiert den Begriff der benachteiligten Jugendlichen und beleuchtet psychologische Grundlagen, Formen der Benachteiligung, die Arbeitsmarktsituation sowie die Defizite in der schulischen Berufsvorbereitung.

2. Die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich: Hier wird das spezifische außerschulische Förderkonzept der Stadt Dreieich vorgestellt, inklusive Organisation, Zielsetzungen, Projektbausteinen und angewandten Methoden.

3. Empirischer Untersuchungsansatz: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen der Untersuchung, insbesondere die Durchführung problemzentrierter Interviews mit ehemaligen Projektteilnehmern und die Struktur des Interviewleitfadens.

4. Auswertung: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der qualitativen Interviews zu den Themen Schullaufbahn, nachschulischer Verlauf, Projektauswertung und Freizeit grafisch und inhaltlich dargestellt.

5. Interpretation: Hier erfolgt die wissenschaftliche Deutung der gewonnenen Daten, wobei Hypothesen zu den Auswirkungen beruflicher Orientierungsmaßnahmen auf die Jugendlichen aufgestellt und diskutiert werden.

6. Fazit & Folgerung: Dieses Kapitel diskutiert abschließend praktische Lösungsansätze, wie eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Institutionen oder die strukturelle Umgestaltung des Bildungssystems.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem komprimierten Überblick über die Zielsetzung, die methodische Vorgehensweise und die wesentlichen Erkenntnisse der Studie ab.

Schlüsselwörter

Benachteiligte Jugendliche, Berufsorientierung, Berufsfindung, Jugendsozialarbeit, Übergang Schule-Beruf, Stadt Dreieich, Schullaufbahn, Arbeitsmarkt, Projektarbeit, Sozialpädagogik, Lebensplanung, Schlüsselqualifikationen, Hauptschule, Qualifizierung, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie benachteiligte Jugendliche beim schwierigen Übergang von der Schule in die Berufswelt durch außerschulische Institutionen, am Beispiel der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dreieich, gezielt unterstützt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die psychologische und soziale Situation benachteiligter Jugendlicher, die aktuellen Herausforderungen am Ausbildungsmarkt, die Defizite des schulischen Systems bei der Berufsvorbereitung sowie die Evaluation eines konkreten Jugendförderungsprojekts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte, individualisierte Förderung und die Vernetzung verschiedener Institutionen die Chancen benachteiligter Jugendlicher auf eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt erhöht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen empirischen Untersuchungsansatz mit problemzentrierten Interviews, die mit zehn ehemaligen Teilnehmern des Projekts „Übergang Schule-Beruf“ geführt wurden, um biographische Verläufe und Projekterfahrungen auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Lebenswelt benachteiligter Jugendlicher, die detaillierte Beschreibung der Projektkonzeption in Dreieich sowie die empirische Auswertung und Interpretation der geführten Interviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jugendsozialarbeit, Benachteiligung, Übergang Schule-Beruf, Berufsorientierung, individuelle Lebensplanung und institutionelle Vernetzung.

Welchen Einfluss haben die Projekterfahrungen auf die Teilnehmer?

Die Auswertung zeigt, dass die Mehrheit der befragten Jugendlichen das Projekt als hilfreich empfand, besonders im Bereich des Bewerbungstrainings und der Stärkung des Klassenzusammenhalts, was zur beruflichen Orientierung beitrug.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des Bildungssystems?

Der Autor plädiert für eine engere Verzahnung von Schule und außerschulischen Institutionen sowie für eine mögliche Zusammenlegung der Schulformen zu einer Gemeinschaftsschule, um eine individuellere und durchlässigere Förderung zu ermöglichen.

Excerpt out of 107 pages  - scroll top

Details

Title
Die Unterstützung benachteiligter Jugendlicher bei der Berufsorientierung durch außerschulische Institutionen
College
University of Frankfurt (Main)  (Heil- und Sonderpädagogik)
Grade
1,0
Author
Janus Schött (Author)
Publication Year
2007
Pages
107
Catalog Number
V81260
ISBN (eBook)
9783638047029
Language
German
Tags
Chancen Möglichkeiten Unterstützung Jugendlicher Berufsorientierung/-findung Institutionen Beispiel Arbeit Kinder- Jugendförderung Stadt Dreieich Bereich Schule-Beruf“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janus Schött (Author), 2007, Die Unterstützung benachteiligter Jugendlicher bei der Berufsorientierung durch außerschulische Institutionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81260
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  107  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint