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Externalisierung der Personalauswahl im Mittelstand

Eine empirische Analyse der Chancen, Risiken und Konsequenzen

Titel: Externalisierung der Personalauswahl im Mittelstand

Diplomarbeit , 2007 , 77 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Björn Reddig (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um das Ziel der Prozessoptimierung im Personalmanagement zu erreichen, gerät das Thema „Outsourcing von Personaldienstleistungen“
immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit und macht auch vor der Personalauswahl als
eines der strategisch wichtigsten Personaldienstfunktionen nicht halt. „Das Outsourcing der Bewerberauswahl ist zu Recht ein heikles Thema, zählt es doch zu den Kernkompetenzen des
Human-Resource-Managers.“ Die Personalauswahl legt fest, wer überhaupt in den Ablauf
des Unternehmens eingreifen kann und wer nicht. Eine Zusammenarbeit mit externen
Anbietern bei dieser Personaldienstfunktion gibt vor allem Klein- und Mittelbetrieben die
Möglichkeit, nicht nur die Leistungsqualität zu erhöhen oder ihre Kosten zu senken, sondern
sich auch auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Veränderungen im Personalbereich
können immer Vor- und Nachteile mit sich bringen, die eine Entscheidung abwägen, bei
seinen Kernkompetenzen zu bleiben oder diese zu externalisieren. Dennoch müssen auch
diese neuen Wege gegangen und ergründet werden.

Die momentane Situation im Bereich des Personalmanagements wirft demnach eine wichtige
Frage auf: Ist es für den Mittelstand eine sinnvolle Idee, dieses wichtige Spezialthema der
Personalbeschaffung an externe Dienstleister oder neu gegründete Tochtergesellschaften zu
übergeben? So können die Zeiten des „War for Talents“ erfolgreich bestanden werden und
man kann gestärkt und mit motivierten, neuen, erfolgsorientierten Mitarbeitern die nächsten
Jahre absolvieren mit dem Ziel, die Prozesse und Kundenzufriedenheit zu optimieren.
„Verglichen mit aufwändigen Rekrutierungsprozessen in Großunternehmen scheint die
Personalauswahl im Mittelstand oft wenig professionell zu verlaufen.“ Kann deshalb eine
Auslagerung der Personalauswahl dem Personalmanagement im Mittelstand einen
Professionalisierungsschub geben um so den „War for Talents“ zu gewinnen?
Wie der Mittelstand diese Fragen beurteilt und einschätzt soll Ziel dieser Studie sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die Suche nach der optimalen Form der Personalauswahl zu Zeiten des „War for Talents“ – Ein Kandidat für Outsourcing?

1.2 Externalisierung der Personalauswahl – nur ein theoretisches Phänomen? Das Ziel der Studie

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Externalisierung im Personalmanagement

2.1.1 Begriff / Einordnung

2.1.2 Formen

2.1.3 Voraussetzungen

2.1.4 Idealtypischer Ablauf

2.2 Externalisierung der Personalauswahl

2.2.1 Begriff

2.2.2 Phasen und Instrumente der Personalauswahl

2.2.3 Anbieter der externen Personalauswahl

2.2.4 Chancen und Risiken der Externalisierung der Personalauswahl

2.2.4.1 Chancen

2.2.4.1.1 Beschränkung auf Steuerung und Kontrolle

2.2.4.1.2 Konzentration auf Kernkompetenzen

2.2.4.1.3 Kostenaspekt

2.2.4.1.4 Effektivitätssteigerung

2.2.4.1.5 Sonstige Chancen

2.2.4.2 Risiken der Externalisierung der Personalauswahl

2.2.4.2.1 Verlust von Know-how

2.2.4.2.2 Neue und unbekannte Abhängigkeiten

2.2.4.2.3 „Second-Hand-Mitarbeiter“

2.2.4.2.4 Rechtliche Risiken

2.2.4.2.5 Sonstige Risiken

2.3 Der Mittelstand

2.3.1 Definition und Abgrenzung von Klein- und Mittelbetrieben in Deutschland

2.3.2 Statistische Daten

2.3.3 Besonderheiten der Personalauswahl im Mittelstand

3. Untersuchungsrahmen

3.1 Das Modell

3.2 Methodik – Die statistische Untersuchung

3.2.1 Warum eine empirische Studie?

3.2.2 Planung der Untersuchung

3.2.2.1 Eingrenzung des Untersuchungsziels

3.2.2.2 Datenherkunft

3.2.2.3 Erhebungsumfang

3.2.2.4 Erhebungstechniken

3.2.2.5 Methodik der Auswertung

3.2.3 Die Entwicklung des Fragebogens

4. Auswertung und Analyse

4.1 Beschreibung der Stichprobe

4.2 Befunde zum Personalmanagement im Unternehmen und Outsourcing

4.3 Befunde zum Outsourcing der Personalauswahl

4.4 Chancen der ausgelagerten Personalauswahl

4.5 Risiken der nicht ausgelagerten Personalauswahl

4.6 Befunde zur zukünftigen Handhabung im Personalmanagement

4.7 Empirische Studien im Vergleich

5. Ergebnisse

5.1 Zusammenfassung

5.1.1 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

5.1.2 Fazit

5.2 Limitation

5.3 Implikation für die Forschung

5.4 Ausblick / Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation der Externalisierung der Personalauswahl im deutschen Mittelstand. Ziel der empirischen Studie ist es, auf Basis eines Phasenmodells zu untersuchen, welche Rolle Outsourcing bei der Personalauswahl spielt, welche Erwartungen Unternehmen damit verbinden und welche Chancen sowie Risiken in der Realität eintreten.

  • Status quo der Personalauswahl und Outsourcing-Bereitschaft im Mittelstand
  • Analyse der Erwartungen sowie tatsächlich eingetretener Chancen und Risiken
  • Untersuchung situativer Bedingungen (Unternehmensgröße, Kultur, HR-Strategie)
  • Vergleich der empirischen Ergebnisse mit der theoretischen Literatur

Auszug aus dem Buch

2.1.4 Idealtypischer Ablauf

Grundliegend ist von vornherein festzuhalten, dass kein starrer idealtypischer Ablaufplan für die Externalisierung von Personalfunktionen existiert. Es können lediglich Orientierungshilfen in Form von Schrittfolgen oder Phasen angegeben werden, die einem Unternehmen eine Art „Stütze“ zur Senkung der Unsicherheit bieten. „Ein strikt planerischer Ablauf lässt zu wenig Raum für Innovation und unvoraussehbare Vorkommnisse.“18

Als Basis für diese Schrittfolge dienen die Phasen Vorbereiten, Anbahnen, Umsetzen, Betreiben und Kontrolle19. Für einen Outsourcing-Prozess kann das in Abbildung 1 dargestellte Phasenmodell eine Hilfestellung bieten.

Präparationsphase: Dieser Schritt ist die bedeutendste Phase im gesamten Ablaufprozess. Hier entscheidet sich, ob eine Outsourcingstrategie eingeschlagen werden soll oder nicht. Es werden die unternehmerischen Gegebenheiten untersucht (von Kennzahlen bis hin zu bisher definierten Strategien), um so eine differenzierte und detaillierte Situationsanalyse zu erhalten. Ein Überblick der Chancen (Ziele) und Risiken der Externalisierung bietet hier einen ersten Blick auf mögliche Schwachstellen (siehe dazu auch die Ausführungen in den Kapiteln 2.2.6 und 2.2.7 dieser Arbeit). Auf die Frage, was für betriebswirtschaftliche Auswirkungen das Outsourcing-Projekt auf das Unternehmen hat, kann ein sogenanntes „Business Case“ Antwort geben. Hiermit wird die Investition über Aussichten auf Gewinne analysiert und dient der Geschäftsleitung als Entscheidungshilfe.20

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der Bedeutung der Personalauswahl im „War for Talents“ und Darlegung des Studienziels, die Professionalisierung durch Externalisierung im Mittelstand zu hinterfragen.

2. Theoretische Grundlagen: Definition zentraler Begriffe des Outsourcings sowie Analyse der Phasen und Instrumente der Personalauswahl und deren spezifische Anwendung im Mittelstand.

3. Untersuchungsrahmen: Entwicklung eines Phasenmodells zur Erfassung situativer Bedingungen und Erwartungen, das als methodische Basis für die nachfolgende empirische Studie dient.

4. Auswertung und Analyse: Empirische Untersuchung bei 28 mittelständischen Unternehmen bezüglich ihrer Einstellung, Erfahrungen und Zielsetzungen bei der Auslagerung von Personalauswahl.

5. Ergebnisse: Zusammenfassende Erkenntnis, dass die Personalauswahl als Kernkompetenz angesehen wird und eine vollständige Externalisierung im Mittelstand faktisch kaum stattfindet.

Schlüsselwörter

Personalauswahl, Externalisierung, Outsourcing, Mittelstand, KMU, War for Talents, HR-Management, Kernkompetenzen, Prozessmodell, Personalbeschaffung, empirische Studie, Chancen, Risiken, Personalstrategie, Eignungsdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht die Entscheidungsprozesse mittelständischer Unternehmen bei der Auslagerung der Personalauswahl an externe Dienstleister.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Outsourcing, die Charakteristika des Mittelstands sowie die Analyse von Chancen und Risiken bei der Auslagerung von HR-Funktionen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, ob für den Mittelstand eine Externalisierung der Personalauswahl sinnvoll ist, um den „War for Talents“ erfolgreich zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde eine empirische Primärstudie mittels schriftlicher Befragung von Personalverantwortlichen in mittelständischen Unternehmen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Externalisierung, die Besonderheiten der Personalauswahl im Mittelstand und die Auswertung der gewonnenen Umfragedaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Personalauswahl, Externalisierung, Mittelstand, Kernkompetenzen und HR-Strategie.

Warum lagern Mittelständler die Personalauswahl kaum aus?

Die Studie zeigt, dass die Personalauswahl im Mittelstand als eine der strategisch wichtigsten Kernkompetenzen betrachtet wird, deren Fehlbesetzung Existenzrisiken birgt.

Welche Rolle spielt die Unternehmensgröße beim Outsourcing?

Die empirischen Befunde legen nahe, dass eher größere Unternehmen innerhalb oder knapp oberhalb der Mittelstandsdefinition zur Auslagerung neigen als sehr kleine Betriebe.

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Details

Titel
Externalisierung der Personalauswahl im Mittelstand
Untertitel
Eine empirische Analyse der Chancen, Risiken und Konsequenzen
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,7
Autor
Björn Reddig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
77
Katalognummer
V81415
ISBN (eBook)
9783638858298
ISBN (Buch)
9783638854382
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Externalisierung Personalauswahl Mittelstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Björn Reddig (Autor:in), 2007, Externalisierung der Personalauswahl im Mittelstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81415
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Leseprobe aus  77  Seiten
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