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Wissenslandkarten – Ein Instrument des Wissensmanagements

Titre: Wissenslandkarten – Ein Instrument des Wissensmanagements

Travail d'étude , 2007 , 43 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christina Simon (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser auf Basis einer intensiven Literaturrecherche einen umfassenden Überblick über Wissenslandkarten als Instrument des Wissensmanagements zu geben. Dieser wird neben den Arten der Wissenslandkarte auch deren Vor- und Nachteile beinhalten. Außerdem verdeutlichen Beispiele aus der Unternehmenspraxis das Anwendungspotenzial von Wissenslandkarten.

„Wir ertrinken in Informationen, aber uns dürstet nach Wissen.“
(John Naisbitt, US-amerikanischer Trendforscher)

Dieses Zitat veranschaulicht eingehend die Schwierigkeiten vieler Unternehmen im heutigen Informations- bzw. Wissenszeitalter. Laut Kreibich wurden im 20. Jahrhundert mehr als 90 % aller wissenschaftlichen und technischen Informationen dieser Welt produziert. Doch da Informationen allein heutzutage nicht mehr wettbewerbsentscheidend sind – im Gegenteil herrscht eher eine Informationsüberflutung – muss die entscheidende Frage lauten: Verfügt ein Unternehmen über mehr Wissen und wird dieses auch ausreichend effektiv genutzt?
Unternehmensspezifisches, erfahrungsbasiertes implizites Wissen ist heute neben relevanten Informationen mehr denn je ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Bleibt dieses Wissen ungenutzt, liegen wichtige Erfolgspotenziale brach. Denn nur wer in der Lage ist, allen Mitarbeitern das integrierte Unternehmenswissen effizient zur Verfügung zu stellen, agiert schneller und erfolgreicher am Markt.

Viele Unternehmen nutzen jedoch nicht einmal die Hälfte ihres vorhandenen Wissens und beklagen die fehlende Transparenz über ihre Fähigkeiten und Wissens-träger. Je größer und verteilter ein Unternehmen ist, desto undurchsichtiger sind dessen internen Strukturen, was wiederum eine erschwerte Kommunikation für die Mitarbeiter zur Folge hat. Diese Intransparenz führt vielfach zu zeitintensiven Wissensrecherchen, unnötigen Doppelarbeiten und Behinderungen von Projekten. Obwohl ein Projekterfolg erfahrungsgemäß auch auf den Kenntnissen über und den Zugriffsmöglichkeiten auf relevante Informationsquellen und Experten basiert , sind die benötigten Wissensträger oftmals über das ganze Unternehmen verteilt, kennen sich gar nicht und arbeiten daher nicht zusammen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielstellung

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Grundlegende Begriffsklärungen

1.4.1 Wissen

1.4.2 Wissensmanagement

2 Zum Begriff der Wissenslandkarte

3 Arten der Wissenslandkarte

3.1 Gelbe Seiten

3.2 Wissensträgerkarten

3.3 Wissensbestandskarten

3.4 Wissensanwendungskarten

3.5 Wissensstrukturkarten

3.6 Wissensentwicklungskarten

4 Vor- und Nachteile von Wissenslandkarten

4.1 Vorteile

4.2 Nachteile

5 Anwendungen in der Unternehmenspraxis

5.1 Wissensanwendungskarte der AIXTRON AG

5.2 Gemischte Wissenslandkarte bei Hoffmann-La Roche

5.3 Wissenslandkarten im SENEKA-Projekt

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektarbeit zielt darauf ab, basierend auf einer intensiven Literaturrecherche einen umfassenden Überblick über Wissenslandkarten als Instrument des Wissensmanagements zu geben, ihre Arten sowie Vor- und Nachteile zu beleuchten und ihr Anwendungspotenzial anhand von Praxisbeispielen zu verdeutlichen.

  • Systematische Einordnung und Definition des Begriffs Wissenslandkarte.
  • Kategorisierung und detaillierte Beschreibung verschiedener Arten von Wissenslandkarten.
  • Analyse des Nutzens und der potenziellen Nachteile bei der Implementierung.
  • Untersuchung von Anwendungsbeispielen in der Unternehmenspraxis (AIXTRON AG, Hoffmann-La Roche, SENEKA-Projekt).

Auszug aus dem Buch

3.2 Wissensträgerkarten

Wissensträgerkarten sind eine einfache Form von Wissenslandkarten und zielen auf die Identifizierung von Wissensträgern bzw. Experten innerhalb und / oder außerhalb eines Unternehmens ab. Zu den Wissensträgern zählen dabei alle Personen, die für das Unternehmen relevante Kompetenzen und Informationen besitzen.46 Da dieses individuelle Wissen jedoch kaum kodifizier- oder übertragbar ist, wird auf den jeweiligen Wissensträger verwiesen, anstatt dessen Wissen zu explizieren. Ziel einer solchen Wissensträgerkarte ist es, eine interne Wissenstransparenz zu schaffen, indem dokumentiert wird, wer über welches Wissen verfügt. Außerdem soll die grafische Darstellung den Nutzern zu einem schnellen Überblick über die verfügbaren Wissensträger eines Wissensgebietes verhelfen.

Dazu werden in der Wissensträgerkarte die Personen mit ihren jeweiligen Wissensgebieten aufgeführt. Als Grundlage einer solchen Wissenslandkarte können die wissensintensiven Gebiete oder Kernkompetenzen des Unternehmens dienen, die weiter in Untergebiete oder Querschnittsaufgaben untergliedert werden können. In die daraus erstellte grafische Oberfläche erfolgt dann die Einordnung der Experten entsprechend ihres Wissens. Die Personen werden üblicherweise namentlich eingetragen und können durch die Verlinkung zu einem e-Mail-Programm direkt kontaktiert werden. Durch die Einführung einer Zwischenebene in Form von elektronischen Visitenkarten kann der Benutzer außerdem weitere Informationen wie Anschrift oder Projekterfahrungen des Experten per Mausklick erfahren.47 Da die Wissensträgerkarte nicht nur Experten innerhalb des Unternehmens kartographieren kann, ist eine Klassifizierung anhand farblicher Kennzeichnungen oder einer Legende empfehlenswert. Die Einbindung als Hypertext-Dokument in das Intranet ermöglicht den effektiven unternehmensweiten Einsatz und verhilft „über die Identifizierung des ,gewusst wo’ zum ,gewusst wie’“48.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Informationsüberflutung in Unternehmen ein und begründet den Einsatz von Wissenslandkarten als Instrument zur Steigerung der Wissenstransparenz.

2 Zum Begriff der Wissenslandkarte: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Wissenslandkarte und beschreibt deren Rolle als Instrument der Wissensorganisation, welches Metawissen über Wissensstandorte bereitstellt.

3 Arten der Wissenslandkarte: Hier erfolgt eine detaillierte Kategorisierung verschiedener Arten von Wissenslandkarten, wie etwa Wissensträger-, Wissensbestands- oder Wissensstrukturkarten, basierend auf ihrer spezifischen Funktion.

4 Vor- und Nachteile von Wissenslandkarten: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit dem Nutzen von Wissenslandkarten hinsichtlich der Wissenstransparenz auseinander und beleuchtet gleichzeitig Hindernisse wie hohen Erstellungsaufwand und die Notwendigkeit einer förderlichen Unternehmenskultur.

5 Anwendungen in der Unternehmenspraxis: Hier wird das praktische Anwendungspotenzial von Wissenslandkarten anhand von Fallstudien bei der AIXTRON AG, Hoffmann-La Roche und im SENEKA-Projekt demonstriert.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung von Wissenslandkarten als Instrument für ein strategisches Wissensmanagement.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissenslandkarte, Wissenstransparenz, Wissensträger, Unternehmenswissen, Wissensidentifikation, implizites Wissen, explizites Wissen, Wissensvisualisierung, Wissensfluss, Wissensstruktur, Prozessmanagement, organisatorisches Lernen, Intranet, Wissensmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Wissenslandkarten als zentrales Instrument des Wissensmanagements, um unternehmensweites Wissen sichtbar, zugänglich und nutzbar zu machen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Kategorisierung von Wissenslandkarten, ihre Vorteile und Nachteile sowie ihre praktische Anwendung in Unternehmen zur Steigerung der Effizienz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über Wissenslandkarten zu geben, um aufzuzeigen, wie sie Organisationen dabei unterstützen können, Wissenslücken zu identifizieren und den Wissenstransfer zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche sowie der Analyse von verschiedenen Praxisbeispielen aus der Unternehmenswelt.

Was ist der Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung verschiedener Kartentypen, die Nutzenbetrachtung und die Veranschaulichung der praktischen Umsetzung anhand ausgewählter Fallstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Wissensmanagement, Wissenslandkarte, Wissenstransparenz, Wissensträger und Wissensvisualisierung.

Was unterscheidet eine Wissenslandkarte von einem herkömmlichen Telefonbuch?

Während ein Telefonbuch lediglich Kontaktdaten enthält, zeichnet sich eine Wissenslandkarte durch die grafische Visualisierung von Wissen und dessen Zusammenhängen aus, was die kontextbezogene Suche und Nutzung erleichtert.

Warum ist laut der Arbeit eine Unternehmenskultur für den Erfolg entscheidend?

Wissenslandkarten erfordern die freiwillige Beteiligung der Mitarbeiter; ohne eine Kultur, die Wissensteilung fördert und honoriert, drohen Widerstände und Akzeptanzprobleme, die den Erfolg des Instruments gefährden.

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Résumé des informations

Titre
Wissenslandkarten – Ein Instrument des Wissensmanagements
Université
Technical University of Ilmenau  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,3
Auteur
Christina Simon (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
43
N° de catalogue
V81434
ISBN (ebook)
9783638862042
Langue
allemand
mots-clé
Wissenslandkarten Instrument Wissensmanagements
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Simon (Auteur), 2007, Wissenslandkarten – Ein Instrument des Wissensmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81434
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Extrait de  43  pages
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