Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Côte d'Or, einer Weinregion, die einige der besten und bekanntesten Weine der Welt produziert.
Zu Beginn dieser Arbeit wird der Ursprung des Weinanbaus betrachtet. Im Folgenden werden die Besonderheiten des Weines erläutert und das Klassifizierungssystem, das in Burgund entwickelt wurde vorgestellt. Die Schlussfolgerung beschäftigt sich mit der Frage, was den Wein an der Côte d’Or so einzigartig macht und ob der Erfolg und der hohe Absatz nicht auch oder vor allem auf die verkehrsgünstige Lage zurückzuführen ist.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Geschichte der Côte D'Or
Der Wein
Zusammenfassung
Anhang
Produktionstabelle
Die Grands Crus
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der Weinbauregion Côte d’Or in Burgund, wobei das primäre Ziel darin besteht, die historische Entwicklung sowie die spezifischen Faktoren zu analysieren, welche die Einzigartigkeit und den Erfolg dieser weltweit bekannten Weine begründen.
- Historische Ursprünge des Weinbaus in Burgund seit dem Mittelalter
- Einfluss von Bodenbeschaffenheit und Klimabedingungen auf die Weinqualität
- Bedeutung der Klassifizierungssysteme für Burgunderweine
- Rolle der traditionellen Rebsorten Pinot Noir und Chardonnay
- Wirtschaftliche Bedeutung der Handelswege und der verkehrsgünstigen Lage
Auszug aus dem Buch
Geschichte der Côte D'Or
Die Geschichte des Weinbaus liegt an der Côte d'Or weitestgehend im Dunkeln verborgen. Bereits im 4. Jahrhundert muss es Weinberge in dieser Gegend gegeben haben, denn Aufzeichnungen belegen, dass Kaiser Konstantin bei einem Besuch in Autun gerade diese gesehen und bewundert hat. Kaiser und Adlige trugen wesentlich zur Entwicklung Burgunds bei, da sie den Abteien ab dem 5. Jahrhundert Land und Weinberge schenkten und die Mönche diese bewirtschafteten. Dies tat auch Karl der Grosse im Jahre 775, als er dem Kloster Saulieu einen Weinberg schenkte, der dann „Charlemagne“ genannt wurde. Diesen Weinberg gibt es noch heute in der Gemeinde Corton, und der dort erzeugte Wein hat eine sehr gute Qualität. Es gibt auch verschiedenste Legenden, die sich mit den Ursprüngen des Weinanbaus in dieser Region beschäftigen. So heißt es zum Beispiel, „die Gallier seien des Weines wegen in Italien eingefallen (...) und hätten, als sie zurückgeschlagen wurden (...) die italienische Weinseligkeit mit sich genommen.“ den Wein mitgenommen, da dies ihr eigentliches Ziel war. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die Rebe durch die Griechen nach Burgund gelangt ist und das schon 600 v. Chr..
Ab dem 12. Jahrhundert verfügt man über regelmäßige Aufzeichnungen. So ging in dieser Zeit aus dem Benediktinerorden im Kloster Cluny eine neue religiöse Gemeinschaft hervor, die den Weinanbau entscheidend prägen sollte: die Zisterzienser. Dabei konzentrierten sich Ihre Aktivitäten auf die Côte d'Or. Schon die Benediktiner des Klosters Cluny bauten Wein an, doch erst die Zisterzienser konzentrierten sich auf die Qualitätsmerkmale des Weins, indem sie die geeignetsten Hänge rodeten, nur ausgesuchte Reben pflanzten und so die besten Traubensorten selektierten. Die Zisterzienser besaßen in Vougeot so viel hochwertiges Land, dass sie es im Jahre 1330 mit einer Mauer umgaben.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Vorstellung der Weinregion Burgund mit Fokus auf die Côte d’Or und die Forschungsfrage nach den Erfolgsfaktoren dieser Region.
Geschichte der Côte D'Or: Detaillierte Betrachtung der historischen Entwicklung des Weinbaus, beginnend bei antiken Wurzeln bis hin zur prägenden Rolle der Zisterzienser und der Gründung bekannter Institutionen.
Der Wein: Analyse der geografischen Gegebenheiten, der Rebsorten sowie des Klassifizierungssystems, welches die Qualität und Einzigartigkeit der Weine an der Côte d’Or bestimmt.
Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, wobei die Kombination aus natürlicher Begabung, menschlicher Expertise und der verkehrsgünstigen Lage als Schlüsselfaktoren hervorgehoben werden.
Anhang: Bereitstellung ergänzender Daten, darunter eine Produktionstabelle und eine Auflistung der Grand Crus.
Schlüsselwörter
Côte d’Or, Burgund, Weinbau, Geschichte, Pinot Noir, Chardonnay, Zisterzienser, Grand Cru, Terroir, Weinhandel, Appellation, Weinbaukultur, Frankreich, Qualität, Klimabedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht die Weinbauregion Côte d’Or in Burgund, ihre historische Genese sowie die Gründe für die internationale Anerkennung ihrer Weine.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den Schwerpunkten zählen die Geschichte der Weinproduktion, die klimatischen und bodenbezogenen Besonderheiten, die Rebsorten sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Region.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu analysieren, was den Wein der Côte d’Or so einzigartig macht und welchen Einfluss die geografische Lage auf seinen Erfolg hat.
Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die historische Daten mit aktuellen ökonomischen und geologischen Erkenntnissen zum Weinbau verbindet.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die Besonderheiten der Traubensorten Pinot Noir und Chardonnay sowie das burgundische Klassifizierungssystem.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Côte d’Or, Terroir, Appellation, Weinbaugeschichte und Qualitätsweinbau charakterisieren.
Welche Rolle spielen die Zisterzienser in der Geschichte des Weins?
Die Zisterzienser waren maßgeblich für die Selektion der besten Lagen und Traubensorten verantwortlich und legten so den Grundstein für die heutige Qualitätskultur.
Was macht das Klassifizierungssystem in Burgund so besonders?
Das System differenziert strikt nach Lagen (Climats) und Qualitätsstufen wie Grand Cru und Premier Cru, was die Herkunft und Güte des Weins für den Konsumenten definierbar macht.
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- Martina Hoffeins (Author), 2002, Der Weinanbau an der Côte d'Or, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81463