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Leni Riefenstahl und ihr Filmschaffen in der NS-Zeit

Title: Leni Riefenstahl und ihr Filmschaffen in der NS-Zeit

Seminar Paper , 2004 , 39 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Edda Laux (Author)

Art - Photography and Film
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit skizziert die Künstlerbiographie Leni Riefenstahls unter der besonderen Berücksichtigung ihrer Arbeiten als Regisseurin für die Nazis. Dazu werden zunächst Hintergrundinformationen zu den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen des Filmschaffens zwischen 1933 und 1945 und zum Stellenwert der faschistischen Ideologie und der Propaganda, speziell im Film, gegeben.
Anschließen wird ein Überblick über die Biographie und Filmographie Leni Riefenstahls.
Es folgt eine nähere Betrachtung von drei ausgewählten Filmen, bei welchen Leni Riefenstahl Regie führte. Explizit handelt es sich bei diesen Filmbeispielen um “Das Blaue Licht“, „Triumph des Willens“ und „Olympia“. Entlang dieser Beispiele wird Leni Riefenstahls Handschrift hervorgearbeitet. Die Betrachtung der beiden letztgenannten Filme dient der Verdeutlichung, mit welchen ästhetischen und technischen Mitteln Propaganda und Ideologie im Film in der Nazizeit funktionierte.
Ziel ist es aufzuzeigen, welche gesellschaftliche Bedeutung Riefenstahls Werk zugesprochen werden kann und wie sehr die faschistische Ideologie ihrer Arbeit immanent ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

2.1 Die gesellschaftlich-institutionellen Rahmenbedingungen des Filmschaffens im Nazi-Deutschland

2.2 Grundformen der Kultur im Nationalsozialismus

2.3 Film als Propagandainstrument

3. Leni Riefenstahl (1902-2003) - Biographische Auszüge

3.1 Leni Riefenstahl als Tänzerin

3.2 Leni Riefenstahl als Schauspielerin in den Bergfilmen Dr. Arnold Fancks

3.3 Leni Riefenstahl und Adolf Hitler

3.4 Leni Riefenstahl als Regisseurin und Produzentin

4. Aus Leni Riefenstahls Werk – Drei Filmbetrachtungen

4.1 „Das Blaue Licht“ – ein mythischer Bergfilm

4.1.1 Ein märchenhaftes Plot

4.1.2 Vorbereitungen und Dreh

4.1.3 Kritik

4.2 „Triumph des Willens“ – Führer, Partei und Volk

4.2.1 Prolog

4.2.2 Vorbereitungen für Nürnberg

4.2.3 Die Ankunft des Führers

4.2.4 Technik, Schnitt

4.2.6 Kritik

4.3 Die Olympia-Dokumentation

4.3.1 Der Auftrag

4.3.2 Prolog

4.3.3 Vorbereitungen

4.3.4 Dreh und Schnitt

4.3.6 „Olympia“

4.3.6.1 „Fest der Völker“

4.3.6.2 „Fest der Schönheit“

4.3.7 Kritik

5. Fazit

6. Weiterführende Gedanken

6.1 Leni Riefenstahl nach 1945

6.2 Die Photographien zu den Nuba

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert die Künstlerbiographie von Leni Riefenstahl mit Fokus auf ihre Tätigkeit als Regisseurin während der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel ist es, den ideologischen Gehalt ihrer Filme zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sie ästhetische Mittel zur Verknüpfung von Propaganda und Ideologie einsetzte.

  • Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen des Filmschaffens im NS-Deutschland
  • Stellenwert von faschistischer Ideologie und Propaganda im Medium Film
  • Biographischer Überblick zu Leni Riefenstahl (Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin)
  • Detaillierte Werkbetrachtung: „Das Blaue Licht“, „Triumph des Willens“ und „Olympia“
  • Analyse von Riefenstahls künstlerischer Handschrift und politischer Verstrickung

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Die Ankunft des Führers

Hitler selbst reiste im Flugzeug an, was von weiteren Kameramännern, die ebenfalls auf Dächern saßen, gefilmt wurde. Die Ankunft des Führers mit dem Flugzeug ist Bestandteil der bewusst so gewählten filmischen Aussagekraft, die dem Film seinen propagandistischen Charakter verleiht und ihn dem Dokumentarischen enthebt. Hitler lässt sich aus den Wolken zu seinem Volk hernieder; gottgleich. Wäre er, wie 1933, mit der Eisenbahn angekommen, so wäre sein Auftritt real und auf der Leinwand viel weniger imposant erschienen. Ziel des Filmteams und der Propagandabeauftragten war es, die Führerpersönlichkeit Hitler möglichst bombastisch zu inszenieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführung in die Thematik der Verbindung von NS-Propaganda-Film und historischen Quellen sowie Erläuterung des Arbeitsziels.

2. Einleitung: Analyse der gesellschaftspolitischen und institutionellen Rahmenbedingungen des Filmschaffens im Nationalsozialismus sowie Einordnung der ideologischen Funktionen des Films.

3. Leni Riefenstahl (1902-2003) - Biographische Auszüge: Überblick über Riefenstahls Werdegang von ihrer Karriere als Tänzerin über ihre Arbeit als Schauspielerin in Bergfilmen bis hin zu ihrem Aufstieg als Regisseurin.

4. Aus Leni Riefenstahls Werk – Drei Filmbetrachtungen: Detaillierte Untersuchung von „Das Blaue Licht“, „Triumph des Willens“ und „Olympia“ hinsichtlich Entstehung, Technik und politischer Deutung.

5. Fazit: Kritische Zusammenfassung der Verbindung von Ästhetik und Ideologie in Riefenstahls Werk und ihre Verstrickung in das NS-Regime.

6. Weiterführende Gedanken: Betrachtung von Riefenstahls Leben nach 1945 sowie eine kritische Auseinandersetzung mit ihren Nuba-Photographien.

Schlüsselwörter

Leni Riefenstahl, Nationalsozialismus, NS-Propaganda, Filmgeschichte, Triumph des Willens, Das Blaue Licht, Olympia, faschistische Ästhetik, Regie, Filmproduktion, Ideologie, Dokumentarfilm, Goebbels, Bergfilm, Zeitgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die filmische Karriere von Leni Riefenstahl im Kontext des Nationalsozialismus und analysiert, wie sie in ihren Filmen faschistische Ideologien durch Ästhetik transportierte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Rahmenbedingungen des NS-Films, Riefenstahls Biographie und die detaillierte Analyse ihrer einflussreichsten Werke.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Riefenstahl als Regisseurin den Propagandaapparat der Nazis prägte und inwieweit ihre ästhetischen Mittel untrennbar mit faschistischer Ideologie verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer filmhistorischen Analyse, der Auswertung von Biographien sowie der Untersuchung zeitgenössischer Dokumente und fachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich drei spezifischen Filmbeispielen („Das Blaue Licht“, „Triumph des Willens“, „Olympia“), wobei jeweils Entstehungsbedingungen, technische Innovationen und kritische Einordnung betrachtet werden.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie NS-Propaganda, faschistische Ästhetik, Dokumentarfilm-Manipulation und die Person Leni Riefenstahl selbst charakterisiert.

Warum war der Film „Triumph des Willens“ für Riefenstahls Karriere so prägend?

Der Film gilt aufgrund seiner technisch innovativen Inszenierung einerseits als international anerkanntes Werk, ist aber andererseits durch seine direkte und umfassende Assoziation mit dem NS-Regime der Grund für das Ende ihrer Regiekarriere nach 1945.

Wie bewertet die Autorin die Nuba-Photographien Riefenstahls?

Die Autorin kritisiert, dass auch in den Nuba-Bildern rassistische Typisierungen der NS-Ideologie enthalten sind, die Riefenstahl jedoch in ihren Augen lediglich „ins Positive verkehrt“ habe.

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Details

Title
Leni Riefenstahl und ihr Filmschaffen in der NS-Zeit
College
Dresden Technical University  (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft)
Course
Kunst- und Kunstpolitik im Nationalsozialismus
Grade
1,7
Author
Edda Laux (Author)
Publication Year
2004
Pages
39
Catalog Number
V81544
ISBN (eBook)
9783638866057
Language
German
Tags
Leni Riefenstahl Filmschaffen NS-Zeit Kunst- Kunstpolitik Nationalsozialismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Edda Laux (Author), 2004, Leni Riefenstahl und ihr Filmschaffen in der NS-Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81544
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