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Die Rückeroberung der an die Parther verlorenen Feldzeichen durch Augustus und ihre Rezeption in den Medien der Zeit

Title: Die Rückeroberung der an die Parther verlorenen Feldzeichen durch Augustus und ihre Rezeption in den Medien der Zeit

Term Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Early and Ancient History
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Geboren am 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius, sollte seine familiäre Verbindung als Großneffe Caesars das ganze Leben des Augustus bestimmen.
Bereits seit dem Jahr 55 v. Chr. kämpfte Rom im Osten gegen die Parther. In der Wüste bei Carrhae erleidet Crassus eine vernichtende Niederlage. Die gesamte Orientarmee wird vernichtet und die römischen Feldzeichen, sowie tausende Kriegsgefangene fallen in die Hände der verhassten Gegner. Als jedoch Augustus mit der Unterstützung seines 22-jährigen Stiefsohnes Tiberius in diesem Jahr selbst in den Orient zog, erzielte er ein Bündnis des dauerhaften Friedens.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Widerspiegelung der Ereignisse in der Literatur

3. Die Rezeption in der Kunst

3.1. Der Augustus von Prima Porta

3.2. Die Kleinkunst am Beispiel einer Glaspaste

4. Die Darstellung auf Münzen

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die propagandistische Rezeption der Rückeroberung römischer Feldzeichen von den Parthern durch Augustus. Es wird analysiert, wie dieser politisch-diplomatische Erfolg in Literatur, Kunst und auf Münzprägungen inszeniert wurde, um die Macht und das neue Zeitalter des Kaisers zu legitimieren.

  • Historische Aufarbeitung des Konflikts mit den Parthern
  • Analyse der Selbstdarstellung des Augustus (Res Gestae)
  • Die literarische Verarbeitung bei Zeitgenossen wie Horaz und Properz
  • Ikonographische Deutung der Augustus-Statue von Prima Porta
  • Die numismatische Propagandabildsprache (SIGNIS RECEPTIS)

Auszug aus dem Buch

Die Widerspiegelung der Ereignisse in der Literatur

In den Schriften der Zeit findet das Ereignis zahlreichen Anklang und wird als Thema immer wieder aufgegriffen. Dabei zeigen zahlreiche Autoren Interesse und vertreten die differenziertesten Standpunkte. Inwieweit sie dabei eine objektive Sicht vermitteln und als direkte Quelle dienen können, wird sich auf den nächsten Seiten zeigen.

Die unmittelbarsten Darstellungen scheinen dabei die Res Gestae des Augustus zu sein, der wahrscheinlich vom Kaiser selbst verfasste Tatenbericht. Entstanden um 2 v. Chr. und um 14 nach, kurz vor Augustus` Tod, noch einmal überarbeitet, wurde er am Mausoleum des Prinzeps angebracht und damit öffentlich. Das Original ist nicht erhalten, jedoch wurden mehrere Kopien auch in Kleinasien an Tempeln und öffentlichen Bauten angebracht (Abb. 2), sodass eine endgültige Fassung heute wieder als gesichert gelten kann.

Die Res Gestae sind eine Mischung aus Elogium, Leistungs- und Rechenschaftsbericht und politischem Testament. Sie dienen dazu, Leben und Werk des Augustus als einzigartig heraus zu stellen und damit seine Stellung und Nachfolge zu legitimieren. In seinem Werk berichtet der Kaiser hauptsächlich von seinen Wohltaten für das Volk, wie Spielen, Bauten und Versorgung, sowie von seinen militärischen Erfolgen, der Resonanz der Öffentlichkeit und den Ehrungen, die er für all dies erhielt. Niederlagen, wie die Varusschlacht im Jahr 9, und Attentate werden dabei nicht erwähnt. Eine objektive Darstellung der Geschehnisse 20 v. Chr. ist also nicht zu erwarten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der historischen Rahmenbedingungen des Aufstiegs von Augustus und des langwierigen Konflikts mit den Parthern.

2. Die Widerspiegelung der Ereignisse in der Literatur: Untersuchung der zeitgenössischen literarischen Verarbeitung des diplomatischen Sieges und der propagandistischen Instrumentalisierung durch Augustus und römische Dichter.

3. Die Rezeption in der Kunst: Analyse der bildnerischen Umsetzung des Sieges, insbesondere am Beispiel des Augustus von Prima Porta und kleinerer Kunstobjekte wie Glaspasten.

4. Die Darstellung auf Münzen: Untersuchung der numismatischen Bildsprache und Legenden zur Verbreitung des kaiserlichen Erfolgsanspruchs im römischen Reich.

5. Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse über die strategische Nutzung des Rückerhalts der Feldzeichen zur Legitimierung der Herrschaft und zur Etablierung eines neuen goldenen Zeitalters.

Schlüsselwörter

Augustus, Parther, Feldzeichen, Propaganda, Res Gestae, Münzprägung, Prima Porta, Machtlegitimation, Römische Geschichte, Kaiserzeit, Horaz, Properz, diplomatische Beziehungen, Orientpolitik, Selbstdarstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Rückeroberung römischer Feldzeichen von den Parthern unter Kaiser Augustus medial inszeniert und propagandistisch verwertet wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Analyse antiker Quellen, der Kunstgeschichte (Statik) und der Numismatik (Münzpropaganda).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Augustus ein diplomatisches Ereignis in ein machtvolles Narrativ umwandelte, um seinen Status als Friedensbringer und Weltbeherrscher zu festigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die Quellenstudien mit der kunsthistorischen und numismatischen Auswertung von Bildprogrammen verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung literarischer Texte, die ikonographische Interpretation von Statuen und die numismatische Analyse verschiedener Münzserien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustus, Parther, Propaganda, Res Gestae, SIGNIS RECEPTIS, Bildsprache und Herrschaftslegitimation.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in der Literatur von der historischen Realität?

Die zeitgenössischen Dichter und Augustus selbst stilisierten das Ereignis zum militärischen Triumph, während historische Analysen eher auf diplomatische Abkommen und innenpolitische Zwänge hinweisen.

Welche Rolle spielt die Statue von Prima Porta in der Argumentation?

Die Statue fungiert als visuelles Manifest, das den Sieg über die Parther durch Symbole wie die Feldzeichen und die Personifikationen der Provinzen in ein göttlich legitimiertes neues Zeitalter einbettet.

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Details

Title
Die Rückeroberung der an die Parther verlorenen Feldzeichen durch Augustus und ihre Rezeption in den Medien der Zeit
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Altetumswissenschaften)
Course
Die Münzen der römischen Kaiserzeit
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V81774
ISBN (eBook)
9783638887090
Language
German
Tags
Rückeroberung Parther Feldzeichen Augustus Rezeption Medien Zeit Münzen Kaiserzeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2007, Die Rückeroberung der an die Parther verlorenen Feldzeichen durch Augustus und ihre Rezeption in den Medien der Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81774
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