Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Tourism - Miscellaneous

Transnational Kooperation als Marketingstrategie im Kulturtourismus. Das Beispiel: Die Hansestadt Lübeck in der Ostseeregion

Title: Transnational Kooperation als Marketingstrategie im Kulturtourismus. Das Beispiel: Die Hansestadt Lübeck in der Ostseeregion

Diploma Thesis , 2001 , 126 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Versec (Author)

Tourism - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Diplomarbeit beleuchtet vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung die staatenübergreifende Kooperation auf dem Gebiet des Kulturtourismus in der Zukunftsregion Ostsee.
Der Kulturtourismus leistet als eine Zukunftsindustrie des 21. Jahrhundert einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.
Das Thema der Diplom-Arbeit wurde von der für die touristische Vermarktung Lübecks zuständige Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) angeregt. Sie ist Mitglied diverser transnationaler Organisationen in der Ostseeregion.
Der Verfasser war als wissenschaftlicher Mitarbeiter der LTZ aktiv am Projektverlauf beteiligt. Seine dort erlangten Kenntnisse und Erfahrungen ließ er in diese Diplomarbeit einfließen.
Ausgangspunkt war die Frage nach der Notwendigkeit einer Mitarbeit im Interreg-II-C-Projekt "HOLM - Pearls of the North" der Europäischen Union (EU).
Projektinhalt ist die Identifizierung von thematisch zusammengehörigen Kulturgütern sowie deren gemeinsame Vermarktung.
Die Projektteilnehmer kommen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie Schweden und Norwegen.
Dieses Projekt verfolgt zum großen Teil identische Ziele anderer Projekte, in denen die LTZ bereits aktiv ist.
Bereits die ersten Nachfragen bei anderen transnationalen Projekten ergaben, daß dort enge thematische Zusammenhänge zum HOLM-Projekt existieren. Allerdings scheint die Motivation einer Kooperation, sowohl innerhalb des HOLM-Projektes als auch mit anderen Projekten, eher gering zu sein, wie im Hauptteil noch gezeigt wird.
Weiterhin konnte ermittelt werden, daß die Anzahl transnationaler Kooperationen mittlerweile unübersichtlich geworden ist, so daß niemand der befragten Experten auf dem Gebiet der Ostseekooperation weder die genaue Anzahl, noch deren konkrete Aufgaben kennen. Es fehlt eindeutig eine Koordinationsstelle.
Daraus läßt sich die These ableiten: Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von transnationalen Kooperationen auf dem Gebiet des Kulturtourismus in der Ostseeregion, die trotz teilweise identischer Methoden und Ziele nicht miteinander kooperieren.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problematik

1.2. Methodik

1.3. Literatur/Publikationen

2. Definitionen

2.1. Transnationale Kooperation

2.2. Marketingstrategie

2.3. Kulturtourismus

2.4. Hansestadt Lübeck

2.4.1. Geographische Angaben

2.4.2. Physiogeographische Grundlagen

2.4.3. Stadtgründung und -entwicklung

2.5. Ostseeregion

3. Transnationale Kooperationen und Netzwerke

3.1. Warum Kooperation?

3.1.1. Zwei Formen der Kooperation

3.1.2. Drei Phasen der Kooperation

3.1.3. Kooperation und Marketing

3.2. Netzwerkansatz

3.2.1. Definition „Netzwerk“

3.2.2. Netzwerk und Kooperation

3.2.3. Netzwerkmodell

3.2.4. Regionale Netzwerke

3.2.5. Städtenetze

4. Arbeitsgemeinschaft HOLM

4.1. Mitglieder

4.2. Ausgangslage und Motivation

4.3. Organisation und Aufgabenverteilung

4.3.1. Leitungsgremien

4.3.2. Arbeitsgremien

4.3.3. Geschäftsstelle

4.4. Zehn Städtenetzkriterien

5. EU - Projekt „HOLM - Pearls of the North“

5.1. Beschreibung

5.2. Präsentation der Teilnehmer

5.2.1. Lübeck

5.2.1. Lübeck

5.2.2 Andere Projektteilnehmer

5.2.2.1. Ostholstein

5.2.2.2. Schleswig

5.2.2.3. Nordwestmecklenburg

5.2.2.4. Hansestadt Wismar

5.2.2.5. Schwerin

5.2.2.6. Karlskrona

5.2.2.7. Kalmar

5.2.2.8. Växjö

5.2.2.9. Halden/Østfold

5.3. Organisationsstruktur

5.3.1. „Perlen“

5.3.2. Nachhaltigkeit

5.4. Interreg II C – Ostseeraum

6. Marketingstrategien

6.1. Ziele im kulturtouristischen Marketing

6.2. Das Angebot

6.3. Zielgrößen

6.3.1. Leitbild

6.3.2. Image

6.3.3. Bekanntheit

6.3.4. Positionierung

6.3.5. Corporate Identity

6.3.6. Corporate Design

6.3.7. Kommunikation

6.4. Ausgewählte Probleme in der Arbeitsgemeinschaft und im Projekt

6.4.1. Kein Nutzen

6.4.2. Fehlende Motivation

6.4.3. Mangelndes Vertrauen

6.4.4. Mangelnder Informationsaustausch und Kommunikation

6.4.5. Wechselnde Akteure

6.4.6 Keine Identität

6.4.7. Mangelndes Interesse

7. Andere Organisationen

7.1. Baltic Sea Tourism Commission

7.2. Union of the Baltic Cities

7.3. Deutsches Küstenland e.V.

7.4. PROTOUR e.V.

7.5. REWAS e.V.

7.6. Ostseebäderverband Schleswig-Holstein e.V.

7.7. Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

7.8. Landesregierung Schleswig-Holstein

7.8.1. Landesplanung und kommunale Planung

7.8.2. Kulturangebote

7.8.3. Sport

7.8.4. Marketing

7.8.5. Tourismuspolitik

7.9. Zusammenfassung

8. Ziele und Empfehlungen im Handlungsfeld Kultur und Tourismus

8.1. Begründung

8.2. Finanzierung, Paketangebote und koordinierte Vermarktungsansätze

8.2.1. Finanzierung

8.2.2. Paketangebote

8.2.3. Koordinierte Vermarktungsansätze

8.2.3.1. „Balder“

8.2.3.2. „Smart“

8.3. Perlenkette

8.3.1. Lübecker „Perlen“

8.3.2. Auswahl und Anzahl der „Perlen“

8.3.3. Zusammenhang der „Perlen“

8.3.4. Themenvorschläge

8.3.4.1. Eine Tour zu historischen Siedlungsplätzen

8.3.4.2. Backsteingotik

8.3.4.3 LiteraTOUR

8.3.4.4. Ars Baltica

8.3.4.5. Weitere Vorschläge

8.3.5. Events

8.4. Qualitätsmanagement-Leitlinien

8.5. Qualifizierungsangebote

8.5.1. Tourismuskonzeption Schleswig-Holstein

8.5.2. „Baltic Tourism Academy“ (BTA)

8.5.3. Pro Baltica

8.5.4. Weitere Organisationen

8.6. Überblick

9. Zusammenfassung und Ausblick

10. Literatur

11. Anhang

1. Fragebogen

2. Ostseekooperation in der öffentlichen Wahrnehmung (Presseschlagzeilen)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Effektivität transnationaler Kooperationen im Kulturtourismus der Ostseeregion am Beispiel des EU-Projektes „HOLM – Pearls of the North“. Ziel ist es, inwieweit eine solche Zusammenarbeit Synergien schafft und wie verschiedene touristische Organisationen durch vernetztes Denken und koordinierte Marketingstrategien ihre Ziele besser erreichen können.

  • Analyse des Netzwerkansatzes und seiner Anwendbarkeit auf kulturtouristische Projekte.
  • Untersuchung der Organisationsstrukturen und Probleme innerhalb transnationaler Netzwerke.
  • Vergleich der Zielvorgaben mit dem Status Quo im Kulturtourismus.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Zusammenarbeit und Vermarktung.
  • Untersuchung der Bedeutung der „Perlenkette“ zur touristischen Vernetzung von Kulturgütern.

Auszug aus dem Buch

3.1. Warum Kooperation?

Petermann (S. 125) begründet die Notwendigkeit transnationaler Kooperationen mit den „gewandelten Rahmenbedingungen im Globalisierungsprozeß“, durch den sich „neue Anforderungen an die touristischen Unternehmen, Organisationen und Destinationen in Deutschland“ stellen würden. „Komplexe Erwartungen und gestiegene Ansprüche des Touristen an Information, Qualität, Service, Erlebniswert, Komfort, Sicherheit und Kontaktmöglichkeiten“ würden „individuelle und zielgruppenspezifische Angebote und damit kontinuierliche Verbesserungen und Anpassungen der Angebotspalette im Dienstleistungsbereich Tourismus“ erfordern. Traditionelle Destinationen innerhalb Europas würden zu Zielen von Kurztrips und das Inland zu einem Tagesausflugsziel werden. Der Handlungsbedarf bei den Verantwortlichen sei somit erheblich.

Die Einzelstaaten, der Ostseerat (ein Zusammenschluß der Ostseeanrainerstaaten) und die EU bestimmen die Rahmenbedingungen für die Ostseekooperation. Mit Leben erfüllt können sie aber nur durch eine transnationale Zusammenarbeit der unterschiedlichsten nicht-staatlichen Akteure.

Engholm (in Wellmann, S. 70) bezeichnet Kultur als „Wegweiser“ für die Entwicklung Nordosteuropas. Gemeinsamkeiten in der Geschichte und Kultur Nordosteuropas würden gute Grundlagen für eine intensive regionale Zusammenarbeit und Vernetzung bieten; gleichwohl würden deutliche Unterschiede in „Sprache, Kultur, Recht und Alltagsgewohnheiten“ existieren. Auch seien die Interessen keineswegs überall gleichgerichtet. Die Fähigkeit und die Bereitschaft, die Vielfalt zu erkennen, zu akzeptieren und so zu berücksichtigen, daß sie nicht zur Barriere für Zusammenarbeit würden, seien nicht automatisch gegeben, sondern müßten erst entwickelt und gelernt werden (vgl. auch Wellmann, S. 7-8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Problematik der unübersichtlichen Akteurslandschaft in der Ostseeregion und führt in die methodische Vorgehensweise der Arbeit ein.

2. Definitionen: Erläutert zentrale Begriffe wie transnationale Kooperation, Marketingstrategie, Kulturtourismus und grenzt das Untersuchungsgebiet geographisch ab.

3. Transnationale Kooperationen und Netzwerke: Analysiert theoretisch den Netzwerkansatz, die Bedeutung von Kooperationen sowie die Rolle von Städtenetzen als angewandtes Beispiel.

4. Arbeitsgemeinschaft HOLM: Beschreibt die organisatorische Ausgangslage, die Mitgliederstruktur und die Motivation der Arbeitsgemeinschaft HOLM.

5. EU - Projekt „HOLM - Pearls of the North“: Präsentiert das EU-Projekt als Hauptuntersuchungsgegenstand, inklusive der Teilnehmer, Ziele und der organisatorischen Umsetzung.

6. Marketingstrategien: Untersucht Vermarktungskonzepte wie „Perlenketten“, Leitbilder und Identitätsbildung im Kulturtourismus unter Berücksichtigung von Problemen wie Motivationsverlusten.

7. Andere Organisationen: Stellt weitere Akteure im Ostseeraum vor, die in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem HOLM-Projekt stehen.

8. Ziele und Empfehlungen im Handlungsfeld Kultur und Tourismus: Leitet aus der Analyse konkrete Empfehlungen zur Finanzierung, zur Verbesserung der Paketangebote und zur Qualitätssteigerung ab.

Schlüsselwörter

Ostseeregion, transnationale Kooperation, Kulturtourismus, HOLM, Netzwerkmodell, Marketingstrategie, Städtenetze, Perlenkette, Destinationsmanagement, Regionalmarketing, europäische Raumentwicklung, Tourismusförderung, Lübeck, Nachhaltigkeit, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung transnationaler Kooperationen im Bereich des Kulturtourismus innerhalb der Ostseeregion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Aufbau von Kooperationsnetzwerken, die Entwicklung von Marketingstrategien für Kulturgüter und die Überwindung von strukturellen Hindernissen zwischen Akteuren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung, inwieweit das HOLM-Projekt „Pearls of the North“ zu einer effektiven Kooperation führt und wie die Partner ihre kulturellen Potenziale gemeinsam besser vermarkten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf Literatur- und Internetrecherche, Experteninterviews, der Teilnahme an Fachveranstaltungen sowie einer Fragebogenauswertung unter den Projektmitarbeitern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Netzwerkansätze, die Struktur der Arbeitsgemeinschaft HOLM, konkrete Marketingstrategien für Kulturgüter sowie die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Ostseeraum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Ostseeregion, transnationale Kooperation, Kulturtourismus, Netzwerkmodell und Marketingstrategie charakterisiert.

Welche Bedeutung hat das „HOLM-Projekt“ in der Untersuchung?

Es dient als praktischer Fallbeispiel-Untersuchungsgegenstand, um die theoretischen Konzepte von Netzwerken auf ihre Praxistauglichkeit in der Ostseeregion zu prüfen.

Warum spielt die „Perlenkette“ eine so große Rolle?

Die „Perlenkette“ ist ein Konzept zur thematischen Vernetzung einzigartiger Kulturgüter, um für Touristen attraktivere Paketangebote zu schaffen und die Region gemeinsam zu vermarkten.

Warum sind 80 Prozent der Befragten unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf?

Die Unzufriedenheit resultiert laut der Befragung vor allem aus der Unklarheit über Zielvorgaben, mangelnder Kommunikation und der gefühlten Ineffizienz bei der praktischen Projektumsetzung.

Excerpt out of 126 pages  - scroll top

Details

Title
Transnational Kooperation als Marketingstrategie im Kulturtourismus. Das Beispiel: Die Hansestadt Lübeck in der Ostseeregion
College
University of Hamburg  (Institut für Geographie)
Grade
2,0
Author
Thomas Versec (Author)
Publication Year
2001
Pages
126
Catalog Number
V8192
ISBN (eBook)
9783638152341
ISBN (Book)
9783656460145
Language
German
Tags
Geographie; Netzwerke; Interreg; Raumplaung; Raumordnung; Europäische Union
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Versec (Author), 2001, Transnational Kooperation als Marketingstrategie im Kulturtourismus. Das Beispiel: Die Hansestadt Lübeck in der Ostseeregion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8192
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  126  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint