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Urheberrecht und Copyright. Geschichte und Darstellung der Probleme

Title: Urheberrecht und Copyright. Geschichte und Darstellung der Probleme

Seminar Paper , 2007 , 55 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: L.L.M. Elena Khomeriki (Author)

Business economics - Law
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Die US-amerikanische und die deutsche Rechtsordnung sind Repräsentanten der beiden großen rechtlichen Welttraditionen, nämlich der des angloamerikanischen Common Law und der des kontinentaleuropäischen Civil Law. Der Unterschied zwischen diesen beiden Rechtssystemen ist grundsätzlicher Natur und offenbart sich auf verschiedenen Ebenen. Er spiegelt sich ganz besonders auch in dem rechtlichen Gebiet wider, das in den USA und in England als Copyright Law und in Europa als Droit d’auteur bekannt ist.
Diese geschichtlich bedingte Verschiedenheit zwischen dem amerikanischen Copyright Law-Modell und dem europäischen Droit d’auteur-Model stellt im Rahmen der Globalisierung die Harmonisierungsbestrebungen auf internationaler Ebene die USA und Europa vor unabsehbare Herausforderungen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die sich in diesem Zusammenhang ergebenden konkreten Probleme und Konfrontationslinien anhand einer rechtsvergleichenden Analyse beider Rechtssysteme aufzuzeigen und das amerikanische Copyright Law dem deutschen Urheberecht gegenüberzustellen.
Die vorliegende Arbeit ist in sechs Kapiteln gegliedert. Nachdem im zweiten Kapitel die Grundlagen des internationalen Urheberrechts im Zusammenhang mit den aktuellen Problemen der Globalisierung dargestellt werden, wird im dritten Kapitel ein geraffter Überblick über das europäische Urheberrecht gegeben. Daran schließen sich die Untersuchungen des deutschen Urheberrechts in Kapitel 4 und des U.S. amerikanischen Copyright Law in Kapitel 5 an. Hierbei wird auf die Rechtsquellen, den Schutzgegenstand, den Inhalt und die Schranken des Urheberrechts sowie auf die Dauer und Übertragung der Urheberrechte eingegangen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in dem abschließenden Kapitel 6 zusammengefasst und aus rechtsvergleichender Perspektive kritisch bewertet. Diese Seminararbeit bezieht sich hauptsächlich auf die grundlegenden Aspekte des Urheberrechts, die für die rechtsvergleichende Analyse relevant sind, wobei auf die Geschichte und den Rechtsschutz im Internet nicht weitgehend eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Internationales Urheberrecht

2.1. Funktionsweise und Probleme des internationalen Urheberrechts

2.2. Internationale Verträge: ein Überblick

3. Kontinental-europäisches Urheberrecht

4. Deutsches Urheberrecht

4.1. Rechtsquellen

4.2. Schutzgegenstand

4.3. Rechtsinhaber

4.4. Inhalt des Urheberrechts

4.5. Schranken

4.6. Übertragung des Urheberrechts und Schutzdauer

5. US-amerikanisches Copyright

5.1. Rechtsquellen

5.2. Wirtschaftliche Bedeutung des Copyright Law

5.3. Schutzgegenstand

5.4. Formalitäten

5.5. Rechtsinhaber

5.6. Inhalt des Urheberrechts

5.7. Schranken

5.8. Übertragung des Urheberrechts und Schutzdauer

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die grundlegenden Unterschiede und Konfrontationslinien zwischen dem kontinentaleuropäischen Urheberrecht, repräsentiert durch die deutsche Rechtsordnung, und dem US-amerikanischen Copyright Law im Kontext der globalen Herausforderungen aufzuzeigen.

  • Rechtsvergleichende Analyse von deutschem Urheberrecht und US-amerikanischem Copyright.
  • Untersuchung der historischen und rechtssystematischen Wurzeln beider Traditionen.
  • Gegenüberstellung von Schutzgegenstand, Rechtsinhaberschaft und Schrankenregelungen.
  • Analyse der Auswirkungen von Harmonisierungsbestrebungen und internationalen Abkommen.
  • Bewertung der wirtschaftlichen Bedeutung und der praktischen Handhabung in der digitalen Ära.

Auszug aus dem Buch

2.1. Funktionsweise und Probleme des internationalen Urheberrechts

Es gibt kein internationales Urheberrecht, das automatisch schützt, da der Schutz ausländischer Urheber nach dem Territorialitätsprinzip von den Regelungen der einzelnen Staaten abhängig ist. Aus diesem Grund wird über internationale Verträge versucht, dem Urheber auch in anderen Ländern den erforderlichen Schutz zukommen zu lassen.

Das Territorialprinzip und das Prinzip der Inländerbehandlung sind die wichtigsten Prinzipien zum urheberrechtlichen Schutz, weshalb sie nachfolgend kurz erläutert werden sollen.

Bei der Anwendung des Territorialprinzips stellen sich Fragen hinsichtlich der internationalen Zuständigkeit, des Kollisionsrechts und der Auswirkung der ausländischen Urteile im Inland. Das Territorialitätsprinzip auf das Kollisionsrecht konsequent angewandt bedeutet, dass in jedem Staatsgebiet das jeweilige Urheberrecht wirkt. Daraus folgt, dass bei einer sich in mehreren Staaten auswirkenden Urheberrechtsverletzung die jeweiligen Rechtsordnungen greifen. Eine Verbreitung von körperlichen Gegenständen wie beispielsweise von Filmen oder CDs ist kontrollierbar und steuerbar. Allerdings fehlt eine effektive Kontrollmöglichkeit beim Datenverkehr im global zugänglichen Internet, weil der Abruf von Webseiten sich nicht wirksam auf einzelne Länder beschränken lässt.

Die Frage der globalen Urheberrechtsverletzung und einer Verfolgung von im Ausland begangenen Urheberrechtsverletzungen haben die Gerichte und Juristen noch nicht ganz beantwortet. Ein Grund liegt in der Differenzierung nach zuständigem Gericht, anwendbarem Recht und Vollstreckbarkeit. Die Gerichtszuständigkeit ist nach dem lokalen Recht bestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die unterschiedlichen Rechtstraditionen des angloamerikanischen Common Law und des kontinentaleuropäischen Civil Law ein und definiert den Rahmen der rechtsvergleichenden Analyse.

2. Internationales Urheberrecht: Das Kapitel erläutert das Territorialitätsprinzip und die Bedeutung internationaler Verträge für den Schutz von Urheberrechten über Staatsgrenzen hinweg.

3. Kontinental-europäisches Urheberrecht: Hier wird der Überblick über die europäische Regelungsebene gegeben, die primär durch Richtlinien und die Rechtsprechung zu den Immaterialgüterrechten geprägt ist.

4. Deutsches Urheberrecht: Dieses Kapitel untersucht detailliert die Rechtsgrundlagen, den Schutzgegenstand und die spezifische Ausgestaltung der Urheberrechte nach deutschem Recht.

5. US-amerikanisches Copyright: Der Fokus liegt auf der profitorientierten Ausgestaltung des amerikanischen Copyrights, dessen Rechtsquellen und der praktischen Anwendung im Vergleich zum deutschen System.

6. Zusammenfassung: Die abschließende Bewertung fasst die inhaltlichen Divergenzen zusammen und reflektiert über die Auswirkungen der Rechtsangleichung im globalen Kontext.

Schlüsselwörter

Urheberrecht, Copyright Law, Internationales Urheberrecht, Territorialitätsprinzip, Inländerbehandlung, Rechtsvergleich, Common Law, Civil Law, Schranken, Fair Use, Verwertungsrechte, geistiges Eigentum, Harmonisierung, Urheberpersönlichkeitsrecht, Work made for hire.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt einen systematischen Rechtsvergleich zwischen der deutschen Urheberrechtstradition und dem US-amerikanischen Copyright-System.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Entstehungsgeschichte, die Rechtsquellen, die Definition des Schutzgegenstands, die Inhaberschaft sowie die Schrankenregelungen und Übertragungsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem Droit d'auteur-Modell und dem angloamerikanischen Copyright-Modell aufzuzeigen und deren Auswirkungen im Rahmen der Globalisierung zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet die Methode der rechtsvergleichenden Analyse, um beide Rechtssysteme gegenüberzustellen und kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das internationale Urheberrecht, das europäische Urheberrecht, das deutsche Recht und das US-amerikanische Copyright detailliert untersucht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Territorialitätsprinzip, Fair Use, Schöpferprinzip und Work made for hire sind essenziell für das Verständnis der Arbeit.

Was bedeutet das "Work made for hire" Prinzip im US-Recht?

Es bezeichnet eine Ausnahme vom Schöpferprinzip, bei der nicht der tatsächliche Werkschöpfer, sondern der Arbeitgeber oder Auftraggeber als Rechtsinhaber gilt.

Wie unterscheidet sich die "Fair Use" Doktrin von deutschen Schranken?

Während Deutschland auf fest umrissene Einzeltatbestände setzt, handelt es sich bei der US-amerikanischen Fair Use-Doktrin um eine generalklauselhafte Schrankenregelung.

Warum spielt das Territorialitätsprinzip im Internet eine so große Rolle?

Da Webseiten global abrufbar sind, aber das Urheberrecht an Landesgrenzen gebunden ist, entstehen komplexe Probleme bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet.

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Details

Title
Urheberrecht und Copyright. Geschichte und Darstellung der Probleme
College
University of Kassel
Course
Europäisches und internationales Wettbewerbsrecht
Grade
1,0
Author
L.L.M. Elena Khomeriki (Author)
Publication Year
2007
Pages
55
Catalog Number
V82090
ISBN (eBook)
9783638890007
ISBN (Book)
9783638890106
Language
German
Tags
Urheberrecht Copyright Geschichte Darstellung Probleme Europäisches Wettbewerbsrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
L.L.M. Elena Khomeriki (Author), 2007, Urheberrecht und Copyright. Geschichte und Darstellung der Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82090
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