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Vom Stiefkind zum Vorzeigemedium - Die Mitarbeiterzeitschrift als Instrument der internen Unternehmenskommunikation

Titre: Vom Stiefkind zum Vorzeigemedium - Die Mitarbeiterzeitschrift als Instrument der internen Unternehmenskommunikation

Dossier / Travail , 2005 , 21 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jenny Wünning (Auteur)

Gestion d'entreprise - Communication institutionnelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Schlagwörter wie „Kundenorientierung“ und „Kundenzufriedenheit“ stehen in Zeiten von Globalisierung und Marktumbrüchen in den Führungsetagen hoch im Kurs. Wer schnell auf Kundenwünsche reagiert, hat die Nase im globalen Wettbewerb vorn. Umfassende und dialogische Kommunikation sowie aktuelle und kontinuierliche
Information sind für den externen Unternehmensauftritt selbstverständlich. Eines ist klar: nur wer auch intern eine einheitliche Basis schafft und gemeinsam mit allen Mitarbeitern auf die Unternehmensziele hinarbeitet, bewältigt am besten die Herausforderung am Markt zu bestehen. Diese Basis besteht u. a. aus Vertrauen, Wertschätzung, Information, Identifikation und Motivation in Bezug zur eigenen Arbeit und zum Unternehmen. Zur Vermittlung dieser abstrakten Begriffe ist die Interne Kommunikation ein wichtiger Bestandteil und zentrale Aufgabe der Unternehmensführung geworden. In neuen Ansätzen der Unternehmenstheorie werden
neben betriebswirtschaftlichen, finanz‐ und produktionstechnischen Aspekten auch soziologische, kulturelle und ökologische Perspektiven berücksichtigt und Zusammenhänge hergestellt. Diese systemische Sichtweise unterstreicht die bedeutende Rolle der Unternehmenskommunikation als Faktor für Produktivität und Wertschöpfung. Kommunikationsmaßnahmen sind – zumindest teilweise – institutionalisiert. Ein wichtiges und traditionell bewährtes Instrument ist die Mitarbeiterzeitschrift.
Diese Hausarbeit zeigt auf, ob und welchen Einfluss dieses Medium auf die genannten Gegebenheiten ausübt, auch unter Berücksichtigung des Wertewandels innerhalb der Informationsgesellschaft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmenskommunikation

2.1. Interne Kommunikation

3. Die Mitarbeiterzeitschrift: Corporate Publishing der Internen Kommunikation

3.1. Definition

3.2. Historie

3.3. Aktuelle Zahlen und Fakten

3.4. Formale und inhaltliche Merkmale

3.5. Interessengruppen „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“

4. Funktionen der Mitarbeiterzeitschrift

4.1. Der Mitarbeiter als Ressource für den Unternehmenserfolg

4.2. Die Bedeutung der Mitarbeiterzeitschrift in Prozessen des Change Management

5. Altbewährt und ausgedient? – Mitarbeiterzeitschrift vs. Intranet

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Mitarbeiterzeitschrift als zentrales Instrument der internen Unternehmenskommunikation. Ziel ist es, den Einfluss dieses Mediums auf den Unternehmenserfolg und Veränderungsprozesse zu analysieren sowie dessen Rolle im Vergleich zu digitalen Medien wie dem Intranet kritisch zu hinterfragen.

  • Einordnung der Mitarbeiterzeitschrift in die Unternehmenskommunikation
  • Analyse formaler und inhaltlicher Merkmale von Mitarbeiterpublikationen
  • Die Mitarbeiterzeitschrift als Motivations- und Integrationsinstrument
  • Die Rolle der Mitarbeiterzeitschrift im Change Management
  • Vergleich zwischen gedruckter Mitarbeiterzeitschrift und Intranet

Auszug aus dem Buch

4.2. Die Bedeutung der Mitarbeiterzeitschrift in Prozessen des Change Management

Die Informationsfunktion der Mitarbeiterzeitschrift erlangt in Prozessen des Change Management besondere Bedeutung. Im Zuge der Globalisierung und ihren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sind Transparenz, Information und Involvement wichtige Faktoren, die der Arbeitgeber gegenüber seinen Mitarbeitern aufbringen muss. Stetiger Wandel ist in den meisten Unternehmen Dauerzustand. Kommunikation in Veränderungsprozessen sollte vonseiten der Unternehmensführung selbstverständlich sein, da die eigenen Mitarbeiter einen ausschlaggebenden Faktor bei der Bewältigung von Veränderungen darstellen. 96% der Kommunikationsverantwortlichen bestätigen die nötige Unterstützung des Change Management, wie eine Studie des Forum Corporate Publishing feststellte.

Eine kontinuierliche Darstellung der Hintergründe und Zusammenhänge, die Thematisierung von Kontexten sowie die Demonstration der persönlichen Identifizierung mit dem Unternehmen und der eigenen Verantwortlichkeit sind prozessbegleitend seitens des Managements vorzunehmen. Gut informierte Mitarbeiter haben keine Angst und können den Prozess der Problemlösung im Rahmen ihrer Kompetenzen mitgestalten. Somit können Argumente, Wertvorstellung und Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer berücksichtigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der internen Kommunikation ein und definiert die Mitarbeiterzeitschrift als bewährtes Instrument zur Förderung von Identifikation und Motivation im Kontext moderner Unternehmen.

2. Unternehmenskommunikation: Das Kapitel definiert den Begriff Unternehmenskommunikation und grenzt die interne Kommunikation als essenzielles Bindeglied zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern ab.

3. Die Mitarbeiterzeitschrift: Corporate Publishing der Internen Kommunikation: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung, historische Betrachtung sowie eine Analyse aktueller Marktzahlen, formaler Kriterien und der Rollenverteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

4. Funktionen der Mitarbeiterzeitschrift: Dieses Kapitel erläutert die vielfältigen Funktionen der Zeitschrift, insbesondere im Hinblick auf den Mitarbeiter als Humankapital sowie als Begleitinstrument in Veränderungsprozessen.

5. Altbewährt und ausgedient? – Mitarbeiterzeitschrift vs. Intranet: Der Abschnitt diskutiert die Koexistenz von gedruckten Medien und Intranet-Lösungen und betont den Nutzen der Mitarbeiterzeitschrift als Hintergrundmedium für komplexe Zusammenhänge.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass die Mitarbeiterzeitschrift weiterhin ein zentrales Orientierungsinstrument bleibt, sofern sie strategisch in das integrierte Kommunikationssystem eingebettet ist.

Schlüsselwörter

Interne Kommunikation, Mitarbeiterzeitschrift, Unternehmenskommunikation, Change Management, Corporate Publishing, Mitarbeitermotivation, Unternehmenserfolg, Informationsmanagement, Dialogfunktion, Humankapital, Mitarbeiterbindung, Medienmix, Intranet, Führungskommunikation, Identifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle der Mitarbeiterzeitschrift als Instrument der internen Unternehmenskommunikation und beleuchtet deren Einfluss auf Mitarbeiterbindung und Unternehmenserfolg.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind die interne Unternehmenskommunikation, das Corporate Publishing, die Funktionen von Mitarbeiterzeitschriften sowie deren Abgrenzung gegenüber dem Intranet.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Einfluss der Mitarbeiterzeitschrift auf die Belegschaft zu analysieren und ihre Relevanz in einer durch Wertewandel und Digitalisierung geprägten Arbeitswelt darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Einordnung durch Literaturrecherche und veranschaulicht ihre Ergebnisse anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, speziell der Mitarbeiterzeitschriften TerraVatt und DaimlerChrysler Financial Services Times.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Historie des Mediums, die Analyse seiner Funktionen für den Unternehmenserfolg sowie die kritische Gegenüberstellung zur digitalen Kommunikation im Intranet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie interne Kommunikation, Mitarbeiterzeitschrift, Change Management und Mitarbeiterbindung definieren.

Warum ist die Mitarbeiterzeitschrift im Change Management besonders wichtig?

Sie dient als Katalysator, um Ängste abzubauen, Hintergründe transparent zu machen und Mitarbeiter aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Wie steht die Autorin zum digitalen Wandel durch das Intranet?

Die Autorin betrachtet das Intranet nicht als Ersatz, sondern als komplementäres Medium; während das Intranet der schnellen Information dient, bietet die Zeitschrift Raum für vertiefende Analysen und emotionale Ansprache.

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Résumé des informations

Titre
Vom Stiefkind zum Vorzeigemedium - Die Mitarbeiterzeitschrift als Instrument der internen Unternehmenskommunikation
Université
University of the Arts Berlin
Note
1,3
Auteur
Jenny Wünning (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
21
N° de catalogue
V82115
ISBN (ebook)
9783638888493
ISBN (Livre)
9783640204298
Langue
allemand
mots-clé
Stiefkind Vorzeigemedium Mitarbeiterzeitschrift Instrument Unternehmenskommunikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jenny Wünning (Auteur), 2005, Vom Stiefkind zum Vorzeigemedium - Die Mitarbeiterzeitschrift als Instrument der internen Unternehmenskommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82115
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Extrait de  21  pages
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