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Fair value measurement

Neuerungen des IASB

Title: Fair value measurement

Seminar Paper , 2007 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Hoba Lota (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

1 Einleitung
Die aktuellen IAS/IFRS besitzen noch keinen einheitlichen Bewertungsstandard, sondern viele Bewertungsvorschriften, die über mehrere Standards verstreut sind. Dies gilt auch für den Wertmaßstab Fair Value, der in der Erst- und Folgebewertung und für zahlreiche Anhangangaben eine große Rolle spielt.
Der US-amerikanische Standardsetter FASB hat kürzlich den SFAS 157 veröffentlicht. Dieser liefert eine eindeutige und einheitliche Definition des Fair-Value-Begriffs und enthält ein Rahmenkonzept der Fair-Value-Bewertung nach US-GAAP.
Das IASB hat auch seinerseits die Notwendigkeit einer einheitlichen Fair-Value-Regelung erkannt und im Rahmen des Konvergenzprojektes entschieden, den vom FASB erlassenen SFAS 157 „Fair Value Measurements“ als Ausgangspunkt für seine Überlegungen heranzuziehen. Das IASB plant, die bisher verstreuten Ermittlungs-vorschriften für den Fair Value in einem einzigen Bewertungsstandard zusammenzufassen. In dieser Perspektive betonte der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedies:
„The use of fair value in financial reporting is of great interest to preparers, auditors, users and regulators. We believe that an essential ground-clearing step in the debate is to establish a clear international definition of fair value and a consistent framework for measuring it.“
Als erster Schritt seines Projektes hat das International Accounting Standard Board am 30.11. 2006 ein Diskussionspapier veröffentlicht, in dem bisherige Aspekte der Fair-Value-Bewertung nach IFRS den entsprechenden Bewertungsvorschriften des SFAS 157 gegenübergestellt werden, und lädt interessierte Außenstehende zur Kommentierung des Diskussionspapiers bis zum 02.04.2007 ein. Geplant ist die Veröffentlichung eines Standardentwurfs (Exposure Draft) zur Fair-Value-Ermittlung zu Beginn des Jahres 2008.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem IASB-Projekt „Fair Value Measurement“. Dabei wird zunächst neben der Vorstellung der Aufgaben von IASB und FASB, auf das Konvergenzvorhaben zwischen den beiden Boards eingegangen. Des Weiteren werden die unterschiedlichen Konzeptionen des Fair Values nach IFRS und US-GAAP analysiert sowie ein Vergleich der bisherigen IFRS-Vorschriften mit dem SFAS 157 durchgeführt. Abschließend werden die vorgeschlagenen Modifikationen zusammenfassend gewürdigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 IFRS, US-GAAP und ihre Institutionen

3 Das Konvergenzprojekt und die Fair-Value-Bewertung

4 Hintergründe des Fair-Value-Projektes

5 Fair-Value-Definition

5.1 Definition des Fair Value gemäß HGB

5.2 Fair Value nach IFRS

5.3 Fair Value gemäß US-GAAP

5.3.1 Definition des SFAS 157

5.3.2 Der Fair Market Value nach SFAS 157.C 50

5.4 Divergenzen zwischen Definitionen in IFRS und US-GAAP

5.4.1 Exit price vs. entry price

5.4.2 Unterschiede bezüglich der Marktteilnehmer?

5.4.3 Übertragung bzw. Begleichung einer Verbindlichkeit

6 Fair-Value-Bewertung im SFAS 157 und in den IFRS

6.1 Transaktionspreis und Fair Value bei der Erstbewertung

6.2 Grundsätze der Fair-Value-Ermittlung

6.2.1 Unternehmensfortführungs- und Stichtagsprinzip

6.2.2 Principal market versus vorteilhaftester Markt

6.2.3 Bestmögliche Verwendung von Vermögenswerten

6.3 Bewertungsmethoden und Fair-Value-Hierarchie nach SFAS 157

6.3 1 Bewertungsmethoden

6.3.2 Inputfaktoren für die Bewertungsmethoden

6.3.3 Fair-Value-Hierarchie

6.3.4 Spanne zwischen Geld- und Briefkurs: Bid-ask Price

6.4 Ausgewählte Fälle der Fair-Value-Bewertung gemäß IFRS

6.4.1 Unternehmenszusammenschlüsse

6.4.2 IAS 2: Vorräte

6.4.3 Sachanlagen

6.4.4 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das IASB-Projekt „Fair Value Measurement“ mit dem Ziel, die Konvergenz zwischen IFRS und US-GAAP im Hinblick auf einheitliche Bewertungsstandards zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Konzeptionen des Fair Values sowie deren Auswirkungen auf die Rechnungslegung.

  • Vergleich der Fair-Value-Definitionen in HGB, IFRS und US-GAAP
  • Analyse des Konvergenzprojektes zwischen IASB und FASB
  • Bewertungsmethoden und die Fair-Value-Hierarchie gemäß SFAS 157
  • Untersuchung spezifischer Anwendungsfälle wie Unternehmenszusammenschlüsse und Finanzinstrumente

Auszug aus dem Buch

6.3.3 Fair-Value-Hierarchie

Um die Vergleichbarkeit und die Konsistenz der Fair-Value-Bewertung zu verbessern, hat das SFAS 157 eine Hierarchie der Inputgrößen festgelegt. Die Fair-Value-Hierarchie ist nach der Verlässlichkeit der Eingangsdaten in drei verschiedene Stufen geordnet.

6.3.3.1 Stufe 1: der aktive Markt als Referenzmodell

Auf aktiven Märkten notierte Preise für Vermögenswerte oder Schulden (z.B. Börsenpreis) stellen eine verlässliche Basis für die Fair-Value-Bewertung dar und besitzen deswegen die höchste Priorität. Gemäß SFAS 157.24 ist ein aktiver Markt definiert als ein Markt, auf dem Transaktionen durchgeführt werden, deren Umfang und Häufigkeit für eine Preisermittlung ausreichend sind. Ein auf einem aktiven Markt notierter Preis stellt die verlässlichsten Informationen über den Fair Value zur Verfügung.

Besitzt ein Unternehmen eine große Menge ähnlicher Vermögenswerte oder Schulden, die zum Fair Value zu bewerten sind, so erscheint eine unmittelbare Ableitung eines Marktpreises für die einzelnen Bewertungsobjekte aus dem aktiven Markt nicht möglich. In diesem Fall darf das bilanzierende Unternehmen eine alternative Methode (z.B.: Matrix-Pricing-Verfahren) anwenden. Jedoch führt die Anwendung einer solchen alternativen Preisermittlungsmethode zu einer Einstufung der Fair-Value-Bewertung in eine niedrige Hierarchiestufe (nämlich von Stufe 1 zu Stufe 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Ausgangssituation, in der verschiedene Bewertungsstandards zu Inkonsistenzen bei der Fair-Value-Ermittlung führen, sowie Vorstellung des IASB-Projektes zur Harmonisierung.

2 IFRS, US-GAAP und ihre Institutionen: Kurzer Abriss über FASB und IASB als Standardsetter und deren Bedeutung für die internationale Rechnungslegung.

3 Das Konvergenzprojekt und die Fair-Value-Bewertung: Erläuterung der Bestrebungen von IASB und FASB, im Rahmen des Norwalk-Agreements Unterschiede zwischen den Rechnungslegungssystemen abzubauen.

4 Hintergründe des Fair-Value-Projektes: Historische Entwicklung und Motivation zur Erstellung eines neuen IFRS zur Fair-Value-Bewertung basierend auf dem US-amerikanischen Standard SFAS 157.

5 Fair-Value-Definition: Vergleich der Begriffsdefinitionen im HGB, nach IFRS und gemäß US-GAAP sowie Analyse der Divergenzen.

6 Fair-Value-Bewertung im SFAS 157 und in den IFRS: Detaillierte Untersuchung der Ermittlungsgrundsätze, der Fair-Value-Hierarchie und spezifischer Anwendungsfälle in den IFRS.

7 Fazit: Zusammenfassende Würdigung der Übertragbarkeit des SFAS 157 auf die IFRS und Einschätzung des Nutzens für Transparenz und Komplexitätsreduzierung.

Schlüsselwörter

Fair Value, IFRS, US-GAAP, SFAS 157, IASB, FASB, Konvergenzprojekt, Bewertungsverfahren, Fair-Value-Hierarchie, aktive Märkte, Erstbewertung, Folgebewertung, Finanzinstrumente, Unternehmenszusammenschluss, beizulegender Zeitwert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Harmonisierung der Fair-Value-Bewertungsregelungen zwischen den IFRS und den US-GAAP, initiiert durch das IASB-Projekt „Fair Value Measurement“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition des Fair Value, der Vergleich der unterschiedlichen Standards, die Darstellung der Fair-Value-Hierarchie nach SFAS 157 sowie die Anwendung auf verschiedene Bilanzpositionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das IASB-Vorhaben zu analysieren, den aktuellen Stand der Konvergenz aufzuzeigen und die Herausforderungen bei der Umsetzung eines einheitlichen Standards zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Literaturarbeit, die regulatorische Standards (IAS/IFRS, SFAS 157) vergleicht und durch praktische Anwendungsbeispiele illustriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Fair Value, die detaillierte Gegenüberstellung der IFRS- und US-GAAP-Definitionen sowie die Erläuterung der Fair-Value-Hierarchiestufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Fair Value, IFRS, US-GAAP, SFAS 157, Fair-Value-Hierarchie und Konvergenzprojekt.

Warum wird im Bereich Unternehmenszusammenschlüsse der Fair Value angewendet?

Nach IFRS 3 ist die Erwerbsmethode verpflichtend, bei der erworbene Vermögenswerte und übernommene Schulden zum Tauschzeitpunkt zu ihrem Fair Value bewertet werden müssen, um die Anschaffungskosten korrekt abzubilden.

Wie unterscheidet sich die Hierarchie der Inputdaten?

Die Hierarchie klassifiziert Daten nach ihrer Verlässlichkeit: Stufe 1 nutzt aktive Marktpreise, Stufe 2 andere beobachtbare Marktdaten und Stufe 3 stützt sich auf unternehmensspezifische, nicht beobachtbare Annahmen.

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Details

Title
Fair value measurement
Subtitle
Neuerungen des IASB
College
University of Dortmund
Grade
2,0
Author
Hoba Lota (Author)
Publication Year
2007
Pages
31
Catalog Number
V82146
ISBN (eBook)
9783638890595
Language
German
Tags
Fair
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hoba Lota (Author), 2007, Fair value measurement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82146
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