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Rezension zu Kropp, Sabine und Roland Sturm 1998: Koalitionen und Koalitionsvereinbarungen: Theorie, Analyse und Dokumentation

Titel: Rezension zu Kropp, Sabine und Roland Sturm 1998: Koalitionen und Koalitionsvereinbarungen: Theorie, Analyse und Dokumentation

Seminararbeit , 2001 , 13 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Robert Conrad (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Autoren wollen in diesem Band erklären, warum bestimmte Koalitionen eingegangen werden und welche Koalitionsformen nach einer Wahl wahrscheinlich sind. Gleichzeitig erheben sie aber auch den Anspruch, unser Wissen der deutschen Innenpolitik zu bereichern und einen kritischen Beitrag zum Thema "Regieren" zu leisten.
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden gehen Kropp und Sturm (K/S) deduktiv vor; sie gehen also zunächst auf einzelne Koalitionstheorien und dann exemplarisch auf die Besonderheiten der Bundesländer ein.

Dabei wird in dieser Rezension von Koalitionsvereinbarungen ausgegangen, wie sie in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle in Deutschland zustande kommen. Die unzähligen Ausnahmen die die Autoren nennen, werden hier außer acht gelassen, da auf sie einzugehen, den Umfang dieser Schrift aus dem Rahmen drängen würde.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Vorbemerkung
  • Rezension
  • Persönliche Schlussbemerkung
  • Erwähnte Literatur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Das Buch von Kropp und Sturm (K/S) zielt darauf ab, die Entstehung von Koalitionen in Deutschland zu erklären und einen kritischen Beitrag zum Thema „Regieren“ zu leisten. Sie wollen sowohl die Faktoren beleuchten, die zur Bildung bestimmter Koalitionen führen, als auch die Wahrscheinlichkeit verschiedener Koalitionsformen nach einer Wahl analysieren.

  • Koalitionstheorien und ihre Anwendung auf die deutsche Politik
  • Die Rolle von Parteiinteressen (office-seeking und policy-seeking) bei der Koalitionsbildung
  • Analyse von Koalitionsvereinbarungen auf Landes- und Bundesebene
  • Die Bedeutung von wechselseitigem Vertrauen und Bekanntheit der Parteiführungen
  • Die Herausforderungen und Grenzen der deduktiven Theoriebildung im Kontext von Koalitionsbildungen

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Das Kapitel beleuchtet verschiedene Koalitionstheorien, die die Entstehung von Koalitionen erklären, und zeigt, wie sich diese Theorien auf die Praxis der Koalitionsbildung in Deutschland anwenden lassen. Die Autoren diskutieren das „office-seeking-Modell“ und die unterschiedlichen Typen von Koalitionen, wie z.B. „minimum winning coalitions“ und „minimal winning coalitions“.
  • Kapitel 2: In diesem Kapitel wird die Rolle des Wählers bei der Koalitionsbildung sowie die Bedeutung von Koalitionsaussagen vor den Wahlen untersucht. Die Autoren beleuchten den Einfluss des „Stimmensplittings“ auf die Machtverhältnisse und den Stellenwert des gegenseitigen Vertrauens zwischen den Parteiführungen.
  • Kapitel 3: Dieses Kapitel befasst sich mit der Regulierung von Politikinhalten und der Verteilung von Ministerien in Koalitionsvereinbarungen. Die Autoren argumentieren, dass Koalitionsvereinbarungen in der Regel eher Politikinhalte regeln als die konkrete Aufteilung von Ministerien.

Schlüsselwörter

Koalitionen, Koalitionsvereinbarungen, Theorie, Analyse, Dokumentation, deutsche Innenpolitik, Politikwissenschaft, office-seeking, policy-seeking, minimum winning coalitions, minimal winning coalitions, Bundestagswahl, Stimmensplitting, Vertrauen, Politikgestaltung, Bundesländer, Regierungsbildung, politische Handlungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Warum werden bestimmte politische Koalitionen gebildet?

Koalitionsbildungen hängen laut Kropp und Sturm von Parteiinteressen ab, wobei zwischen "office-seeking" (Streben nach Ämtern) und "policy-seeking" (Durchsetzung von Inhalten) unterschieden wird.

Was ist eine "minimum winning coalition"?

Dies ist eine Koalition, die nur so viele Partner umfasst, wie absolut notwendig sind, um eine parlamentarische Mehrheit zu erreichen, um die Macht nicht unnötig teilen zu müssen.

Welche Rolle spielen Koalitionsvereinbarungen?

Sie dienen dazu, Politikinhalte verbindlich zu regeln und gegenseitiges Vertrauen zwischen den Parteiführungen zu festigen, um die Regierungsarbeit planbar zu machen.

Wie beeinflusst Stimmensplitting die Koalitionsbildung?

Stimmensplitting kann die Machtverhältnisse zwischen großen und kleinen Parteien verschieben und somit die Wahrscheinlichkeit bestimmter Koalitionskonstellationen verändern.

Gibt es Unterschiede zwischen Bundes- und Landesebene?

Ja, die Autoren analysieren exemplarisch die Besonderheiten der Bundesländer, da dort oft andere politische Dynamiken und Koalitionsformen (z.B. Minderheitsregierungen) auftreten können.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rezension zu Kropp, Sabine und Roland Sturm 1998: Koalitionen und Koalitionsvereinbarungen: Theorie, Analyse und Dokumentation
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Das politische System der BRD
Note
2.0
Autor
Robert Conrad (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
13
Katalognummer
V8219
ISBN (eBook)
9783638152525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Koalitionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Conrad (Autor:in), 2001, Rezension zu Kropp, Sabine und Roland Sturm 1998: Koalitionen und Koalitionsvereinbarungen: Theorie, Analyse und Dokumentation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8219
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Leseprobe aus  13  Seiten
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