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Empiristische vs. rationalistische Wissenschaftstheorie

Abänderungen und Wandlungen des Empirismus unter dem Eindruck des Rationalismus. Eine autorenbezogene Einführung in die Thematik

Titre: Empiristische vs. rationalistische Wissenschaftstheorie

Dossier / Travail , 2004 , 13 Pages , Note: Angenommen (ohne Benotung)

Autor:in: Markus Andreas Mayer (Auteur)

Philosophie - Mémoires générales, Epoques
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Diese Arbeit macht es sich zur Aufgabe die empiristische Wissenschaftstheorie mit einem rationalistischen Wissenschaftsverständnis zu vergleichen und unter dem Eindruck dieses Vergleichs die Abänderungen und Wandlungen des Empirismus zu identifizieren. Dies geschieht jeweils in kurzen Abrissen und autorenbezogen. Aufgrund der Komplexität und Stofffülle wird jeweils nur ein Überblick gegeben, der den Leser mit einem Grundlagenwissen versorgen soll.

Die Untersuchung wird in Gliederungspunkt zwei die Begriffe empirisch/empiristisch und rational/rationalistisch von einander abgrenzen, um in Punkt drei die dazugehörigen Verständnisse von Wissenschaft zu vergleichen.

Danach wird anhand von Beispielen (Autoren) gezeigt, wie sich die empiristischen Auffassungen im Laufe der Zeit geändert haben und welchen Einfluß Philosophen mit rationalistischem Wissenschaftsverständnis darauf hatten (Ziffer 4).

Eine Zusammenfassung mit einer Bewertung durch den Verfasser runden die Untersuchung ab (Ziffer 5).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Zweck und Anlage der Arbeit

2 Klärung der tragenden Begriffe der Untersuchung

2.1 Klärung von empirisch/empiristisch

2.2 Klärung von rational/rationalistisch

3 Vergleich empiristisches vs. rationalistisches Wissenschaftsverständnis

3.1 Das empiristische Wissenschaftsverständnis

3.2 Das rationalistische Wissenschaftsverständnis

3.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4 Abänderungen und Wandlungen des Empirismus unter rationalistischen Einflüssen

4.1 Induktion und Deduktion als Methoden von Empirismus und Rationalismus

4.2 Empiristische Elemente bei Aristoteles

4.3 Empirismus in der Scholastik

4.4 Francis Bacon und der Empirismus

4.5 Empiristische Elemente bei Descartes

4.6 Empiristische Elemente bei David Hume

4.7 Empiristische Elemente bei Isaac Newton

4.8 Empiristische Elemente bei John Stuart Mill

4.9 Weitere Aspekte

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen empiristischen und rationalistischen Wissenschaftsauffassungen, um die historischen Abänderungen und Transformationen des Empirismus unter rationalistischem Einfluss aufzuzeigen.

  • Gegenüberstellung der Grundbegriffe Empirismus und Rationalismus
  • Vergleich der wissenschaftstheoretischen Paradigmen
  • Analyse der Rolle von Induktion und Deduktion als Erkenntnismethoden
  • Autorenbezogene Fallstudien von Aristoteles bis John Stuart Mill
  • Reflexion über die Grenzen induktiver Schlussfolgerungen

Auszug aus dem Buch

4.2 Empiristische Elemente bei Aristoteles

Aristoteles Kriterien der Wissenschaftlichkeit sind vorallem Allgemeinheit und Notwendigkeit. Aristoteles geht von der Betrachtung der numerischen Induktion aus und kommt schließlich zur intuitiven Induktion.

Die numerische Induktion extrapoliert Daten, die aus Erfahrungen gewonnen wurden, in die Zukunft. Dabei stellt sich die Frage, wie in diesem Verfahren Allgemeinheit (s.o.) nachgewiesen werden kann. Für Aristoteles ist die numerische Induktion deshalb ein unbefriedigendes Verfahren. Es müssten – um Allgemeinheit zu gewährleisten – alle Daten vollständig erhoben werden, was praktisch unmöglich ist.

Wie wäre es auch möglich, wenn z. B. beurteilt werden soll, welche Farbe Schwäne haben, zu einem allgemeinen Urteil zu kommen? Selbst wenn sehr viele Schwäne angesehen werden würden, wäre es immer noch nicht sicher, ob es auch wirklich alle Schwäne waren. Für Schwäne in der Vergangenheit und in der Zukunft kann das Verfahren auch nicht angewendet werden.

Von Notwendigkeit zu sprechen ist bei dem Verfahren der numerischen Induktion noch schwieriger. Aus Erfahrung kann keine Notwendigkeit nachgewiesen werden. Deshalb schlägt Aristoteles das Verfahren der intuitiven Induktion vor (auch nur Intuition genannt). Dieses Verfahren enthält rationalistische Elemente, da es hier auf das Erkennen des Wesens des betrachteten Objekts ankommt. Um beim Beispiel mit den Schafen zu bleiben, müsste das Wesen des Schafes erkannt werden und festgestellt werden, ob zum Wesen des Schafes eine bestimmte Farbe gehört.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zweck und Anlage der Arbeit: Vorstellung der Zielsetzung, die empirische Wissenschaftstheorie mit rationalistischen Ansätzen zu vergleichen und deren historische Wandlung aufzuzeigen.

2 Klärung der tragenden Begriffe der Untersuchung: Definition der zentralen Konzepte empirisch/empiristisch sowie rational/rationalistisch als begriffliche Basis.

3 Vergleich empiristisches vs. rationalistisches Wissenschaftsverständnis: Gegenüberstellung der zwei wissenschaftstheoretischen Strömungen und deren Kerneigenschaften.

4 Abänderungen und Wandlungen des Empirismus unter rationalistischen Einflüssen: Detaillierte Untersuchung des Wandels des Empirismus durch die Analyse verschiedener Philosophen und deren methodischer Ansätze.

5 Zusammenfassung und Fazit: Abschließende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Auseinandersetzung mit Erkenntnistheorien.

Schlüsselwörter

Wissenschaftstheorie, Empirismus, Rationalismus, Induktion, Deduktion, Erkenntnistheorie, Aristoteles, Francis Bacon, Rene Descartes, David Hume, Isaac Newton, John Stuart Mill, Wissenschaftsverständnis, Erfahrung, Vernunft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung zwischen dem Empirismus und dem Rationalismus.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Im Fokus stehen die Definition der Erkenntnisquellen (Erfahrung vs. Vernunft) und die historischen Veränderungen empiristischer Theorien durch rationalistische Einflüsse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wandlungen des Empirismus anhand der philosophischen Positionen maßgeblicher Denker über die Jahrhunderte hinweg zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine autorenbezogene Analyse, die in kurzen Abrissen die Ansichten bedeutender Philosophen gegenüberstellt.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil widmet sich der Analyse von Induktion und Deduktion sowie den empiristischen Elementen bei Denkern wie Aristoteles, Bacon, Descartes, Hume, Newton und Mill.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Schlüsselwörter sind Wissenschaftstheorie, Empirismus, Rationalismus, Induktion, Deduktion und Erkenntnistheorie.

Welche Schwachstelle sieht Aristoteles in der numerischen Induktion?

Aristoteles hält sie für unbefriedigend, da eine vollständige Datenerhebung in der Praxis unmöglich ist, um echte Allgemeinheit zu garantieren.

Wie unterscheidet sich Newtons Methode von der Descartes?

Während Newton den Vorwurf der Willkür gegen Descartes erhob, betonte er die Notwendigkeit der empirischen Überprüfbarkeit von Theorien durch Experimente.

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Résumé des informations

Titre
Empiristische vs. rationalistische Wissenschaftstheorie
Sous-titre
Abänderungen und Wandlungen des Empirismus unter dem Eindruck des Rationalismus. Eine autorenbezogene Einführung in die Thematik
Université
University of Hagen  (Institut für Philosophie)
Note
Angenommen (ohne Benotung)
Auteur
Markus Andreas Mayer (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
13
N° de catalogue
V82386
ISBN (ebook)
9783638891622
ISBN (Livre)
9783638891615
Langue
allemand
mots-clé
Empiristische Wissenschaftstheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Andreas Mayer (Auteur), 2004, Empiristische vs. rationalistische Wissenschaftstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82386
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