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Durch Kunst der Natur nachahmen. Die Theatergeschichte Mecklenburgs von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis 1952

Título: Durch Kunst der Natur nachahmen. Die Theatergeschichte Mecklenburgs von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis 1952

Estudio Científico , 2007 , 170 Páginas

Autor:in: Diplom-Theaterwissenschaftler Dietmar Langberg (Autor)

Teatrología, danza
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Mit diesem Abriss wird der Versuch unternommen, erstmals seit 1837 einen Überblick über die mecklenburgische Theatergeschichte zu geben. Dabei wird das Theater in der
Gesamtheit seiner Genres dargestellt. Der Abriss wird ergänzt durch eine Auswahl an Dokumenten, einer Chronologie, mit Texten über die Geschichte der aufgelösten Schweriner Philharmonie und des Neustrelitzer Orchesters sowie mit einer Auswahlbibliographie und einem Personenregister.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Spiele des Mittelalters

Handwerker rotten sich zum Spielen zusammen

Schüler und Studenten spielen

Die Professionalisierung des Theaters

Deutsche Wandertheater

Protegierte und angefeindete Komödianten

Ekhof, Schönemann und die erste deutsche Theaterakademie

Theater zwischen Verbot und Förderung

Das erste stehende Hoftheater

Thespiswagen rollen durch das Land

Der Theaterbann wird aufgehoben

Das Theater wird abermals sesshaft

Schwerin zieht mit Neustrelitz gleich

Bürgerliche Theaterunternehmer

Licht und Schatten in Neustrelitz

Ambitionen und Vorlieben in Schwerin

Ein Stadttheater dank Bürgerinitiative

Aufbruch und erneute Reglementierung

Republikanisches Zwischenspiel und nationalsozialistische Gleichschaltung

Demokratiewagnisse in Schwerin und Neustrelitz

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zeichnet die Theatergeschichte Mecklenburgs von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis zum Jahr 1952 nach und untersucht die Entwicklung von der Laienspieltradition über die Ära der Wanderbühnen bis hin zur Etablierung professioneller Hoftheater und Stadttheater unter wechselnden politischen Rahmenbedingungen.

  • Die mittelalterliche Theaterlandschaft und ihre spielerischen Traditionen
  • Die Entwicklung und Professionalisierung durch englische Komödianten
  • Der Einfluss der Theaterakademie von Conrad Ekhof und Johann Friedrich Schönemann
  • Die Bedeutung der Theaterverbote und die Rolle der herzoglichen Förderung
  • Strukturwandel des Theatersystems vom Kaiserreich bis zur Nachkriegszeit

Auszug aus dem Buch

Spiele des Mittelalters

Am Anfang seiner Geschichte war das Theaterspielen in Mecklenburg, wie im gesamten Deutschen Reich, Sache von Laien. Geistliche Spiele (Passions-, Fronleichnam- und Osterspiele), Fastnachtspiele und neulateinische Schuldramen (nach dem Vorbild von Plautus und Terenz) wurden im 15. und 16. Jahrhundert von Bürgern, Studenten, Handwerksgesellen und Lateinschülern, oft unter der Anleitung von Geistlichen, aufgeführt.

Die Feste soll man feiern, wie sie fallen. Im Mittelalter beherzigte man das sehr. Es gab viele Festtage wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Kirchweihfeste, Marienfeiertage, Feiertage von Heiligen und, und, und. Insgesamt kamen rund drei Monate im Jahr an Fest- und Feierzeit zusammen. In den Städten führte man regelmäßig während der Feste dramatisierte Geschichten aus der Bibel auf. Jeder ehrbare Bürger, lange Zeit durften nur Männer mitwirken, konnte spielen. Er musste Kostüm und Requisiten selbst anfertigen bzw. auf seine Kosten anfertigen lassen. Die Stadt trug allerdings die Hauptlast in finanzieller Hinsicht und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Als Spielleiter fungierten Geistliche, Stadtschreiber oder andere Gebildete. Alle Stadtbewohner und zahlreiche Gäste von außerhalb bildeten das Publikum.

Zusammenfassung der Kapitel

Spiele des Mittelalters: Das Kapitel erläutert die Ursprünge des Theaterspiels in Mecklenburg als laienhafte, geistliche Aufführungen, die eng mit kirchlichen Festtagen und biblischen Inhalten verknüpft waren.

Handwerker rotten sich zum Spielen zusammen: Hier wird die Tradition der Fastnachtspiele behandelt, bei denen Handwerksgesellen in Wirtshäusern und auf öffentlichen Plätzen bäuerliche Bräuche und Sitten parodierten.

Schüler und Studenten spielen: Dieser Abschnitt beschreibt das lateinische Schultheater und studentische Aufführungen, deren Hauptzweck die Bildung im Lateinischen war.

Die Professionalisierung des Theaters: Der Fokus liegt auf dem Einfluss englischer Komödianten, die durch ihre Gastspiele im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert die Entwicklung hin zur Berufstheaterkultur einleiteten.

Deutsche Wandertheater: Das Kapitel widmet sich der sozialen Zusammensetzung und Arbeitsweise der wandernden Komödiantengesellschaften im 17. Jahrhundert.

Protegierte und angefeindete Komödianten: Dieser Teil beschreibt das schwierige Spannungsfeld zwischen der Protektion durch adlige Gönner und dem Widerstand durch religiöse Eiferer.

Ekhof, Schönemann und die erste deutsche Theaterakademie: Die Gründung der Theaterakademie wird als ein wegweisendes Ereignis für die Professionalisierung und Ästhetisierung des deutschen Schauspiels hervorgehoben.

Theater zwischen Verbot und Förderung: Das Kapitel analysiert die Phase des Theaterverbots unter Herzog Friedrich und die zaghaften Versuche, diese Theaterfeindlichkeit zu überwinden.

Schlüsselwörter

Theatergeschichte, Mecklenburg, Mittelalter, Wandertheater, Conrad Ekhof, Johann Friedrich Schönemann, Hofkapelle, Hoftheater, Stadttheater, Schauspielkunst, Spielplan, Aufklärung, Theaterverbot, Musiktheater, Kulturpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation bietet einen Abriss der Theatergeschichte in Mecklenburg von den mittelalterlichen Anfängen bis zum Jahr 1952 und untersucht dabei die institutionelle Entwicklung und soziokulturelle Einbettung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Spielformen, der Herausbildung professioneller Strukturen, dem Einfluss höfischer und bürgerlicher Gönnerschaft sowie der Wirkung politischer Reglementierungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die reichhaltige, aber oft fragmentarisch überlieferte Theatertradition des Landes darzustellen und deren Wandel über Jahrhunderte hinweg zu dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Auswertung historischer Dokumente, Archivbestände (wie Theaterzettel und Verordnungen) sowie eine ausführliche Literaturanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die vom mittelalterlichen Geistlichen Spiel über die englischen Komödianten bis hin zu den Hoftheatern und Stadttheatern des 19. und 20. Jahrhunderts reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben geografischen Begriffen wie Mecklenburg stehen Begriffe wie Theatergeschichte, Professionalisierung, Hoftheater, Spielplan und Theaterverbot im Zentrum.

Welche Rolle spielte Conrad Ekhof für die Entwicklung?

Ekhof gilt als zentrale Figur der Professionalisierung, insbesondere durch die Gründung der ersten deutschen Theaterakademie, die Maßstäbe für eine realistische Schauspielkunst setzte.

Wie wirkten sich die politischen Umbrüche auf das Theaterleben aus?

Die Arbeit zeigt auf, wie sowohl feudale Theaterverbote als auch spätere ideologische Reglementierungen durch politische Diktaturen den Spielbetrieb und die Freiheit der künstlerischen Arbeit maßgeblich beeinflussten.

Final del extracto de 170 páginas  - subir

Detalles

Título
Durch Kunst der Natur nachahmen. Die Theatergeschichte Mecklenburgs von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis 1952
Autor
Diplom-Theaterwissenschaftler Dietmar Langberg (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
170
No. de catálogo
V82406
ISBN (Ebook)
9783638853156
ISBN (Libro)
9783638852265
Idioma
Alemán
Etiqueta
Durch Kunst Natur Theatergeschichte Mecklenburgs Anfängen Jahrhundert
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Theaterwissenschaftler Dietmar Langberg (Autor), 2007, Durch Kunst der Natur nachahmen. Die Theatergeschichte Mecklenburgs von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis 1952, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82406
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