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Die Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern

Título: Die Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern

Trabajo Escrito , 2005 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anna Zander (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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ADS ist die deutsche Bezeichnung für das Syndrom und entstand aus der Übersetzung des englischen Begriffes „attention deficit dissorder (abgekürzt:ADD, gekoppelt mit Hyperaktivität:ADHD).
In der Schweiz wird vornämlich von dem hyperkinetischen Syndrom (HKS) gesprochen. In der Ratgeberliteratur wird ADHS auch als „Zappelphilipp- Syndrom“ bezeichnet.
In Amerika ist ADS seit 1987 im Katalog für psychische Störungen der American Psychiatric Association (APA) mit aufgenommen. In der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und Gesundheitsprobleme“ (ICD 10= international classification of diseases) der WHO wird die unter Punkt F90.0 aufgeführte: „Einfache Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung“ diagnostiziert, oder, wenn Störungen des Sozialverhaltens wie Aggressivität oder oppositionelles Verhalten hinzukommen, Punkt F90.1 die„Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens“ festgestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Terminologie

2. Das Erscheinungsbild

3. Soziales Umfeld

3.1 Elternhaus

3.2 Schule

4. Die Diagnose

5. Thesen

5.1 Die Dopaminmangelthese

5.2 Gerald Hüther

5.3 Henning Köhler

6. Therapieansätze

6.1 Die medikamentöse Behandlung am Beispiel von Ritalin

6.2 Anthroposophische bzw. heilpädagogische Therapien

7. Die Diskussion

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen ADHS aus verschiedenen wissenschaftlichen und pädagogischen Perspektiven, beleuchtet die kontroverse Debatte um Ursachen und Diagnostik und hinterfragt kritisch die medikamentöse Behandlung im Vergleich zu psychosozialen sowie anthroposophisch orientierten Therapieansätzen.

  • Phänomenologie und Klassifikation von ADHS
  • Einfluss des sozialen Umfelds (Elternhaus und Schule)
  • Kritische Analyse neurobiologischer Thesen (Dopaminmangel)
  • Medikamentöse Behandlung vs. alternative Therapiemethoden
  • Diskussion über die Rolle des Kindes in einer modernen Leistungsgesellschaft

Auszug aus dem Buch

2. Das Erscheinungsbild

Als Hauptmerkmale des Syndroms werden u.a. die emotionale, sowie die Handlungsimpulsivität erwähnt. Diese äußern sich, in nervöser und motorischer Unruhe, die Kinder zappeln auf Stühlen, trommeln mit den Fingern auf Gegenständen herum und scheinen unter einer Dauerspannung zu stehen, sie haben eine schier unerschöpfliche Energie und einen starken Bewegungsdrang. Dazu kommt, dass sie oftmals Schwierigkeiten beim Einschätzen und Einsetzen ihrer Kraft haben, was dazu führt, dass Eltern häufig Gegenstände vor den Kindern oder die Kinder vor sich selbst schützen müssen. Aufgedrehtheit und Waghalsigkeit sind Worte die auf viele von ihnen zutreffen. Judyth Reichenberg – Ullman und Robert Ullman schreiben in ihrem Buch „Es geht auch ohne Ritalin“: „Alle Kinder tun manche von diesen Sachen manchmal, aber das Kind mit ADHS neigt dazu ständig solche Aktivitäten zu bevorzugen.“(Reichenberg- Ullman, S. 25)

Die Literatur, wie die Debatte auch, ist unglaublich kontrovers; so liest man einerseits über die emotionale Unreife der Kinder die es ihnen schwer mache „…konstante und tiefe Freundschaften aufzubauen, da sie ihre eigenen Interessen stets in den Vordergrund stellen und auf die Belange der anderen nur wenig eingehen können.“(Reinmann – Höhn, S. 86), andererseits wird aber auch vom großen Mitgefühl und dem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn der Kinder gesprochen.

Extreme Stimmungsschwankungen gehören auch mit in das Bild. Die Umbrüche finden innerhalb kürzester Zeit statt, oft ohne dass von außen eine Ursache nachvollziehbar ist. Es wurde lange darüber diskutiert, ob diese Stimmungswechsel wirklich einen direkten Teil des Syndroms darstellen, oder nicht erst durch schulischen Misserfolg und durch ablehnendes Verhalten durch die Umwelt entstehen, mittlerweile vertreten aber viele Fachleute die Ansicht, dass sie von Anfang an ganz zentral mit zu dem Syndrom gehören.(Reinmann – Höhn, S.81f)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Terminologie: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung und Definition der verschiedenen Bezeichnungen für ADHS sowie die Unterscheidung der drei Subtypen.

2. Das Erscheinungsbild: Es werden die zentralen Verhaltensmerkmale wie Impulsivität, motorische Unruhe und Stimmungsschwankungen sowie die kontroverse Sicht auf die emotionale Struktur betroffener Kinder beschrieben.

3. Soziales Umfeld: Das Kapitel behandelt den Einfluss von Elternhaus und Schule, wobei besonderer Wert auf Struktur, Rhythmisierung und eine wertschätzende pädagogische Haltung gelegt wird.

4. Die Diagnose: Hier werden die klinischen Diagnosekriterien nach ICD-10 sowie die Notwendigkeit einer sorgfältigen Differentialdiagnose zum Ausschluss anderer Störungen dargelegt.

5. Thesen: Es werden drei Perspektiven – die neurobiologische Dopaminmangeltheorie sowie die Ansätze von Gerald Hüther und Henning Köhler – einander gegenübergestellt.

6. Therapieansätze: Dieses Kapitel vergleicht die klassische medikamentöse Behandlung mit Methylphenidat kritisch mit anthroposophischen und heilpädagogischen therapeutischen Möglichkeiten.

7. Die Diskussion: Eine kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Debatte, der Voreingenommenheit durch pharmazeutische Interessen und der Frage nach dem Wesenskern des Menschen.

8. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und reflektiert den eigenen Standpunktwechsel der Autorin während des Schreibprozesses.

Schlüsselwörter

ADHS, ADS, Ritalin, Methylphenidat, Dopaminmangel, Impulsivität, Pädagogik, Heilpädagogik, Diagnose, Verhaltenstherapie, Neurobiologie, Erziehung, Kindesentwicklung, Anthroposophie, Symptomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern, ihrer Diagnostik und den verschiedenen therapeutischen Herangehensweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit gliedert sich in die Bereiche Symptombeschreibung, soziale Einflussfaktoren, medizinisch-biologische Thesen sowie alternative, insbesondere anthroposophische Therapieansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für das Phänomen ADHS zu entwickeln und die einseitige Fixierung auf medikamentöse Lösungen kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie eine vergleichende Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlichen Thesen und pädagogischen Erfahrungswerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt das Erscheinungsbild, die Bedeutung des sozialen Umfelds, die Diagnose nach ICD-10, sowie eine tiefgehende Diskussion zu therapeutischen Interventionen und deren Kritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlüsselbegriffe umfassen ADHS, Ritalin, Dopaminmangel, Heilpädagogik, Diagnosekriterien und das soziale Umfeld von Kindern.

Was kritisiert die Autorin konkret an der medikamentösen Therapie?

Sie kritisiert die "pharmakologische Ruhigstellung", das Fehlen schlüssiger Langzeitbelege für die Wirkweise bei Kindern sowie die Gefahr, dass die medikamentöse Behandlung zur Entlastung der Umwelt statt zum Wohl des Kindes dient.

Welche Rolle spielen "Erzählzeiten" laut Henning Köhler?

Laut Köhler dienen sie dazu, dem Kind wirkliche Aufmerksamkeit und Achtsamkeit entgegenzubringen, um das Bedürfnis nach Mitteilung zu fördern und eine wertschätzende Beziehung zu stärken.

Warum hinterfragt die Autorin die Rolle der Pharmaindustrie?

Sie kritisiert, dass Selbsthilfegruppen teilweise von Pharmaunternehmen gesponsert werden, wodurch die Informationslage einseitig zugunsten medikamentöser Therapien beeinflusst werden könnte.

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Detalles

Título
Die Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern
Universidad
University of Applied Sciences Ottersberg
Curso
Pädiatrie
Calificación
1,3
Autor
Anna Zander (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
28
No. de catálogo
V82436
ISBN (Ebook)
9783638887847
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung Kindern Pädiatrie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Zander (Autor), 2005, Die Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82436
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