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Die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und ihre Konsequenzen für den Wettbewerb

Title: Die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und ihre Konsequenzen für den Wettbewerb

Term Paper , 2001 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tina Brademann (Author)

Economy - Theory of Competition, Competition Policy
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Im Jahre 2002 soll das Briefmonopol der Deutschen Post AG vollständig privatisiert werden. Die Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen soll also bald keine hoheitliche Aufgabe des Staates mehr sein, sondern als privatwirtschaftliche Tätigkeit definiert sein. Das genannte Unternehmen kommt aus einem sensiblen Bereich und sichert Grundlagen der nationalen Ökonomie. Es handelt sich also um eine lebenswichtige Dienstleistung. Das Problem, das sich hieraus ergibt ist die Frage, ob auch private Anbieter in der Lage sein werden, diese Aufgaben zu erfüllen.
Ziel dieser Studie ist es, die bisherigen Entwicklungen auf dem Postmarkt zu analysieren und die wirtschaftlichen Folgen der Umstrukturierung für alle Beteiligten zu untersuchen. Es geht aber auch darum, private Postdienstleistungsunternehmen vorzustellen sowie die Leistungen beider Anbieter zu vergleichen und Vor – und Nachteile, sowie Probleme der Privatisierung transparent zu machen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Grundlegung

2.1. Monopol

2.2. Regulierung

3. Das Briefmonopol

3.1. Die Entwicklungen auf dem Postmarkt

3.2. Gründe und Ziele der Liberalisierung

3.3. Die Liberalisierung der Postdienste europaweit

4. Die wirtschaftlichen Folgen der Umstrukturierung

4.1. Der Wandel – Vom defizitären Staatsunternehmen zum Logistikdienstleister Nummer 1

4.2. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

4.3. Die Auswirkungen auf den Wettbewerb

4.4. Die Reaktion der unterschiedlichen Interessengruppen

4.5. Probleme der Privatisierung in Deutschland

5. Die privaten Postdienstleistungsunternehmen

5.1. Grundsätzliches

5.2. Voraussetzungen

5.3. Einige Beispiele

6. Vergleiche

6.1. Qualität

6.2. Leistung

6.2.1. Die Deutsche Post AG

6.2.2. Die Wettbewerber

6.3. Preise

7. Ergebnisse der Studie

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit analysiert die Auswirkungen der schrittweisen Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG auf den Wettbewerb sowie die Konsequenzen für das Unternehmen, Kunden und den Arbeitsmarkt.

  • Entwicklung und Liberalisierung des Postmarktes in Europa und Deutschland
  • Struktureller Wandel der Deutschen Post AG zum Logistikkonzern
  • Auswirkungen der Marktöffnung auf Beschäftigung und Lohnniveau
  • Wettbewerbsfähigkeit privater Postdienstleister und deren Dienstleistungsangebote

Auszug aus dem Buch

4.1. Der Wandel – vom defizitären Staatsunternehmen zum Logistikdienstleister Nummer 1

Noch immer hält sich das Image von der betulichen „Schneckenpost“ beharrlich in den Köpfen. Dabei hat die Post nur noch wenig gemein mit jener unrentablen Behörde, in der vieles nicht klappte und in der das Geld versickerte.

Noch 1990, nach der Aufteilung in Telekom, Postbank und Gelbe Post, verbuchte die Post 17,5 Milliarden Umsatz und zwei Milliarden Mark Verlust. Nachdem jedoch der Manager Klaus Zumwinkel (Abbildung 1) im Jahre 1990 antrat, um den Staatskonzern für den Wettbewerb zu trimmen, wies die Post schon 1998 wieder 1,2 Milliarden Mark Gewinn aus.

Binnen acht Jahren senkte er die Zahl der Mitarbeiter bei höherem Output um rund 130000. Aber auch sonst hat sich vieles geändert: Längst verteilt die Post nicht mehr nur Briefe und Pakete. Der „gelbe Riese“ ist in einigen Bereichen zu einem echten High-Tech-Unternehmen geworden. Wo früher „mufflige Postler in angegrauten Hauptpostämtern“ Briefe sortierten, stehen heute automatische Sortier- und Frachtanlagen.

Per Internet kann der Weg wichtiger Sendungen quer durch Deutschland verfolgt werden. Riesige EDV-Zentren und Computeranlagen berechnen für Großkunden die optimale Lagerhaltung und den schnellsten Weg zum Kunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Problemstellung der Privatisierung des Briefmonopols sowie die Zielsetzung und den Gang der Untersuchung dar.

2. Grundlegung: Definiert die Begriffe Monopol und Regulierung im Kontext des staatlichen Postwesens.

3. Das Briefmonopol: Behandelt die historische Entwicklung des Postmarktes, die Liberalisierungsgründe und die europaweite Situation.

4. Die wirtschaftlichen Folgen der Umstrukturierung: Analysiert den Wandel der Post AG, die Arbeitsmarkteffekte, Wettbewerbsveränderungen und politische Reaktionen.

5. Die privaten Postdienstleistungsunternehmen: Erläutert die Voraussetzungen für private Marktteilnehmer und gibt praktische Beispiele für deren Angebot.

6. Vergleiche: Gegenüberstellung von Qualität, Leistung und Preisen zwischen der Deutschen Post AG und ihren Wettbewerbern.

7. Ergebnisse der Studie: Führt die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten unter den veränderten Marktbedingungen.

Schlüsselwörter

Briefmonopol, Deutsche Post AG, Privatisierung, Liberalisierung, Wettbewerb, Postgesetz, Regulierungsbehörde, Logistik, Arbeitsmarkt, Dienstleistungssektor, KEP-Markt, Brieflaufzeiten, Universalversorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und bewertet die daraus resultierenden wirtschaftlichen Konsequenzen für den Wettbewerb und die beteiligten Akteure.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den regulatorischen Rahmen der Marktöffnung, den Wandel der Post zum globalen Logistikdienstleister, die Arbeitsplatzsituation sowie die Leistungsvergleiche mit neuen privaten Anbietern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Liberalisierung transparent darzustellen, die Vor- und Nachteile für Kunden und Unternehmen zu beleuchten und die Frage zu klären, ob private Anbieter die Grundversorgung dauerhaft sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, ergänzt durch aktuelle Presseberichte, statistische Daten der Regulierungsbehörde und Aussagen von Branchenexperten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Gründe für das Monopol, die Folgen des Postgesetzes, den Wandel der internen Poststrukturen sowie den aufkommenden Wettbewerb durch private Firmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Briefmonopol, Liberalisierung, Wettbewerb, Postgesetz und Logistikmarkt definiert.

Wie unterscheidet sich die PIN AG von der Deutschen Post?

Die PIN AG fokussiert auf eine taggleiche Zustellung bei Geschäftskunden, nutzt eigene Verteilzentren und bietet teilweise günstigere Tarife als die Deutsche Post bei spezifischen Sendungstypen.

Welche Sorgen äußert die Postgewerkschaft?

Die Gewerkschaft befürchtet einen massiven Stellenabbau, sinkende Löhne durch Tarifflucht und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für das Zustellpersonal.

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Details

Title
Die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und ihre Konsequenzen für den Wettbewerb
College
EBC University Berlin  (Private Universität)
Grade
1,7
Author
Tina Brademann (Author)
Publication Year
2001
Pages
25
Catalog Number
V8248
ISBN (eBook)
9783638152679
ISBN (Book)
9783640244010
Language
German
Tags
Monopol Deutsche Post
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Brademann (Author), 2001, Die Privatisierung des Briefmonopols der Deutschen Post AG und ihre Konsequenzen für den Wettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8248
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