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Arbeit und Behinderung

Titre: Arbeit und Behinderung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Mag (FH) Barbara Gruze (Auteur)

Travail Social
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In Österreich gibt es schon seit längerem die Bestrebung, behinderte Menschen in allen Lebensbereichen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ihnen auch die Möglichkeit der beruflichen Verwirklichung zu geben, ist die beste Voraussetzung für eine gelungene Integration. Die berufliche (Wieder)eingliederung ist allerdings unter den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen schwerer als je zuvor. Immer weniger ArbeitgeberInnen haben noch die Bereitschaft Menschen mit einer Behinderung einzustellen.

In meiner Seminararbeit biete ich einen kurzen Überblick über den Begriff „Behinderung“, die gesetzlichen Grundlagen und die Arbeitsmarktpolitik in Österreich.
Weiters werde ich mich mit der Geschichte und den Zielen der Arbeitsassistenz in Österreich auseinandersetzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Behinderung“

2.1. Wie wird eine Behinderung festgestellt?

2.2. Wer kann begünstigte/r Behinderte/r werden?

2.3. Das Verfahren

3. Demographischer Überblick für Österreich

3.1. Beeinträchtige Personen in der Bevölkerung

3.2. Beeinträchtige Personen im Erwerbsalter

3.2.1. Begünstigte Behinderte nach dem Behinderteneinstellungsgesetz

4. Arbeitsmarktpolitik für Behinderte

4.1. Beschäftigungspflicht

4.2. Besonderer Kündigungsschutz

4.3. Ausgleichstaxe

4.4. Entgeltschutz

4.5. Sachleistungen

4.6. Nationaler Aktionsplan für Beschäftigung

4.7. Europäischer Sozialfonds

4.8. Gemeinschaftsinitiative EQUAL

4.9. Die Behindertenmilliarde

5. Maßnahmen zur Umsetzung der politischen Zielvorgaben

5.1. Allgemeine Fördermaßnahmen

5.2. Arbeitsassistenz

5.2.1. Die Arbeitsassistenz als BeraterIn

5.2.2. Angebote der Arbeitsassistenz

5.2.3. Wie läuft der Betreuungsverlauf ab?

5.2.4. Probleme bei der Realisierung von Arbeitsassistenz

6. Die Situation von Frauen und Behinderung

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Integration von Menschen mit Behinderungen in den österreichischen Arbeitsmarkt. Ziel ist es, einen Überblick über den gesetzlichen Rahmen, aktuelle arbeitsmarktpolitische Instrumente sowie die Bedeutung der Arbeitsassistenz zu geben, um die berufliche Inklusion unter den erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen zu analysieren.

  • Grundlagen des Behindertenbegriffs und dessen rechtliche Feststellung
  • Demographische Daten zu Beeinträchtigungen in Österreich
  • Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wie Beschäftigungspflicht und Kündigungsschutz
  • Das Konzept und die Funktionsweise der Arbeitsassistenz
  • Besondere Herausforderungen für Frauen mit Behinderungen

Auszug aus dem Buch

5.2. Arbeitsassistenz

In den USA gibt es das Modell „Supported Employment“ (Unterstützte Beschäftigung). Im Zusammenhang mit dieser Form der Beschäftigung entwickelte sich das Konzept der Arbeitsassistenz.

Das erste wichtige Projekt der Arbeitsassistenz in Europa war in Irland, das Projekt „Challenge“. Dieses Projekt war auf drei Jahre angelegt und wurde vom ESF (Europäischer Sozialfond) im Rahmen der HORIZON-Initiative finanziert. 1990 schlossen sich verschiedene Projekte, Dienste und Integrationsfachdienste zur EUSE = Europäische Union für unterstützte Beschäftigung zusammen.

In den frühen 90iger Jahren war die Arbeitsassistenz in Österreich noch unbekannt. Erste Erfahrungen damit waren Modellversuche im Bundesland Vorarlberg. Gesetzlich verankert ist die Arbeitsassistenz seit 1999 im BeinstG §6, „...Kosten der begleitenden Hilfe am Arbeitsplatz, insbesondere Arbeitsassistenz...“ werden finanziell gefördert.

Die Grundsätze und auch die Leitziele des „Supported Employments“ prägen die Arbeitsassistenz. Die wichtigsten Charakteristika der Arbeitsassistenz sind die laufende Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben aber auch die Betreuung eines Menschen in einer integrierten Arbeitsumgebung. Ferner kennzeichnet die Arbeitsassistenz die Beratung und Unterstützung des/der DienstgeberIn und die Intervention in einem Krisenfall. Bei der Arbeitsassistenz ist nicht die Art und Schwere der Behinderung ausschlaggebend, sondern dass der Mensch ohne diese Art der Unterstützung nicht auf Dauer im offenen Arbeitsmarkt beschäftigt werden könnte. Das Unterstützungsangebot der Arbeitsassistenz ist zeitlich nicht beschränkt. Als zentrales Kriterium gilt die integrierte Beschäftigung am offenen Arbeitsmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung unter aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2. Der Begriff „Behinderung“: In diesem Kapitel werden unterschiedliche Definitionen von Behinderung erläutert sowie das Verfahren zur Feststellung des Behinderungsgrades nach dem Behinderteneinstellungsgesetz beschrieben.

3. Demographischer Überblick für Österreich: Das Kapitel bietet einen statistischen Einblick in das Ausmaß von Beeinträchtigungen in der österreichischen Bevölkerung und im Erwerbsalter.

4. Arbeitsmarktpolitik für Behinderte: Hier werden zentrale Instrumente wie die Beschäftigungspflicht, der Kündigungsschutz, die Ausgleichstaxe sowie diverse Förderprogramme wie der Nationale Aktionsplan und die Behindertenmilliarde detailliert dargestellt.

5. Maßnahmen zur Umsetzung der politischen Zielvorgaben: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über allgemeine Fördermaßnahmen und widmet sich intensiv dem Konzept der Arbeitsassistenz, deren Zielen, Phasen und Problemen bei der Realisierung.

6. Die Situation von Frauen und Behinderung: Es wird die spezifische doppelte Benachteiligung von Frauen mit Behinderungen im Hinblick auf Arbeitsmarktchancen und gesellschaftliche Erwartungen analysiert.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit verbesserter Rahmenbedingungen zusammen und betont die Dringlichkeit, trotz schwieriger Arbeitsmarktlage weiter an der beruflichen Integration zu arbeiten.

Schlüsselwörter

Arbeit, Behinderung, Arbeitsassistenz, Behinderteneinstellungsgesetz, Integration, Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspflicht, Kündigungsschutz, Ausgleichstaxe, Supported Employment, berufliche Rehabilitation, Chancengleichheit, Menschen mit Behinderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Seminararbeit behandelt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen in den österreichischen Arbeitsmarkt und die hierfür relevanten gesetzlichen und praktischen Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Begriff der Behinderung, der Arbeitsmarktpolitik, den verschiedenen staatlichen Förderinstrumenten sowie dem Modell der Arbeitsassistenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Status quo der beruflichen Eingliederung zu geben und die Bedeutung von Unterstützungsangeboten wie der Arbeitsassistenz für eine gelungene Integration herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von statistischen Daten und Berichten relevanter österreichischer Ministerien und Institutionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den rechtlichen Rahmen (z. B. Kündigungsschutz, Ausgleichstaxe), demographische Fakten und die konkreten Abläufe sowie die methodischen Grundsätze der Arbeitsassistenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Arbeitsassistenz, Behinderteneinstellungsgesetz, berufliche Integration, Beschäftigungspflicht und Behindertenmilliarde.

Warum spielt die Arbeitsassistenz eine so zentrale Rolle?

Die Arbeitsassistenz wird als richtungsweisendes Modell dargestellt, da sie durch kontinuierliche Begleitung und Unterstützung von Klient und Betrieb die langfristige Sicherung eines Arbeitsplatzes am offenen Arbeitsmarkt ermöglicht.

Welche spezifische Hürde wird für behinderte Frauen genannt?

Es wird eine doppelte Benachteiligung beschrieben, da Frauen neben der behinderungsspezifischen Einschränkung zusätzlich mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern und mangelnden Ausbildungsmöglichkeiten in nicht-traditionellen Berufen kämpfen müssen.

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Résumé des informations

Titre
Arbeit und Behinderung
Université
University of Applied Sciences Technikum Vienna
Cours
Arbeitsfeld Arbeit
Note
2,0
Auteur
Mag (FH) Barbara Gruze (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
24
N° de catalogue
V82493
ISBN (ebook)
9783638896795
Langue
allemand
mots-clé
Arbeit Behinderung Arbeitsfeld Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag (FH) Barbara Gruze (Auteur), 2006, Arbeit und Behinderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82493
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