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Die mündliche Befragung

Title: Die mündliche Befragung

Term Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Simone Grau (Author)

Social Work
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Die Gesellschaften werden immer moderner und komplexer, so dass viele unterschiedliche Probleme entstehen. Hierdurch erhöht sich der Bedarf an Informationen über Funktion und Strukturierung der gesellschaftlichen Zusammenhänge und das Handeln der Menschen (vgl. Schnell 2005, S.5).
Durch Methoden der empirischen Sozialforschung soll die Unübersichtlichkeit komplexer Vorgänge von menschlichem Verhalten und gesellschaftlichen Phänomenen, auf wesentliche Zusammenhänge reduziert werden (vgl. Atteslander 2003, S.6).
Dabei ist es wichtig, dass die Aussagen der Forscher logisch nachvollziehbar sind sowie auf empirische Gültigkeit hin überprüft werden können.
Hierfür stehen dem Wissenschaftler verschiedene Abläufe, Auswertungen und Erhebungstechniken zur Verfügung (vgl. Schnell 2005, S. 5).
In der nun folgenden Hausarbeit möchte ich eine Methode der Datenerhebung genauer erläutern, die mündliche Befragung.
Dies scheint mir in Hinblick auf mein bevorstehendes Projekt, „die Diplomarbeit“, sehr hilfreich zu sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Formen der Befragung

1.1 Wenig strukturiertes Interview

1.2 Teilstrukturiertes Interview

1.3 Stark strukturierte Interview

2. Fragebogenkonstruktion

2.1 Schematisches Vorgehen

2.2 Frageformulierung

2.3 Strukturen von Fragen und Antwortvorgaben

2.4 Aufbau eines Fragebogens

3. Interviewerverhalten

3.1 Weiches Interview

3.2 Hartes Interview

3.3 Neutrales Interview

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die Methode der mündlichen Befragung als zentrales Instrument der empirischen Sozialforschung und beleuchtet dabei die methodischen Grundlagen, die konstruktive Gestaltung von Fragebögen sowie den Einfluss des Interviewerverhaltens auf den Forschungsprozess.

  • Grundlegende Typisierung von Befragungsformen.
  • Methodische Prinzipien der Fragebogenkonstruktion.
  • Unterscheidung zwischen offenen, geschlossenen und Hybridfragen.
  • Strukturierung von Fragebögen und der Einsatz von Trichter- sowie Filterfragen.
  • Analyse verschiedener Interviewertypen (weich, hart, neutral) und deren Auswirkungen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Strukturen von Fragen und Antwortvorgaben

Im Interview wird zwischen zwei Frageformen, den offenen und geschlossenen Fragen, unterschieden. Bei offenen Fragen soll der Befragte die Beantwortung in eigene Worte fassen. Antwortmöglichkeiten werden nicht vorgeschlagen. Die Auswertung von offenen Fragen geschieht nach dem inhaltsanalytischen Verfahren (vgl. Schaffer 2002, S.86).

Vorteil hiervon ist, dass der Befragte durch Vorgabe möglicher Antworten nicht in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Sondern, Äußerungen werden besser unterstützt die wirklich im Wissensbestand des Befragten verwurzelt sind.

Nachteile offener Frage sind, dass nicht alle Befragten gleich gute Artikulationsfähigkeiten besitzen, um ihre Meinungen und Einstellungen zu äußern. Die unterschiedlichen Antworten sind somit nicht immer alleine auf unterschiedlichen Einstellungen zurück zu führen. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass Interviewereffekte entstehen. Diese kommen durch unterschiedliche Fähigkeiten der Interviewer beim Notieren der Antwort zustande. Des Weiteren erfordern offene Fragen einen erheblichen Auswertungsaufwand (vgl. Schnell 2005, S. 332).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung erläutert den wachsenden Bedarf an empirischen Daten in komplexen modernen Gesellschaften und stellt die mündliche Befragung als zentrale Methode der Datenerhebung vor.

1. Formen der Befragung: Dieses Kapitel differenziert zwischen wenig, teil- und stark strukturierten Interviewformen und deren jeweiligen Anwendungskontexten.

2. Fragebogenkonstruktion: Es werden grundlegende Prinzipien zur Planung, Formulierung von Fragen und der strukturellen Gestaltung eines Fragebogens dargelegt.

3. Interviewerverhalten: Das Kapitel beschreibt den Einfluss des Interviewers auf den Gesprächsverlauf und analysiert die drei Verhaltensmodi weich, hart und neutral.

4. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einem Plädoyer für eine sorgfältige theoretische und methodische Vorbereitung als Voraussetzung für valide empirische Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Empirische Sozialforschung, mündliche Befragung, Interview, Fragebogenkonstruktion, Trichterfragen, Filterfragen, offene Fragen, geschlossene Fragen, Hybridfragen, Interviewerverhalten, Halo-Effekt, Datenerhebung, Objektivität, Sozialwissenschaft, Auswertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen der mündlichen Befragung als eines der wichtigsten Erhebungsinstrumente innerhalb der empirischen Sozialforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Interviewformen, der systematischen Konstruktion von Fragebögen sowie der Analyse des Einflusses, den das Verhalten des Interviewers auf den Befragungsprozess ausübt.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen strukturierten Leitfaden für die Planung und Durchführung mündlicher Befragungen zu bieten, um die Güte und Objektivität der erhobenen Daten sicherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode steht im Mittelpunkt?

Im Zentrum steht die Methode der mündlichen Befragung in ihren verschiedenen Ausprägungen, von wenig bis stark strukturiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Unterteilung von Interviews, die Konstruktion von Fragebögen inklusive Antwortvorgaben sowie die reflektierte Betrachtung von verschiedenen Interviewertypen.

Was sind die wichtigsten Schlüsselwörter der Untersuchung?

Zu den prägenden Begriffen gehören empirische Sozialforschung, Interviewtypen, Fragebogenkonstruktion, Objektivität und die methodische Güte von Erhebungen.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten Halo-Effekt?

Der Halo-Effekt (oder Ausstrahlungseffekt) beschreibt das Phänomen, dass die Reihenfolge der Fragen die Antworten des Befragten beeinflusst, da dieser versucht, eine inhaltliche Konsistenz beizubehalten.

Worin unterscheiden sich das weiche, harte und neutrale Interview?

Die Unterscheidung erfolgt über die Rolle des Interviewers: Während der Interviewer im „weichen“ Interview passiv bleibt, versucht er im „harten“ Interview durch Schnelligkeit spontane Antworten zu erzwingen, und im „neutralen“ Interview fungiert er lediglich als reiner Stimuli-Übermittler, um Verzerrungen zu minimieren.

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Details

Title
Die mündliche Befragung
College
Protestant University of Applied Sciences Reutlingen-Ludwigsburg
Grade
1,5
Author
Simone Grau (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V82513
ISBN (eBook)
9783638898164
Language
German
Tags
Befragung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Grau (Author), 2006, Die mündliche Befragung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82513
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