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Unterlagenoffenlegung nach §18 KWG

Bedeutung des §18 KWG für die Risikovorsorge

Title: Unterlagenoffenlegung nach §18 KWG

Internship Report , 2002 , 19 Pages

Autor:in: MBA / Dipl.-Betriebsw.(BA) Stefanie Schnütgen (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die spektakulären Zusammenbrüche einiger Großunternehmen in der letzten Zeit verstellen den Blick auf die große Masse der mittelständischen Insolvenzen. Die Ursachen hierfür liegen laut BVR in den mittelstandsfeindlichen Rahmenbedingungen und in der sinkenden Eigenkapitalaustattung der mittelständischen Unternehmen.

Die Insolvenzen von natürlichen Personen, Einzelunternehmern und Angehörigen freier Berufe sind in 2002 wesentlich angestiegen.
Die Folgen für die Banken scheinen aus den vorgenannten Zahlen ersichtlich:
- hohe Risikovorsorgekosten für notleidende Kredite
- hohe Abschreibungen auf uneinbringliche Kredite
Daraus ergibt sich für die Banken ein Kreditgeschäft, das mehr Verlust als Ertrag bringt, was u.a. eine Bestätigung für die Tatsache ist, dass wir uns zur Zeit in einer Bankenkrise befinden. Für die Banken ist es deshalb von immer größerer Bedeutung geworden, ihre Engagements ausreichend und laufend zu überprüfen, um vor Ausfällen rechtzeitig Maßnahmen treffen zu können.
Aus den genannten Gründen möchte ich mich in diesem Bericht mit Möglichkeiten zur Risikovorsorge durch §18 KWG beschäftigen. Nach einer kurzen Erläuterung des KWGs und des §18 möchte ich hierbei auf die Chancen und Probleme eingehen, die sich in der Praxis zeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Aktuelle Entwicklung im Kreditgeschäft

2. Kreditwesengesetz

2.1. Grundsätzliches

2.2. §18 KWG

2.2.1. Erforderliche Unterlagen zur Kreditprüfung

2.2.2. Ausnahmen von der Verpflichtung zur Offenlegung

2.2.3. Ausnahmen bei der laufenden Offenlegung

3. Umgang mit §18 KWG in der Praxis und Auswirkungen auf die Risikovorsorge

3.1. Nachteile

3.1.1. Betragsgrenze von EUR 250.000,00

3.1.2. Abhängigkeit vom Kunden

3.1.3. Konsequenzen bei Verweigerung einer Offenlegung durch den Kunden

3.1.4. Be- und Auswertung von Unterlagen

3.2. Vorteile

3.2.1. Übersicht über die wirtschaftlichen Verhältnisse

3.2.2. Früherkennung

3.2.3. Verbesserung durch Basel II

4. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit analysiert die Bedeutung des §18 KWG als Instrument der Risikovorsorge im Bankwesen, um die Qualität der Kreditprüfung sicherzustellen und Ausfallrisiken durch eine fundierte Informationsgrundlage zu minimieren.

  • Gesetzliche Grundlagen des §18 KWG und seine Rolle für die Bankensicherheit.
  • Praktische Herausforderungen bei der Unterlagenoffenlegung und Kundenabhängigkeit.
  • Methodik der Risikobewertung anhand von „hard facts“ und „soft facts“.
  • Auswirkungen von Basel II auf die zukünftige Notwendigkeit der Kreditnehmeroffenlegung.
  • Frühwarnsysteme zur Identifikation von Insolvenzrisiken.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Abhängigkeit vom Kunden

Eins der größten Probleme im Bereich des Kreditgeschäfts ist sicherlich die mangelnde Bereitschaft der Kunden, ihre Unterlagen regelmäßig, pünktlich und unaufgefordert abzugeben. Das mag zum einen daran liegen, dass das Verständnis für das große Informationsbedürfnis der Banken sehr gering ist, zum anderen aber vielleicht auch daran, dass es vielen Kunden unangenehm ist, ihre komplette wirtschaftliche Situation offenzulegen, frei nach dem Motto: „Über Geld spricht man nicht, Geld hat man.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aktuelle Entwicklung im Kreditgeschäft: Beschreibt die Zunahme der Insolvenzen und die Notwendigkeit für Banken, Kreditengagements zur Risikominimierung stärker zu überwachen.

2. Kreditwesengesetz: Erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen des KWG und des §18 KWG, insbesondere im Hinblick auf erforderliche Unterlagen, Ausnahmen und die laufende Offenlegungspflicht.

3. Umgang mit §18 KWG in der Praxis und Auswirkungen auf die Risikovorsorge: Diskutiert die praktischen Vor- und Nachteile der gesetzlichen Bestimmungen, inklusive Problematiken bei der Analyse und der Kundeninteraktion.

4. Fazit: Fasst zusammen, dass §18 KWG eine essenzielle Grundlage für Frühwarnsysteme darstellt, plädiert jedoch für eine Ausweitung und stärkere Einbeziehung qualitativer Faktoren.

Schlüsselwörter

§18 KWG, Risikovorsorge, Kreditwesen, Bonitätsprüfung, Jahresabschluss, Insolvenzrisiko, Kreditrisiko, Offenlegungspflicht, Bankenkrise, Frühwarnsystem, Basel II, Ausfallwahrscheinlichkeit, Kreditnehmer, Unterlagenanalyse, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie §18 KWG als rechtliches Instrument dient, um durch eine verpflichtende Offenlegung wirtschaftlicher Daten die Risikovorsorge in Kreditinstituten zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die gesetzlichen Anforderungen zur Unterlagenvorlage, die praktische Umsetzung bei Kreditnehmern, die Risikobewertung durch Banken und die Auswirkungen zukünftiger Regulierungen wie Basel II.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen des §18 KWG für die Vermeidung von Kreditausfällen zu evaluieren und Verbesserungspotenziale in der praktischen Anwendung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Bericht, der die gesetzlichen Vorschriften theoretisch erläutert und anhand von Fallbeispielen sowie der aktuellen wirtschaftlichen Lage analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des KWG, die Analyse der praktischen Anwendungsprobleme (wie Kundenabhängigkeit und Zeitaufwand) sowie die Aufzählung der Vorteile für die Früherkennung von Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind §18 KWG, Bonitätsprüfung, Risikovorsorge, Kreditrisiko und Offenlegungspflicht.

Warum spielt die Betragsgrenze von 250.000 EUR eine Rolle?

Sie markiert die Schwelle, ab der die gesetzliche Offenlegungspflicht greift. Der Autor kritisiert, dass dadurch Kredite unterhalb dieser Grenze mangelhaft geprüft werden könnten.

Was sind „soft facts“ in der Kreditprüfung?

Neben den Bilanzzahlen („hard facts“) werden hiermit qualitative Aspekte wie Managementqualifikation, Marktpsychologie und Wettbewerbssituation bezeichnet, die für eine fundierte Kreditentscheidung essenziell sind.

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Details

Title
Unterlagenoffenlegung nach §18 KWG
Subtitle
Bedeutung des §18 KWG für die Risikovorsorge
College
Heidenheim University of Cooperative Education
Author
MBA / Dipl.-Betriebsw.(BA) Stefanie Schnütgen (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V82538
ISBN (eBook)
9783638898201
ISBN (Book)
9783638904544
Language
German
Tags
Unterlagenoffenlegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MBA / Dipl.-Betriebsw.(BA) Stefanie Schnütgen (Author), 2002, Unterlagenoffenlegung nach §18 KWG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82538
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