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Die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt

Title: Die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karin Heiduck (Author)

Sociology - Knowledge and Information
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Berger und Luckmann machen das vortheoretische Wissen im Alltagsleben, das Wissen und die Orientierungsweisen Jedermanns, zum Kernproblem der Wissenssoziologie. Dieses vortheoretische Wissen, das das Verhalten der Individuen in der Alltagswelt reguliert, soll auch im Mittelpunkt meiner Hausarbeit stehen.
Ziel meiner Arbeit ist es, die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt herauszuarbeiten, wobei das Buch "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" von Berger und Luckmann die Basis bilden soll. Bezugnahmen erfolgen auch auf Arnold Gehlen, George Herbert Mead, Edward Sapir, Alfred Schütz, Georg Simmel und Max Weber.
Besonders konzentrieren möchte ich mich auf die Bereiche „Sprache“ und „Jedermannswissen“ sowie auf die Prozesse, durch die ein bestimmter Vorrat an Wissen zu gesellschaftlich etablierter Wirklichkeit wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der gesellschaftliche Wissensvorrat
    • Begriff
    • Entstehung
    • Einführung des Individuums in den gesellschaftlichen Wissensvorrat
  • Sprache als Bestandteil des gesellschaftlichen Wissensvorrates
    • Die Bedeutung der Sprache im Alltag
    • Sprache als Speicher angehäufter Sedimente und Bedeutungen
    • Sprache als Legitimationsinstrument
    • Sprache zur Absicherung der Wirklichkeit der Alltagswelt
      • Die Wirklichkeit der Alltagswelt
  • Jedermannswissen als Bestandteil des gesellschaftlichen Wissensvorrates
    • Begriff
    • Was gehört zum Jedermannswissen?
    • Rezeptwissen zur Bewältigung (der Probleme in) der Alltagswelt
  • Distribution des Wissens
    • Begriff
    • Wissen über die Distribution des Wissens als Bestandteil des gesellschaftlichen Wissensvorrates
    • Voraussetzungen für die Spezialisierung und Aufgliederung des gesellschaftlichen Wissensvorrates
    • Rollen als Vermittler besonderer Ausschnitte des gesellschaftlichen Wissensvorrates
  • Abschluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt, basierend auf dem Buch „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ von Peter L. Berger und Thomas Luckmann. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen „Sprache“ und „Jedermannswissen“ sowie den Prozessen, durch die ein bestimmter Vorrat an Wissen zu gesellschaftlich etablierter Wirklichkeit wird.

  • Der gesellschaftliche Wissensvorrat als Grundlage der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit
  • Die Rolle der Sprache als zentrales Zeichensystem und Speicher von Erfahrungen
  • Die Bedeutung von „Jedermannswissen“ für die Bewältigung des Alltags
  • Die Internalisierung des gesellschaftlichen Wissensvorrates durch Sozialisation
  • Die Prozesse der Objektivation und Sedimentierung von Wissen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das Buch von Berger und Luckmann als Ausgangspunkt der Arbeit vor und beleuchtet den zentralen Stellenwert des Wissens, insbesondere des kollektiv zugänglichen Wissensvorrates, bei der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit. Der Begriff „gesellschaftlicher Wissensvorrat“ wird im zweiten Kapitel definiert und seine Entstehung durch intersubjektive Ablagerung von Erfahrungen beschrieben. Sprache als zentrales Zeichensystem spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das dritte Kapitel widmet sich der Sprache als Bestandteil des gesellschaftlichen Wissensvorrates, ihrer Bedeutung im Alltag, ihrer Funktion als Speicher von Bedeutungen und als Legitimationsinstrument. Kapitel vier behandelt das „Jedermannswissen“ und seine Bedeutung für die Bewältigung der Probleme des Alltags.

Schlüsselwörter

Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie gesellschaftlicher Wissensvorrat, Sprache, Jedermannswissen, Sozialisation, Objektivation, Sedimentierung, intersubjektive Ablagerung von Erfahrungen, gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, Alltagswelt und die Internalisierung von Wissen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der „gesellschaftliche Wissensvorrat“?

Nach Berger und Luckmann ist dies das kollektiv verfügbare Wissen, das die Orientierung und das Verhalten der Individuen im Alltag reguliert.

Welche Rolle spielt die Sprache im Wissensvorrat?

Sprache fungiert als zentrales Zeichensystem und Speicher angehäufter Erfahrungen (Sedimente), die zur Legitimierung der Wirklichkeit dienen.

Was versteht man unter „Jedermannswissen“?

Es bezeichnet das Rezeptwissen, das jedes Gesellschaftsmitglied besitzt, um die typischen Probleme und Aufgaben der Alltagswelt zu bewältigen.

Wie wird Wissen in der Gesellschaft verteilt?

Die Arbeit thematisiert die Distribution von Wissen und wie Rollen als Vermittler für spezielle Ausschnitte des gesellschaftlichen Wissensvorrates fungieren.

Was bedeutet „gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“?

Es beschreibt den Prozess, durch den subjektive Erfahrungen durch Objektivation und Sozialisation zu einer als objektiv empfundenen gesellschaftlichen Realität werden.

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Details

Title
Die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt
College
University of Hagen  (Soziologie)
Course
Klassiker der Kultursoziologie - Modul 6 - Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften
Grade
1,0
Author
Karin Heiduck (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V82561
ISBN (eBook)
9783638888158
ISBN (Book)
9783638888240
Language
German
Tags
Bedeutung Wissensvorrates Individuum Alltagswelt Klassiker Kultursoziologie Modul Bachelorstudiengang Kulturwissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karin Heiduck (Author), 2007, Die Bedeutung des gesellschaftlichen Wissensvorrates für das Individuum in der Alltagswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82561
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