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Möglichkeiten und Perspektiven durch E-Government in den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen

Untersucht am Beispiel des Stadtjugendamtes Kaiserslautern

Title: Möglichkeiten und Perspektiven durch E-Government in den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen

Master's Thesis , 2005 , 134 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Master of Public Administration Tilmann Ruby (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird das durch die zahlreichen Initiativen von Bund, Ländern und Kommunen geförderte Konzept des E-Government auf die konkreten Arbeitsfelder eines Vormunds, Pflegers, Beistands oder Urkundsperson in einem Jugendamt angewandt. Zur besseren Verständlichkeit wird dies am Beispiel des Stadtjugendamtes Kaiserslautern untersucht.

Die in der Arbeit dargestellten Vor- und Nachteile sowie Umsetzungsmöglichkeiten von E-Government wurden durch einen Vergleich der rechtlichen und ablauforganisatorischen Rahmenbedingungen der untersuchten Bereiche mit den technischen Voraussetzungen von E-Government herausgearbeitet. Für die Akzeptanzbetrachtung wurden Mitarbeiter- und Kundenbefragungen durchgeführt, aufbereitet und ausgewertet.
Die Ergebnisse sind in folgender Form gegliedert:
-Darstellung der Voraussetzungen des E-Government und der rechtlichen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen der untersuchten Bereiche
-Möglichkeiten der elektronischen Akte anhand des DOMEA®-Konzepts
-Gliederung der Aufgaben der untersuchten Abteilung nach Dienstleistungen in Anlehnung an die Dienstleistungstypen der Initiative BundOnline gegliedert und Untersuchung nach folgendem Schema:
--Derzeitige Ausführung
--Technische Umsetzungsmöglichkeit
--Rechtliche Rahmenbedingungen
--Kosten und Nutzen

Dabei wird geschildert, welche Dienstleistung in welcher Form internetfähig ist und ob das in einem annehmbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis steht. Die Dienstleistungen werden dann nach der Umsetzungsmöglichkeit und dem Umsetzungsnutzen gegliedert.

Es kann nur speziell auf den jeweiligen Bereich bezogen beantwortet werden, ob eine Umsetzung von E-Government möglich oder gewinnbringend ist. Vielfach hängt die elektronische Umsetzung entweder am Gesetzgeber oder an der Eröffnung des elektronischen Zugangs der jeweiligen kontaktierten Behörde. Damit liegt die elektronische Umsetzung in den meisten Bereichen nicht nur in der Macht des Verantwortlichen für die untersuchten Bereiche.
Aus der Akzeptanzbetrachtung lässt sich zusammenfassend festhalten, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden der neuen Technik und dem damit verbundenen Thema größtenteils positiv gegenüber stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Vorgehensweise und Methoden

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

2.1 Voraussetzungen von E-Government

2.1.1 Gliederungsmöglichkeiten

2.1.2 Grundbedrohungen

2.1.3 Konzepte und Verfahren

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen der Bereiche

2.2.1 Vormundschaften

2.2.2 Pflegschaften

2.2.3 Beistandschaften

2.2.4 Beurkundungen

2.3 Organisatorische Rahmenbedingungen

2.3.1 Arbeitsplatzausstattung

2.3.2 Projekte der Stadtverwaltung Kaiserslautern

2.3.3 Fallzahlen der untersuchten Bereiche

2.3.4 Aktenverwaltung, Kommunikationsmedien und Postlauf

2.4 Zusammenfassung

3 Möglichkeiten der elektronischen Akte

3.1 Voraussetzungen des DOMEA®-Konzepts

3.2 Umsetzungsmöglichkeiten des DOMEA®-Konzepts

3.2.1 Eingangsbehandlung

3.2.2 Bearbeitung

3.2.3 Postausgang

3.2.4 Archivierung

3.3 Kosten und Nutzen

3.4 Zusammenfassung

4 Gliederung und Untersuchung der Dienstleistungen

4.1 Vorgehensweise

4.2 Informationsdienstleistungen

4.2.1 Allgemeine Informationen

4.2.2 Verfahrensauskünfte

4.2.3 Sorgeregisterauskünfte

4.3 Kommunikationsdienstleistung Beratung

4.4 Transaktionsdienstleistungen im Bereich Beistandschaften

4.4.1 Aufenthaltsermittlung

4.4.2 Feststellung der Vaterschaft

4.4.3 Unterhaltstitulierung

4.4.4 Unterhaltsbeitreibung

4.4.5 Unterhaltsverwaltung

4.5 Transaktionsdienstleistung Beurkundungen

4.6 Transaktionsdienstleistungen Vormundschaften/Pflegschaften

4.7 Zusammenfassung

5 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von E-Government innerhalb des Stadtjugendamtes Kaiserslautern, insbesondere in den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen. Ziel ist es zu analysieren, ob durch den Einsatz elektronischer Verwaltungsabläufe Arbeitszeit eingespart werden kann, die für eine intensivere Betreuung der Klienten genutzt werden kann, und welche rechtlichen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen hierfür angepasst werden müssen.

  • Analyse des E-Government-Reifegrades in jugendamtlichen Teilbereichen
  • Evaluierung von Potenzialen für elektronische Aktenführung und Vorgangsbearbeitung
  • Rechtliche und technische Hürden bei der Digitalisierung von Unterhaltstiteln und Beurkundungen
  • Untersuchung der Akzeptanz bei Bürgern und Mitarbeitern mittels quantitativer und qualitativer Befragungen
  • Analyse der Kosteneffizienz und des administrativen Mehrwerts digitaler Dienstleistungstypen

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Das Wohl des Kindes steht bei allen Aufgaben des Jugendamtes im Mittelpunkt. Das gilt für das Angebot von Kindertagesstätten, für die Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien sowie für die Vertretung eines Kindes durch Vormund oder Beistand.

Ein vom Gericht bestellter Vormund benötigt viel Zeit, um einerseits alle rechtlichen Angelegenheiten für sein Kind zu erledigen und andererseits eine persönliche Beziehung zu diesem herzustellen. Die Praxis im Stadtjugendamt Kaiserslautern zeigt jedoch, dass die Zeit nicht ausreicht, um mit dem Kind eine persönliche Beziehung aufbauen zu können. So ist der Kontakt meistens auf die viertel- bis halbjährlich stattfindenden Hilfeplangespräche mit dem Kind, der Pflegeperson und einem Sozialarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes beschränkt.

Ein von der Mutter beauftragter Beistand muss sich um die Feststellung der Vaterschaft und die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen für das Kind kümmern. Im Zuge der steigenden Arbeitslosigkeit wird besonders die Unterhaltsrealisierung komplizierter. Daher kann mittlerweile von einem Beistand auch gefordert werden, detektivische Ermittlungen anzustellen, um z. B. den Nebenerwerb eines unterhaltspflichtigen Vaters nachweisen zu können. Dies ist jedoch im Rahmen der jugendamtlichen Praxis aus Zeitgründen nicht möglich.

Daher soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, ob durch „die Abwicklung geschäftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten (Government) mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken über elektronische Medien“ oder kurz E-Government Arbeitszeit bei Verwaltungsabläufen einzusparen ist, die für die genannten Aufgaben genutzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aufgaben des Jugendamtes ein, beschreibt die zeitlichen Herausforderungen in der Praxis und formuliert das Ziel der Arbeit, E-Government als Mittel zur Zeitersparnis und Effizienzsteigerung zu prüfen.

2 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen von E-Government sowie die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der untersuchten Bereiche wie Vormundschaften und Beistandschaften.

3 Möglichkeiten der elektronischen Akte: Hier werden die Umsetzungsmöglichkeiten der elektronischen Akte anhand des DOMEA-Konzepts sowie die damit verbundenen technischen Anforderungen und organisatorischen Problemfelder untersucht.

4 Gliederung und Untersuchung der Dienstleistungen: In diesem Hauptteil werden die jugendamtlichen Dienstleistungen nach BundOnline-Typen klassifiziert und einzeln hinsichtlich ihrer digitalen Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft.

5 Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Einschränkungen durch rechtliche Hürden (z. B. Titelwesen) und die notwendige Einzelfallprüfung für eine erfolgreiche E-Government-Umsetzung hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

E-Government, Jugendamt, Vormundschaften, Beistandschaften, Unterhaltstitel, elektronische Akte, DOMEA, Vorgangsbearbeitung, Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung, Prozessanalyse, Bürgerservice, Rechtsverkehr, IT-Sicherheit, Datenschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von E-Government in spezifischen Arbeitsbereichen eines Stadtjugendamtes, um Verwaltungsabläufe zu modernisieren und Zeitressourcen für die pädagogische Arbeit freizusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen sowie der Einführung elektronischer Vorgangsbearbeitungssysteme.

Was ist das primäre Ziel?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob durch den Einsatz von E-Government administrative Aufgaben so effizient gestaltet werden können, dass die gewonnene Zeit für eine qualitativ hochwertigere Betreuung der Kinder und Mündel zur Verfügung steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen Vergleich von rechtlichen und ablauforganisatorischen Rahmenbedingungen mit den technischen Voraussetzungen von E-Government sowie eine quantitative Elternbefragung und qualitative Mitarbeiterinterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die verschiedenen Dienstleistungstypen des Jugendamtes und prüft jeden dieser Bereiche nach dem Schema: derzeitige Ausführung, technische Umsetzung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Kosten und Nutzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind E-Government, elektronische Akte, Unterhaltstitel, Vormundschaften und Beistandschaften.

Warum ist die elektronische Umsetzung von Unterhaltstiteln so schwierig?

Das Problem liegt in der Einzigartigkeit der papiergebundenen Titel, deren rechtsverbindliche elektronische Abbildung derzeit noch an gesetzlichen Hürden und fehlenden technischen Standards zwischen Behörden und Gerichten scheitert.

Welche Rolle spielt die Mitarbeiterakzeptanz?

Die Mitarbeiter zeigen sich grundsätzlich offen gegenüber neuen Technologien, äußern jedoch Bedenken hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte (PC-Arbeit) und der Sorge, dass der persönliche Kontakt zu den Mündeln durch die Technik verdrängt wird.

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Details

Title
Möglichkeiten und Perspektiven durch E-Government in den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen
Subtitle
Untersucht am Beispiel des Stadtjugendamtes Kaiserslautern
College
University of Kassel  (Universität Kassel)
Course
Öffentliches Management
Grade
2,1
Author
Master of Public Administration Tilmann Ruby (Author)
Publication Year
2005
Pages
134
Catalog Number
V82831
ISBN (eBook)
9783638859509
ISBN (Book)
9783638859844
Language
German
Tags
Möglichkeiten Perspektiven E-Government Bereichen Vormundschaften Pflegschaften Beistandschaften Beurkundungen Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Public Administration Tilmann Ruby (Author), 2005, Möglichkeiten und Perspektiven durch E-Government in den Bereichen Vormundschaften, Pflegschaften, Beistandschaften und Beurkundungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82831
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