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Das Gordon-Growth-Modell und das ihm zugrundeliegende Unternehmensbild

Titre: Das Gordon-Growth-Modell und das ihm zugrundeliegende Unternehmensbild

Mémoire (de fin d'études) , 2003 , 46 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Diplom Betriebswirt (FH) Nico Lergenmüller (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Gordon-Growth-Formel wurde bereits 1938 von J.B. Williams entwickelt und dann im Jahre 1956 von M.J. Gordon und E. Shapiro wiederentdeckt. Das Gordon-Growth-Modell ist ein sogenanntes Dividendendiskontierungsmodell, das der Ermittlung eines Kapitalbarwertes einer Aktie dient. In solchen Modellen geht man davon aus, dass der Barwert der Investition von der Summe der zu erwartenden diskontierten Rückflüsse (Cash Flows) abhängt.
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Herleitung des Gordon-Growth-Modells und die zugrundeliegenden Annahmen. Weiter werden die Kritikpunkte und Grenzen des Modells dargelegt und Lösungsansätze zu den dargestellten Problemen aufgezeigt. In einem nächsten Punkte werden die Anwendungsmöglichkeiten der Formel vorgestellt. Darüber hinaus werden mögliche dem Modell zugrundeliegende Unternehmen über ihr Investitionsverhalten beschrieben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Gordon-Growth-Modell

1.1 Der Stellenwert der Aktie in Deutschland

1.2 Das Gordon-Growth-Modell als Dividendendiskontierungsmodell

1.3 Das Gordon-Growth-Modell: Annahmen und Herleitung

1.4 Die Bestimmung des Dividendenwachstums

1.5 Kritikpunkte und Grenzen des Gordon-Growth-Modells

2. Erweiterungen des Gordon-Growth-Modells

2.1 Lösungsansätze zu den dargestellten Problemen

2.2 Mehrstufige Modelle

2.3 Anwendungen des Modells

3. Das zugrundeliegende Unternehmensbild

3.1 Die Abbildung der Unternehmensstruktur durch Rechnungslegungsgrößen

3.1.1 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei konstant wachsendem Buchwert des Eigenkapitals pro Aktie

3.1.2 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei konstant wachsendem Gewinn pro Aktie

3.1.3 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei konstant wachsender Ausschüttungsquote

3.2 Investitionsverhalten der Unternehmen im Gordon-Growth-Modell

3.2.1 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei Investitionen in ein Projekt mit positivem Kapitalbarwert

3.2.2 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei Investitionen in ein Projekt mit Null Kapitalbarwert

3.2.3 Fallbeispiel: Die Oceangroove AG bei Investitionen in ein Projekt mit negativem Kapitalbarwert

4. Die Bedeutung des Gordon-Growth-Modells

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht das theoretische Modell des Gordon-Growth-Modells sowie das diesem zugrundeliegende Unternehmensbild unter Verwendung von exemplarischen Fallbeispielen, um dessen Anwendbarkeit und Grenzen kritisch zu hinterfragen.

  • Herleitung und mathematische Fundierung des Gordon-Growth-Modells.
  • Diskussion der Modellannahmen, insbesondere des konstanten Dividendenwachstums.
  • Analyse der Unternehmensstruktur durch verschiedene Bilanzierungsgrößen.
  • Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Investitionsvorhaben auf die Modellparameter.
  • Vergleich von Dividendenbewertung und Residual-Income-Valuation-Ansätzen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Der Stellenwert der Aktie in Deutschland

Der Stellenwert der Aktie als Anlage- und Finanzierungsinstrument hat in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre stark zugenommen und wird wohl auch auf lange Sicht in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. So betrug im Frühjahr 2000 in Deutschland die Aktienmarktkapitalisierung 82 % des Bruttoinlandsprodukts. Ende 1995 machte sie nur 22 % des Bruttoinlandsproduktes aus. Durch die Baisse der letzten drei Jahre am deutschen Aktienmarkt ging der Anteil bis Ende 2002 wieder auf 31 % zurück. Er liegt aber immer noch deutlich über dem Niveau von 1995.

Bei deutschen Unternehmen ist der Trend zur Aktienfinanzierung trotz starker Rückschläge in jüngster Vergangenheit weiterhin zunehmend. Die Aktiengesellschaft als Unternehmensform hat offensichtlich in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen.

In der Öffentlichkeit wird die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge aufgrund der Probleme in der gesetzlichen Rentenversicherung immer stärker diskutiert. Die Deutschen halten dabei nicht mehr ausschließlich an „traditionellen“ Finanzinstrumenten wie z.B. Lebensversicherungen oder der Anlage in Immobilien fest. Sie wollen vielmehr immer stärker die Chancen der Anlage in Aktien nutzen.

Die Entwicklung an den Aktienmärkten ist aber auch von geldpolitischem Interesse. Zum einen gibt sie Aufschluss über die Einschätzungen der Marktteilnehmer bezüglich der wirtschaftlichen Lage und Perspektive der Volkswirtschaft bzw. der Konjunktur. Zum anderen können Wechselwirkungen zu anderen Finanzmärkten auftreten, die die Funktionsfähigkeit des Finanzsystems und somit auch unter Umständen die Wirksamkeit der Geldpolitik beeinflussen können. So könnten beispielsweise fundamental nicht gerechtfertigte Kurssteigerungen an den Aktienmärkten durch damit verbundene Vermögenseffekte eine stark erhöhte gesamtwirtschaftliche Nachfrage auslösen. Dies wiederum kann einen Anstieg der Verbraucherpreise zur Folge haben, was das Ziel der Preisniveaustabilität beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Gordon-Growth-Modell: Einführung in das Dividendendiskontierungsmodell, Herleitung der Formel, Bestimmung des Dividendenwachstums sowie kritische Betrachtung der Modellgrenzen.

2. Erweiterungen des Gordon-Growth-Modells: Vorstellung von mehrstufigen Modellen und praktischen Lösungsansätzen zur Bewältigung der Limitationen des Basismodells.

3. Das zugrundeliegende Unternehmensbild: Eingehende Analyse der Unternehmensstruktur mittels Kennzahlen und Durchführung von Fallbeispielen zu unterschiedlichem Investitionsverhalten.

4. Die Bedeutung des Gordon-Growth-Modells: Diskussion über die praktische Relevanz des Modells für die Unternehmensbewertung und strategische Entscheidungsfindung.

Schlüsselwörter

Gordon-Growth-Modell, Aktienbewertung, Dividenden, Dividendenwachstum, Kapitalbarwert, Oceangroove AG, Unternehmensbild, Buchwert, Eigenkapitalrendite, Finanzierungsform, Investitionsprojekt, Residual-Income-Valuation, Börsenwert, Ausschüttungsquote, Rentabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gordon-Growth-Modell zur Aktienbewertung und beleuchtet das damit verbundene Bild eines Unternehmens hinsichtlich seiner Struktur und Investitionsentscheidungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der mathematischen Herleitung des Modells, der Kritik an den Modellannahmen und der Veranschaulichung durch diverse Fallbeispiele einer Modellfirma namens Oceangroove AG.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die theoretische Fundierung des Modells zu erläutern und zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen das Modell bei variierenden Unternehmensstrukturen und Investitionsprojekten anwendbar bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine Kombination aus mathematisch-theoretischer Herleitung, quantitativer Analyse durch Zahlenreihen und der Anwendung von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Herleitung des Modells, die Diskussion von Erweiterungen (mehrstufige Modelle) und eine detaillierte Analyse der Unternehmensbilder anhand verschiedener Kennzahlen-Szenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gordon-Growth-Modell, Dividendenwachstum, Eigenkapitalrendite, Kapitalbarwert und Unternehmensbewertung.

Was bedeutet das "Oceangroove AG" Fallbeispiel?

Es dient als durchgängiges, illustratives Beispielmodell, um die theoretischen Formeln auf konkrete, fiktive Geschäftsverläufe anzuwenden und die mathematischen Auswirkungen verschiedener Parameter zu visualisieren.

Wie beeinflussen Investitionen mit negativem Kapitalbarwert die Anwendbarkeit des Modells?

Die Arbeit zeigt, dass das Modell unter bestimmten Voraussetzungen sogar bei negativen Kapitalbarwerten anwendbar bleiben kann, sofern die Dividendenentwicklung den Modellannahmen weiterhin entspricht.

Welche Rolle spielt die "Clean Surplus-Relation"?

Sie dient als mathematisches Bindeglied, um den Zusammenhang zwischen Gewinnen, Dividenden und der Veränderung des Buchwerts des Eigenkapitals innerhalb des Modells darzustellen.

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Résumé des informations

Titre
Das Gordon-Growth-Modell und das ihm zugrundeliegende Unternehmensbild
Université
University of Applied Sciences - Hachenburg Castle
Note
1,3
Auteur
Diplom Betriebswirt (FH) Nico Lergenmüller (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
46
N° de catalogue
V82848
ISBN (ebook)
9783638877817
ISBN (Livre)
9783638877886
Langue
allemand
mots-clé
Gordon-Growth-Modell Unternehmensbild
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Betriebswirt (FH) Nico Lergenmüller (Auteur), 2003, Das Gordon-Growth-Modell und das ihm zugrundeliegende Unternehmensbild, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82848
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Extrait de  46  pages
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