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Erfolgsfaktoren von Kooperationen regionaler Lebensmittelhersteller

Título: Erfolgsfaktoren von Kooperationen regionaler Lebensmittelhersteller

Tesis , 2007 , 65 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplomkaufmann Florian Max Friedemann (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Resumen Extracto de texto Detalles

Mit Hinblick auf den Titel der Arbeit stellt sich daher die Frage, unter welchen Umständen kooperative Verbindungen von Herstellern regionaler Lebensmittel zu anderen Unternehmen einen Beitrag leisten können, ein den Wünschen der Konsumenten entsprechendes Angebot zu ermöglichen.
Es wird die These vertreten, dass es möglicherweise bisher noch nicht gelungen ist, eine geeignete Organisationsform in der Beschaffungs- und Vermarktungskette zu finden, die die Transaktionskosten so weit verringert, dass ein wirkungsvolles Marketing durchgeführt werden kann. Obgleich diese Arbeit nicht den Anspruch erhebt, die optimale Organisationsform zu finden, soll sie dazu beitragen, Probleme und Konsequenzen bestimmter Organisationsformen aufzuzeigen und mögliche Alternativen vorzuschlagen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

2. Stand der Forschung

3. Theoretische Grundlagen

3.1. Ausgangssituation

3. 2. Transaktionskostentheorie

4. Analyse der Organisationsformen in den Marketingbereichen

4. 1. Konsumentenbedürfnis Qualität regionaler Produkte

4. 2. Konsumentenbedürfnis Kennzeichnung regionaler Produkte

4. 2. 1. Organisationsformen in der Kommunikationspolitik

4. 2. 2. Organisationsformen in der Produktpolitik

4. 2. 2. 1. Privat durchgeführte Qualitätssicherung

4. 2. 2. 2. Qualitätssicherung durch Vergabe von Zertifikaten

4. 3. Konsumentenbedürfnis Verfügbarkeit regionaler Produkte

4. 3. 1. Organisationsformen in der Distributionspolitik

4. 4. Konsumentenbedürfnis niedrige Preise regionaler Produkte

4. 4. 1. Organisationsformen in der Preispolitik

5. Fallstudie

6. Fazit

6. 1. Diskussion der Ergebnisse

6. 2. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren von Kooperationen regionaler Lebensmittelhersteller unter Anwendung der Transaktionskostentheorie. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, welche Organisationsformen entlang der Wertschöpfungskette dazu beitragen können, Kaufbarrieren der Konsumenten abzubauen und ein wettbewerbsfähiges Angebot für den Lebensmitteleinzelhandel zu etablieren.

  • Analyse der Konsumentenbedürfnisse hinsichtlich Qualität, Kennzeichnung, Verfügbarkeit und Preis bei regionalen Produkten.
  • Untersuchung der Rolle der Transaktionskostentheorie bei der Wahl zwischen marktlicher und hierarchischer Koordination.
  • Evaluation verschiedener Qualitätssicherungs- und Distributionsinstrumente im regionalen Kontext.
  • Fallstudienbasierte Überprüfung der theoretischen Erkenntnisse anhand einer Handelskette.
  • Diskussion der Potenziale und Hemmnisse für vertikale Bindungen zwischen Erzeugern, Verarbeitern und Handel.

Auszug aus dem Buch

3. 2. Transaktionskostentheorie

Im Gegensatz zur neoklassischen Wirtschaftstheorie, die von vollkommenen Märkten ausgeht, wird versucht zu erklären, welches die Bestimmungsgründe für die organisatorische Ausgestaltung der einzelnen Teilnehmer zwischen vertikaler Integration und marktlicher Koordination sind. Entscheidendes Kriterium sind dabei die in ihrer Höhe variierenden Transaktionskosten. Kosten sind dabei nicht als periodenbezogener, monetär bewertbarer Faktorverzehr, sondern vielmehr im Sinne einer Art Nachteil zu verstehen (Picot, 1985). Die mit der Art der Organisation verbundenen Kosten sind daher das Beurteilungskriterium für Abwicklungsformen von Aufgaben.

Wie sich in dieser Arbeit zeigen wird, bestehen Transaktionskosten zu einem Großteil aus Informationskosten. Auf die einzelne Person wirkt sich der mit der Informationsgewinnung verbundene Zeitaufwand in Form von Opportunitätskosten aus. Da diese Größen aber letztlich von der einzelnen Person abhängig sind, fällt eine generelle Quantifizierung von Transaktionskosten schwer. Im Rahmen dieser Arbeit wird dem allgemeinen Vorgehen bei der Anwendung des Transaktionskostenansatzes gefolgt. Dabei werden die verschiedenen Organisationsformen anhand ihrer auftretenden Transaktionskosten miteinander verglichen. Dabei genügt eine grobe Schätzung ihrer Höhe, um eine Aussage über die relative Vorteilhaftigkeit einer Organisationsform machen zu können (Simon, 1978, S. 6).

Im Zusammenhang mit der Transaktionskostentheorie macht Williamson (1990) zwei wichtige Annahmen zum Verhalten von Menschen untereinander: Begrenzte Rationalität und Opportunismus. Er nimmt an, dass die Rationalität von Wirtschaftssubjekten intendiert rational, aber nur begrenzt ist. Aus dieser Annahme folgt, dass es bei der Schließung von Verträgen über den Austausch von Waren oder Dienstleistungen keine Vollständigkeit der Information geben kann. Diese Annahme begründet, warum es nicht möglich ist, sämtliche Handlungsoptionen und deren Konsequenzen in einem Regelwerk zu antizipieren.

Opportunismus liegt vor, wenn das eigene Interesse unter zu Zuhilfenahme von List verfolgt wird (Williamson, 1990, S. 54). In Verbindung mit der Annahme der begrenzten Rationalität können also Spielräume in Verträgen durch opportunistisches Verhalten ausgenutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich des Diskrepanz zwischen Konsumenteninteresse an Regionalität und tatsächlichem Kaufverhalten sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Stand der Forschung: Überblick über die theoretischen Grundlagen der Transaktionskostentheorie und deren Anwendung auf Marketingfragen in der Literatur.

3. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Ausgangssituation bei regionalen Produkten und tiefergehende theoretische Einführung in das Konzept der Transaktionskosten.

4. Analyse der Organisationsformen in den Marketingbereichen: Detaillierte Untersuchung der vier Säulen des Marketings hinsichtlich der Anforderungen regionaler Produkte und der geeigneten Organisationsformen.

5. Fallstudie: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes Beispiel einer regional stark agierenden Handelskette.

6. Fazit: Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung regionaler Vermarktungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Regionale Lebensmittel, Transaktionskostentheorie, Organisationsformen, Marketing, Lebensmitteleinzelhandel, Qualitätssicherung, Kennzeichnung, Verfügbarkeit, Preisstrategien, vertikale Integration, Konsumentenbedürfnisse, Kaufbarrieren, regionale Spezialitäten, Wertschöpfungskette, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie regionale Lebensmittelhersteller durch geeignete Organisationsformen ihre Marktposition stärken und ihre Produkte erfolgreich im Lebensmitteleinzelhandel platzieren können, um die Divergenz zwischen Konsumentenwunsch und tatsächlichem Kaufverhalten zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Analyse von Konsumentenbedürfnissen (Qualität, Kennzeichnung, Preis, Verfügbarkeit), die Anwendung der Transaktionskostentheorie auf diese Bereiche sowie die Ausgestaltung von Kooperationen in der Wertschöpfungskette.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, unter welchen Umständen kooperative Verbindungen von Herstellern regionaler Lebensmittel einen Beitrag leisten können, ein den Wünschen der Konsumenten entsprechendes Angebot zu ermöglichen, und welche Organisationsformen dabei die Transaktionskosten reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die institutionenökonomische Analyse, insbesondere den Transaktionskostenansatz nach Williamson, sowie eine begleitende Fallstudie eines Handelsunternehmens, um theoretische Zusammenhänge mit der Praxis zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert nacheinander die vier Marketingbereiche (Qualität, Kennzeichnung, Verfügbarkeit, Preis) und prüft, welche vertraglichen oder hierarchischen Organisationsformen jeweils geeignet sind, um auftretende Transaktionskosten und Kaufbarrieren zu minimieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Regionale Lebensmittel, Transaktionskostentheorie, Organisationsformen, Lebensmitteleinzelhandel, Vertikale Integration und Kaufbarrieren charakterisieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "privater Marke" und "geographischer Herkunftsangabe" wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da sie unterschiedliche Auswirkungen auf die Transaktionskosten hat: Private Marken erfordern hohe eigene Investitionen in die Qualitätssicherung, während geschützte geographische Angaben durch Dritte kontrolliert werden und somit andere Anforderungen an die Kooperationsstrukturen stellen.

Was besagt der im Text erwähnte "Baligh-Richartz-Effekt"?

Dieser Effekt beschreibt die Reduktion der notwendigen Kontakte zwischen Anbietern und Nachfragern durch die Einschaltung des Handels als Mittler, was die Such- und Transaktionskosten erheblich senkt.

Warum ist die "Faktorspezifität" ein so zentraler Begriff in dieser Arbeit?

Faktorspezifität bestimmt das Risiko opportunistischen Verhaltens. Hohe Spezifität erfordert eine vertragliche Absicherung (z. B. durch langfristige Lieferverträge), um den Investitionsschutz zu gewährleisten und Transaktionskosten zu kontrollieren.

Final del extracto de 65 páginas  - subir

Detalles

Título
Erfolgsfaktoren von Kooperationen regionaler Lebensmittelhersteller
Universidad
University of Passau
Calificación
1,3
Autor
Diplomkaufmann Florian Max Friedemann (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
65
No. de catálogo
V83070
ISBN (Ebook)
9783638865548
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erfolgsfaktoren Kooperationen Lebensmittelhersteller
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplomkaufmann Florian Max Friedemann (Autor), 2007, Erfolgsfaktoren von Kooperationen regionaler Lebensmittelhersteller, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83070
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