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Kritische Beurteilung ausgewählter Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Banken

Title: Kritische Beurteilung ausgewählter Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Banken

Diploma Thesis , 2006 , 96 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Liquidität, Rentabilität und Sicherheit stellen die finanzwirtschaftlichen Ziele von Kreditinstituten dar. Die Liquidität kann dabei als unabdingbare Nebenbedingung für das unternehmerische Handeln angesehen werden, weil die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit die Voraussetzung für die Erwirtschaftung von Gewinnen verkörpert. Da bei Nichterfüllung von fälligen Zahlungsverpflichtungen unmittelbar die Existenz des Kreditinstitutes bedroht ist, scheint es sinnvoll zu sein, das Liquiditätsrisiko innerhalb des Risikomanagements eines Kreditinstitutes zu betrachten und geeignete Maßnahmen zu finden, dieses Risiko minimieren. Allerdings spielte das Liquiditätsrisikomanagement in der Vergangenheit eine eher untergeordnete Rolle im Risikomanagement von Banken.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriffsabgrenzungen

2.1.1 Risiko und Liquidität

2.1.2 Liquiditätsrisiken in Banken

2.1.3 Liquiditätsrisikomanagement im Kontext des Risikophasenmodells

2.2 Entwicklungen im Liquiditätsmanagement von Banken

3 Aufsichtsrechtliche Anforderungen und gesetzliche Bestimmungen

3.1 Quantitative Anforderungen

3.2 Qualitative Anforderungen

4 Methoden im Liquiditätsrisikomanagement von Banken

4.1 Messung von Liquiditätsrisiken

4.1.1 Anforderungen an die Methoden

4.1.2 Risikomaße

4.1.3 Methoden zur Messung von Liquiditätsrisiken

4.1.3.1 Liquiditätskoeffizienten des Grundsatzes II

4.1.3.2 Risikostrukturkennzahlen

4.1.3.3 Liquiditätsablaufbilanz

4.1.3.4 Liquidity at Risk Konzept

4.1.3.5 Money at Risk Konzept

4.1.4 Beurteilung der Methoden zur Messung von Liquiditätsrisiken

4.1.4.1 Liquiditätskoeffizienten des Grundsatzes II

4.1.4.2 Risikostrukturkennzahlen

4.1.4.3 Liquiditätsablaufbilanz

4.1.4.4 Liquidity-at-Risk-Konzept

4.1.4.5 Money at Risk Konzept

4.1.5 Zusammenfassende Beurteilung

4.2 Bewertung von Liquiditätsrisiken

4.3 Steuerung von Liquiditätsrisiken

4.3.1 Methoden zur Steuerung von Liquiditätsrisiken

4.3.1.1 Aktive Steuerungsmaßnahmen und deren Instrumente

4.3.1.2 Passive Steuerungsmaßnahmen und deren Instrumente

4.3.2 Beurteilung der Methoden zur Steuerung von Liquiditätsrisiken

5 Liquiditätsrisikomanagement in der Praxis

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, aktuelle Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Banken kritisch zu analysieren und zu beurteilen. Angesichts der gestiegenen Bedeutung von Liquiditätsrisiken und der neuen Anforderungen durch die MaRisk, wird untersucht, inwieweit traditionelle und innovative Ansätze zur Bewältigung dieser Risiken geeignet sind.

  • Grundlagen des Liquiditätsrisikomanagements
  • Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen (MaRisk, Grundsatz II)
  • Methoden der Liquiditätsrisikomessung (LaR, Money at Risk)
  • Strategien zur Liquiditätsrisikosteuerung
  • Empirische Einblicke in die Bankenpraxis

Auszug aus dem Buch

4.1.3.4 Liquidity at Risk Konzept

Bei der Ermittlung des LaR kann – in Anlehnung an den VaR – zwischen drei statistischen Ansätzen unterschieden werden. Es handelt sich um den nichtparametrischen Ansatz, den parametrischen Ansatz und den semiparametrischen Ansatz. Einführend werden diese drei Ansätze kurz vorgestellt:

(1) „Der nichtparametrische Ansatz zieht die empirische Verteilung des Saldos autonomer Zahlungen als Prognoseverteilung für den zukünftigen Verlauf der Risikogröße heran.“ Nichtparametrische Verfahren zur Risikoschätzung eignen sich, wenn keine Modellvorstellung über die Verteilungen der Ausprägungen des Risikos vorliegt und sie auf einer empirischen Verteilungsfunktion basieren. Probleme im Hinblick auf die Liquiditätsrisikomessung ergeben sich jedoch daraus, dass die beobachteten Ausprägungen der Risikogröße den Wertebereich der Risikoschätzung begrenzen. Außerdem ist es nicht möglich Stressdimensionen abzubilden, da die zukünftigen Auszahlungsüberschüsse durchaus höher sein können als die in der Vergangenheit beobachteten. Somit besteht die Gefahr der Unterschätzung noch nicht vorgekommener hoher Liquiditätsanforderungen. Positiv anzumerken ist dennoch die einfache Implementierung der historischen Simulation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz des Themas Liquiditätsrisikomanagement und Erläuterung der Zielsetzung sowie der Vorgehensweise der Arbeit.

2 Grundlagen: Darstellung grundlegender Begriffe sowie Einordnung von Liquiditätsrisiken in den Risikomanagementprozess von Kreditinstituten.

3 Aufsichtsrechtliche Anforderungen und gesetzliche Bestimmungen: Überblick über quantitative Vorgaben wie den Grundsatz II sowie qualitative Anforderungen durch die MaRisk.

4 Methoden im Liquiditätsrisikomanagement von Banken: Detaillierte Untersuchung und kritische Beurteilung von Mess- und Steuerungsmethoden für Liquiditätsrisiken.

5 Liquiditätsrisikomanagement in der Praxis: Analyse der Umsetzung von Liquiditätsrisikomanagement bei ausgewählten deutschen Großbanken.

6 Fazit: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Liquiditätsrisikomanagements.

Schlüsselwörter

Liquiditätsrisiko, Risikomanagement, Banken, MaRisk, Grundsatz II, Liquiditätsrisikomessung, Liquidity at Risk, Money at Risk, Risikosteuerung, Liquidität, Zahlungsströme, Fristentransformation, Risikobewertung, Bankenaufsicht, Zahlungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse der Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten vor dem Hintergrund moderner aufsichtsrechtlicher Anforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Begriffsabgrenzung, die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (insbesondere MaRisk und Grundsatz II) sowie ein detaillierter Vergleich traditioneller und innovativer Mess- und Steuerungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Eignung verschiedener Methoden zur Liquiditätsrisikomessung und -steuerung zu bewerten und aufzuzeigen, wie Banken diese in der Praxis unter Berücksichtigung regulatorischer Vorgaben implementieren können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich theoretischer Konzepte sowie der beispielhaften Darstellung von Vorgehensweisen in Geschäftsberichten renommierter Banken.

Was sind die wesentlichen Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Messmethoden (LaR, Money at Risk), deren kritische Beurteilung sowie die Untersuchung aktiver und passiver Steuerungsmaßnahmen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Liquiditätsrisiko, MaRisk, Grundsatz II, Liquidity at Risk, Money at Risk und Risikotragfähigkeit charakterisiert.

Warum ist das "Money at Risk" Konzept innovativ?

Es betrachtet Liquiditätsrisiko als Kosten, die bei Eintritt eines Negativ-Szenarios entstehen, um Liquiditätsinkongruenzen zu schließen, und ermöglicht damit eine monetäre Bewertung.

Inwiefern beeinflussen die MaRisk die qualitative Risikobetrachtung?

Die MaRisk fordern angemessene, institutsindividuelle Systeme zur Messung, Überwachung und Kontrolle, wodurch sie den Fokus von rein quantitativen Kennzahlen hin zu einer qualitativen, prozessorientierten Risikobewertung verschieben.

Wird das Konzept von Fiedler als ausgereift betrachtet?

Nein, das Modell wird zwar als innovativer Ansatz beurteilt, gilt aber weder als ausgereift noch als in der Praxis etabliert.

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Details

Title
Kritische Beurteilung ausgewählter Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Banken
College
University of Paderborn
Grade
1,0
Author
Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Author)
Publication Year
2006
Pages
96
Catalog Number
V83109
ISBN (eBook)
9783638865692
Language
German
Tags
Kritische Beurteilung Methoden Messung Bewertung Steuerung Liquiditätsrisiken Banken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Handelslehrerin Stefanie Goder (Author), 2006, Kritische Beurteilung ausgewählter Methoden zur Messung, Bewertung und Steuerung von Liquiditätsrisiken in Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83109
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