Dass Mitarbeiter das wichtigste Kapital des Unternehmens sind, ist heute kein Geheimnis mehr und bekommt daher eine gesteigerte Bedeutung. Aus diesem Grund ist
es notwendig Mitarbeiter in das Unternehmen zu integrieren. Währenddessen nimmt
auch die interne Information und Kommunikation an Wichtigkeit zu. Information ist der
ausschlaggebende Faktor für die Einbeziehung und Motivation der Mitarbeiter. Die
Kommunikation nach innen trägt auch wesentlich zur Effizienz der Mitarbeiter bei. Mitarbeiter, welche die Ziele des Unternehmens kennen, können ihre Tätigkeit in diese
Richtung lenken.
Vor diesem Hintergrund sind Ziel und Anliegen der vorliegenden Hausarbeit, einen
Überblick über den Bereich und die Möglichkeiten der internen Unternehmenskommunikation zu geben. Im weiterem Verlauf werden verschiedene Arten der internen Unternehmenskommunikation vorgestellt. Den Abschluss bildet die Studie der Kommunikationsagentur MasterMedia Berlin, die den Stellenwert der internen Kommunikation in deutschen Unternehmen anhand Befragungen untersucht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffserklärungen
2.1 Information
2.2 Kommunikation
2.3 Unternehmenskommunikation
2.3.1 Externe Unternehmenskommunikation
2.3.2 Interne Unternehmenskommunikation
3 Arten und Ziele der internen Unternehmenskommunikation
3.1 Top-Down Information
3.2 Bottom-Up Information
3.3 Querinformation
3.4 Ziele der Top-Down und Bottom-Up Information
4 Medien der internen Unternehmenskommunikation
4.1 Printmedien
4.2 Elektronische Medien
5 Grenzen der Information
6 Studie MasterMedia Berlin
6.1 Leitgedanken für eine erfolgreiche interne Unternehmenskommunikation
7 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, einen Überblick über den Bereich und die Möglichkeiten der internen Unternehmenskommunikation zu geben, um deren Bedeutung für die Mitarbeitermotivation und Unternehmenseffizienz zu verdeutlichen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Kommunikationsarten, der entsprechenden Medienwahl und der strategischen Rolle interner Kommunikation in der Praxis.
- Grundlagen von Information und Kommunikation im betriebswirtschaftlichen Kontext
- Differenzierung zwischen Top-Down, Bottom-Up und Querinformation
- Einsatz und Bewertung von Printmedien versus elektronischen Medien
- Grenzen und Beschränkungen der Informationsweitergabe
- Empirische Erkenntnisse zum Stellenwert interner Kommunikation anhand der Studie MasterMedia Berlin
Auszug aus dem Buch
3.1 Top-Down Information
Nach Zander stellt die Information von oben nach unten (Top-Down Information) den quantitativ größten Anteil im innerbetrieblichen Ablauf dar.
Damit Betriebsangehörige Mitdenken und Mithandeln können muss jeder einzelne auf dem entsprechenden aktuellen Kenntnisstand sein. Dabei führt Zander drei wesentliche Gruppen auf, die zahlreiche Informationen für Mitarbeiter und Führungskräfte zusammenfassen: „Die erste betrifft das, was die Mitarbeiter wissen müssen, dann folgt, was sie wissen sollten und schließlich, was sie von sich aus wissen möchten.“
Zu den Mitteilungen, die ein Betriebsangehöriger wissen muss gehören vor allem Vorschriften und Verordnungen, welche die Arbeitszeit, die innerbetrieblichen Vereinbarungen und Unfallverhütungen betreffen. Auch muss jeder einzelne über alle für die Arbeit notwendigen Anweisungen die nicht nur festgesetzten Richtlinien sondern auch sinnvolle Erklärungen umfassen, informiert werden.
Informationen, die jeder wissen sollte, können beispielsweise über Mitarbeiterportale, Email oder Werkszeitschriften weitergegeben werden. Auch können Werksbesichtigungen bei Großunternehmen wesentlich dazu beitragen, dass Mitarbeiter eine engere Beziehung zum Unternehmen aufbauen und über ihren Arbeitsplatz hinaus die Möglichkeit erhalten weiteren Arbeitsabläufen kennen zulernen.
Nicht alle Wünsche lassen sich in der Gruppe „was der Mitarbeiter wissen möchte“ erfüllen aber personelle Nachrichten wie Geburten und Todesfälle, Beförderungen, Einstellungen und Entlassungen können und sollten mitgeteilt werden.
Die Informationspflicht der Unternehmensleitung bedeutet nicht, dass der Mitarbeiter in wichtigen Fragen abwarten muss, bis er von der Leitung informiert wird. Er hat sich vielmehr aus eigener Initiative um die für seine Aufgabenerfüllung notwendigen Unterlagen zu bemühen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit, Mitarbeiter als wichtigstes Kapital durch gezielte Kommunikation zu integrieren.
2 Begriffserklärungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Information, Kommunikation und Unternehmenskommunikation definiert sowie in interne und externe Kommunikation unterteilt.
3 Arten und Ziele der internen Unternehmenskommunikation: Es werden die Kategorien Top-Down, Bottom-Up und Querinformation vorgestellt sowie deren Zielsetzung, wie etwa die Steigerung der Motivation und Identifikation, erläutert.
4 Medien der internen Unternehmenskommunikation: Dieses Kapitel behandelt die Wahl zwischen Printmedien und elektronischen Medien sowie deren jeweilige Vor- und Nachteile in der Praxis.
5 Grenzen der Information: Hier werden Informationsbeschränkungen aufgezeigt, die durch Kosten, inhaltliche Sensibilität oder das Informationsverhalten der Mitarbeiter entstehen.
6 Studie MasterMedia Berlin: Dieses Kapitel stellt Ergebnisse einer Studie vor, die die strategische Rolle der internen Kommunikation in deutschen Unternehmen beleuchtet.
7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung betont, dass eine erfolgreiche interne Kommunikation von Faktoren wie Unternehmensgröße und Budget abhängt und ein strategisches Instrument zur Bewältigung des Wettbewerbs darstellt.
Schlüsselwörter
Interne Unternehmenskommunikation, Mitarbeiterinformation, Top-Down Information, Bottom-Up Information, Kommunikationsmedien, Mitarbeitermotivation, Unternehmenskultur, Strategisches Management, Kommunikationsinstrumente, Unternehmenswandel, Informationsfluss, Führungskommunikation, Dialogorientierung, MasterMedia Berlin, Betriebliche Effizienz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Bedeutung der internen Unternehmenskommunikation und deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten zählen die Definitionen von Kommunikationsarten (Top-Down/Bottom-Up), die Wahl geeigneter Kommunikationsmedien sowie die strategische Planung und die Grenzen der Informationsweitergabe.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Möglichkeiten der internen Unternehmenskommunikation zu geben und aufzuzeigen, wie diese als Instrument zur Motivation und Bindung der Mitarbeiter eingesetzt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einer spezifischen Studie (MasterMedia Berlin) zur Praxis interner Kommunikation in deutschen Großunternehmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kommunikationsarten, die Vorstellung der Kommunikationsmedien, eine Analyse der Informationsgrenzen und die Präsentation empirischer Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Interne Kommunikation, Top-Down/Bottom-Up, Mitarbeitermotivation, Kommunikationsmedien, Unternehmenswandel und strategische Unternehmensführung.
Was besagt die Studie von MasterMedia Berlin über den Stellenwert der internen Kommunikation?
Die Studie zeigt, dass PR-Manager die interne Kommunikation als ein zunehmend wichtiges strategisches Managementinstrument betrachten, wobei fast drei Viertel den Stellenwert als hoch oder sehr hoch bewerten.
Warum ist das persönliche Gespräch weiterhin von großer Bedeutung?
Das persönliche Gespräch ist ein populäres Instrument, da es Führungskräften ermöglicht, Meinungen direkt einzuholen und Fragen individuell zu beantworten, was eine bidirektionale Kommunikation fördert.
Welche Herausforderungen bei der Wahl der Medien werden genannt?
Während Printmedien für vertiefende Informationen geschätzt werden, bieten elektronische Medien Schnelligkeit und Personalisierung, erfordern jedoch die entsprechende technische Infrastruktur beim Empfänger.
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- Cornelia Mayer (Author), Filippo Tedesco (Author), 2006, Top-Down und Bottom-Up Information, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83187