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Wahlen und Wahlkämpfe in den USA

Título: Wahlen und Wahlkämpfe in den USA

Trabajo , 2007 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Política - Región: USA
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Die zunehmende Mediatisierung in allen Bereichen westlicher Politik wirft die Frage auf, inwiefern die modernen (Massen-) Medien Einfluss im Bezug auf Wahlkämpfe und Wahlverhalten ausüben können und wie schon heute die politische Praxis durch den Einfluss der Medien geprägt ist.
Die USA sind dabei ein prototypisches Beispiel für eine stark mediatisierte Kommunikationsgesellschaft, in der die Medien auch auf die Politik einen starken Druck ausüben.
So entspricht die Darstellung von Politik in den USA und in allen westlichen Demokratien immer mehr den Regeln der Medien. Politik wird inszeniert, wobei die Politik vielfach deutlich der spezifischen Logik der Medien folgt und dabei Phänomene erzeugt, von denen das hervorstechendste das der Personalisierung von Politik ist.
Gerade im US-Wahlkampf ist ein Trend zur Personalisierung deutlich zu erkennen, denn bei der Wahl werden Wahlentscheidungen sehr stark an Personen und nicht so sehr an Parteien geknüpft.
Es stellt sich dabei die Frage, welchen Einfluss die Medien im Einzelnen auf die Wahlkampfführung in den USA ausüben und auf welche Weise die mediale Politikdarstellung auf Wahlentscheidungen Einfluss nimmt. Das Gewicht der Medien ist dabei unbestritten. Medien gehören im Wahlkampf zu einer der wichtigsten Einrichtungen. Die Wahlkampfstrategien der Kandidaten und Parteien sind unmittelbar an die spezifische Logik der Medien geknüpft.
Ziel dieser Arbeit ist es, die besondere Bedeutung der Medien für die Strategien im US-amerikanischen Wahlkampf herauszustellen. Es soll gezeigt werden, welche Funktionen den Medien im Einzelnen im Wahlkampf zukommen und auf welche Weise sich die Strategien im Wahlkampf auf die besondere Rolle der Medien ausrichten.
Dabei soll auch kritisch untersucht werden, ob sich aus der zunehmenden Mediatisierung von Politik Demokratiedefizite ergeben, wie dies oft befürchtet wird.
Dazu wird in einem ersten Schritt der Fokus auf die spezielle Logik der Medien und auf das Verhältnis von Medien und Politik im Allgemeinen in den USA gelenkt. Es soll dabei insbesondere die Frage beantwortet werden, welchen Einfluss die Medien auf den Wahlkampf in den USA und auf den politischen Prozess haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Verhältnis von Medien und Politik in den USA

1.1 Die spezielle Logik der Medien und ihre Regeln im Wahlkampf

1.2 Der Einfluss der Medien auf den politischen Prozess und auf den Wahlkampf in den USA

1.2.1 Instrumentalisierung oder Abhängigkeit? Das Verhältnis von Medien und Politik

1.2.2 Funktionen und Effekte der Medien im politischen Prozess und im Wahlkampf

1.2.3 Der Medieneinfluss auf den Wahlkampf

2. Der Einfluss der Medien auf Wahlkampfstrategien im US-Wahlkampf

2.1 Medial motivierte Wahlkampfstrategien

2.1.1 Negative Campaigning

2.1.2 Personalisierung der Wahlkampfführung – candidate voting und candidate imaging

2.1.3 Professionalisierungsthese

2.1.4 Authentizitätsstrategien von Kandidaten im Wahlkampf

2.1.5 Die Fernsehduelle als Wahlkampfduelle – Polit-Entertainment

2.1.6 Zur Rolle der Medien bei der Wahlkampffinanzierung - fundraising

2.2 Zur Wirkung medial orientierter Wahlkampfführung auf den Wahlerfolg

3. „Medienbonus“ als wahlentscheidender Faktor? Zur Chance parteipolitischer Außenseiter

Schlussbemerkungen

Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die besondere Bedeutung der Medien für die Strategien im US-amerikanischen Wahlkampf zu untersuchen, die Funktionen der Medien im politischen Prozess zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, ob sich aus der Mediatisierung Demokratiedefizite ergeben.

  • Rolle der Medien im US-Wahlkampf und politischer Prozess
  • Mediale Inszenierung und Personalisierung von Politik
  • Strategische Wahlkampfmittel wie Negative Campaigning und candidate imaging
  • Professionalisierung des Wahlkampfs und Rolle der Spin Doctors
  • Einfluss von Medien auf die Wahlkampffinanzierung (fundraising)
  • Chancen parteipolitischer Außenseiter in medienzentrierten Wahlkämpfen

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Instrumentalisierung oder Abhängigkeit? Das Verhältnis von Medien und Politik

Die soeben formulierte populäre, demokratietheoretisch brisante These, nach der sich die Politik den Medien unterordnet und aus der Mediendemokratie eine Herrschaft der Medien werden lässt - wie MEYER befürchtet - soll im Folgenden kurz kritisch beleuchtet werden.

Es wird oft bei der Artikulation dieser These außer Acht gelassen, inwiefern aktives Wahlkampfmanagement auf eine von den Medien unabhängige Präsentation ausgerichtet ist. Unterwirft sich die Politik völlig den Medien? Ist die Politik von den Medien abhängig? Oder liefert die Politik den Medien die politischen Themen bereits medial aufgearbeitet, so dass die Politik die Medien instrumentalisiert?

Die Frage nach dem Einfluss der Medien auf den politischen Prozess und insbesondere auf den Wahlkampf darf nicht einseitig als Abhängigkeit der Politik von den Medien oder als Instrumentalisierung der Medien durch die Politik begriffen werden. In einer solchen Einschätzung liegt ein entscheidender Fehler. Das Verhältnis von Politik und Medien ist keine Dichotomie, kein Gegensatz. Vielmehr stellt es sich als eine wechselseitige Gegenseitigkeit dar. In neueren Forschungen zum Verhältnis von Medien und Politik dominiert die Auffassung, dass ein „Interpenetrationsverhältnis mit wechselseitigen Abhängigkeiten und Anpassungsprozessen“ besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik der zunehmenden Mediatisierung westlicher Politik und Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.

1. Das Verhältnis von Medien und Politik in den USA: Analyse der spezifischen Logik der Medien, ihrer Funktionen im politischen Prozess sowie der gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Medien und Politik.

2. Der Einfluss der Medien auf Wahlkampfstrategien im US-Wahlkampf: Untersuchung spezifischer medial motivierter Strategien wie Negative Campaigning, Personalisierung und Professionalisierung sowie deren Auswirkung auf den Wahlerfolg.

3. „Medienbonus“ als wahlentscheidender Faktor? Zur Chance parteipolitischer Außenseiter: Diskussion der Erfolgschancen von Außenseitern angesichts der hohen Kosten und der notwendigen Medienpräsenz im US-Wahlkampf.

Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Rolle der Medien im US-Wahlsystem.

Schlüsselwörter

Mediatisierung, US-Wahlkampf, Medienlogik, Personalisierung, Negative Campaigning, Professionalisierung, Candidate Imaging, Polit-Entertainment, Fundraising, Medienbonus, Wahlkampfstrategien, Politische Kommunikation, Demokratiedefizite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zentrale Rolle, die moderne Massenmedien bei der Durchführung und Strategieplanung von US-amerikanischen Wahlkämpfen einnehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Mediatisierung von Politik, die Personalisierung von Kandidaten, professionelle Kampagnenführung, Finanzierung durch Medien sowie das Machtverhältnis zwischen Medien und Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ausrichtung der Wahlkampfstrategien an der spezifischen Logik der Medien aufzuzeigen und kritisch zu prüfen, ob daraus Demokratiedefizite resultieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse aktueller medienwissenschaftlicher Fachliteratur, um die Dynamiken im US-Wahlkampf zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Logik der Medien, Einflussfaktoren wie Negative Campaigning, Image-Konstruktion, die Rolle des Fernsehens und die finanziellen Aspekte des Fundraising.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediatisierung, US-Wahlkampf, Personalisierung, Negative Campaigning, Professionalisierung und Medienbonus.

Welche Bedeutung hat das sogenannte Negative Campaigning?

Es dient dazu, das Interesse der Öffentlichkeit durch die systematische Darstellung des politischen Gegners als negativ zu erregen, um den eigenen Kandidaten zu profilieren.

Haben parteipolitische Außenseiter eine reelle Chance in diesem System?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Außenseiter aufgrund des hohen finanziellen Aufwands für Medienpräsenz und des klaren Vorteils für Amtsinhaber meist benachteiligt sind.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Wahlen und Wahlkämpfe in den USA
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Curso
Wahlen und Wahlkämpfe in den USA
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
25
No. de catálogo
V83217
ISBN (Ebook)
9783638895019
ISBN (Libro)
9783640492107
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wahlen Wahlkämpfe Wahlen Wahlkämpfe USA Wahlsystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2007, Wahlen und Wahlkämpfe in den USA, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83217
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