Personalentwicklung und Neue Verwaltungssteuerung

Wie wird das Personal beim hessischen Innenministerium auf Änderungen vorbereitet?


Hausarbeit, 2006
9 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Abkürzungsverzeichnis

2. Abgrenzung des Themas

3. Einführung der NVS im PP FFM

4. Personalentwicklungsmethoden im PP FFM
4.1 Mitarbeiterbriefe
4.2 Projektgruppe NVS
4.3 Lenkungsausschuss
4.4 Informationsveranstaltungen / Multiplikatoren
4.5 Umsetzungsprojektgruppe (Job-Rotation)
4.6 Schulungen der Umsetzungsprojektmitarbeiter
4.7 SAP-Anwenderschulungen
4.8 Ausbildung der Info-Nutzer (Kostenstellenverantwortliche)
4.9 Seminar „Outputorientierte Steuerung und Controlling“

5. Abschluss

6. Quellenverzeichnis

1. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Abgrenzung des Themas

Die Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung betrifft sämtliche Verwaltungen des Landes Hessen. Der Verfasser beleuchtet die Personalentwicklung mit Beschluss der Einführung der Neuen Verwaltungssteuerung am Beispiel des PP FFM als Behörde des Hessischen Innenministeriums.

3. Einführung der NVS im PP FFM

Mit Kabinettsbeschluss vom 14.07.1998 hat die Hessische Landesregierung eine „Grundsatzentscheidung zur Weiterentwicklung der Verwaltungsreformkonzeption des Landes Hessen für das Haushalts-, Kassen- und Rechungswesen“ getroffen.

Grund für Änderungen in der Landesverwaltung war die seit Jahren beobachtbare Misere, dass die Verwaltungen fast nie Bedarfs deckend gearbeitet haben. Die Mittel waren bereits in der Mitte eines Haushaltsjahres aufgebraucht, die Steuereinnahmen reichten zur Deckung des Haushaltes nicht mehr aus. Die Landesregierung musste neue Kredite aufnehmen.

Um die Verwaltung wirtschaftlicher zu gestalten, wurde das Projekt NVS eingeführt. Erstmalig werden die Haushaltsmittel nach Leistungen und Produkte verteilt. Das bisherige Haushalts- und Rechnungswesen, Kameralistik, wird durch die leistungsstärkere Doppik abgelöst.

Die Neue Verwaltungssteuerung soll hessenweit in allen Verwaltungen des Landes und der Kommunen eingeführt werden. Bis zum Jahr 2008 sollen sämtliche Verwaltungen nach dem Prinzip der NVS arbeiten.

Zum 01.01.2002 wurde die NVS bei der hessischen Polizei flächendeckend eingeführt.

4. Personalentwicklungsmethoden im PP FFM

Um die NVS einführen zu können, war es erforderlich, Projektstruktur und die personelle Besetzung festzulegen. Die Personalentwicklung erhält hierbei eine große Bedeutung, verfolgt sie doch das Ziel, „[…] Mitarbeiter aller hierarchischen Stufen für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren […]“.[1]

4.1 Mitarbeiterbriefe

Nach dem Beschluss der Landesregierung, die NVS bei der Polizei zum 01.01.2002 einzuführen, wurde von dem damaligen Polizeivizepräsidenten, Herrn Wolfgang Daschner, beschlossen, die Mitarbeiter des PP FFM über den Verlauf und die Hintergründe der Einführung und Umsetzung der NVS zu informieren.
Zu diesem Zweck brachte Herr Daschner in unregelmäßigen Abständen Mitarbeiterbriefe heraus. Der erste Mitarbeiterbrief wurde im April 2001 veröffentlicht. Diesem folgten bis zum heutigen Tag weitere 14 Mitarbeiterbriefe. Die Verteilung erfolgt über die internen Email-Accounts, Veröffentlichung im Intranet und Verteilung auf den Dienststellen.

4.2 Projektgruppe NVS

Bereits im Jahr 2001 wurde eine Projektgruppe im PP FFM eingerichtet. Die Projektgruppe besteht aus 3 Beamten im Hauptamt. Eine Neueinstellung wurde vorgenommen, ein Mitarbeiter wurde aus der Abteilung des Kriminaldienstes und ein Mitarbeiter aufgrund seiner Erst-Ausbildung zum Steuerfachgehilfen von der Abteilung E in die Projektgruppe versetzt

Mit der Projektleitung wurde im August 2001 EKHK Fassold betraut.

4.3 Lenkungsausschuss

Der Lenkungsausschuss wurde ebenfalls im Jahr 2001 eingerichtet. Er ist als zentrales Projektsteuerungs- und -aufsichtsgremium eingerichtet worden.

In diesem Lenkungsausschuss sind die Abteilungen des PP FFM, der Personalrat, die Schwerbehindertenvertretung und die Gleichstellungsbeauftragte vertreten.

[...]


[1] Jung, H.: Personalwirtschaft; 7. Aufl., München, Wien 2006, S. 250

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Personalentwicklung und Neue Verwaltungssteuerung
Untertitel
Wie wird das Personal beim hessischen Innenministerium auf Änderungen vorbereitet?
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
9
Katalognummer
V83241
ISBN (eBook)
9783638893589
Dateigröße
358 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalentwicklung, Neue, Verwaltungssteuerung, Personalmanagement
Arbeit zitieren
Marko Haselböck (Autor), 2006, Personalentwicklung und Neue Verwaltungssteuerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83241

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