Die Entstehung einer „Atlantic Economy“ als Voraussetzung für den Globalisierungsprozess


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

26 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historischer Kontext

3 Grundzüge der „Atlantic Economy“
3.1 Entstehung der Plantagenwirtschaft im „großen Stil“
3.2 Arbeitskräftemangel in der „neuen Welt“ und die Entstehung des transatlantischen Sklavenhandels
3.3 Europäische Kriege und deren „atlantischen“ Auswirkungen – eine „globale“ Komponente

4 Das Beispiel des Tabakhandels im 17./18. Jahrhundert

5 Wer profitierte von der Atlantic Economy?

6 „Atlantic Economy“ eine „reine“ atlantische Wirtschaftszone?

7 Schlussbetrachtung

8 Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Globalisierung – ein Begriff, der seit Ende des 20. Jahrhunderts immens diskutiert wird und ein „Allheilmittel“ zur Erklärung gegenwärtiger globaler Umstände zu sein scheint.[1] „Wie auch in vielen anderen sozialwissenschaftlichen Bereichen wird man sich darauf einigen können, daß es ´eine einzige, überall akzeptierte Definition von Globalisierung [noch, R.C.] nicht gibt`“.[2] In dieser Hausarbeit werde ich auch keine Globalisierungsdefinition mit einem allgemeinen Gültigkeitsanspruch liefern können.

Um eine grundlegende Basis für diese vorliegende Arbeit zu schaffen, wird im Folgenden die Definition der Weltwirtschaft aus zwei Gründen herangezogen. Zum einen legt die Definition der Weltwirtschaft den Schwerpunkt auf internationale Transaktionen und zum anderen kommt es dadurch zu Verflechtungen der jeweiligen Akteure. Beide Prozesse – Transaktionen und Verflechtungen - tragen meines Erachtens dem Prozesscharakter der Globalisierung Rechnung. Daher möchte ich Globalisierung definieren als einen Prozess steigender transkontinentaler wirtschaftlicher Verflechtungen, „[…] die durch internationale Transaktionen (Handel, Bewegung von Faktoren, wie z.B. (Human-)Kapital [in dieser Arbeit durch Migration umschrieben, R.C.], Arbeit, Wissen) zwischen den Märkten entstehen“.[3]

Ergänzend wirkt in diesem Bezug die Globalisierungsdefinition von Ulrich Menzel, welcher die Globalisierung auch als Prozess versteht, „[…] nämlich [als, R.C.] Intensivierung und Beschleunigung grenzüberschreitender Transaktionen bei deren gleichzeitiger räumlicher Ausdehnung“.[4]

Diese Hausarbeit, welche im Rahmen des Hauptseminars „Die erste Phase der Globalisierung von den 1830er Jahren bis 1914“ entstand, wird versuchen die Frage zu beantworten, inwieweit die Entstehung einer „Atlantic Economy“ ab dem 16./17. Jahrhundert als Voraussetzung des Globalisierungsprozesses im 19. Jahrhundert gewirkt hat[5], denn „[d]as sogenannte Zeitalter der (europäischen) Entdeckungen […] könnte man als Auftakt der Globalisierung begreifen […]“.[6]

Um dieser Frage nachzugehen, wird im Punkt 2 auf den historischen Kontext einzugehen sein, der – wie allgemein üblich – einen Überblick über jene Zeitepoche geben soll und sich aufgrund des Themas auf Europa und Amerika konzentrieren wird. Im weiteren Verlauf der Hausarbeit nimmt Punkt 3 den größten Teil in Anspruch und stellt somit auch den Hauptteil der Arbeit dar. Die Grundzüge der „Atlantic Economy“ werden dabei in drei wichtige Bereiche unterteilt: die Entstehung der Plantagenwirtschaft (Punkt 3.1), die Entstehung des Sklavenhandels (Punkt 3.2) und die „atlantischen“ Auswirkungen der europäischen Kriege (Punkt 3.3).

In Punkt 4 werde ich versuchen, zwei der zuvor eingehend dargestellten Teilbereiche der „Atlantic Economy“ in einer Art Synthese am Fallbeispiel des britischen Tabakhandels zu erläutern, um anschließend im Punkt 5 die Frage zu beantworten: Wer profitierte von der „Atlantic Economy“?

Punkt 6 stellt einen kleinen Exkurs dar und versucht andere „globale“ Elemente in die „Atlantic Economy“ „einzubetten“, indem dieser Punkt der Frage nachgeht, inwieweit die „Atlantic Economy“ eine „reine“ atlantische Wirtschaftszone war/ist.

Zum Abschluss der Hausarbeit steht mit Punkt 7 die Schlussbetrachtung, welche neben einer Zusammenfassung auch eine Antwort auf die zu Beginn der Arbeit gestellten Frage geben wird.

2 Historischer Kontext

Als 1492 Christoph Kolumbus im Auftrag der kastilischen Krone mit drei Schiffen in Richtung Westen segelte, war niemandem klar – ausgenommen Kolumbus selber – was man in diesen unbekannten Gewässern finden würde. Mit der (dokumentierten) Entdeckung des amerikanischen Kontinents, der erst Jahre nach Kolumbus´ erster Reise den Namen Amerika bekam, begann das so genannte „Zeitalter der europäischen Entdeckungen“ und somit eine Epoche, die nicht nur Jahrhunderte andauern sollte, sondern auch die Grundsteine einer atlantischen Wirtschaft legte.

Die iberischen Königreiche Portugal und Spanien schafften es mit Hilfe ihrer - zu jener Zeit sehr modernen - Marine riesige Kolonialreiche zu errichten. Das bei weitem größte Kolonialreich der Spanier überdauerte mehrere Jahrhunderte, bis es letztlich im 19. Jahrhundert im Zuge der aufkommenden Sezessionsbestrebungen Lateinamerikas auseinanderbrach und von der Weltkarte verschwand.

Die Entdeckung der „Neuen Welt“ – wie Amerika auch betitelt wurde – brachte grundlegende Veränderungen für Amerika selbst und für Europa hervor. Die Errichtung von Kolonialreichen war vor allem durch ein wichtiges Element bestimmt – überseeischer Transfer. Wobei Transfer in diesem Sinne nicht allein die Migration von Menschen bzw. Siedlern beinhaltet, sondern auch den Transport bzw. Austausch von Technologie, Kultur und Biologie einschließt.

So kamen zum Beispiel neue Nutzpflanzen wie der Mais und die Kartoffel nach Europa, wobei letztere vor allem heute ein Hauptnährstofflieferant ist. Von den Spaniern wurde das Pferd als Nutz- und Reittier in Amerika bekannt, davor kamen die Einwohner Amerikas nur zu Fuß von Punkt A zu Punkt B. Aber auch negative Dinge kamen mit den ersten Europäern nach Amerika, darunter zum Beispiel eine Krankheit, die Millionen Opfer unter der einheimischen Bevölkerung forderte und damit zu Recht als „amerikanische Pest“ bezeichnet werden könnte – die Pocken.

Im 16. und 17. Jahrhundert etablierte sich in den Kolonialreichen ein Wirtschaftssystem, welches auf Plantagenarbeit basierte. Riesige Zuckerrohr-, Tabak- und Baumwollplantagen produzierten den Rohstoff, welcher veredelt den jeweiligen an deren Handel beteiligten Nationen Millionen einbrachte. Um sich gegen den Handel anderer Konkurrenten zu wehren, führten viele Nationen Protektionsmaßnahmen ein. Die Kombination von Rohstoffen, Fertigprodukten und Protektionismus ist ein Kennzeichen für das Wirtschaftssystem des Merkantilismus. Starke Konkurrenz zwischen den Nationen führten in jenen Jahrhunderten zu offenen Konflikten – Merkantilismus und Krieg waren die bestimmenden Faktoren jener Zeit oder wie es Charles Wilson formuliert hat: „Mercantilist logic was the logic of violence in an age of violence.“[7]

Nicht nur wirtschaftlich brachte diese Zeit neue Elemente hervor, sondern auch politisch gesehen kam es zu Veränderungen. „In Westeuropa konsolidierten sich zu derselben Zeit Staaten, die […] aus mittelalterlichen Monarchien hervorgegangen waren […]“ – sogenannte Territorialstaaten.[8] Im „Westfälischen Frieden“ von 1648, der den blutigen 30jährigen Krieg beendete, wurde ein neues Prinzip der politischen Aussenpolitik angewandt, das Prinzip der staatlichen Souveränität bzw. der Nichteinmischung. Dieser Frieden „[…] wurde durch Konsens geschaffen“ – mit anderen Worten, durch gegenseitige Akzeptanz.[9]

Das 18. Jahrhundert war kein friedliches Jahrhundert, im Gegenteil. Es war vor allem geprägt durch die großen Konflikte zwischen den etablierten Kolonialmächten jener Epoche – Großbritannien, Frankreich und Spanien.[10] Die Größe der Kolonialreiche und die Tatsache, dass es sich bei allen Konfliktparteien um seefahrende Nationen handelte, brachten eine völlig neue Komponente in die Kriegsführung ein – einen „globalen“ Charakter. Es wurde nicht mehr nur auf dem europäischen Kontinent gekämpft, auch die jeweiligen Kolonien der Großmächte stellten Kriegsschauplätze dar und waren nicht minder bedeutend wie die jeweiligen europäischen Kriegsschauplätze. Spätestens das 18. Jahrhundert hatte eines offenbart, wer mit Hilfe der Marine die großen Weltmeere und damit die überseeischen Handelsrouten kontrollierte, der war in der Tat nicht nur eine Großmacht, sondern auch ein „global Player“ – eine Hegemonialmacht. Im 18. Jahrhundert gelang es einer Nation, diese Stellung einer Hegemonialmacht zu erreichen und im darauf folgenden 19. Jahrhundert zu behalten und auszubauen – Großbritannien.[11]

3 Grundzüge der „Atlantic Economy“

Die Ursprünge der „Atlantic Economy“ lassen sich mit der Errichtung der ersten europäischen Kolonialreiche in Amerika des 15./16. Jahrhunderts finden. Aber erst mit der forcierten Entwicklung des Plantagenwesens, zuerst in Südamerika, später in der Karibik und in Nordamerika ab dem beginnenden 17. Jahrhundert kann man von einer prosperierenden und „gefestigten“ atlantischen Wirtschaft sprechen.

Aus diesem Grund bildet im Rahmen dieser Hausarbeit wie zuvor bereits erwähnt das Jahr 1607 eine Zäsur – die Engländer durchbrachen mit der Gründung der ersten dauerhaften nicht-iberischen Siedlungskolonie in Amerika – Virginia – das seit 1494 existierende und auch vertraglich festgelegte iberische Siedlungsmonopol[12] auf diesem Kontinent.

Einige wichtige Faktoren charakterisierten die „Atlantic Economy“ des 17./18. Jahrhunderts. Lediglich drei dieser wichtigen Faktoren werden nachfolgend näher erläutert:

- Die Entstehung und Etablierung riesiger Plantagenwirtschaften in zwei recht unterschiedlichen Regionen Amerikas. Der landreiche Norden des Festlandkontinents und die landarme Inselwelt der Karibik.
- Die Entstehung des atlantischen Sklavenhandels, der für die Plantagenwirtschaften vor allem in der Karibik eine Grundvoraussetzung für das Plantagensystem darstellte.
- Überseehandel war nur solange sicher, wie die politische Lage stabil war. Daher ist es durchaus wichtig, die Auswirkungen von kriegerischen Konflikten auf die „Atlantic Economy“ darzustellen und aufzuzeigen, dass europäische Konflikte verstärkt ab dem 18. Jahrhundert einen „globalen“ Charakter annahmen.

Diese drei Themenkomplexe stellen gleichzeitig meines Erachtens auch drei wichtige Bestandteile der so genannten Globalisierung dar, die auch heute – mehr denn je – eine bedeutende Rolle spielen: wirtschaftlicher Einfluss (in Beziehung gebracht mit der Entstehung des Plantagensystems und der dadurch erwirtschafteten Gewinne, Punkt 3.1), Migration (hier sticht vor allem die unfreiwillige Migration hervor, der forcierte Sklavenhandel im 17./18. Jahrhundert, Punkt 3.2) und militärischer Einfluss (die Auswirkungen militärischer Konflikte in Europa auf die koloniale Welt Amerikas und seine damit verbundenen Auswirkungen auf die „Atlantic Economy“ stellen hier den Focus der Betrachtung dar, Punkt 3.3). Alle drei Bestandteile können hier als Transaktionen und Verflechtungen verstanden werden.

3.1 Entstehung der Plantagenwirtschaft im „großen Stil“

Bereits im 16. Jahrhundert errichteten die iberischen Kolonialmächte Plantagenkolonien in Amerika – die Portugiesen vornehmlich im Gebiet des heutigen Brasiliens und die Spanier in der Karibik. Dazu ist zu sagen, dass „[e]ven before the discovery of the New World, the Portuguese had already worked out a slave-based plantation system for sugar production on the islands off the coast of Africa“.[13] Auf der kleinen Atlantikinsel Madeira etablierten die Portugiesen (nicht zuletzt aufgrund des dort günstigen Klimas) weitläufige Zuckerrohrplantagen.

Erst im 17. Jahrhundert, mit der rasant steigenden Nachfrage nach Zuckererzeugnissen, kam es zu einem regelrechten Boom der Zuckerrohrplantagen. Dieser starke Aufschwung betraf vorwiegend die Regionen der Karibik und Teile Brasiliens, welche durch ihr tropisches Klima perfekte Bedingungen für die Zuckerrohrpflanze darstellten und somit zum „[…] weltgeschichtliche[m] Schwerpunkt des Kolonialismus […] zwischen der Mitte des 17. und dem Ende des 18. Jahrhunderts […]“ wurden.[14]

Das Zuckerrohr ist eine Importpflanze aus dem südlichen Europa, während Tabak eine Pflanze ist, deren Ursprung direkt in Amerika zu finden ist. Aus diesem Grund und aus der Tatsache, dass in Nordamerika ebenfalls weitläufige Plantagen angelegt wurden, erscheint es wichtig, zuerst auf die Tabakplantagen Nordamerikas einzugehen.

Die englische Kolonie Virginia mit ihrer Hauptsiedlung Jamestown steht symbolisch für den Beginn des systematischen Anbaus von Tabak und der Plantagennutzung in Nordamerika. Bereits 1607 gegründet „[…] the settlers started growing tobacco and by 1611 they were exporting it to England“.[15] Der darauf beginnende “Tabak-Boom” war immens, bereits 1617 wurden ca. 20000 lb. nach England exportiert, 1621 waren es schon 350000 lb.[16]

Nicht nur die tabakproduzierenden Kolonien profitierten von dieser Art Hochkonjunktur, auch die jeweiligen Zielländer – in diesem speziellen Beispiel England – und dort ganz besonders die Importhäfen. In Bezug auf den Tabakhandel stellt die schottische Hafenstadt Glasdow hier den Bezugspunkt dar, denn „Glasgow rose from being small port in 1700 to become one of the great commercial cities of the eighteenth-century Europe“ – „[w]ithout tobacco, Glasgow would not have reached eminence as a commercial city“.[17]

Doch bereits nach wenigen Jahrzehnten überschritt der “Tabak-Boom” um 1630 seinen Höhepunkt und die Preise für Tabak in Europa fielen allmählich. Daher suchten die Siedler bzw. Plantagenbesitzer nach Alternativen, beispielsweise nach anderen kultivierten Agrargütern, welche mindestens genauso viel Gewinn versprachen. Sie fanden dieses landwirtschaftliche Gut im Südosten Nordamerikas in der Baumwollpflanze, in der Karibik war dies die Zuckerrohpflanze.[18]

[...]


[1] Vor allem wird die Frage diskutiert, wann die Globalisierung begann. Sehr anschaulich bietet Ulrich Menzel eine Übersicht über die verschiedenen „Anfangsthesen“ der Globalisierung. Siehe hierzu Ulrich Menzel, Tausend Jahre Globalisierung im Rückblick aus der aktuellen Globalisierungsdebatte, http://www-public.tu-bs.de:8080/~umenzel/inhalt/unveroeffentlicht/Tausend_Jahre_Globalisierung.pdf (17.6.2007).

[2] Vgl. Peter Hertner, Unterschiedliche wirtschaftliche Integrationsphasen – Ein historischer Vergleich, in: Alfred Schüller, H. Jörg Thieme, (Hg.), Ordnungsprobleme der Weltwirtschaft, Stuttgart 2002, S.28-43, S. 30.

[3] Vgl. Rolf Walter, Geschichte der Weltwirtschaft – Eine Einführung, Köln 2006, S. 6.

[4] Vgl. U. Menzel, Tausend Jahre Globalisierung, S. 2.

[5] Die zeitlichen Abgrenzungen für diese Hausarbeit bilden zwei Daten, welche meines Erachtens eine Zäsur im Rahmen der „Atlantic Economy“ darstellen – 1607 brach das iberische Kolonisationsmonopol auf dem amerikanischen Kontinent zusammen, als die Engländer in Nordamerika Fuß fassten – 1776/89 markierten Wendejahre in der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Amerikas und Europas durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776-79 und der französischen Revolution 1789.

[6] Vgl. P. Hertner, Unterschiedliche wirtschaftliche Integrationsphasen, S. 31.

[7] Vgl. Charles Wilson, England´s Apprenticeship 1603-1763, London 1965, S. 64.

[8] Vgl. Jürgen Osterhammel, Niels P. Petersson, Geschichte der Globalisierung – Dimensionen, Prozesse, Epochen, 2. Aufl., München 2004, S. 35.

[9] Ebd.

[10] „Between 1689 and 1815, France and Great Britain fought seven times and were at war more than half of those years.“, siehe hierzu Brooke Hunter, Paul G. E. Clemens, The Price of War – The Mid-Atlantic Grain Trade from the Seven Years´ to the Napoleonic Wars, http://www.librarycompany.org/Economics/2003Conference/papers/peaes%20--%20hunter%20conf%20paper%2009-2003.pdf (6.8.2007), S. 1.

[11] Die Stellung einer Hegemonialmacht erreichte Großbritannien mittels seiner dominierenden Position auf den Weltmeeren, seines bis dahin weitreichenden Kolonialreiches und vor allem der beginnenden Industriellen Revolution, welche Großbritannien den ersten Platz in der „Weltwirtschaft“ im 19. Jahrhundert sicherte.

[12] Im Jahre 1494 regelten Portugal und Kastilien (das spätere Spanien) ihre Einflusszonen im sogenannten „Vertrag von Tordesillas“. Portugal bekam hierauf vertraglich teile Südamerikas zugesprochen, während Kastilien/Spanien den größten Teil des restlichen Amerikas als Einflusszone und damit als Siedlungsgebiet erhielt. Informativ nachzulesen in: Renate Pieper, Die Anfänge der Europäischen Partizipation am weltweiten Handel – Die Aktivitäten der Portugiesen und Spanier im 15. und 16. Jahrhundert, in: Friedrich Edelmayer, u.a., (Hg.), Die Geschichte des europäischen Welthandels und der wirtschaftliche Globalisierungsprozeß, München 2001, S. 33-53, S. 40ff.

[13] Vgl. Robert B. Marks, The Origins of the Modern World – A Global and Ecological Narrative, Lanham 2002, S. 82.

[14] Vgl. Jürgen Osterhammel, Kolonialismus – Geschichte, Formen, Folgen, 4. Aufl., München 2003, S. 37.

[15] Vgl. Trevor Owen Lloyd, The British Empire 1558-1995, Second Edition, Oxford 1996, S. 16.

[16] Ebd., S. 17.

[17] Vgl. Kenneth Morgan, Slavery, Atlantic Trade and the British Economy – 1660-1800, Cambridge 2000, S. 86f.

[18] Vgl. T. O. Lloyd, The British Empire, S. 22f.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Entstehung einer „Atlantic Economy“ als Voraussetzung für den Globalisierungsprozess
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Die erste Phase der Globalisierung von den 1830er Jahren bis 1914
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
26
Katalognummer
V83282
ISBN (eBook)
9783638895484
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entstehung, Voraussetzung, Globalisierungsprozess, Phase, Globalisierung, Atlantic Economy, atlantischer Dreieckshandel, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert
Arbeit zitieren
René Cremer (Autor), 2007, Die Entstehung einer „Atlantic Economy“ als Voraussetzung für den Globalisierungsprozess, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83282

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