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Einfluss des Involvements auf die Mediaplanung

Título: Einfluss des Involvements auf die Mediaplanung

Trabajo , 2002 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Pamela Premm (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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Seit am 03. November 1983 zum ersten Mal ein Werbeblock mit Persil, Blendax und Dr. Oetker über die Bildschirme flimmerte und das Nachmittagsprogramm von der Prime-Time trennte, haben rasante Entwicklungsprozesse die Kommunikationsbe-dingungen drastisch verändert. Die werbetreibenden Unternehmen haben ihre Kom-munikationsziele in einer Informationsgesellschaft zu etablieren und sich auf übersättigten Märkten durchzusetzen. Aufgrund der unüberschaubaren Medienland-schaft mit einer Vielzahl von verfügbaren Werbeträgern, hat sich mit der Mediapla-nung eine eigenständige Branche entwickelt, die sich auf die Analyse und Auswahl der Werbeträger konzentriert. Dabei hat sie sich mit einem individualisierten Kom-sum- und Rezeptionsverhalten auseinander zu setzen, welches im starken Maße vom Involvement des einzelnen beeinflusst wird.
In der vorliegenden Abhandlung werden mediarelevante Auswahlkriterien sowie ökonomische und kommunikative Rahmenbedingungen des Planungsprozesses vor-gestellt und in Hinblick auf das rezipientenabhängige Involvement analysiert. Die Unterscheidung zwischen hohem und niedrigem Involvement sowie einzelner In-volvementkomponenten steht im Vordergrund, da hierdurch die Mediennutzung und -wirkung und somit auch die Eignung der Werbeträger entscheidend mitbeeinflusst wird. Bei der Thematisierung der Zielgruppenforschung, der Medienkategorisierun-gen sowie des Werbedrucks soll deutlich werden, dass das Involvement im Rahmen der Individualisierung unverzichtbar für die Mediaplanung geworden ist und den psychologischen Aspekt der Werbeträgerauswahl darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele und Rahmenbedingungen der Mediaplanung

2.1. Informationsüberlastung

2.2. Marktdifferenzierung

3. Komponenten des Involvements

3.1. Hohes kognitives Involvement

3.2. Geringes kognitives Involvement

4. Transparenz der Medien

4.1. Berücksichtigung des Involvements in der Zielgruppenforschung

4.2. High- und Low-Involvement-Medien

5. Einfluss des Involvements auf den Werbedruck

5.1. Wiederholungswirkung von Werbung

5.2. Wiederholungswirkung bei hoch involvierten Rezipienten

5.3. Wiederholungswirkung bei gering involvierten Rezipienten

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Involvements von Konsumenten bei der strategischen Mediaplanung. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie unterschiedliche Ausprägungen des Involvements die Auswahl von Werbeträgern, die Gestaltung von Werbebotschaften und die optimale Dosierung des Werbedrucks in einem von Informationsüberlastung geprägten Marktumfeld beeinflussen.

  • Analyse der ökonomischen und kommunikativen Rahmenbedingungen moderner Mediaplanung
  • Differenzierung zwischen kognitivem, emotionalem sowie situativem Involvement
  • Bewertung von Media- und Verbraucher-Analysen zur zielgruppenspezifischen Segmentierung
  • Untersuchung der Wiederholungswirkung in Abhängigkeit vom Grad der Involvierung

Auszug aus dem Buch

3. Komponenten des Involvements

Bisher wurde in dichotomer Weise die Thematik des Involvements eingeführt, indem zwischen hohem und niedrigem Involvement unterschieden wurde. Das Involvement gilt aber vielmehr als graduell abgestufte Ich-Beteiligung, die je nach Ausprägung das Engagement des Empfängers definiert (vgl. Kroeber-Riel 1991, 98). Werbetechnisch ist mit dieser Bezeichnung der Grad der Aktivität gemeint, mit dem sich der Rezipient einer Werbebotschaft zuwendet. Den klassischen Einstellungstheorien folgend, wurde im Marketingbereich ein Konsument mit hohem Involvement vorausgesetzt, der den Produkten bzw. der Kaufentscheidung ein starkes Interesse entgegenbringt. Nach intensiver Wirkungsforschung steht allerdings fest, dass es sich beim Involvement um einen inneren Vorgang handelt, der sich von geringer bis zu hoher Ausprägung erstreckt (vgl. Neibecker 1990, 99, 100).

Das Involvement drückt die persönliche Relevanz bzw. das Interesse für eine bestimmte Thematik aus und basiert auf subjektiven Wahrnehmungsstrukturen. Durch eine bestimmte Aktivität sollen beispielsweise persönliche Motive erfüllt werden, die wiederum auf Werte basieren, welche sich im Lebensverlauf wandeln (vgl. Kroeber-Riel 1991, 98). Viele Jugendliche sind darauf bedacht, über Themen wie Musik und Modetrends Bescheid zu wissen, um in ihren Cliquen mitreden zu können. Das Motiv besteht darin, innerhalb der Gruppe akzeptiert zu werden. Sie setzen sich somit aktiv ein, um die entsprechenden Informationen zu erhalten, lesen daher aufmerksam Jugendzeitschriften wie Bravo oder konsumieren Fernsehsendungen wie Popstars. Die Motive wandeln sich im Entwicklungsprozess, so dass sich die Interessengebiete im zunehmenden Alter verlagern und neue Lebensstile kreiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Wandel der Medienlandschaft und die zunehmende Komplexität der Mediaplanung durch individualisiertes Konsumentenverhalten.

2. Ziele und Rahmenbedingungen der Mediaplanung: Dieses Kapitel erläutert, wie Informationsüberlastung und Marktsättigung den Planungsprozess erschweren und die Notwendigkeit für eine systematische Zielgruppenanalyse begründen.

3. Komponenten des Involvements: Es werden die verschiedenen Faktoren (persönliche, situative und stimulusspezifische) des Involvements definiert und die Abgrenzung zwischen hoher und geringer Ich-Beteiligung vorgenommen.

4. Transparenz der Medien: Hier wird analysiert, wie unterschiedliche Erhebungsverfahren das Involvement der Zielgruppen erfassen und welche Bedeutung dies für die Auswahl von Werbemedien hat.

5. Einfluss des Involvements auf den Werbedruck: Das Kapitel befasst sich mit der optimalen Kontaktfrequenz und der variierenden Wirkung von Wiederholungen bei hoch vs. gering involvierten Rezipienten.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass eine stärkere qualitative Analyse des Rezipienten für eine effektive Mediaplanung unumgänglich ist.

Schlüsselwörter

Mediaplanung, Involvement, Werbewirkung, Informationsüberlastung, Konsumentenverhalten, Werbedruck, Zielgruppenforschung, Media-Analyse, Marktsegmentierung, Werbeträger, Kaufentscheidung, Werbebotschaft, Rezipient, Konditionierung, Mediaplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss des Involvements (der Ich-Beteiligung) der Konsumenten auf die strategische Mediaplanung und die damit verbundene Auswahl sowie den Einsatz von Werbeträgern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Informationsüberlastung, die Methoden der Zielgruppen- und Werbeträgerforschung sowie die psychologischen Faktoren, die den Werbedruck und die Wiederholungswirkung steuern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Mediaplaner das komplexe Konstrukt des Involvements in ihre Strategien integrieren können, um trotz hoher Streuverluste und einer "Blackbox"-Rezipient eine effektive Werbeansprache zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine fundierte Literaturanalyse und greift auf anerkannte werbepsychologische und marktanalytische Theorien von Experten wie Kroeber-Riel, Esch und Unger zurück, um das Involvement-Konstrukt theoretisch herzuleiten und praxisbezogen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Involvement-Komponenten, die Evaluierung gängiger Marktanalyse-Instrumente (Media-Analyse, AWA, VA) sowie die Analyse der Wirkung von Werbedruck auf unterschiedliche Rezipientengruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe umfassen neben dem Kernbegriff Involvement auch Mediaplanung, Werbedruck, Wiederholungswirkung, Informationsüberlastung und Zielgruppenanalyse.

Warum spielt die Informationsüberlastung eine so entscheidende Rolle für Mediaplaner?

Da Konsumenten nur eine begrenzte Menge an Informationen aufnehmen können, führt die Überlastung zu selektiver Wahrnehmung. Mediaplaner müssen daher verstehen, wie sie durch das richtige Involvement-Profil und passgenaue Medien die Aufmerksamkeit der Zielgruppe überhaupt erreichen können.

Welchen Unterschied macht es für die Planung, ob ein Medium ein hohes oder geringes Involvement auslöst?

High-Involvement-Medien erfordern eine sachorientierte, informative Werbegestaltung, da der Rezipient aktiv Informationen verarbeitet. Bei Low-Involvement-Medien hingegen ist eine emotionale, erlebnisbetonte Konditionierung zielführender, da der Rezipient die Werbung nur passiv konsumiert.

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Detalles

Título
Einfluss des Involvements auf die Mediaplanung
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Institut für Film- und Fernsehwissenschaft)
Calificación
1,3
Autor
Pamela Premm (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
24
No. de catálogo
V8334
ISBN (Ebook)
9783638153263
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einfluss Involvements Mediaplanung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pamela Premm (Autor), 2002, Einfluss des Involvements auf die Mediaplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8334
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