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Aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung im Rahmen internationaler Schulleistungsvergleiche

Gemeinsam Probleme lösen! Das "Fächerübergreifende Lernen" mit dem Schwerpunkt "Problemlösendes Lernen" in Zusammenhang mit PISA. Erkenntnisse - Fakten - Hilfestellungen

Title: Aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung im Rahmen internationaler Schulleistungsvergleiche

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Carolin Duda (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

a) Warum bietet sich das Thema für einen Elternabend an?
Die vorliegende Ausarbeitung ist in Form eines Vortrages vor einer Elternschaft zum Thema „Aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung im Rahmen internationaler Schulleistungsvergleiche“ formuliert. Aufgrund der umfassenden Dimensionen, die diese Thematik beinhaltet, wird es in dem Vortrag vorrangig um das „Fächerübergreifende Lernen“ mit dem Schwerpunkt „Problemlösendes Lernen“ gehen. So lautet der Titel des Vortrags „Gemeinsam Probleme lösen! Das „Fächerübergreifende Lernen“ mit dem Schwerpunkt „Problemlösendes Lernen“ in Zusammenhang mit PISA. Erkenntnisse – Fakten – Hilfestellungen“. Diesen Titel habe ich aus vielerlei Gründen gewählt. Der Ausspruch „Gemeinsam Probleme lösen!“ soll den Eltern verdeutlichen, dass es bei dem Erwerb von Problemlösekompetenzen nicht allein um Fertigkeiten geht, die in der Schule vermittelt werden, sondern auch um eine Vielzahl von anderen Faktoren. Ich möchte die Eltern damit darauf hinweisen, dass auch sie sich an der Förderung der Problemlösekompetenzen ihrer Kinder aktiv beteiligen können. Aus diesem Grund habe ich mich auch für die Schlagworte „Erkenntnisse – Fakten – Hilfestellungen“ entschieden. Der Zusammenhang mit PISA ist meiner Meinung nach ebenfalls sehr bedeutsam. So kann den Eltern verdeutlicht werden, wie die Problemlösekompetenz bei PISA definiert wird, und wie die deutschen Schüler bei PISA 2003 abgeschlossen haben. Hinzu kommt, dass der Begriff PISA jedem geläufig ist, da er in den Medien nach den ersten Veröffentlichungen der Pisa-Studie zu großem Wirbel geführt hat. Mit Hilfe des Vortrags möchte ich die Eltern darüber aufklären, was bei PISA in Bezug auf das Problemlösen getestet wurde, und sie so etwas eingehender über die Studie, gerade im Hinblick auf das Problemlösen, zu informieren, als es beispielsweise das Fernsehen als Medium gewährleisten kann.
Der Vortrag ist für die Elternschaft einer Realschule konzipiert. Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass allen Eltern die wissenschaftlichen Ausdrücke und Fremdworte geläufig sind, habe ich versucht, mich möglichst leicht verständlich auszudrücken und Fremdworte zu erklären.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

a) Warum bietet sich das Thema für einen Elternabend an?

b) Der Elternvortrag

1. Begrüßung

2. Hervorhebung der Untersuchungskomponente „Fächerübergreifendes Lernen“ mit dem Schwerpunkt „Problemlösendes Lernen“

2.1 Algorithmische Problemlösungen

2.2 Heuristische Problemlösungen

2.3 Der Begriff des „Problemlösens“ in der kognitiven Psychologie

2.4 Der Vergleich von Experten und Novizen („Anfängern“) bei der Auseinandersetzung mit Problemen

2.5 Wege und Hilfestellungen zur Förderung von Problemlösekompetenz und Problemlösestrategien

2.6 Auswahl von Möglichkeiten um den Erwerb und die Förderung von Problemlösekompetenz im Unterricht und Zuhause zu gewährleisten

2.6.1 Schaffen von Problemsituationen im natürlichen Kontext

2.6.2 Verbessern der Qualität von Verständnisfragen

3. Der Kompetenzbegriff bei PISA

3.1 Fächerübergreifende Kompetenzen als Gegenstand von PISA

c) Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Eltern in einem informativen Vortrag die Bedeutung des fächerübergreifenden, problemlösenden Lernens im Kontext der PISA-Studie näherzubringen und ihnen konkrete Hilfestellungen zur aktiven Förderung dieser Kompetenzen bei ihren Kindern zu geben.

  • Kognitive und psychologische Grundlagen des Problemlösens
  • Unterscheidung zwischen algorithmischen und heuristischen Lösungsstrategien
  • Vergleich von Experten- und Novizen-Denkweisen
  • Förderung von Problemlösekompetenzen im häuslichen und schulischen Umfeld
  • Einordnung und Definition von Problemlösekompetenz im Rahmen von PISA

Auszug aus dem Buch

2.1 Algorithmische Problemlösungen

Wenn man beispielsweise einen Kuchen backt und sich hierbei genau an die Anweisungen des Rezeptes hält, wendet man eine algorithmische Lösungsmethode an. Mit anderen Worten ist ein Algorithmus eine Strategie, die eine Problemlösung garantierten kann, wenn die durch sie spezifizierten Regeln genau beachtet werden. Bei Schülern führt das Einsetzen von algorithmischen Strategien oft zu Schwierigkeiten. Es scheint, also ob sie zufallsbedingt abwechselnd den einen und den anderen Weg versuchen. Obwohl sie auf diesem Weg die richtige Lösung finden könnten, kann es passieren, dass sie nicht ausreichend Verständnis gewonnen haben, warum der „richtige“ Weg von ihnen überhaupt beschritten wurde.

Bei der Anwendung eines Algorithmus ist die richtige Lösung garantiert, weil damit alle theoretischen möglichen Wege zum Ziel berücksichtigt werden. Man kann einen Algorithmus zum Beispiel für die Lösung eines Anagrams verwenden. Ein Anagram ist eine sinnlos erscheinende Buchstabenfolge, aus der sich ein sinnvolles Wort bilden lässt (z.B. „BLO“)

Zusammenfassung der Kapitel

a) Warum bietet sich das Thema für einen Elternabend an?: Diese Einleitung erläutert die Konzeption der Arbeit als Vortrag für eine Elternschaft und begründet die Relevanz des Themas Problemlösen im PISA-Kontext.

b) Der Elternvortrag: Dieser Abschnitt umfasst die Begrüßung und die inhaltliche Einführung in die Problematik des Lernens und der Wissensanwendung.

1. Begrüßung: Eine kurze Ansprache, die den Anlass und die Gliederung des geplanten Elternvortrags darlegt.

2. Hervorhebung der Untersuchungskomponente „Fächerübergreifendes Lernen“ mit dem Schwerpunkt „Problemlösendes Lernen“: Definition des Problemlösens als kognitiver Prozess, der über fachspezifische Grenzen hinausgeht.

2.1 Algorithmische Problemlösungen: Erklärung von Algorithmen als regelgeleitete Strategien, die zwar eine Lösung garantieren, aber oft zu geringem Verständnis führen.

2.2 Heuristische Problemlösungen: Darstellung von Heuristiken als intelligente Abkürzungen und Faustregeln für den Alltag.

2.3 Der Begriff des „Problemlösens“ in der kognitiven Psychologie: Definition des Problemlösens aus psychologischer Sicht mit den verschiedenen Phasen nach George Pólya.

2.4 Der Vergleich von Experten und Novizen („Anfängern“) bei der Auseinandersetzung mit Problemen: Analyse der Unterschiede in Wissen, Schemata und kognitiver Kontrolle zwischen Experten und Anfängern.

2.5 Wege und Hilfestellungen zur Förderung von Problemlösekompetenz und Problemlösestrategien: Identifikation der Merkmale guter Problemlöser und Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Förderansätzen.

2.6 Auswahl von Möglichkeiten um den Erwerb und die Förderung von Problemlösekompetenz im Unterricht und Zuhause zu gewährleisten: Darstellung praktischer Vorgehensweisen zur Stärkung der Problemlösekompetenz.

2.6.1 Schaffen von Problemsituationen im natürlichen Kontext: Diskussion über den Einsatz von Medien und spielerischen Kontexten zur Lernaktivierung.

2.6.2 Verbessern der Qualität von Verständnisfragen: Erläuterung des Erkundungstrainings zur Förderung aktiven Fragens durch Schüler.

3. Der Kompetenzbegriff bei PISA: Erörterung der PISA-spezifischen Definition von Kompetenz, die realitätsnahe Anwendungsfähigkeiten fokussiert.

3.1 Fächerübergreifende Kompetenzen als Gegenstand von PISA: Darstellung, wie PISA fächerübergreifende Problemlösekompetenzen misst und bewertet.

c) Resümee: Reflexion über die Eignung des Vortragsformats für den Austausch zwischen Schule und Elternhaus.

Schlüsselwörter

Problemlösendes Lernen, PISA-Studie, Fächerübergreifendes Lernen, Kognitive Psychologie, Algorithmische Problemlösung, Heuristische Problemlösung, Experten-Novizen-Vergleich, Problemlösekompetenz, Bildungsstandards, Lernstrategien, Erkundungstraining, Verständnisfragen, Selbstreguliertes Lernen, Pädagogische Psychologie, Basiskompetenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung, wobei der Fokus auf dem „fächerübergreifenden“ und „problemlösenden“ Lernen im Zusammenhang mit internationalen Schulleistungsvergleichen wie PISA liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen des Problemlösens, der Vergleich zwischen algorithmischen und heuristischen Strategien sowie die praktische Förderung dieser Kompetenzen bei Schülern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Vermittlung von Erkenntnissen und Hilfestellungen für Eltern, damit diese ihre Kinder gezielt in ihrer Problemlösekompetenz unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Forschungsergebnisse der Pädagogischen und Kognitiven Psychologie sowie Analysen der PISA-Studien-Berichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Problemlösens, den Vergleich von Experten- und Novizen-Denkweisen sowie praktische Ansätze für Unterricht und Elternhaus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Problemlösekompetenz, PISA, Heuristiken, Expertenwissen und kognitive Prozesse charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Algorithmen und Heuristiken eine so wichtige Rolle?

Diese Unterscheidung verdeutlicht, dass starre Lösungswege (Algorithmen) nicht immer zu einem tiefen Verständnis führen, während Heuristiken flexiblere, alltagsrelevante Strategien darstellen.

Welchen Stellenwert nimmt die Förderung des „Fragenstellens“ bei Schülern ein?

Das gezielte Training von Verständnisfragen ist essenziell, da es die Schüler dazu anregt, aktiv Informationen zu konstruieren, anstatt diese lediglich passiv aufzunehmen.

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Details

Title
Aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung im Rahmen internationaler Schulleistungsvergleiche
Subtitle
Gemeinsam Probleme lösen! Das "Fächerübergreifende Lernen" mit dem Schwerpunkt "Problemlösendes Lernen" in Zusammenhang mit PISA. Erkenntnisse - Fakten - Hilfestellungen
College
University of Vechta
Grade
2,0
Author
Carolin Duda (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V83551
ISBN (eBook)
9783638037495
ISBN (Book)
9783638935180
Language
German
Tags
Aktuelle Konzepte Lehr-Lernforschung Rahmen Schulleistungsvergleiche fächerübergreifend lernen fächerübergreifendes Lernen problemlösendes Lernen PISA Lehrforschung Lernforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Duda (Author), 2007, Aktuelle Konzepte der Lehr-Lernforschung im Rahmen internationaler Schulleistungsvergleiche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83551
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