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Zur Problematik der PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung vor und nach dem EU-Plebiszit

Eine kritisch-empirische politikwissenschaftliche Untersuchung am Fallbeispiel des EU-Beitritts Ungarns

Title: Zur Problematik der PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung vor und nach dem EU-Plebiszit

Doctoral Thesis / Dissertation , 2005 , 276 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dr. Christoph Themel (Author)

Politics - Region: Eastern Europe
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Summary Excerpt Details

Die These, dass der Beitritt der Republik Ungarn zur Europäischen Union Maß-nahmen zur Förderung des Europabewusstseins der ungarischen Bevölkerung von Seiten der ungarischen Regierung und der EU erforderte, bildet den Ausgangspunkt dieser Arbeit. Mit der Methode der kritisch-empirischen-Politikforschung werden zunächst die politische Entwicklung Ungarns und der EU bis zum EU-Beitritt dargelegt und vor dem Hintergrund der neofunktionalistischen, föderalistischen und intergourvernementalistischen Integrationstheorien beleuchtet. Der Integrationsprozess erforderte einen erhöhten Kommunikationsaufwand von Seiten der ungarischen Regierung und der EU, um das Europabewusstsein der Ungarn vor dem EU-Plebiszit zu stärken. Mittels leitfadengestützter Expertengespräche mit Journalisten, Botschaftsangehörigen, Regierungsvertretern und Wirtschaftstreibenden wurden die Maßnahmen zur Förderung des Europabewusstseins der Ungarn von Seiten der an der Integration Ungarns in die EU beteiligten Parteien untersucht und im Lichte aktueller quantitativer Sekundärdaten relativiert.
Anhand dieser Untersuchung konnte aufgezeigt werden, dass die Thesen der neofunktionalistischen Integrationstheorie am Fallbeispiel des ungarischen EU-Beitritts zu Tage traten. Angesichts der rückläufigen Zustimmungsrate zur EU in der ungarischen Bevölkerung bestehen Gründe anzunehmen, dass sowohl die EU als auch die ungarischen Regierungen es versäumt haben, mittels gezielter PR-Maßnahmen den Ungarn das friedensstiftende und wohlstandsfördernde Projekt „Europäische Union“ näher zu bringen. So es politischer Wille ist, das Europabewusstsein der Ungarn zu stärken, erscheinen groß angelegte PR-Kampagnen in denen die EU kommuniziert wird, unumgänglich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort ................................................................................................... 1

2 Einleitung ............................................................................................... 3

2.1 Fragestellungen ....................................................................................... 3

2.1.1 Forschungsfragenbeantwortung ...................................................... 4

2.2 Inhaltliche Vorgehensweise ..................................................................... 5

2.3 Methoden ................................................................................................. 6

3 Integrationstheorien .............................................................................. 8

3.1 Terminologische Grundlagen ................................................................... 8

3.1.1 Definition Demokratie ...................................................................... 8

3.2 Zum Begriff der europäischen Integration .............................................. 10

3.2.1 Integration als gemeinsame politische Entscheidungsfindung .................................................................. 11

3.3 Integrationstheorien ............................................................................... 11

3.3.1 Föderalismus: „The federal idea of Europe" .................................. 12

3.3.2 Neo-Funktionalismus ..................................................................... 16

3.3.3 Intergouvernementalismus ............................................................. 20

3.4 Zusammenfassung ................................................................................ 25

4 Ungarns politischer Weg nach der Wende 1989 bis Ende 2004 ................................................................. 27

4.1 Vier Wahlen und vier Regierungen seit 1990 ........................................ 36

4.2 Erste freie Wahl 1990 ............................................................................ 36

4.3 Zweite freie Wahl 1994 .......................................................................... 38

4.4 Dritte freie Wahl 1998 ............................................................................ 40

4.5 Vierte freie Wahl 2002 ........................................................................... 43

4.6 EU – Plebiszit 2003 ............................................................................... 44

4.7 EU – Beitritt 2004 ................................................................................... 48

4.8 EU – Parlamentswahlen ........................................................................ 49

4.9 Weitere wichtige politische Entwicklungen in Ungarn ....................................................................... 51

4.9.1 Statusgesetz sowie Plebiszit über Staatsbürgerschaft und private Krankenhäuser ........................................... 52

4.9.2 EU-Verfassung von Ungarn ratifiziert ............................................ 56

4.9.3 Visegrád Gruppe ............................................................................ 56

4.10 Statistisches Datenmaterial ................................................................... 57

4.10.1 Wie stark sind die Ungarn in Politik interessiert: ............................ 57

4.10.2 Wie stark vertrauen die Ungarn ihrem Parlament? ........................ 58

4.10.3 Wie stark vertrauen die Ungarn ihren Politikern? ........................... 59

4.10.4 In welcher Partei sind die Ungarn Mitglied? ................................... 60

4.10.5 Haben die Ungarn in den letzten 12 Monaten ein Volksbegehren unterschrieben? ........................................................................................... 61

4.10.6 Wie zufrieden sind die Ungarn mit ihrem nationalen Parlament? ................................................................................. 62

4.10.7 Wie stark ist das Vertrauen der Ungarn in das Europäische Parlament ......................................................................... 63

4.11 Zusammenfassung ................................................................................ 63

5 Entstehung, Entwicklung und Vertiefung der EU bis Ende 2004 .......................................................................... 66

5.1 Der Weg zum Europa der Institutionen .................................................. 66

5.2 Vom ERP zur EWG ............................................................................... 67

5.2.1 Grundsteinlegung der Europäischen Union ................................... 68

5.2.2 Die Römischen Verträge ................................................................ 73

5.3 Der Weg nach Maastricht ...................................................................... 74

5.4 Die Gründung der Europäischen Union ................................................. 82

5.4.1 Neue Dynamik – Gründe und Motive ............................................. 83

5.4.2 Struktur der Europäischen Union ................................................... 85

5.5 Von der EG der Zwölf zur EU der Fünfzehn .......................................... 88

5.6 Vertrag von Amsterdam und Vertrag von Nizza ..................................... 90

5.6.1 Vertrag von Amsterdam ................................................................. 90

5.6.2 Vertrag von Nizza .......................................................................... 91

5.7 Europäischer Rat in Lissabon 2000 ....................................................... 94

5.8 Erklärung von Laeken 2001 ................................................................... 95

5.9 Einführung der Einheitswährung Euro ................................................... 98

5.10 Europäischer Rat in Brüssel 2002 ......................................................... 98

5.11 Europäischer Rat in Kopenhagen 2002 ................................................. 99

5.12 Europäischer Rat in Thessaloniki 2003................................................ 100

5.13 Europäischer Rat in Brüssel 2004 ....................................................... 103

5.14 Zusammenfassung .............................................................................. 105

6 EU-Osterweiterung: Heranführung an den Beitritt unter besonderer Berücksichtigung Ungarns ........................................................................... 107

6.1 Ungarns Interessen am Beitritt zur Europäischen Union ............................................................................ 107

6.1.1 Politische Motive .......................................................................... 107

6.1.2 Wirtschaftliche Gründe ................................................................ 108

6.1.3 Soziale Überlegungen ................................................................. 110

6.2 Hoffnungen und Skepsis – Die Erwartungen der Ungarn, Polen und Tschechen an eine EU-Mitgliedschaft .................................................................... 111

6.3 Motive der Europäischen Union für eine Ostpolitik .............................. 115

6.4 Anfänge einer Ostpolitik: Hilfe und Handel oder das „PHARE-Programm“ ..................................................................... 118

6.5 Das Europaabkommen – oder die Unterstützung durch Handel und Politischen Dialog ................................................... 121

6.5.1 Eine Bilanz über das Europaabkommen ...................................... 123

6.6 Herausbildung einer Heranführungsstrategie ...................................... 124

6.7 Einstieg in die eigentliche Beitrittsphase .............................................. 127

6.8 Agenda 2000 ....................................................................................... 128

6.8.1 Inhalte und Ziele der intensivierten Heranführungsstrategie: SPAR (Stratégie de Pré-adhésion Renforcée) ...................................................................... 130

6.8.2 Methoden der Heranführungsstrategie ........................................ 132

6.9 Entscheidende Etappen der Kommission in der Agenda 2000 zum Beitrittsantrag Ungarns (AVIS) .................................................................................... 134

6.9.1 Charakteristika des Verhandlungsverlaufs................................... 135

6.10 Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Ungarn – der „Screening-Prozess“ ...................................................................... 136

6.10.1 Die eigentlichen Beitrittsverhandlungen ....................................... 138

6.11 Anstatt einer Zusammenfassung: Die Herausforderungen der Osterweiterung ........................................ 139

7 Politische Öffentlichkeitsarbeit – PR ............................................... 142

7.1 Zum Begriff Öffentlichkeitsarbeit .......................................................... 142

7.2 Öffentlichkeitsarbeit vs. Propaganda ................................................... 148

7.3 Politische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit ............................ 149

7.4 Öffentlichkeitsarbeit als Instrument der Öffentlichmachung von Interessen ...................................................... 151

7.5 Anpassung und Ausgleich der Interessen – Öffentlichkeitsarbeit als zweiseitiger Kommunikationsprozess .................................................. 157

7.6 Öffentlichkeitsarbeit und die Integration von Interessen ..................................................................... 160

7.7 Der Politiker als Kommunikator ............................................................ 161

7.7.1 Integration über den Politiker ....................................................... 162

7.7.2 Politiker als Repräsentanten ihrer Partei ..................................... 163

7.8 Zusammenfassung .............................................................................. 163

8 Qualitative Sozialforschung .............................................................. 165

8.1 Forschungsfragen ................................................................................ 165

8.2 Kritisch-empirische Politikforschung .................................................... 166

8.3 Befragung ............................................................................................ 168

8.3.1 Leitfaden für die Interviews .......................................................... 171

8.4 Kriterien der Wissenschaftlichkeit ........................................................ 172

8.4.1 Sind Antworten Fakte oder Artefakte? ......................................... 173

8.5 Auswertung der Experteninterviews .................................................... 175

8.5.1 Auswertung der Forschungs-Frage: Welche Gründe sprachen aus ungarischer Regierungssicht für einen EU-Beitritt und welche dagegen? ................................................................................ 177

8.5.2 Auswertung der Forschungs-Frage: Welche Regierungsmaßnahmen zur Förderung des Europazuspruchs gab es vor dem Plebiszit? Welche Argumente wurden thematisiert? Hinterfragung der Gründe in den Regierungsmaßnahmen. .............................................................................................. 178

8.5.3 Auswertung der Forschungs-Frage: Welche Gründe sprachen aus ungarischer Bevölkerungssicht für einen Beitritt und welche dagegen ......................................................................................... 179

8.5.4 Auswertung der Forschungs-Frage: Welche ungarischen Regierungsmaßnahmen gibt/gab es nach dem Plebiszit? Welche Argumente werden/wurden thematisiert? .......................................................... 180

8.5.5 Auswertung der Forschungs-Frage: Welche Möglichkeiten von Seiten der Regierung und der EU bestehen, um dieses Bewusstsein zu verstärken bzw. beizubehalten .............................................................. 181

8.5.6 Auswertung der Forschungs-Frage: Was bedeutet Europabewusstsein ............................................................. 181

8.6 Zusammenfassung .............................................................................. 183

9 Ergebnisse quantitativer Studien bezüglich des Europabewusstseins der Ungarn ..................................................... 184

9.1 Rechtliche Grundlagen der Volksabstimmung ..................................... 184

9.2 Ergebnis der Volksabstimmung am 12. April 2003 .............................. 185

9.2.1 Ergebnis der Abstimmung nach Komitat ...................................... 186

9.3 Studien über das jetzige Europabewusstsein der Ungarn ................... 187

9.4 Zusammenfassung .............................................................................. 191

10 Resümee ............................................................................................. 192

11 Literatur- und Quellenverzeichnis .................................................... 201

12 Anhang .................................................................................................... I

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch-empirisch die PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung und der EU im Kontext des ungarischen EU-Beitritts. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie durch Öffentlichkeitsarbeit das Europabewusstsein der ungarischen Bevölkerung vor und nach dem EU-Plebiszit 2003 gefördert wurde und welche Rolle dabei Integrationstheorien sowie die politische Kommunikation spielten.

  • Politische Integrationstheorien (Föderalismus, Neofunktionalismus, Intergouvernementalismus)
  • Der politische Wandel in Ungarn von 1989 bis 2004
  • Die Rolle politischer Öffentlichkeitsarbeit (PR) bei der EU-Integration
  • Empirische Analyse mittels Experteninterviews und Sekundärdaten zum Europabewusstsein der Ungarn

Auszug aus dem Buch

Die zentrale Rolle des Nationalstaates

Nationalstaaten können sich je nach eigenem (politischen) Interesse in der internationalen Konkurrenz um Macht, Einfluss und Ansehen sehr aggressiv verhalten und eine imperiale Eroberungspolitik betreiben. Genauso kann dies bei der europäischen Integration geschehen. HOFFMANN sieht den historischen Prozess der Integration erst durch die einschneidenden Erlebnisse des zweiten Weltkriegs ermöglicht. Unter dieser Bedingung haben die europäischen Regierungen ihre Interessen neu definiert und sich partiell angenähert. Um der ökonomischen Schwächung und dem politischen Bedeutungsverlust gegenüber den USA entgegen zu wirken, wurde die vormals ablehnende Haltung gegenüber der Integration aufgegeben und ein gemeinsamer Markt mit gemeinsamen politischen Institutionen errichtet.

Die europäische Integration war einerseits durch Abkoppelung von den USA und der NATO bestimmt und andererseits war es eine Möglichkeit auch nicht von „außen“ kontrolliert zu werden. Von diesem Spannungsverhältnis zwischen atlantischer Kooperation und der Eigenständigkeit Westeuropas war die Integration gekennzeichnet.

Die intergouvernementale Perspektive betont mithin die historischen Kontextbedingungen, die Führungskraft nationaler Politiker, aber auch die Kontingenz ihrer Entscheidungen. Alle drei Aspekte kristallisierten sich im Konzept des „nationalen Interesses“. Das nationale Interesse ist für HOFFMANN dadurch bestimmt, wie die Staatsmänner und Außenpolitiker die nationale Situation eines Landes wahrnehmen und interpretieren und – hierauf bezogen – entsprechende politische Strategien des Unsicherheitsmanagements formulieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und dankt den Personen, die zur Entstehung der Dissertation beigetragen haben.

2 Einleitung: Darstellung der Forschungsfrage, des Untersuchungsgegenstands (PR-Maßnahmen vor und nach dem EU-Beitritt) und der methodischen Vorgehensweise.

3 Integrationstheorien: Theoretische Auseinandersetzung mit Föderalismus, Neofunktionalismus und Intergouvernementalismus als Erklärungsmodelle für die europäische Integration.

4 Ungarns politischer Weg nach der Wende 1989 bis Ende 2004: Historischer Überblick über die politische Transformation Ungarns und die Entwicklung hin zum EU-Beitritt.

5 Entstehung, Entwicklung und Vertiefung der EU bis Ende 2004: Präsentation der europäischen Einigungsgeschichte von den Anfängen bis zur Osterweiterung.

6 EU-Osterweiterung: Heranführung an den Beitritt unter besonderer Berücksichtigung Ungarns: Analyse der Beitrittsstrategien, Verhandlungsprozesse und spezifischen Bedingungen für Ungarn.

7 Politische Öffentlichkeitsarbeit – PR: Theoretische Definition von PR und deren Bedeutung und Anwendung im politischen System.

8 Qualitative Sozialforschung: Darstellung des empirischen Teils, der angewandten Methoden und der Durchführung von Experteninterviews.

9 Ergebnisse quantitativer Studien bezüglich des Europabewusstseins der Ungarn: Auswertung statistischer Daten, insbesondere des Referendums und aktueller Umfragen.

10 Resümee: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Ungarn, Europäische Union, EU-Beitritt, Osterweiterung, Öffentlichkeitsarbeit, Politische Kommunikation, Europabewusstsein, Integrationstheorien, Transformation, Politikwissenschaft, Referendum, Expertengespräche, Politische PR, Systemwandel, Demokratisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Maßnahmen der ungarischen Regierung und der EU, um das Europabewusstsein der ungarischen Bevölkerung im Vorfeld und nach dem EU-Beitritt zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder sind die Theorie der europäischen Integration, die politische Geschichte Ungarns seit 1989, die EU-Osterweiterung sowie die Rolle politischer Öffentlichkeitsarbeit in diesem Prozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage befasst sich damit, inwiefern die ungarische Regierung und die EU es versäumt haben, durch gezielte PR-Maßnahmen das Europabewusstsein zu stärken, und wie sich dieses nach dem Beitritt entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Methodenmix aus vergleichender Literaturanalyse, qualitativer Sozialforschung (leitfadenzentrierte Experteninterviews) und der Analyse quantitativer Sekundärdaten (z.B. Eurobarometer) angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Integrationstheorien), eine historische Analyse Ungarns, die Geschichte der EU, die Analyse der Beitrittsprozesse sowie eine detaillierte empirische Auswertung der Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie EU-Integration, Ungarn, Öffentlichkeitsarbeit, politische Kommunikation, Transformationsprozess und Europabewusstsein charakterisieren.

Welche spezifische Erkenntnis liefert die Untersuchung zum ungarischen EU-Beitritt?

Die Studie zeigt, dass der ungarische EU-Beitritt zwar auf breiter politischer Basis unterstützt wurde, die Bevölkerung jedoch durch eine wenig effektive Kommunikationsstrategie nur unzureichend auf die Konsequenzen vorbereitet wurde, was zu Enttäuschung und geringer Wahlbeteiligung führte.

Wie bewerten die Experten die PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung?

Die Experten bewerten die Maßnahmen weitgehend kritisch; sie werden oft als zu spät begonnen, ineffizient und zu wenig bürgernah beschrieben, wobei das Handeln der Regierung stark von einer "das ist sowieso klar"-Haltung geprägt war.

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Details

Title
Zur Problematik der PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung vor und nach dem EU-Plebiszit
Subtitle
Eine kritisch-empirische politikwissenschaftliche Untersuchung am Fallbeispiel des EU-Beitritts Ungarns
College
University of Vienna  (Institut für Politikwissenschaft)
Grade
1
Author
Dr. Christoph Themel (Author)
Publication Year
2005
Pages
276
Catalog Number
V83800
ISBN (eBook)
9783638043106
ISBN (Book)
9783638940597
Language
German
Tags
Problematik PR-Maßnahmen Regierung EU-Plebiszit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Christoph Themel (Author), 2005, Zur Problematik der PR-Maßnahmen der ungarischen Regierung vor und nach dem EU-Plebiszit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83800
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