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Symphony 1 The Lord of the Rings, Johan de Meijs musikalische Umsetzung des Originaltextes von J.R.R. Tolkien

Title: Symphony 1 The Lord of the Rings, Johan de Meijs musikalische Umsetzung des Originaltextes von J.R.R. Tolkien

Diploma Thesis , 2001 , 68 Pages , Grade: 2 +

Autor:in: Tim Heringhaus (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Vor etwa zwei Jahren teilte der Notenwart des symphonischen Blasorchesters des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ein Werk mit Namen "The Lord of the Rings" von Johan de Meij aus. Ich selber wußte nur von einem Buch, das J.R.R. Tolkien geschrieben hat, kannte aber weder den Inhalt dieses Buches, noch die Symphonie. Dirigent Professor Trommer führte uns mit intensivster Probenarbeit langsam aber stetig an das Werk heran, das dann auch von uns in Solingen und Hilden zur Aufführung gebracht wurde. Die Symphonie machte bei mir einen gewaltigen Eindruck, und ich begann zu hinterfragen, was ich eigentlich in diesem Werk für eine Rolle spielte.
Meine Stimme war das erste Altsaxophon, und mir wurde zusätzlich die Ehre zuteil, als Sopransaxophonist auch den wichtigsten Part im dritten Satz "Gollum" zu übernehmen.1
Nachdem ich mir einige Aufnahmen von verschiedenen namhaften Orchestern kaufte, und schließlich auch das Buch von J.R.R. Tolkien mehrfach las, fiel mir auf, daß Johan de Meij nicht nur "irgendeine" Symphonie mit dem mehr oder weniger "zufälligen" Titel "The Lord of the Rings" komponiert hat. Vielmehr erkannte ich anfangs zwar nur Stellen, bei näherer Betrachtung aber auch ganze Passagen, die exakt das unterstützten, was ich mir beim Lesen des Buches vorstellte. Die Idee, meine ersten Eindrücke als musikwissenschaftliche Arbeit genauer zu hinterfragen, lag also nahe.
Im folgenden liegen Ihnen die Ergebnisse meiner Untersuchungen vor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Johan de Meij, der Komponist / J.R.R. Tolkien, der Autor

1.1. Biographie von Johan de Meij

1.2. Biographie von J.R.R. Tolkien

2. Symphony 1 ´The Lord of the Rings´

2.1. Inhaltsangabe des Buches von J.R.R. Tolkien

2.2. Einige Worte über die Komposition

2.3. Gliederung mit Inhaltsangaben:

2.3.1. Gandalf - The Wizard

2.3.2. Lothlórien - The Elvenwood

2.3.3. Gollum - Sméagol

2.3.4. Journey in the dark

a) The Mines of Moria

b) The Bridge of Khazad - Dûm

2.3.5. Hobbits

3. Die Komposition in Bezug auf den Originaltext von J.R.R. Tolkien

3.1. Gandalf - The Wizard

3.2. Lothlórien - The Elvenwood

3.3. Gollum - Sméagol

3.4. Journey in the dark

a) The Mines of Moria

b) The Bridge of Khazad - Dûm

3.5. Hobbits

4. Résumée

4.1. Résumée

4.2. Schlußwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die musikalische Umsetzung von J.R.R. Tolkiens Roman "The Lord of the Rings" in der gleichnamigen ersten Symphonie des Komponisten Johan de Meij. Ziel ist es, die narrative Struktur des literarischen Vorbilds mit der kompositorischen Gestaltung und Orchestrierung der fünf Sätze in Beziehung zu setzen.

  • Biografische Hintergründe zu Johan de Meij und J.R.R. Tolkien
  • Detaillierte Analyse der fünf Sätze der Symphonie
  • Relation zwischen musikalischer Rhythmik, Tonartwahl und literarischen Vorlagen
  • Untersuchung der motivischen Verarbeitung von Charakteren wie Gandalf, Gollum und den Hobbits

Auszug aus dem Buch

3.1. Gandalf - The Wizard

Der Graue, wie Gandalf in seinem Orden heißt, ist ein mächtiger und erhabener Zauberer, der schon mehrere hundert Jahre alt sein muß. Gandalf scheint die ganze Geschichte von Mittelerde selbst mitbekommen zu haben, denn er erzählt im Buch oft von Ereignissen, die ihm widerfahren sind, welche die Welt schon fast vergessen hat. Ihm selbst sieht man die Jahrhunderte nicht an – er ist zwar alt, aber aus seiner Erscheinung läßt sich fast schließen, daß die Jahrzehnte mehr wie Tage an ihm vorbeiziehen.

Eröffnet wird der Satz und damit auch die Symphonie durch ein respekteinflößendes Thema, das genau seine Person beschreibt. Ein fanfarenartiger Auftakt, und plötzlich ist er da, ganz „Maestoso“, wie es in der Partitur steht. Er erscheint in der Symphonie wie im Buch unerwartet und ohne große Ankündigung. Immer zieht er bescheiden und ungewollt alle Aufmerksamkeit auf sich und füllt durch sein ehrfurchtgebendes Wesen den Raum.

Johan de Meij läßt die kompletten Sätze der Waldhörner, Trompeten und Posaunen die Symphonie eröffnen. Ein Klang, der allein schon durch seine Instrumentation ankündigend wirkt. Trompeten und Posaunen werden schon seit Jahrhunderten als Signal benutzt, daß ein Herrscher naht, oder ein Ritus oder eine heilige Zeremonie folgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Johan de Meij, der Komponist / J.R.R. Tolkien, der Autor: Dieses Kapitel liefert biografische Einblicke in das Leben und Schaffen des niederländischen Komponisten Johan de Meij sowie des britischen Autors J.R.R. Tolkien.

2. Symphony 1 ´The Lord of the Rings´: Hier wird der Inhalt des Romans kurz zusammengefasst und die Entstehung sowie die Struktur der fünfsätzigen Symphonie erläutert.

3. Die Komposition in Bezug auf den Originaltext von J.R.R. Tolkien: Das Kernkapitel analysiert detailliert, wie spezifische Aspekte der Literatur in musikalische Motive, Rhythmen und Instrumentierungen umgesetzt wurden.

4. Résumée: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und einer persönlichen Reflexion des Autors ab.

Schlüsselwörter

Johan de Meij, J.R.R. Tolkien, The Lord of the Rings, Symphonie, Filmmusik, Blasorchester, Gandalf, Gollum, Hobbits, Mittelerde, Orchestrierung, Musikwissenschaft, Literaturverfilmung, Motivik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die erste Symphonie des Komponisten Johan de Meij, die auf J.R.R. Tolkiens Roman "The Lord of the Rings" basiert, und untersucht deren textbezogene Kompositionsweise.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die musikalische Darstellung literarischer Charaktere, die Orchestrierung epischer Szenen und die methodische Umsetzung einer literarischen Vorlage in ein symphonisches Blasorchesterwerk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Übereinstimmungen und die dramaturgische Verknüpfung zwischen Tolkiens Erzählwelt und de Meijs musikalischer Ausgestaltung nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen musikwissenschaftlichen Ansatz, der deskriptive Analysen der Partitur mit inhaltlichen Vergleichen der Romanvorlage und musiktheoretischen Erklärungen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Werke sowie eine detaillierte, satzweise Analyse, wobei jeder Satz der Symphonie auf seinen Bezug zum Roman hin untersucht wird.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind unter anderem musikalische Narrativik, Charakterisierung durch Skalen (z.B. Gollum-Skala), Instrumentation und die Rolle der Blasmusik in der zeitgenössischen Literaturadaptation.

Wie interpretiert der Autor die "Gollum-Skala"?

Der Autor sieht in der von de Meij kreierten Skala mit ihren dissonanten Intervallen die schizophrene und diabolische Natur der Figur Gollum musikalisch perfekt abgebildet.

Warum wählt der Komponist eine andere Reihenfolge der Sätze als im Buch?

Laut der Analyse dient diese bewusste Vertauschung der Sätze dem Ziel, ein in sich geschlossenes und dramatisches musikalisches Klangbild zu schaffen, das über die bloße chronologische Nachzählung des Buchinhalts hinausgeht.

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Details

Title
Symphony 1 The Lord of the Rings, Johan de Meijs musikalische Umsetzung des Originaltextes von J.R.R. Tolkien
College
University of Music Duesseldorf  (Musikwissenschaftliches Institut der RSH)
Grade
2 +
Author
Tim Heringhaus (Author)
Publication Year
2001
Pages
68
Catalog Number
V8389
ISBN (eBook)
9783638153690
Language
German
Tags
Symphony Lord Rings Johan Meijs Umsetzung Originaltextes Tolkien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Heringhaus (Author), 2001, Symphony 1 The Lord of the Rings, Johan de Meijs musikalische Umsetzung des Originaltextes von J.R.R. Tolkien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8389
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