Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Musicology - Miscellaneous

Felix Mendelssohn Bartholdy. Musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“ Op. 70 und den „Motetten“ Op. 69

Title: Felix Mendelssohn Bartholdy. Musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“ Op. 70 und den „Motetten“ Op. 69

Thesis (M.A.) , 2007 , 88 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag.art. Mario Andric (Author)

Musicology - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Diplomarbeit „Felix Mendelssohn Bartholdy: Musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium Elias Op. 70 und den Motetten Op. 69“ von Mario Andrić beleuchtet einen Ausschnitt der Chormusik Mendelssohns. Im Hauptteil dieser Arbeit stehen die Analysen von zwei Chören aus dem „Elias“ (Nr. 22 und Nr. 24) und von zwei Motetten aus Op. 69 (Nr. 1 und Nr. 2). Die Analysen sind unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Harmonik, der Akkordverbindungen und Tonart-Beziehungen, von formalen Gegebenheiten und des Wort-Ton-Verhältnisses erstellt. Sie werden mit vergleichenden Anmerkungen abgerundet, die das Verhältnis der Musiksprache Mendelssohns zu der zweier im 19. Jahrhundert sehr präsenten Persönlichkeiten – Händel und Palestrina – behandeln. Kurze musikgeschichtliche Überblicke über Oratorium und Motette leiten jeweils die Analysen der Mendelssohnschen Stücke, die diesen Gattungen angehören, ein. Diese Überblicke sind auf die geschichtlichen Zeiträume fokussiert, die für die analysierten Werke von Wichtigkeit sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Felix Mendelssohn Bartholdy – ein gnadenreiches Leben?

3. Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“

3.1 Überblick über die Oratoriumsgeschichte

3.1.1 Definition

3.1.2 Das deutsche Oratorium im 18. Jahrhundert

3.1.3 Das deutsche Oratorium in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

3.1.4 Das deutsche Oratorium vom Ende des 18. Jahrhunderts bis Ende des 19. Jahrhunderts

3.2 Die Entstehungsgeschichte des Oratoriums „Elias“

3.2.1 Der Prophet Elias

3.3 Analyse des Chores Nr. 22 „Fürchte dich nicht“

3.3.1 Allgemeine Analyse

3.3.2 Harmonische Analyse des Chores Nr. 22 „Fürchte dich nicht“

3.4 Analyse des Chores Nr. 24 „Wehe ihm, er muss sterben“

3.4.1 Allgemeine Analyse

3.4.2 Harmonische Analyse des Chores Nr. 24 „Wehe ihm, er muss sterben“

3.4.3 Vergleichende Bemerkungen zu den Chören Nr. 22 und Nr. 24

4. Analyse ausgewählter Motetten aus Op. 69

4.1 Über die Geschichte der Motette

4.1.1 Definition

4.1.2 Die Motette im 15. und 16. Jahrhundert

4.1.3 Die Motette des 17. und 18. Jahrhunderts

4.1.4 Die Motette im 19. Jahrhundert

4.2 Die Entstehungsgeschichte der Motetten Op. 69

4.3 Analyse der Motette Op. 69 Nr. 1 „Herr, nun lässest du“

4.3.1 Allgemeine Analyse

4.3.2 Harmonische Analyse der Motette Op. 69 Nr. 1 „Herr, nun lässest du“

4.4 Analyse der Motette Op. 69 Nr. 2 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“

4.4.1 Allgemeine Analyse

4.4.2 Harmonische Analyse der Motette Op. 69 Nr. 2 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“

4.4.3 Vergleichende Bemerkungen zu den Motetten Op. 69, Nr. 1 und Nr. 2

5. Vergleichende Betrachtungen zu Chören aus „Elias“ und Motetten Op.69 Nr.1 und Nr. 2

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine detaillierte musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ und seinen „Motetten op. 69“ einen Beitrag zur Mendelssohn-Forschung zu leisten, wobei der Schwerpunkt auf der analytischen Auseinandersetzung mit der Musik selbst und deren kompositorischer Struktur liegt.

  • Musikalische Analyse von Oratorien-Chören („Elias“).
  • Strukturanalyse von Motetten (Op. 69).
  • Untersuchung harmonischer und formaler Aspekte.
  • Vergleichende Betrachtung der Werkgruppen unter Einbeziehung historischer Vorbilder (z.B. Händel, Palestrina).
  • Erforschung des historischen und gattungsspezifischen Kontextes im 19. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Allgemeine Analyse

Der zweite Teil des Oratoriums beginnt mit einer Mahnung an das Volk Israel in der Arie „Höre, Israel“, in welcher dem Volk die Zuwendung zu Jahwe ans Herz gelegt wird. Anschließend wird Jahwe selbst zitiert mit „Ich, ich bin euer Tröster“; er verspricht Schutz und Hilfe. Eine Antwort auf die Zuwendung Jahwes, im zweiten Teil des Eröffnungsteiles, kommt im Chor „Fürchte dich nicht“ zum Ausdruck; hier wird ebenfalls ein Gotteswort zitiert. Zu achten ist auch die textliche Verklammerung der Sätze; ein Teil aus der Textvorlage der Eröffnungsarie wird im Chor in veränderter Form (Zusammenhang der Aussagen Gottes: in der Arie „ich bin dein Gott, ich stärke dich“, im Chor Nr.22 „ich bin mit dir, ich helfe dir“) wiederholt.

Die Textvorlage des Eröffnungsteils, sowohl der Arie als auch des Chores, entstammt, mit Ausnahme der Fuge im Chor Nr. 22, den Jesaja-Versen des Alten Testaments. Die Worte des A-Teiles des Chores „Fürchte dich nicht“ findet man im Kapitel 41 des Jesaja-Buches; die textliche Grundlage der Fuge (B-Teil) kommt aus dem Psalm 91.

Die Übergänge zwischen den Sätzen der Eröffnung sind fließend; jener von der Arie zum Chor wird mit dem Motiv der punktierten Achteln geschaffen, das am Schluss der zweiten Arie vorbereitend zum Chor überleitet; der genaue Übergang ist durch das Trompeten- und Hornsignal auf dem Ton h gekennzeichnet. Durch die Wiederholung des Tones h wird die tonzentrale Modulation von H-Dur zum G-Dur eingeleitet; das Tonartenverhältnis H-Dur/G-Dur lässt eine für das 19. Jahrhundert charakteristische Eigenschaft der harmonischen Beziehungen erkennen: die Großterzverwandschaft.

Der Aufbau des Chores ist dreiteilig; das textliche Modell ist A – B, mit einer Wiederholung des A-Teiles im Teil A`. Musikalisch stellt der Chor eine dreiteilige Liedform dar: Teil A T. 1 – 33 G-Dur, Teil B T. 35 – 77 e-Moll, Teil A` T. 86 – 117 G-Dur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation, durch detaillierte musikalische Analysen von Mendelssohns Werken einen Beitrag zur Forschung zu leisten und sich analytisch mit dessen Musik auseinanderzusetzen.

2. Felix Mendelssohn Bartholdy – ein gnadenreiches Leben?: Dieses Kapitel beleuchtet Mendelssohns Leben im Kontext seiner Zeit, seiner Bildung und seiner Familiengeschichte, um das oft verzerrte Bild des Komponisten in der Mendelssohn-Forschung zu korrigieren.

3. Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“: Es erfolgt eine geschichtliche Einordnung des Oratoriums, gefolgt von einer tiefgehenden formalen und harmonischen Analyse spezifischer Chöre („Fürchte dich nicht“, „Wehe ihm, er muss sterben“).

4. Analyse ausgewählter Motetten aus Op. 69: Nach einem Abriss der Motettengeschichte und der Entstehung von Op. 69 analysiert der Autor die Stücke „Herr, nun lässest du“ und „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ formal und harmonisch.

5. Vergleichende Betrachtungen zu Chören aus „Elias“ und Motetten Op.69 Nr.1 und Nr. 2: Hier werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Werkgruppen gegenübergestellt und auf die jeweils unterschiedliche kompositorische Zielsetzung hin untersucht.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Felix Mendelssohn Bartholdy, Oratorium Elias, Motetten op. 69, musikalische Analyse, Tonsatz, Harmonik, Struktur, Chormusik, 19. Jahrhundert, Kirchenmusik, Palestrina-Stil, Formanalyse, Kontrapunkt, Gottesvertrauen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit widmet sich der musikalischen Analyse ausgewählter Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, speziell aus dem Oratorium „Elias“ und den „Motetten op. 69“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit untersucht formale, harmonische und satztechnische Aspekte dieser Werke und stellt sie in den historischen Kontext der Entwicklung von Oratorium und Motette im 19. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte musikanalytische Auseinandersetzung mit Mendelssohns Chormusik, um über biografische und allgemeine Aspekte hinaus ein tieferes Verständnis seiner kompositorischen Arbeit zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt musikwissenschaftliche Analysemethoden, insbesondere formale Strukturanalysen sowie harmonische Analysen unter Verwendung fachspezifischer Notation (Funktionstheorie).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit ausgewählten Chören aus dem „Elias“ sowie den Motetten aus Opus 69, jeweils ergänzt durch historisch-kontextuelle Informationen und vergleichende Betrachtungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem musikalische Analyse, formale Struktur, Harmonik, Satztechnik, Oratorium, Motette, Mendelssohn-Forschung und der Bezug zu historischen Vorbildern wie Händel oder Palestrina.

Warum spielt die Oratoriumsgeschichte im Kapitel 3 eine Rolle?

Das Kapitel ordnet das Werk „Elias“ historisch ein, um zu zeigen, wie Mendelssohn formale Traditionen mit den Anforderungen und Strömungen des 19. Jahrhunderts verband.

Was ist das Ergebnis der vergleichenden Betrachtung in Kapitel 5?

Der Autor stellt fest, dass Mendelssohns künstlerischer Zugang zu den Oratorien und den Motetten unterschiedlich ist, bedingt durch den jeweiligen Einsatzkontext – Konzertsaal versus Gottesdienst.

Excerpt out of 88 pages  - scroll top

Details

Title
Felix Mendelssohn Bartholdy. Musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“ Op. 70 und den „Motetten“ Op. 69
College
University of Music and Performing Arts Vienna  (Institut Anton Bruckner)
Grade
1
Author
Mag.art. Mario Andric (Author)
Publication Year
2007
Pages
88
Catalog Number
V84058
ISBN (eBook)
9783638878449
ISBN (Book)
9783638878623
Language
German
Tags
Felix Mendelssohn Bartholdy Musikalische Analyse Stücke Oratorium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag.art. Mario Andric (Author), 2007, Felix Mendelssohn Bartholdy. Musikalische Analyse ausgewählter Stücke aus dem Oratorium „Elias“ Op. 70 und den „Motetten“ Op. 69, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84058
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  88  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint