Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Titel: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Hausarbeit , 2007 , 29 Seiten , Note: 2

Autor:in: Stefanie Erwig (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorwort

Bei sexueller Belästigung geht es primär um eine sensible gefühlsbetonte Angelegenheit, die eine massive Herabwürdigung des Persönlichkeitsrechts darstellt. Frauen sind überdurchschnittlich von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betroffen, wenn sie sich beruflich noch nicht etabliert haben und sich in einem Abhängigkeitsverhältnis wie zum Beispiel in einer Ausbildung oder Probezeit befinden. Die Diskussionen zum Thema „sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ handeln meist von den Definitionen und Grenzfällen. Des Weiteren wird darüber debattiert, dass sexuelle Belästigung eine Einzelerscheinung sei und von überempfindlichen Frauen als Mittel zum Zweck missbraucht würde, damit diese sich an Männern rächen könnten. Die Belästigungen werden bagatellisiert, umgedeutet, verleugnet und verniedlichst. Die Gefühle der Frauen werden als überempfindlich, humorlos oder als prüde herabgewürdigt. In der Wirklichkeit sieht es jedoch anders aus. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist überall da gegenwärtig, wo Frauen und Männer zusammenarbeiten und es kommt immer noch viel zu häufig vor. Das Problem der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz verschafft sich durch die erstmals 1990 durchgeführte Meinungsforschung des Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, mit dem erschreckenden Resultat, dass 72% aller berufstätigen Frauen eine Konfrontation mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz haben oder hatten, eine hohe Brisanz. Es wird eine Materie behandelt, die von Verlegenheit, Unsicherheit, Angst und Scham und folglich auch von Verdrängungen geprägt ist. Viele der betroffenen Frauen meinen, sie müssten damit alleine zu Recht kommen. Im Gegenzug ist häufig Hilflosigkeit und Abwehr eine Reaktion der Personalverantwortlichen auf das Thema.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Begriffsklärung und Grundlagen

1.1. Was ist Belästigung?

1.2. Was ist sexuelle Belästigung?

1.3. Wie häufig sind sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz?

1.4. Personenkonstellation in Belästigungssituationen

1.4.1. Wer sind die Belästiger?

1.4.2. Wer wird belästigt?

1.5. Welche Ursachen haben sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

1.6. Was sind die Folgen sexueller Belästigungen?

1.7. Präventive Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

2. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

2.1. Historischer Exkurs zur Entstehung des AGG´s in Bezug auf sexuelle Belästigung

2.2. Was ist das AGG und wen schützt es?

2.3. Die Formen der Benachteiligung des AGG´s

2.4. Die Beweislast

3. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des AGG´s

3.1. Fiktive Fallbeispiele zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz

3.2. Definition von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz laut AGG

3.3. Welche Rechte hat ein Mitarbeit und welche Rechtsfolgen treten in Kraft bei Verstoß gegen § 3 Absatz 4 AGG?

3.4. Welche Rechte und Pflichten hat ein Arbeitgeber nach dem AGG?

3.5. Akuelle kritische Erfahrungen mit dem AGG

3.6. Politiken/Ausführungen/Reglungen zur sexuellen Belästigung im internationalen Vergleich

4. Resümee

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht das Phänomen der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz sowie deren Ursachen und Folgen im Kontext des seit 2006 in Kraft getretenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Ziel ist es, den rechtlichen Schutzrahmen für Betroffene aufzuzeigen und die praktische Anwendbarkeit sowie die Effektivität des AGG im Berufsalltag kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definitionen zu sexueller Belästigung
  • Strukturelle Ursachen und psychologische sowie berufliche Auswirkungen auf Betroffene
  • Anwendungsbereich und rechtliche Instrumente des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
  • Praktische Erfahrungen und kritische Würdigung der Wirksamkeit des AGG
  • Internationaler Vergleich gesetzlicher Regelungen

Auszug aus dem Buch

1.1. Was ist Belästigung?

Unter Belästigung ist ein grundloses und anhaltendes Interesse des Täters zu verstehen einem Opfer gegen seinen Willen Schaden zu zufügen. Ausschlaggebend ist hierbei, dass das Oper sich von den lästigen Verhaltensweisen des Täters eingeschränkt fühlt oder gar Schaden davon trägt. Der Täter praktiziert jenes Verhalten zum Beispiel durch Anrempeln, Beleidigungen, Entwürdigungen, Erniedrigungen oder aufdringlichem Ansprechen auf der Straße.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz ein und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Fragestellungen der Hausarbeit.

1. Begriffsklärung und Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Belästigung sowie sexuelle Belästigung, analysiert deren Häufigkeit und Ursachen und beleuchtet die psychologischen sowie beruflichen Folgen für die Opfer.

2. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz: Hier wird der historische Kontext der Entstehung des AGG beleuchtet, sein Schutzbereich definiert und die verschiedenen Formen der Benachteiligung sowie die Beweislastregelung erläutert.

3. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des AGG´s: Dieses Kapitel veranschaulicht den gesetzlichen Rahmen anhand fiktiver Fallbeispiele, definiert die sexuelle Belästigung laut AGG und klärt die Rechte und Pflichten von Mitarbeitern und Arbeitgebern.

4. Resümee: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung des AGG sowie den Bedarf an weiterführenden Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Sexuelle Belästigung, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG, Arbeitsplatz, Diskriminierung, Arbeitnehmerrechte, Machtmissbrauch, Prävention, Beschwerderecht, Beweislast, Gleichbehandlung, Arbeitgeberpflichten, sexuelle Erpressung, Geschlechterverhältnis, Gewalt am Arbeitsplatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Thema der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und untersucht, wie das 2006 eingeführte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dazu beiträgt, betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Definition von Belästigung, der Analyse von Ursachen und Folgen für die Opfer sowie einer detaillierten juristischen Einordnung der Rechte und Pflichten im Rahmen des AGG.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, was sexuelle Belästigung genau beinhaltet und wie Betroffene mithilfe des AGG rechtlich gegen Übergriffe vorgehen können, während gleichzeitig die Grenzen des Gesetzes in der Praxis kritisch reflektiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung verschiedener Studien zum Phänomen der sexuellen Belästigung und der juristischen Auseinandersetzung mit dem Wortlaut und der praktischen Anwendung des AGG.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die rechtliche Analyse des AGG und eine praxisnahe Betrachtung durch fiktive Fallbeispiele sowie den Vergleich mit internationalen Regelungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen sexuelle Belästigung, AGG, Diskriminierungsverbot, Arbeitsrecht, Machtmissbrauch, Arbeitgeberpflichten und Präventionsmaßnahmen.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen einem harmlosen Flirt und sexueller Belästigung?

Die Autorin nutzt drei fiktive Fallbeispiele, um zu verdeutlichen, dass eine vertrauensvolle Interaktion zwischen Kollegen im Gegensatz zu einer demütigenden oder grenzüberschreitenden Handlung steht, die die Würde einer Person verletzt.

Warum gibt es laut Autorin trotz des AGG bisher nur wenige Klagen?

Die Autorin vermutet, dass bei den Betroffenen Hemmungen, Unsicherheit und Scham eine große Rolle spielen und das Gesetz zudem noch nicht lange genug existiert, um sich in der betrieblichen Praxis vollständig zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes
Hochschule
Hochschule Hannover  (Sozialwesen (Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik))
Veranstaltung
Was ist „Gleichberechtigung“?
Note
2
Autor
Stefanie Erwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V84209
ISBN (eBook)
9783638002462
ISBN (Buch)
9783638911054
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sexuelle Belästigung Arbeitsplatz Kontext Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Erwig (Autor:in), 2007, Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz im Kontext des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84209
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  29  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum