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Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien

Titel: Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien

Diplomarbeit , 2007 , 120 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Wirtschaftsinformatiker Hermann Hutter (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Modellbasierte Software-Entwicklung wird als die neue Form der Entwicklung
von Software-Systemen gepriesen. Die Evolution des Software-Systems findet auf
der abstrakten Ebene der Modelle statt. Diese erlaubt, analog zu den klassischen
Quellcode-Dateien, das Ablegen von Zwischenständen in Versionen.
Fragestellungen an eine aus einzelnen Versionen entstandene Historie gibt es viele.
An die Analysemöglichkeit ist jedoch die Voraussetzung geknüpft, dass die Nachverfolgbarkeit
einzelner Modellelemente über diese Historie hinweg gewährleistet sein
muss.
An dieser Stelle setzt die vorliegende Diplomarbeit an. Im Rahmen dieser wird
die Nachverfolgbarkeit einzelner Modellelemente auf Basis von Differenzwerkzeugen
realisiert. Ferner wird durch ein eigens konzipiertes Framework die Möglichkeit geboten,
eine Historie zu erfassen und aus unterschiedlichen Fragestellungen heraus
analysieren zu können. Als Anwendungsfälle verstanden, umfasst die Arbeit die Definition
und die detaillierte Betrachtung von neun Analysemöglichkeiten.
Eine praktische Umsetzung des Frameworks erfolgt mit dem Fokus auf vier repräsentativen Anwendungsfällen in Form eines Werkzeugprototypen. Als Plug-in
für die Eclipse IDE entworfen, stellt er eine graphische Visualisierungskomponente
und Benutzerschnittstelle bereit und wurde im Rahmen einer empirischen Studie an
potentiellen Anwendern hinsichtlich der Praxistauglichkeit und Anwenderakzeptanz
evaluiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Motivation

2 State-of-the-Art

3 Das Framework

3.1 Präsentation

3.2 Anwendungsfälle

3.3 Korrespondenzberechnung

3.4 Datenbank

4 Praktische Anwendungsfälle

4.1 Kontext eines Anwendungsfalles

4.2 Ausgewählte Anwendungsfälle

4.2.1 Global Tracks

4.2.2 Bug Tracing

4.2.3 Dependency Analysis

4.2.4 Day Flies

4.3 Weitere Anwendungsfälle

4.3.1 Stable/Instable Model Elements

4.3.2 Growth Analysis

4.3.3 Revision Degree

4.3.4 Undone Changes

4.3.5 Simultaneous vs. Subsequent Changes

5 Evaluierung

5.1 Empirische Studie

5.1.1 Allgemeines

5.1.2 Phase 1: Bekannte Historie

5.1.3 Phase 2: Fremde Historie

5.1.4 Persönliche Beurteilung der technischen Lösung

5.2 Performanz

5.3 Speicherverbrauch

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien von Software-Systemen, um die Evolution von Modellen besser analysieren und nachvollziehen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines Frameworks, das auf der Basis von Differenzwerkzeugen verschiedene Analysemöglichkeiten bietet und eine praktische Visualisierung der Historie ermöglicht.

  • Entwicklung eines Frameworks für modellbasierte Historienanalysen
  • Konzeption von Anwendungsfällen zur gezielten Analyse
  • Einsatz von Differenzwerkzeugen zur Korrespondenzberechnung
  • Integration als Plug-in in die Eclipse IDE
  • Empirische Evaluierung von Praxistauglichkeit und Anwenderakzeptanz

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Global Tracks

Der Grundgedanke des ersten Anwendungsfalles ist es, einzelne Modellelemente innerhalb der Historie nachverfolgen bzw. wiederfinden zu können. Es stellt sich die Frage, welche Modellelemente in der Historie dasselbe Element repräsentieren und wie sich dieses im Laufe der Evolution entwickelt hat. Die Nachverfolgbarkeit wird mit Hilfe globaler Stränge (siehe Definition 1) realisiert. Aufgrund der Tatsache, dass das Potential einer Historienanalyse sehr stark von den gefundenen Unterschieden respektive Gemeinsamkeiten zweier Versionen abhängt, ist die erfolgreiche Durchführung dieses Anwendungsfalles obligatorisch für die Umsetzung weiterer Anwendungsfälle. Aus diesem Grund soll zusätzlich Wert auf eine Wieder- bzw. Weiterverwendbarkeit der hier erzielten Erkenntnisse gelegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Motivation: Einführung in die Problematik fehlender Nachverfolgbarkeit bei der Evolution von Modellen in der Software-Entwicklung.

State-of-the-Art: Übersicht über bestehende Literatur und Ansätze zur Analyse von Software-Historien und Modell-Evolution.

Das Framework: Detaillierte Vorstellung der vier Schichten des Frameworks (Präsentation, Anwendungsfälle, Korrespondenzberechnung, Datenbank).

Praktische Anwendungsfälle: Beschreibung der verschiedenen Analysemöglichkeiten innerhalb des Frameworks, unterteilt in primäre und sekundäre Anwendungsfälle.

Evaluierung: Analyse und Diskussion der Ergebnisse einer empirischen Studie zur Praxistauglichkeit des Prototypen sowie Messungen zur Performanz.

Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Diskussion zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten sowie technischer Erweiterungen.

Schlüsselwörter

Software-Evolution, Modellbasierte Software-Entwicklung, Versionshistorie, Nachverfolgbarkeit, Traceability, Eclipse IDE, Modell-Differenzierung, SiDiff, Anwendungsfälle, Anwenderakzeptanz, empirische Studie, UML, Framework, Datenbankschema, Software-Wartung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Modellelemente in Versionshistorien von Software-Modellen nachverfolgbar zu machen, um die Evolution von Software-Systemen besser analysieren zu können.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die modellbasierte Software-Entwicklung (MDE), die Analyse von Software-Evolution, die automatische Korrespondenzberechnung zwischen Modellversionen und deren Visualisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines generischen Frameworks, das es ermöglicht, Historien von Modellen zu erfassen, sie aus verschiedenen Fragestellungen heraus zu analysieren und die Ergebnisse dem Anwender interaktiv zu visualisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Framework mit einer 4-Schichten-Architektur entworfen, das auf dem SiDiff-Ansatz für die Korrespondenzberechnung basiert. Zudem wird eine empirische Studie durchgeführt, um die Praxistauglichkeit zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des technischen Frameworks, die Definition von neun spezifischen Anwendungsfällen zur Analyse, die praktische Umsetzung als Eclipse Plug-in und die Evaluierung anhand einer empirischen Studie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Modell-Evolution, Traceability, SiDiff, Anwendungsfälle (Use Cases), Eclipse IDE und Software-Historie.

Was unterscheidet den Global Tracks Anwendungsfall von anderen?

Global Tracks bildet die Basis für viele andere Analysen, da er darauf abzielt, über die gesamte Historie hinweg identische Modellelemente in verschiedenen Versionen miteinander zu verknüpfen und deren Entwicklung zu verfolgen.

Welche Rolle spielt die Datenbank in diesem Framework?

Die Datenbank dient zur persistenten Speicherung der berechneten Korrespondenzen und Analyseergebnisse, um diese nachhaltig verfügbar zu machen, redundante Berechnungen zu vermeiden und SQL für komplexe Abfragen nutzen zu können.

Ende der Leseprobe aus 120 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Hermann Hutter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
120
Katalognummer
V84230
ISBN (eBook)
9783638906609
ISBN (Buch)
9783656569800
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachverfolgbarkeit Modellelementen Versionshistorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Hermann Hutter (Autor:in), 2007, Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84230
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