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Zum Magdeburger Recht und seiner Ausbreitung in der Mark Brandenburg im 12. und 13. Jahrhundert

Título: Zum Magdeburger Recht und seiner Ausbreitung in der Mark Brandenburg im 12. und 13. Jahrhundert

Trabajo Escrito , 2002 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Siegfried Exler (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Diese Arbeit befasst sich mit einem der bedeutenden mittelalterlichen Rechtskomplexe für das zentrale und östliche Europa, dem Magdeburger Stadtrecht. Im Zentrum steht hierbei seine Einführung in der damaligen Mark Brandenburg.
Der Hauptteil der Arbeit gliedert sich in vier Abschnitte, wobei zuerst ein Überblick über das Magdeburger Recht selbst, seinen Inhalt und seine Entwicklung gegeben wird. Zur Verdeutlichung des gesamtgeschichtlichen Zusammenhangs enthält das dritte Kapitel einen Abriss zur Ereignis- und siedlungsgeschichtlichen Entwicklung in der hochmittelalterlichen Mark.
Der vierte, zentrale, Abschnitt befasst sich mit der sukzessiven Ausbreitung des Magdeburger Rechts in den märkischen Städten seit der Mitte des 12. Jahrhunderts, sei es mittels Rechtbewidmung durch die Markgrafen oder durch stillschweigende Übernahme. Hierzu dient auch eine Aufzählung von märkischen Städten, für die entweder entsprechende Urkunden vorliegen, oder für welche die Übernahme des Magdeburger Rechts angenommen werden kann. Im fünften Kapitel dann wird eine Rechtsbewidmung am Beispiel Frankfurt an der Oder exemplarisch dargestellt.
Der behandelte Zeitraum umfasst die Jahre von ca. 1160 bis 1270, das betrachtete geografische Gebiet die Mark in ihren Grenzen um die Mitte des 13. Jahrhunderts; d.h. es sind auch die Altmark mit ihren Städten wie Stendal und Salzwedel sowie die östlich der Oder gelegene Neumark, welche beide heute nicht mehr zu Brandenburg gehören, einbezogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Magdeburger Stadtrecht und seiner Entwicklung

3. Zur Ereignis- und Siedlungsgeschichtlichen Entwicklung der Mark im Hochmittelalter

4. Das Magdeburger Recht in den Städten der mittelalterlichen Mark

5. Eine Stadtgründung und Rechtsbewidmung am Beispiel Frankfurt an der Oder

6. Zitatverweise

7. Verwendete Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung und Verbreitung des Magdeburger Stadtrechts in der Mark Brandenburg während des 12. und 13. Jahrhunderts, um dessen Rolle bei der Entwicklung des märkischen Städtewesens und der markgräflichen Kolonisationspolitik zu beleuchten.

  • Grundlagen und inhaltliche Merkmale des Magdeburger Rechts
  • Politischer und siedlungsgeschichtlicher Kontext der Mark Brandenburg
  • Wege und Mechanismen der Rechtsausbreitung (Rechtsverleihung)
  • Exemplarische Analyse der Stadtgründung Frankfurt an der Oder

Auszug aus dem Buch

Das Magdeburger Recht in den Städten der mittelalterlichen Mark

Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Städtewesens bildete, speziell im Hinblick auf die politische und wirtschaftliche Prosperität, die rechtliche Verfassung der jeweiligen Gemeinwesen. Von besonderer Bedeutung für die Städte der Mark Brandenburg war hierbei das im ersten Abschnitt skizzierte Stadtrecht von Magdeburg. So kann bezüglich seiner Ausbreitung im Hochmittelalter von einem Rechtszug entlang der Linie Magdeburg-Brandenburg-Berlin-Frankfurt/Oder und weiter nach Osten gesprochen werden. Andere Autoren benutzen hier den Begriff der so genannten Stadtrechtfamilien, wobei im behandelten geografischen Gebiet besonders das Stendaler Recht und das Brandenburger Recht von Bedeutung sind. Alle haben jedoch im Magdeburger Stadtrecht ihren Ursprung.

Die Statuten der Rechtsverleihung umfassten hierbei nicht nur das 'materielle Recht', wie Straf-, Erbschafts- und Handelsrecht, sondern beinhalteten auch die Übernahme von städtischen Verfassungsinstitutionen. Dadurch entwickelte sich in den rechtlichen Tochterstädten die Ratsverfassung, die Konstruktion des Schöffenkollegiums und das Innungsrecht nach Magdeburger Vorbild.

Nochmals hervorgehoben sei auch die Rolle, welche die erstbewidmeten Städte, neben Magdeburg selbst, im markgräflichen Gebiet als so genannte Rechtsvororte oder Oberhöfe spielten, indem sie ihre Rechtsinstitute nicht nur weitergaben, sondern auch als Entscheidungsinstanz für Anfragen und Streitigkeiten spielten. Die größte Bedeutung in dieser Beziehung erlangte hierbei die Stadt Brandenburg, nachdem sie selbst zu Anfang noch im Schatten des Magdeburger Schöffenstuhls gestanden hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Forschungsthema des Magdeburger Stadtrechts in der Mark Brandenburg sowie die methodische Vorgehensweise und den behandelten Zeitraum von etwa 1160 bis 1270.

2. Zum Magdeburger Stadtrecht und seiner Entwicklung: Das Kapitel bietet einen Überblick über Herkunft, Entwicklung und Verbreitung des Magdeburger Rechts sowie dessen Bedeutung für die städtische Selbstverwaltung und die rechtliche Ordnung.

3. Zur Ereignis- und Siedlungsgeschichtlichen Entwicklung der Mark im Hochmittelalter: Hier wird der politische Rahmen der askanischen Herrschaft und die damit verbundene planmäßige Gründung von Städten und Siedlungen zur Konsolidierung der Mark dargestellt.

4. Das Magdeburger Recht in den Städten der mittelalterlichen Mark: Es wird analysiert, wie das Magdeburger Recht als rechtliches Vorbild die städtischen Verfassungen in der Mark prägte und welche Rolle Rechtsvororte bei dieser Ausbreitung spielten.

5. Eine Stadtgründung und Rechtsbewidmung am Beispiel Frankfurt an der Oder: Anhand der Stadt Frankfurt an der Oder wird exemplarisch die planmäßige Stadtgründung und die förmliche Rechtsverleihung sowie deren Dokumentation untersucht.

6. Zitatverweise: Dieses Kapitel enthält die präzisen Nachweise der verwendeten Quellen und Sekundärliteratur zu den vorangegangenen Ausführungen.

7. Verwendete Literatur: Dieses Verzeichnis führt die wissenschaftliche Fachliteratur auf, die als Grundlage für die Untersuchung herangezogen wurde.

Schlüsselwörter

Magdeburger Recht, Mark Brandenburg, Hochmittelalter, Stadtrechtsverleihung, Askanier, Stadtgründung, Rechtsvorort, Kommunale Stadt, Markgraf, Siedlungsgeschichte, Ostkolonisation, Stendal, Frankfurt an der Oder, Stadtverfassung, Schöffenkollegium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Verbreitung und Bedeutung des Magdeburger Stadtrechts im zentralen und östlichen Europa, mit einem spezifischen Fokus auf dessen Einführung in der Mark Brandenburg im 12. und 13. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die rechtlichen Grundlagen der Stadtverfassung, die politische Konsolidierung der Mark durch die Askanier sowie die Prozesse der Stadtgründung und Rechtsübertragung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Magdeburger Stadtrecht als rechtlicher Rahmen zur wirtschaftlichen und administrativen Entwicklung der märkischen Städte und zur Festigung der markgräflichen Herrschaft beitrug.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf der Analyse einschlägiger Sekundärliteratur sowie der Auswertung von überlieferten Rechtsquellen und Privilegien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Magdeburger Recht, einen historischen Abriss der askanischen Herrschaft in der Mark, die Analyse der rechtlichen Verbreitungsmechanismen sowie eine Fallstudie zu Frankfurt an der Oder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Magdeburger Recht, Mark Brandenburg, Rechtsverleihung, Askanier, Stadtgründung und Kolonisationspolitik.

Warum war das System der Rechtsauskünfte so bedeutsam?

Das System ermöglichte es Tochterstädten, rechtliche Fragen und Streitigkeiten an die Mutterstadt (insbesondere den Magdeburger Schöffenstuhl) zu richten, was für eine hohe rechtliche Autorität und Homogenität sorgte.

Welche Rolle spielte die Stadt Frankfurt an der Oder als Beispiel?

Sie dient als exemplarisches Fallbeispiel für eine geplante Stadterweiterung unter bewusster Anwendung des Magdeburger Rechts, belegt durch spezifische markgräfliche Urkunden aus dem Jahr 1253.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Zum Magdeburger Recht und seiner Ausbreitung in der Mark Brandenburg im 12. und 13. Jahrhundert
Universidad
Technical University of Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaft)
Curso
Einführung in die Stadtgeschichte des Mittelalters: Die Stadt als Lebensraum des Menschen
Calificación
1,0
Autor
Siegfried Exler (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
20
No. de catálogo
V84321
ISBN (Ebook)
9783638005173
ISBN (Libro)
9783638912617
Idioma
Alemán
Etiqueta
Magdeburger Recht Ausbreitung Mark Brandenburg Jahrhundert Einführung Stadtgeschichte Mittelalters Stadt Lebensraum Menschen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Siegfried Exler (Autor), 2002, Zum Magdeburger Recht und seiner Ausbreitung in der Mark Brandenburg im 12. und 13. Jahrhundert, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84321
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