Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

University to industry technology transfer

Organizational level

Titel: University to industry technology transfer

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 27 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Serkan Sen (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Forschungsstand im Bereich Organizational Level of University to Industry Technology Transfer. Betrachtet werden ausschließlich Studien über den Technologietransfer im angloamerikanischen Raum. Es werden die Anforderungen an das Technology Transfer Office (TTO) erörtert und aufbauend auf den Erkenntnissen des aktuellen Forschungsstands ein Modell des TTO entworfen.
In den letzten zwei Dekaden ist ein enormes Wachstum im Bereich des Technologietransfers verzeichnet worden. Die Universitäten stehen vor der Herausforderung den Technologietransfer effizient zu organisieren. In der Praxis stellt sich heraus, dass sehr viele zuständige Technology- Transfer- Offices (TTO) unzureichend mit finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet sind. Die vielfältigen Anforderungen an die Transferstelle werden nur in einigen wenigen Fällen erfolgreich bewältigt. So resultiert bisher aus dem Technologietransfer in keinem Fall ein Einnahmeüberschuss für die Universitäten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Das Technology Transfer Office und seine Zuständigkeiten

Der Prozess des Technologietransfers

Aufbauorganisation des TTO und Einbettung in die Universität

Personalausstattung und Anforderungen an das TTO- Personal

Effektivität des TTO

Finanzierungsquellen und –strukturen des TTO

Kritik/ Einschränkungen an der Literatur

Eigenes TTO- Modell

Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Forschungsstand zur organisatorischen Gestaltung von Technology Transfer Offices (TTOs) an Universitäten im angloamerikanischen Raum. Ziel ist es, basierend auf der Analyse bestehender Strukturen, Personalqualifikationen und Effektivitätsmessungen, ein Modell für ein privatrechtlich organisiertes, universitär übergreifendes TTO zu entwerfen.

  • Organisatorische Strukturen und Einbettung von TTOs in die Universität
  • Anforderungen an die Personalqualifikation und Personalausstattung
  • Methoden zur Messung der Effektivität von Technologietransfer-Prozessen
  • Finanzierungsstrukturen von TTOs und deren Abhängigkeiten
  • Entwurf eines innovativen, privatrechtlich organisierten TTO-Modells

Auszug aus dem Buch

Das Technology Transfer Office und seine Zuständigkeiten

Das Technology- Transfer- Office – nachfolgend TTO genannt - trägt in der Literatur verschiedene Bezeichnungen, wie „Technology Licensing Office“ (Collins/Wakoh, 2000, S.213) oder „University-Industry Liaison Office“ (Fassin, 2000, S. 31). Gemeint ist jedoch stets die gleiche Einrichtung an Universitäten und anderen Forschungsinstituten. Seit den 1980`er Jahren entstanden sehr viele TTOs in den USA. Man könnte den Erlass des Bayh-Dole Act als Auslöser dafür vermuten. Jedoch gehen einige Studien davon aus, dass die Kausalität eher umgekehrt ist. Denn schon in den 1960`er Jahren eröffneten viele TTOs oder ähnliche Einrichtungen an U.S. Universitäten. Es wird vermutet, dass das Gesetz eine logische Konsequenz der wachsenden Anzahl von Technologietransfers war und der anwachsende Druck seitens der Lobbyisten letztlich den ausschlaggebenden Punkt markierte (Mowery/Sampat., 2005).

Das TTO stellt die Brücke bzw. das Bindeglied zwischen Grundlagenforschung an Universitäten und der Industrie dar. Ziel des TTO ist es die Kommerzialisierung und den Schutz von geistigem Eigentum, das an der Universität generiert wurde zu koordinieren. Der Schutz des geistigen Eigentums wird mittels Patentierung erzielt. Seit dem Erlass des Bayh-Dole Act 1980 ist es Universitäten in den USA möglich staatlich finanzierte Erfindungen ihrer Forscher zu patentieren und diese selbst mittels exklusiver Lizenzvereinbarungen zu kommerzialisieren (Mowery/Sampat., 2005). Das TTO übernimmt gegebenenfalls die Patentanmeldung und wickelt diese mit der entsprechenden Behörde ab. Die juristischen Aspekte dabei sind komplex und könnten von den einzelnen Erfindern nur selten alleine bewältigt werden. Anschließend müssen bei entsprechender Nachfrage Lizenzvereinbarungen abgeschlossen werden. Dabei sind die Erfinder in der Regel dem Verhandlungsgeschick der Unternehmensvertreter unterlegen und benötigen wiederum professionelle Unterstützung seitens des TTO- Fachpersonals.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund des Technologietransfers in den USA und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen dar.

Das Technology Transfer Office und seine Zuständigkeiten: Hier werden Definitionen und die Rolle des TTO als Bindeglied zwischen Forschung und Industrie sowie dessen Kernaufgaben wie Patentierung und Lizenzierung beschrieben.

Der Prozess des Technologietransfers: Dieses Kapitel beschreibt den zeitintensiven Ablauf von der Erfindungsmeldung bis zur Lizenzverwertung und Vertragsverwaltung.

Aufbauorganisation des TTO und Einbettung in die Universität: Es werden verschiedene Organisationsformen wie U-Form, M-Form und Matrix-Struktur sowie deren Einfluss auf die Transfer-Effizienz analysiert.

Personalausstattung und Anforderungen an das TTO- Personal: Die Bedeutung von Quantität und Qualität des Personals sowie das Anforderungsprofil an TTO-Mitarbeiter stehen hier im Fokus.

Effektivität des TTO: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Kriterien zur Messung der Effektivität, wie Lizenzzahlen, Einnahmen und Forschungsaufträge, und kritisiert die fehlende Standardisierung.

Finanzierungsquellen und –strukturen des TTO: Es wird die Diskrepanz zwischen Einnahmen und Ausgaben analysiert und die Finanzierungssituation anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.

Kritik/ Einschränkungen an der Literatur: Dieses Kapitel hinterfragt die Validität der verwendeten Studien, insbesondere hinsichtlich Repräsentativität und Tiefe der Analysen.

Eigenes TTO- Modell: Hier wird ein Entwurf für ein privatrechtlich organisiertes, universitätsübergreifendes TTO präsentiert, das Synergieeffekte nutzen soll.

Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließenden Ausführungen fassen die Kernergebnisse zusammen und geben einen Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Technologietransfer, Technology Transfer Office, TTO, Patentierung, Lizenzierung, Forschungsmanagement, Organisationsstruktur, Universität, Industrie, geistiges Eigentum, Spin-off, Kommerzialisierung, Innovationsmanagement, USA, Forschungsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der organisatorischen Ebene des Technologietransfers von Universitäten in die Industrie, basierend auf Studien aus dem angloamerikanischen Raum.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Struktur von TTOs, die Anforderungen an das Personal, die Messung der Effektivität dieser Stellen sowie die Finanzierungsfragen des Technologietransfers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die organisatorischen Anforderungen an ein TTO zu erlangen und auf dieser Basis ein Modell für ein effizientes, ausgelagertes TTO zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Forschungsartikel und Studien zum Technologietransfer im angloamerikanischen Raum.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Prozessabläufe, Organisationsformen (wie die Matrix-Struktur), die Personalausstattung, die Erfolgsfaktoren (Effektivität) sowie die Finanzierungsstrukturen von TTOs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Technologietransfer, TTO, Patentierung, Lizenzierung, Organisationsstruktur, Innovationsmanagement und Universität-Industrie-Kooperation sind die zentralen Begriffe.

Warum wird im Modell die Matrix-Struktur als besonders geeignet angesehen?

Die Matrix-Struktur gilt als modern und flexibel, da sie durch ihre engen Verflechtungen die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Einheiten sowie Kunden und Industriepartnern optimiert.

Welche Rolle spielt die Personalausstattung laut der Analyse für den Erfolg?

Die Personalausstattung ist eine kritische Determinante, wobei nicht nur die Anzahl der Mitarbeiter, sondern vor allem deren fachliche und kaufmännische Qualität entscheidend für die erfolgreiche Vermarktung von Erfindungen ist.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
University to industry technology transfer
Untertitel
Organizational level
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,0
Autor
Serkan Sen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V84491
ISBN (eBook)
9783638008433
Sprache
Deutsch
Schlagworte
University Technology Transfer Technoloietransfer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Serkan Sen (Autor:in), 2007, University to industry technology transfer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84491
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum