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Risikomanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen

Title: Risikomanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 104 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ulrich Rogmans (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Summary Excerpt Details

Zu Beginn sind in Kapitel 2 begriffliche Grundlagen erläutert, die für ein identisches Verständnis von Risiko, Risikomanagement und KMUs von Bedeutung sind.
In Kapitel 3 werden die Grundlagen des Risikomanagements erarbeitet, worin auf die Ziele und die Notwendigkeit eines solchen Systems eingegangen wird. Darunter fallen auch Vorschläge für eine Integration in die Unternehmensorganisation.
Das Kapitel 4 beschäftigt sich zunächst mit den Eigenschaften und den spezifischen Risiken der kleinen und mittleren Unternehmen, bevor Ableitungen von Anforderungen an ein Risikomanagement erfolgen.
Darauf aufbauend wird in Kapitel 5 der Risikomanagement-Prozess im Detail vorgestellt. Es werden Maßnahmen und Methoden benannt, die in den einzelnen Phasen notwendig aber auch sehr hilfreich sind.
Gegen Ende der Ausarbeitung wird in Kapitel 6 die Rolle des Risiko-Controllings im Unternehmen verdeutlicht und einzelne Methoden des Risiko-Controllings vorgestellt.
Zum Abschluss werden Erfolgsfaktoren für ein fruchtbares Risikomanagement in Kapitel 7 hervorgehoben bevor eine Zusammenfassung in Kapitel 8 über das Thema erfolgt und abschließt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. HINFÜHRUNG ZUM THEMA UND AUFBAU DER ARBEIT

2. DEFINITIONEN

2.1 Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

2.1.1. Quantitative Merkmale

2.1.2. Qualitative Merkmale

2.1.3. Typologien der KMUs

2.2. Risiko und seine geschichtliche Entwicklung

2.2.1. Ökonomische Wirkung

2.2.2. Ursachenwirkung

2.2.3. Quantifizierbare Risiken

2.2.4. Nicht quantifizierbare Risiken

2.3. Risikomanagement

3. GRUNDLAGEN DES RISIKOMANAGEMENTS

3.1. Aufgaben und Ziele des Risikomanagements

3.2. Notwendigkeiten für ein Risikomanagement

3.2.1. Gesetzliche Notwendigkeit

3.2.1.1. Basel II

3.2.1.2. Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG)

3.2.1.3. Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)

3.2.2. Eigennützliche Notwendigkeit

3.3. Integration des Risikomanagements in die Unternehmensorganisation

3.3.1. Einbindung in die Aufbauorganisation

3.3.1.1. Integration in die Einlinienorganisation

3.3.1.2. Integration in die Mehrlinienorganisation

3.3.1.3. Integration in die Stablinienorganisation

3.3.1.4. Integration in die Matrixorganisation

3.3.2. Einbindung in die Ablauforganisation

3.3.3. Zusammenfassung der Ziele und Funktionen des Risikomanagements im Rahmen der Organisation

4. ANFORDERUNGEN DER KMUS AN DAS RISIKOMANAGEMENT

4.1. Eigenschaften der KMUs

4.2. KMU spezifische Risiken

4.3. Anforderungen an das RM bei KMUs

5. DER RISIKOMANAGEMENT-PROZESS

5.1. Risikostrategie

5.2. Risikoidentifikation

5.2.1. Anforderungen an die Risikoidentifikation

5.2.2. Quellen einer Risikoidentifikation

5.2.3. Vorgehensweise zur Identifikation von Risiken

5.2.4. Risikoarten

5.2.5 Übersicht über die Instrumente der Risikoidentifikation

5.2.6. Instrumente zur Identifizierung der Umfeldrisiken

5.2.6.1. Branchenstrukturanalyse

5.2.6.2. Konkurrentenanalyse

5.2.7. Instrumente zur Identifizierung originärer Unternehmensrisiken

5.2.7.1. SWOT - Analyse

5.2.7.2. GAP - Analyse

5.2.7.3. FMEA

5.2.7.4. Kennzahlen

5.2.7.5. Checklisten

5.2.8. Zusammenfassung

5.3. Risikobewertung

5.3.1. Methoden der Risikobewertung

5.3.1.1. Top-Down Methoden

5.3.1.1.1. Value at Risk (VaR)

5.3.1.1.2. Scoring-Modelle

5.3.1.1.3. Nutzwertanalyse

5.3.1.2. Bottom-Up Methoden

5.3.1.2.1. Simulationsmodelle

5.3.1.2.2. Szenarioanalyse

5.3.1.2.3. Expertenbefragung

5.4. Risikosteuerung und -überwachung

5.4.1. Risikosteuerungsmaßnahmen

5.4.1.1. Vermeidung

5.4.1.2. Verminderung

5.4.1.3. Diversifikation

5.4.1.4. Überwälzung

5.4.1.5. Übernahme

5.4.2. Zusammenfassung

5.5. Risikokommunikation

5.6. Dokumentation und Kontrolle des Risikomanagment-Prozess

6. RISIKO-CONTROLLING

6.1. Frühwarnsysteme

6.1.1. Indikatormodell

6.1.2. Szenario-Technik

6.1.3. Balanced Scorecard

7. ERFOLGSFAKTOREN DES RISIKOMANAGEMENTS

8. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Studienarbeit besteht darin, das Risikomanagement im Kontext von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) detailliert zu beleuchten und herauszuarbeiten, welche besonderen Anforderungen und Erfolgsfaktoren für ein solches System bestehen. Es soll vermittelt werden, dass ein fundiertes Risikomanagement weit mehr als ein bürokratischer Aufwand ist, sondern ein wesentliches Instrument zur Existenzsicherung und Wertsteigerung des Unternehmens.

  • Grundlegende Definitionen von Risiko, Risikomanagement und KMU-Abgrenzung
  • Gesetzliche und eigennützliche Notwendigkeiten für ein Risikomanagement
  • Integration des Risikomanagements in die Aufbau- und Ablauforganisation
  • Identifikation und Bewertung von KMU-spezifischen Risiken
  • Der Risikomanagement-Prozess (Identifikation, Bewertung, Steuerung, Kommunikation)
  • Methoden und Instrumente des Risiko-Controllings

Auszug aus dem Buch

2.2. Risiko und seine geschichtliche Entwicklung

Risiken sind in jeder denkbaren Situation des täglichen Lebens vorhanden. In der Umgangssprache heißt es oft „no risk - no fun“, wenn Risiken bewusst in kauf genommen werden, um gewisse persönliche Handlungen zu rechtfertigen oder Risiken in seiner Bedeutung abzumildern. In der Unternehmenswelt sind Risiken das täglich Brot, wenn es um Entscheidungen der Führung geht.

Der Begriff Risiko kommt aus dem italienischen und bedeutet „etwas wagen“ (risicare). Er hat seinen Ursprung weit zurück in der Geschichte des Menschen. Bereits in der Antike war bei Glückspielen das Risiko gegenwärtig aber noch nicht bekannt. Es wurde versucht, durch Opfergaben und Riten die Götter milde zu stimmen und für sich zu gewinnen. In dieser Zeit waren erste Anfänge für eine Definition der Wahrscheinlichkeit zu entdecken. Sokrates sprach von „Ähnlichkeit mit der Wahrheit“. Mit dem später folgenden Christentum und dem auf Einem Gott Religion, wurden Vorfälle als von Einem gewollten angenommen. Mit der Übernahme des Dezimalsystems und dem aufstrebendem Handel wurde das Risiko greifbarer. Später, im Mittelalter, fingen Mathematiker an, Glückspiele näher zu untersuchen und Regeln für Wahrscheinlichkeiten zu erarbeiten. Während der Industrialisierung kam zusammen mit dem Begriff Risiko der Nutzenaspekt hinzu. Mit der weiteren Erforschung der Statistik wurde dieses Kapitel immer umfangreicher und mehrere Aspekte wurden mit dem Begriff Risiko verbunden.

Bedienen wir uns der heutigen Statistik, so gibt Risiko die Streuung um einen Erwartungswert zum Ausdruck.

Zusammenfassung der Kapitel

1. HINFÜHRUNG ZUM THEMA UND AUFBAU DER ARBEIT: Einführung in die Relevanz des Risikomanagements vor dem Hintergrund aktueller Krisen und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.

2. DEFINITIONEN: Klärung der zentralen Begriffe, insbesondere die Abgrenzung von KMUs sowie die Definition von Risiko und Risikomanagement.

3. GRUNDLAGEN DES RISIKOMANAGEMENTS: Behandlung der Ziele und gesetzlichen Notwendigkeiten (z.B. Basel II, KonTraG) sowie deren organisatorische Integration.

4. ANFORDERUNGEN DER KMUS AN DAS RISIKOMANAGEMENT: Analyse der spezifischen KMU-Eigenschaften und daraus resultierender Anforderungen an das Risikomanagement.

5. DER RISIKOMANAGEMENT-PROZESS: Detaillierte Vorstellung des Prozesses, unterteilt in Risikostrategie, Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation.

6. RISIKO-CONTROLLING: Erläuterung der unterstützenden Funktion des Risiko-Controllings und Vorstellung von Frühwarnsystemen.

7. ERFOLGSFAKTOREN DES RISIKOMANAGEMENTS: Zusammenfassung der entscheidenden Faktoren für ein erfolgreiches Risikomanagement in KMUs.

8. ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit, das die Notwendigkeit und den Mehrwert eines strukturierten Risikomanagements hervorhebt.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KMU, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikocontrolling, Basel II, KonTraG, Risikostrategie, Nutzwertanalyse, FMEA, Frühwarnsysteme, Unternehmenssicherung, Risikokommunikation, Existenzsicherung, KMU-Risiken

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines strukturierten Risikomanagementsystems, das speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugeschnitten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Grundlagen (Basel II, KonTraG), die organisatorische Integration von Risikomanagement und Controlling sowie spezifische Methoden zur Risikoerkennung und -bewertung in KMUs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Notwendigkeit eines Risikomanagements für KMUs darzulegen und aufzuzeigen, worauf es bei der praktischen Ausgestaltung eines solchen Systems unter Berücksichtigung der KMU-Charakteristika ankommt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und strukturiertem Wissensaufbau, wobei bewährte Managementmethoden (SWOT, GAP, FMEA, Balanced Scorecard) auf den KMU-Kontext angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, die spezifischen Anforderungen an KMUs, der prozessuale Ablauf (Identifikation bis Kontrolle) sowie Methoden des Risiko-Controllings detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Risikomanagement, KMU, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risiko-Controlling, Basel II, KonTraG und Frühwarnsysteme.

Warum ist das KonTraG für KMUs relevant?

Das KonTraG unterstreicht die Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung; im Falle einer Unternehmenskrise müssen Vorstände bzw. Geschäftsführer nachweisen, dass sie pflichtgemäß gehandelt haben, was ein angemessenes Frühwarnsystem erfordert.

Welche Rolle spielt die Person des Unternehmers in KMUs laut dieser Arbeit?

Die Arbeit betont, dass KMUs stark von der leitenden Person geprägt sind; Entscheidungen werden häufig intuitiv und basierend auf persönlicher Erfahrung getroffen, was bei der Implementierung von formalen Risikomanagement-Prozessen berücksichtigt werden muss.

Wie unterscheidet sich die Risikoidentifikation bei KMUs von Großunternehmen?

Während bei Großunternehmen häufig sehr komplexe, formale Prozesse dominieren, müssen Instrumente für KMUs aufgrund begrenzter Ressourcen (Zeit, Kosten, Personal) einfacher und pragmatischer gestaltet sein, um den Nutzen nicht durch zu hohen administrativen Aufwand zu gefährden.

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Details

Title
Risikomanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen
College
University of Bremen  (Institut für Projektmanagement und Innovation)
Grade
1,3
Author
Ulrich Rogmans (Author)
Publication Year
2007
Pages
104
Catalog Number
V84571
ISBN (eBook)
9783638043120
ISBN (Book)
9783656570288
Language
German
Tags
Risikomanagement Unternehmen KMU kleine und mittlere risk management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ulrich Rogmans (Author), 2007, Risikomanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84571
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