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Strategien der Gesundheitsbildung am Beispiel der betrieblichen Gesundheitsförderung

Title: Strategien der Gesundheitsbildung am Beispiel der betrieblichen Gesundheitsförderung

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Röber (Author), Tomislav Vujcic (Author)

Health - Miscellaneous
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich, im weiteren Sinne, mit dem Thema Gesundheitsbildung. Im weiteren Sinne deshalb, weil nur ein kleiner Teilbereich der Gesundheitsbildung angesprochen wird. Doch was versteht man eigentlich unter dem Begriff Gesundheitsbildung? Einfach ausgedrückt bezeichnet der Begriff einen Prozess der Menschen über Gesundheit aufklärt bzw. bildet. Wie auch die themenverwandten Gebiete der Gesundheitsberatung und –erziehung stellt die Gesundheitsbildung eine personale Dienstleistung dar (vgl. Papenkort 2002). Auf eine andere Weise kann man den Begriff Gesundheitsbildung auch im Kontext des professionellen Handlungsfeldes „Gesundheit“ als eine Strategie darstellen, „die in erster Linie auf das Individuum und dessen Verhalten ausgerichtet ist und nicht vornehmlich auf die Verhältnisse abzielt“ (Prümmel-Philippsen/Ropertz-Grossmann 1999, S. 1). Im Verlauf des Kurses BSc 34, im Wintersemester 2006/2007 wurden jedoch mehrere wissenschaftliche Erklärungen vorgestellt, die das Prinzip der Gesundheitsbildung näher erläutern sollen. Die gegenwärtigste aus dem Jahr 2001 stammende Auffassung lautete: Gesundheitsbildung ist eine Kombination von – auf aussagekräftigen Theorien basierenden – geplanten Lernerfahrungen, die Individuen, Gruppen und Gemeinschaften die Möglichkeit zur Verfügung stellen sich Informationen und Kompetenzen anzueignen um gesundheitsrelevante Entscheidungen treffen zu können (Joint Committee on Health Education Terminologie, 2001).
Demzufolge ist Gesundheitsbildung ein Prozess, der entsteht, wenn bestimmte Programme und Maßnahmen geplant, durchgeführt und bewertet werden.

Da in diesem Bereich sehr viele unterschiedliche Ansätze bestehen, wird die folgende Arbeit im ersten Teil kurz auf den Begriff Gesundheitsförderung und einige ausgewählte Strategien eingehen. Diese sind mit Beispielen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung versehen und sollen als Verknüpfung die Gemeinsamkeiten zwischen Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung näher bringen. Zur Verdeutlichung der Thematik sollen dann verschiedene Strategien der betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt, erläutert und kritisch betrachtet werden. Dafür wurde als exemplarisches Beispiel ein Pilotprojekt der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ausgewählt, die verschiedene Bausteine der Gesundheitsförderung in der Zentralwäscherei Zürich angewendet hat. Im zweiten Teil der Arbeit soll das Projekt dann vorgestellt werden während sich der dritte Abschnitt mit dem
Maßnahmen beschäftigt wobei positive und negative Aspekte zur Sprache kommen

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Inhaltsverzeichnis

1. Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung in Betrieben

2. Gesundheitsförderung in der Zürcher Zentralwäscherei ZWZ Eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter

2.1 Vorstellung des Projekts

2.2 Phasen des Projektes

2.2.1 Planung und Vorbereitung

2.2.2 Durchführung

2.2.3 Auswertung der Ergebnisse

3. Kritische Auseinandersetzung mit der Vorgehensweise und den Maßnahmen

3.1 Positive Aspekte

3.2 Negative Aspekte

4. Ausblick – Perspektiven

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Strategien der Gesundheitsbildung im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung zu erläutern und deren Wirksamkeit anhand eines Pilotprojekts in der Zürcher Zentralwäscherei (ZWZ) kritisch zu analysieren.

  • Definition und Abgrenzung von Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung.
  • Analyse betrieblicher Interventionsstrategien wie Health Policy und Health Engineering.
  • Dokumentation der Planung, Durchführung und Evaluation eines Praxisprojekts.
  • Kritische Bewertung der Erfolgsfaktoren und Hindernisse bei betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen.
  • Bedeutung der Partizipation und interdisziplinären Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Durchführung

Die Phase der Durchführung bestand hauptsächlich aus der Entwicklung von Maßnahmen und aus der Verbesserung der herausgearbeiteten Schwerpunkte. Dabei war es stets das Ziel, Veränderungen der Verhältnisse in Form von Maschinen- und Werkzeugeneinsatz gleichzeitig in Kombination mit Veränderungen des Verhaltens, wie zum Beispiel Anweisungen zu ergonomisch gesundheitsschonenden Arbeitsabläufen umzusetzen. Durch ständige Prozessevaluation wurde der Ablaufsplan den zeitlichen Anforderungen des Betriebs angepasst.

Bezüglich der Stärkung von Ressourcen wurden Maßnahmen zu folgenden Themen realisiert: Gesundheitsbewusstsein, Partizipation und Qualifikation. Bezüglich des ersten Punktes wurden im Grunde hauptsächlich Informationen vermittelt. Die Partizipation umfasste eine Einbindung der Mitarbeiter in alle Projektphasen und die Einrichtung von gemeinsamen Aufenthaltsräumen wie einer Küche. Zudem wurde beschlossen, Betriebsveranstaltungen gemeinsam zu organisieren, Teamanlässe zu fördern und vor Beginn der Morgenschicht Besprechungen bei einem gemeinsamen Kaffee anzusetzen. Die Maßnahmen haben insbesondere den Zweck das Gemeinschaftsgefühl im Team zu stärken und ein angenehmes Klima zu schaffen.

Die Qualifikationsmaßnahmen bestanden aus Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten des Personals, dem Angebot eines Deutschkurses sowie Anleitungen zu der Einarbeitung neuer Arbeitskräfte. Darüber hinaus wurde ein internes Beratungsteam, bestehend aus Mitarbeitern unterschiedlicher Nationen, eingerichtet, dass vor allem den ausländischen Mitarbeitern als Anlaufstelle für Fragen dienen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung in Betrieben: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe und stellt dar, warum betriebliche Gesundheitsförderung ein wichtiges Setting zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen darstellt.

2. Gesundheitsförderung in der Zürcher Zentralwäscherei ZWZ Eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter: Hier wird das Pilotprojekt detailliert beschrieben, beginnend bei der Vorstellung des Unternehmens über die Planungsphasen bis hin zur Auswertung der erzielten Ergebnisse.

3. Kritische Auseinandersetzung mit der Vorgehensweise und den Maßnahmen: Dieser Abschnitt reflektiert den gesamten Projektverlauf, beleuchtet erfolgreich umgesetzte Aspekte und zeigt gleichzeitig Verbesserungspotenziale sowie bestehende Problematiken auf.

4. Ausblick – Perspektiven: Das Kapitel schließt mit einer Bewertung der Bedeutung langfristiger Finanzierung und der Integration von Gesundheitsförderung in die Unternehmenskultur ab.

Schlüsselwörter

Gesundheitsbildung, Gesundheitsförderung, betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, Partizipation, Evaluation, Zürcher Zentralwäscherei, Arbeitsplatzbelastung, Ergonomie, Gesundheitsressourcen, interdisziplinäre Ansätze, Verhaltensänderung, Verhältnismäßigkeit, Pilotprojekt, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht Strategien der Gesundheitsbildung und deren Anwendung im Setting der betrieblichen Gesundheitsförderung anhand eines konkreten Praxisbeispiels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Gesundheitsbildung, die betriebliche Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen sowie die kritische Reflexion über Projekterfolge und Schwierigkeiten im Arbeitsalltag.

Welches primäre Ziel verfolgen die Autoren mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Herausforderungen betrieblicher Gesundheitsförderung aufzuzeigen und Erkenntnisse aus einem Pilotprojekt für andere Unternehmen zugänglich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erläuterung herangezogen?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen mit einer fallorientierten Analyse eines Pilotprojekts, wobei auf Literaturrecherche und Projektdokumentation zurückgegriffen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Projektbeschreibung in der Zürcher Zentralwäscherei sowie einer anschließenden kritischen Evaluation der angewandten Maßnahmen.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Gesundheitsförderung, Partizipation, Evaluation und die Analyse von Arbeitsbelastungen.

Warum war die Partizipation der Mitarbeiter für das Projekt so essenziell?

Ohne die Einbindung der Mitarbeiter bei der Problemanalyse hätten die Maßnahmen nicht die Akzeptanz gefunden, die für eine erfolgreiche Umsetzung und langfristige Wirkung notwendig ist.

Welche Rolle spielt die Multikulturalität im beschriebenen Pilotprojekt?

Da der Großteil der Belegschaft aus Italien stammte, wurden alle Informationen zweisprachig bereitgestellt und Ansprechpartner für die jeweilige Muttersprache integriert, um die Barrieren in der Gesundheitsberatung zu senken.

Wie wurde mit der Problematik der Raucherpausen umgegangen?

Das Projekt schuf zwar einen Nichtraucherbereich in der Cafeteria, konnte aber keine abschließende Regelung für die durch Raucherpausen entstehende Ungleichbehandlung der Mitarbeiter finden.

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Details

Title
Strategien der Gesundheitsbildung am Beispiel der betrieblichen Gesundheitsförderung
College
Bielefeld University  (Fakultät für Gesundheitswissenschaften )
Course
Grundlagen der Gesundheitsbildung
Grade
1,7
Authors
Marc Röber (Author), Tomislav Vujcic (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V84589
ISBN (eBook)
9783638018036
Language
German
Tags
Strategien Gesundheitsbildung Beispiel Gesundheitsförderung Grundlagen Gesundheitsbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Röber (Author), Tomislav Vujcic (Author), 2007, Strategien der Gesundheitsbildung am Beispiel der betrieblichen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84589
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