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Kulturtourismus in der Tourismuswerbung - Translatorische Aspekte der Übersetzung von Prospekten am Beispiel der Stadt Poznań

Title: Kulturtourismus in der Tourismuswerbung - Translatorische Aspekte der Übersetzung von Prospekten am Beispiel der Stadt  Poznań

Master's Thesis , 2007 , 79 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Author)

Cultural Studies - Empiric Cultural Studies
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit behandelt den Kulturtourismus in der Tourismuswerbung und deckt seine gegenwärtige Bedeutung auf.

Im ersten Teil wird der Kulturtourismus in der Tourismuswerbung unter besonderer Berücksichtigung von Städtereisen untersucht. Hierbei werden wir sehen, dass Kultur einer der Hauptgründe für touristische Ausflüge und Reisen ist.

Kulturtourismus ist ein interessantes Phänomen und wird daher in der vorliegenden Arbeit detaillierter betrachtet. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit / PR werden miteinander verglichen und beschrieben, genauso wie Broschüren als spezielles Werbemedium. Tourismuswerbung bezieht sich auf die Kultur und die kulturellen Motive der Touristen, da ihr Ziel die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ist. Zu diesem Zweck nutzt sie das Wissen um den Einfluss verschiedener Werbetypen.

Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Übersetzungsanalyse (Polnisch-Englisch-Deutsch) der Broschüren/Prospekte der Stadt Poznań (Polen), wobei verschiedene Möglichkeiten der Übersetzung vorgestellt werden. Die jeweils adäquate muss gewählt werden, um die Intention der jeweiligen Werbung erfolgreich zu übersetzen.

Während der Analyse der polnischen, englischen und deutschen Version werden verschiedene textinterne und -externe Faktoren überprüft, was einen guten Überblick über das empirische Material der Stadt Poznań verschafft. In dieser Analyse werden zusätzlich spezielle Übersetzungsprobleme/-fehler vorgestellt, um sie in Zukunft vermeiden zu können.

Die Analyse und die aufgedeckten Probleme könnten sich im Hinblick auf ähnliche Broschüren oder andere Werbematerialien in der Tourismuswerbung als nützlich erweisen und die Qualität der Übersetzung dieser Materialien in eine andere Sprache verbessern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Fragestellung

2 Kulturtourismus

2.1 Wer bist du, Tourist?

2.1.1 Kulturtourismus- und weitere Tourismustypen

2.1.2 Urlaubserwartungen

2.1.3 Kulturtourismus in der Stadt

2.2 Kulturtourismus – Begriffsbestimmung

2.2.1 Kulturdefinition

2.2.2 Beziehungen zwischen Kultur und Tourismus

2.3 Exkurs: Interkulturelle Kommunikation durch Tourismus

3 Touristische Werbung

3.1. Kommunikationsprozess in der Werbung

3.2 Werbung und ihre Zielsetzung

3.3 Werbung vs. Öffentlichkeitsarbeit/PR

3.4 Werbemittel

3.5 Werbewirkung

3.5.1 Das klassische AIDA-Modell

3.5.2 Das Modell von Kroeber-Riel und Weinberg

3.6 Werbearten

3.7 Sprache vs. Bild

4 Probleme des Übersetzens

4.1 Translation

4.2 Übersetzungstypen

4.3 Werbetexte aus translatorischer Sicht

4.3.1 Textfunktion und Textyp

4.3.2 Übersetzen von touristischen Werbetexten

5 Analyse von Nord

5.1 Methode

5.1.1 Textexterne Faktoren

5.1.2 Textinterne Faktoren

5.1.3 Vorgehensweise

5.2 Empirisches Material

6 Translatorischer Vergleich

6.1 Textexterne Merkmale des AT

6.2 Textinterne Merkmale des AT

6.3 Übersetzungen

6.4 Interpretation der Ergebnisse

7 Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle des Kulturtourismus in der touristischen Werbung und analysiert translatorische Herausforderungen bei der Übersetzung von Stadtprospekten am Beispiel der Stadt Poznań. Im Zentrum steht die Frage, wie kulturelle Inhalte in Werbetexten für ein ausländisches Zielpublikum funktionsgerecht vermittelt werden können.

  • Kulturtourismus als Reisemotiv und dessen Bedeutung in der Stadtvermarktung.
  • Kommunikationstheoretische Grundlagen touristischer Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Theoretische Modelle der funktionalen Übersetzungsanalyse (u.a. nach Christiane Nord).
  • Translatorische Probleme bei der Handhabung von Realia und kulturell kodierten Informationen.
  • Empirische Untersuchung der Übersetzungsstrategien in Stadtprospekten von Poznań.

Auszug aus dem Buch

3.1 Kommunikationsprozess in der Werbung

Eines der bekanntesten Modelle der Kommunikation von Shannon und Weaver (1949) präsentiert Sowinski: Sender → Information → Empfänger, d.h. ein Sender vermittelt über einen Kanal eine Nachricht an den Empfänger (vgl. Sowinski 1998: 20). Sowinski erweitert das Modell und stellt weitere Differenzen vor, welche man in der Analyse benutzen kann. Zu diesen gehören beispielsweise die Funktion des Senders in der Kommunikation, seine Intention und Kommunikationsabsichten. Bei der Information variiert die Absicht der Informationsauswahl und die Art sowie Funktion des Vermittlungskodes; auch der Kanal kann abhängig vom Kodecharakter unterschiedlich sein (vgl. ebd.: 21).

Das vereinfachte Modell der Marktkommunikation im Tourismus findet sich bei Freyer. Die Informationen (Botschaft) über Produkte und Leistungen werden von dem Hersteller (Sender) an die möglichen Käufer (Empfänger) geleitet. Die Rückkopplung (Kontrolle) erfolgt in einem Kauf. Als Sender können die touristischen Betriebe fungieren. Als Beispiele nennt Freyer Fremdenverkehrsbetriebe, Reiseveranstalter und Hotelbetriebe. Bei den Empfängern handelt es sich um potentielle Touristen, aber auch Reisemittler und Kommunikationsmedien (vgl. Freyer 2001: 529f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Fragestellung: Das Kapitel definiert den Kulturbegriff im Tourismus und leitet die Forschungsfrage bezüglich der translatorischen Herausforderungen in der touristischen Werbung ab.

2 Kulturtourismus: Hier werden Tourismustypen, Urlaubserwartungen und die begriffliche Einordnung des Kulturtourismus sowie dessen Bedeutung als interkulturelle Kommunikationsform erläutert.

3 Touristische Werbung: Dieses Kapitel behandelt die Instrumente, Funktionen und Modelle der touristischen Kommunikation sowie den Vergleich zwischen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

4 Probleme des Übersetzens: Die theoretischen Grundlagen der Translation, Übersetzungstypen und die spezifischen Probleme bei der Übersetzung von Werbetexten werden hier erörtert.

5 Analyse von Nord: Vorstellung des methodischen Modells der funktionalen Textanalyse nach Christiane Nord und Erläuterung des empirischen Materials aus Poznań.

6 Translatorischer Vergleich: Das Kapitel führt den praktischen Vergleich zwischen dem polnischen Ausgangstext und den fremdsprachigen Versionen durch und interpretiert die Ergebnisse.

7 Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die Rolle des Kulturtourismus und die Bedeutung funktionaler Übersetzungsstrategien für die Qualität von Werbematerialien.

Schlüsselwörter

Kulturtourismus, Tourismuswerbung, Stadtprospekte, Translation, Übersetzungswissenschaft, Christiane Nord, funktionale Textanalyse, interkulturelle Kommunikation, Werbewirkung, Realia, Poznań, Marketinginstrumente, Zielgruppen, Textsorten, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Rolle des Kulturtourismus in der Tourismuswerbung und untersucht, welche translatorischen Aspekte bei der Übersetzung von Stadtprospekten entscheidend sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Kulturtourismus, die Kommunikationstheorien der Werbung, das Modell der funktionalen Textanalyse nach Christiane Nord und die praktische Übersetzung von touristischen Gebrauchstexten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Übersetzung von Stadtprospekten zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Textanalyse eine funktionsgerechte Übersetzung für ein ausländisches Zielpublikum erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das übersetzungswissenschaftliche Modell der funktionalen Textanalyse von Christiane Nord zur Untersuchung der textexternen und textinternen Faktoren von Werbematerialien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der touristischen Werbung, das Phänomen des Kulturtourismus, die Analyse von Übersetzungsproblemen sowie den praktischen translatorischen Vergleich von Werbemitteln der Stadt Poznań.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kulturtourismus, Translation, funktionale Textanalyse, Werbesprache, Zielgruppenbestimmung und der interkulturelle Austausch.

Warum wurde Poznań als Beispiel gewählt?

Die Autorin wählte Poznań aufgrund ihrer praktischen Erfahrungen im Stadtinformationszentrum und der zunehmenden Bedeutung der Stadt als aktives Kulturzentrum, was reichhaltiges empirisches Material bietet.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Übersetzung von Stadtprospekten?

Sie schlussfolgert, dass eine bloße Übersetzung nicht ausreicht; vielmehr müssen Hintergrundinformationen und kulturelle Zusammenhänge gezielt ergänzt werden, um eine werbende Wirkung in der Zielsprache zu entfalten.

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Details

Title
Kulturtourismus in der Tourismuswerbung - Translatorische Aspekte der Übersetzung von Prospekten am Beispiel der Stadt Poznań
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Kulturwissenschaft)
Grade
1,3
Author
Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Author)
Publication Year
2007
Pages
79
Catalog Number
V84653
ISBN (eBook)
9783638894500
Language
German
Tags
Kulturtourismus Tourismuswerbung Translatorische Aspekte Prospekten Beispiel Stadt Poznań deutsch polnisch Übersetzung Polen Deutschland Übersetzungsprobleme Prospektwerbung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Author), 2007, Kulturtourismus in der Tourismuswerbung - Translatorische Aspekte der Übersetzung von Prospekten am Beispiel der Stadt Poznań, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84653
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