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F. W. Taylor und sein Konzept der Betriebsführung

Title: F. W. Taylor und sein Konzept der Betriebsführung

Term Paper , 2005 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Chise Onuki (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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In der Managementsoziologie wird häufig die Erkenntnis gewonnen, dass sich heutige Managements- und Betriebsorganisationsformen von den herkömmlichen, tayloristischen „verabschieden“. Daher möchte ich in diesem Essay Taylors ursprüngliches Konzept der Betriebsführung und den Taylorismus für die Abschätzung/Bewertung der neueren
managementsoziologischen Erkenntnisse näher betrachten. Frederick Taylor entwickelte um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in den USA eine Betriebsführungslehre, die sich (nach ihrer Art) an der bewährten Praxis orientierte und die betriebliche Organisationsform in den USA - und später auch in anderen Ländern -maßgeblich
beeinflusste. Darüber hinaus lieferte Taylors Arbeitsorganisation die Anregung für M. Webers Theorie der Rationalisierung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Taylors Konzept

3. Taylorismus und Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das ursprüngliche Konzept der Betriebsführung von Frederick W. Taylor sowie die historische und theoretische Bedeutung des Taylorismus, um dessen Relevanz für moderne managementsoziologische Erkenntnisse kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen von Taylors wissenschaftlicher Betriebsführung
  • Analyse der Reorganisation des Verhältnisses von Mensch und Maschine
  • Methodik der Arbeits-, Bewegungs- und Zeitstudien
  • Strikte Arbeitsteilung und die Trennung von Kopf- und Handarbeit
  • Entwicklung und Fortbestand tayloristischer Elemente in modernen Organisationsformen

Auszug aus dem Buch

2. Taylors Konzept

Zur Erreichung des Ziels höchster Prosperität entwickelt Taylor ein Konzept einer wissenschaftlichen betrieblichen Verwaltungs- und Arbeitslehre. Das Mittel hierzu ist die Ökonomisierung der Arbeit des Beschäftigten und deren Intensivierung. Dabei soll die mit der Entwicklung der großen Industrie- und Massenproduktion eingeleitete, technologische Umwälzung durch den Wandel der patriarchalisch-persönlichen, handwerklich angeeigneten Arbeitsweise durch eine wissenschaftlich-rationale Organisation der Arbeit ergänzt werden.

Daher konzentrierte man sich gerade auf die arbeitssparende Maschinerie; machte aber die Arbeitsersparnis der menschlichen Arbeit nicht zum Gegenstand einer systematischer Erhebung. Entsprechend der damaligen Entwicklung des Maschineneinsatzes sollte dabei die Arbeitsorganisation auch strategisch erneuert werden. Taylor entwickelt daher seine Arbeitslehre auf der Reorganisation des Verhältnisses von Mensch und Maschine, um so auch die arbeitstechnische Rationalisierung zu vollziehen. Letztere ist ihrerseits Teil der umfassenden Reorganisation des Arbeitsprozesses.

Die Methode hierfür ist die von Taylor entwickelte Wissenschaft der Arbeit und Betriebsführung. In Taylors Veröffentlichung, The Principales of Scientific Management, sieht man diesbezüglich seine ideenreichen, innovativen Manuskripte. Nach dieser Methode wird dabei die durch Experimente gewonnene, optimale Arbeitsführungsweise dem Arbeiter vorgegeben, welches wiederum in einem Gestaltungsziel des Managements strategisch eingebettet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Relevanz der Untersuchung, indem es Taylors Lehre als Ausgangspunkt für moderne managementsoziologische Betrachtungen und als Anregung für Max Webers Rationalisierungstheorie einordnet.

2. Taylors Konzept: Dieser Abschnitt beschreibt die wissenschaftliche Betriebsführung, die durch systematische Zeit- und Bewegungsstudien, eine strikte Arbeitsteilung und die Trennung von planender Kopf- und ausführender Handarbeit die Effizienz und Produktivität maximieren soll.

3. Taylorismus und Schlussfolgerung: Hier wird diskutiert, wie sich der Taylorismus historisch verbreitete und inwiefern moderne Managementkonzepte wie Total Quality Management oder Kaizen weiterhin tayloristische Elemente zur Kontrolle und Prozessoptimierung enthalten.

Schlüsselwörter

Taylorismus, Scientific Management, Arbeitsorganisation, Rationalisierung, Arbeitsteilung, Betriebsführung, Produktionssteigerung, Zeitstudien, Mensch-Maschine-Einheit, Industrialisierung, Managementsoziologie, Effizienz, Kontrolle, Differentiallohn, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das ursprüngliche Modell der wissenschaftlichen Betriebsführung von Frederick W. Taylor und dessen Einfluss auf die industrielle Arbeitsorganisation sowie die heutige Managementpraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Rationalisierung von Arbeitsprozessen, die systematische Trennung von Denken und Handeln sowie die historische Transformation von industriellen Betriebsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Taylorsche Konzept darzustellen und anhand dessen die Entwicklung des Taylorismus sowie dessen Fortbestand in modernen Organisationsformen kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die auf einschlägigen Managementstudien und dem Grundwerk von Taylor basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Taylors Konzept zur Arbeits- und Betriebsführung sowie eine Diskussion über die langfristigen Auswirkungen des Taylorismus auf moderne Industriebetriebe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Taylorismus, wissenschaftliche Betriebsführung, Arbeitsteilung, Rationalisierung und Effizienzsteigerung definieren.

Welche Rolle spielt die Trennung von Kopf- und Handarbeit?

Sie ist ein Kernbestandteil des Taylorismus, bei dem das Wissen aus der Werkstatt in die Hände des Managements verlagert wird, um den Arbeitsprozess von oben zu steuern und zu optimieren.

Warum wird der Taylorismus in der heutigen Zeit kontrovers diskutiert?

Da moderne Konzepte wie Kaizen oder TQM einerseits eine höhere Autonomie der Mitarbeiter versprechen, andererseits aber laut Kritikern weiterhin tayloristische Kontrollmechanismen und Standardisierungen beinhalten.

Wie bewertet die Autorin die Beziehung zwischen Mensch und Maschine bei Taylor?

Taylor betrachtet die menschliche Arbeit als Teil einer zu optimierenden „Mensch-Maschine“-Einheit, wobei der Arbeiter primär als Ausführender der durch die Betriebsleitung ermittelten Prozesse fungiert.

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Details

Title
F. W. Taylor und sein Konzept der Betriebsführung
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,3
Author
Chise Onuki (Author)
Publication Year
2005
Pages
9
Catalog Number
V84705
ISBN (eBook)
9783638009829
Language
German
Tags
Taylor Konzept Betriebsführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Chise Onuki (Author), 2005, F. W. Taylor und sein Konzept der Betriebsführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84705
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