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Bewertung alternativer Indexprodukte: Indexfonds, ETFs und Zertifikate

Title: Bewertung alternativer Indexprodukte: Indexfonds, ETFs und Zertifikate

Seminar Paper , 2007 , 29 Pages

Autor:in: Daniel Gussmann (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei Ziele. Nach der Vorstellung der drei Anlagealternativen sollen dem Leser konkrete Empfehlungen gegeben werden, welches Produkt seinen Präferenzen am ehesten gerecht wird. Dazu wurde die Arbeit in fünf Abschnitte unterteilt: Nach der Einleitung werden im zweiten Abschnitt Begriffe eingeführt, die für das Verständnis der Produkte notwendig sind. Im dritten Teil werden die Produkte vorstellt, indem die wichtigsten Produktmerkmale miteinander verglichen werden. Darauf aufbauend werden im vierten Abschnitt anhand einer Simulationsanalyse Produktempfehlungen für verschiedene Anlegerpräferenzen gegeben. Die Arbeit schließt mit einem Fazit in Teil fünf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in die Thematik

1.2. Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Definitionen und Grundlagen

2.1. Indizes

2.2. Investmentfonds

2.3. Passives Anlagenmanagement

3. Produktvergleich

3.1. Allgemeine Produkteigenschaften und rechtlicher Rahmen

3.2. Handelsmechanismen und Liquidität

3.3. Steuerliche Behandlung

3.4. Kosten und Gebühren

3.5. Sonstiges

4. Simulationsanalyse auf Basis des DAX

4.1. Untersuchungsdesign

4.2. Erwartungswertmaximierung

4.3. Erwartungsnutzenmaximierung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die drei Anlagealternativen Indexfonds, ETFs und Zertifikate zu vergleichen, um Anlegern fundierte Empfehlungen basierend auf individuellen Präferenzen zu geben. Die Forschungsfrage untersucht dabei insbesondere, welches Produkt unter verschiedenen Kosten-, Laufzeit- und Risikoaspekten das für den Anleger optimale Chancen-Risiko-Profil bietet.

  • Vergleich der strukturellen Produkteigenschaften und rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Analyse der Handelsmechanismen, Liquidität und Transaktionskosten
  • Untersuchung der steuerlichen Behandlung von Indexprodukten
  • Simulationsanalyse auf Basis des DAX zur Bewertung der Performance
  • Optimierung der Anlagestrategie hinsichtlich Erwartungswert und Erwartungsnutzen

Auszug aus dem Buch

3.2. Handelsmechanismen und Liquidität

Grundsätzlich kann der Handel von Investmentfonds über die KAG, die zugehörige Depotbank oder die Börse erfolgen. Da eine generelle Börsennotierung von Indexfonds nicht vorgesehen ist, wird ihr Handel vor allem über die KAG abgewickelt. Die Handelbarkeit wird dabei durch die gesetzliche Rücknahmepflicht sichergestellt. Nur in Ausnahmefällen darf die KAG die Rücknahme aussetzen. Diese Ausnahmen werden in den jeweiligen Vertragsbedingungen des Indexfonds festgelegt. Darüber hinaus ist die KAG verpflichtet den Wert der Fondanteile börsentäglich zu ermitteln und mindestens zweimal monatlich zu veröffentlichen. Der Wert eines Fondsanteils berechnet sich aus dem Wert des Sondervermögens dividiert durch die Summe der Anteilsscheine.

Der Ausgabepreis entspricht diesem Nettoinventarwert (NAV) ggf. zuzüglich eines Ausgabeaufschlags. Bei erhobenen Rücknahmeabschlägen mindern sich die Rücknahmepreise entsprechend. Da der Anteilspreis für Indexfonds nur einmal am Tag ermittelt wird, werden alle Aufträge, die nach einer bestimmten Uhrzeit aufgegeben werden, erst zum Kurs des folgenden Tages ausgeführt. Auf kurzfristige eintretende Kursänderungen kann somit nicht reagiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den wachsenden Markt für passive Anlageprodukte und definiert die Ziele sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2. Definitionen und Grundlagen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten wie Indizes, Investmentfonds und die Methodik des passiven Anlagenmanagements eingeführt.

3. Produktvergleich: In diesem Kapitel werden die drei Anlageklassen hinsichtlich ihrer rechtlichen Struktur, Liquidität, Besteuerung und Kostenstruktur gegenübergestellt.

4. Simulationsanalyse auf Basis des DAX: Dieser Teil beinhaltet eine quantitative Untersuchung mittels Simulationen, um die Eignung der Produkte unter verschiedenen Risiko- und Ertragsparametern zu prüfen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und stellt fest, dass keine allgemeine Produktempfehlung möglich ist, da individuelle Faktoren die Investitionsentscheidung maßgeblich beeinflussen.

Schlüsselwörter

Indexfonds, ETFs, Zertifikate, passives Anlagenmanagement, Tracking Error, Liquidität, Transaktionskosten, Besteuerung, Simulation, DAX, Erwartungswert, Erwartungsnutzen, Risiko, Bonitätsrisiko, Anlagehorizont.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich und der Bewertung von Indexfonds, ETFs und Zertifikaten als passive Anlageinstrumente.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Produktstruktur, Kosten, Besteuerung, Liquidität sowie die Performance-Analyse unter Risikoaspekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser Entscheidungshilfen zu geben, welches Anlageprodukt am besten zu seinen individuellen Präferenzen passt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Einordnung und eine ergänzende quantitative Simulationsanalyse auf Basis historischer DAX-Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen detaillierten Produktvergleich sowie die anschließende Simulationsanalyse zu Erwartungswert und Erwartungsnutzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind passive Anlagestrategien, Tracking Error, Liquidität, Kostenstruktur und Bonitätsrisiko bei Zertifikaten.

Warum schneiden ETFs bei den Transaktionskosten oft besser ab als Indexfonds?

ETFs werden börslich gehandelt und ermöglichen durch den Creation-/Redemption-Prozess eine effiziente Liquiditätsstellung ohne die bei klassischen Indexfonds oft anfallenden Ausgabeaufschläge oder häufigen Portfolio-Umschichtungen durch die KAG.

Welches spezifische Risiko weisen Zertifikate gegenüber Fonds auf?

Da Zertifikate rechtlich Schuldverschreibungen sind, unterliegen sie dem Emittentenrisiko; bei einer Insolvenz des Emittenten droht Anlegern im schlimmsten Fall ein Totalverlust.

Wie beeinflusst der Risikoaversionsparameter die Wahl des Produkts?

Die Analyse zeigt, dass bei steigender Risikoaversion (höherer γ-Wert) das Verhältnis zwischen den Produkten variiert, wobei unter bestimmten Bedingungen ETFs gegenüber Zertifikaten attraktiver werden.

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Details

Title
Bewertung alternativer Indexprodukte: Indexfonds, ETFs und Zertifikate
College
University of Mannheim  (Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebslehre)
Author
Daniel Gussmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
29
Catalog Number
V84714
ISBN (eBook)
9783638015264
ISBN (Book)
9783638918251
Language
German
Tags
Bewertung Indexprodukte Indexfonds ETFs Zertifikate
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Gussmann (Author), 2007, Bewertung alternativer Indexprodukte: Indexfonds, ETFs und Zertifikate, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84714
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